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Religion und Glaube: Christentum vs. Islam

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Holzmichel

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261

Donnerstag, 12. Februar 2015, 23:14

Du kannst Christen anhand ihres aussehen von anderen Religionsgruppen unterscheiden?

Mark

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262

Donnerstag, 12. Februar 2015, 23:17

In Deutschland richtet sich das doch aus nach dem Aussehen. Siehe die Diskussionen um Pegida.

Und Amerika ist angeblich sehr christlich. Da werden unter diesen Leuten wohl eher Christen als Moslems auf dem Bild zu finden sein.
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. (Artikel 5 Grundgesetz)

Julian

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263

Freitag, 13. Februar 2015, 14:23

In Deutschland richtet sich das doch aus nach dem Aussehen. Siehe die Diskussionen um Pegida.
Ganz so einfach ist das nicht.

Und Amerika ist angeblich sehr christlich. Da werden unter diesen Leuten wohl eher Christen als Moslems auf dem Bild zu finden sein.
Die höhere Christlichkeit in Amerika kommt von daher, weil es dort keine Staatskirchen gibt, keine Kirchensteuer und keine Kirchenpfründe. Wer also Mitglied in einer der dortigen Freikirchen ist, ist das nicht aus Tradition (wie bei uns oftmals in den beiden großen Kirchen), sondern aus Überzeugung (so wie bei uns Menschen Mitglieder in Freikirchen sind).

Subjektiv gebe ich dir recht: Die Leute auf dem Bild sehen zumindest nicht so aus, wie man sich üblicherweise Moslems in Trauer vorstellt. Mit brennenden Kerzen gehen oder stehen ist eher typisch für Menschen aus dem kulturellen Hintergrund einer christlich-abendländischen Gesellschaft.
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Kai

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264

Freitag, 13. Februar 2015, 19:01

Islamunterricht an deutschen Schulen?



Entspricht der Islam, der dann gelehrt werden soll, den Anforderungen gemäß Grundgesetz?
Und ist dieser Schul-Islam dann auch verbindlich? Für die Schüler UND deren Eltern?

Ich habe da sehr gemischte Gefühle.
Ich kann es nicht allen rechtmachen.

Kanadier

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265

Freitag, 13. Februar 2015, 20:28

In Deutschland richtet sich das doch aus nach dem Aussehen. Siehe die Diskussionen um Pegida.
Ganz so einfach ist das nicht.

Und Amerika ist angeblich sehr christlich. Da werden unter diesen Leuten wohl eher Christen als Moslems auf dem Bild zu finden sein.
Die höhere Christlichkeit in Amerika kommt von daher, weil es dort keine Staatskirchen gibt, keine Kirchensteuer und keine Kirchenpfründe. Wer also Mitglied in einer der dortigen Freikirchen ist, ist das nicht aus Tradition (wie bei uns oftmals in den beiden großen Kirchen), sondern aus Überzeugung (so wie bei uns Menschen Mitglieder in Freikirchen sind).

Subjektiv gebe ich dir recht: Die Leute auf dem Bild sehen zumindest nicht so aus, wie man sich üblicherweise Moslems in Trauer vorstellt. Mit brennenden Kerzen gehen oder stehen ist eher typisch für Menschen aus dem kulturellen Hintergrund einer christlich-abendländischen Gesellschaft.

Das mit den Kerzen kommt ursprünglich aber aus dem Heidentum .
Die ursprünglichen Gottesdienste wurden ganz simpel meist privat ohne Altar (Erhöhung) Kerzen und Stühlen (nichts gegen Sitzgelegeheiten) abgehalten. Das hat sich erst viel später so entwickelt.Auch die Predigt von oben herab gab es nicht.

Singender Taxifahrer

Gunnar als normaler Diskussionsteilnehmer

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266

Freitag, 13. Februar 2015, 22:22

Die unfassbaren Pläne der radikalen Muslime

Jürgen Todenhöfer hat sich für informative Zwecke für einige Zeit in das Kampfgebiet der IS gewagt und dann darüber berichtet.

Der Islamische (nicht "der islamistische") Staat beabsichtigt, weltweit bis zu 500 000 000 Menschen im Namen Allahs zu töten, um alle "Ungläubigen" auszurotten und dem Islam im Namen Allahs zum Sieg zu verhelfen. Diese Ideologie scheint noch viel gefährlicher zu sein, als es die meisten Politiker zugeben. Wohl auch noch deutlich gefährlicher als es die echten Nazis waren, die ja schon alleine Millionen Menschen ermordet hatten. Mit der Auslöschung schon ganzer Dörfer mit hunderten von Bewohnern sind sie schon mitten drin in ihrem geplanten Völkermord.

Einiges davon kann man hier erfahren.

Auf
dieser Seite
kann man noch viel mehr über die überaus finsteren Hintergründe des Islam(ismu)s erfahren.

Was kommt da wohl noch auf Europa zu...?

Gunnar
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

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Silas

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Donnerstag, 19. Februar 2015, 20:12

Die Erde: Und sie dreht sich doch nicht

Islamgelehrter über die Erde: Und sie dreht sich doch nicht

Zitat

Der Theologe beantwortete in einer Moschee Fragen, die Anhänger zuvor schriftlich eingereicht hatten, es gibt ein Video von dem Auftritt. Jemand wollte wissen: "Rotiert die Erde oder steht sie still?" Khaibaris eindeutige Antwort: "Sie steht still." Und natürlich drehe sich die Erde auch nicht um die Sonne, das hätten vor ihm ja schon höherrangige Islamgelehrte festgestellt.
Klarer Fall: Das Christentum hat ja auch gut 1500 Jahre gebraucht, bis man wieder glauben durfte, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht andersherum. Demnach haben die Moslems noch gut 400 Jahre Zeit, um zur gleichen Ansicht zu gelangen.

Kanadier

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268

Donnerstag, 19. Februar 2015, 20:27

Vielleicht meinen die Islamis ja auch noch, dass die Erde eine Scheibe ist und
haben deswegen Angst über den Rand zu stürzen weil sie sich so abgedrängt fühlen!? *ironie* l

Safira

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Donnerstag, 19. Februar 2015, 20:40

Übrigens der Führer der IS war in Bagdad 10 Monate im Knast.

Dieser Knast wird die Akademie genannt...

Wow nach 10 Monaten Knast schon Weltkopfabschneider zu werden, mit theologischer Rechtfertigung! *gesund*



Deshalb sehr sinnreich Menschen ins Gefängnis zu stecken, denn dort werden sie bestimmt bessere Menschen.... *waas*

Wegen den lern Erfolg durch andere kriminelle! *zustimm*

War unserer Führer nicht auch im Knast? Hat da mein Kampf entwickelt :D
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

Zombiekiller

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270

Donnerstag, 19. Februar 2015, 20:41

Wen meinst du nun?

Safira

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271

Donnerstag, 19. Februar 2015, 20:47

Abu Bakr al-Bagdadi
»Safira« hat folgendes Bild angehängt:
  • ia- Führer.jpg
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

Kanadier

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272

Donnerstag, 19. Februar 2015, 20:53

Abu Bakr al-Bagdadi

Mit einer Brille und Gitarre in der Hand ist da schon eine gewisse Ähnlichkeit zu erkennen. *ente* *ironie*

Zombiekiller

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Donnerstag, 19. Februar 2015, 21:00

Stimmt!
»Zombiekiller« hat folgendes Bild angehängt:
  • ia- Führer.jpg

Safira

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Donnerstag, 19. Februar 2015, 21:08

Oh weh

eine Karikatur! :D

Brauch Fam. Zombie jetzt Schutz? *rofl* *rofl* *rofl*

Reicht die Polizei oder muss es eine Spezialeinheit sein! Holzmichel SEK z. B...? *joint* *joint*
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

Kanadier

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275

Donnerstag, 19. Februar 2015, 21:19

Oh weh

eine Karikatur! :D

Brauch Fam. Zombie jetzt Schutz? *rofl* *rofl* *rofl*

Reicht die Polizei oder muss es eine Spezialeinheit sein! Holzmichel SEK z. B...? *joint* *joint*

Ne eher der Admin. Wir müssen jetzt eine Tacheles SEK gründen.
Bitte alle zum Chat oder PN. :P

Julian

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Samstag, 21. Februar 2015, 08:29

Verkehrte Welt: Ein islamischer Staat rächt das Töten von Christen

Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Julian

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277

Samstag, 21. Februar 2015, 08:39

Radikal durch Gefängnisaufenthalt?

Übrigens der Führer der IS war in Bagdad 10 Monate im Knast.

Dieser Knast wird die Akademie genannt...

Wow nach 10 Monaten Knast schon Weltkopfabschneider zu werden, mit theologischer Rechtfertigung! *gesund*

Deshalb sehr sinnreich Menschen ins Gefängnis zu stecken, denn dort werden sie bestimmt bessere Menschen.... *waas*

Wegen den lern Erfolg durch andere kriminelle! *zustimm*

War unserer Führer nicht auch im Knast? Hat da mein Kampf entwickelt :D
Ich habe schon öfters hier die Aussage gelesen, dass Menschen erst im Gefängnis richtig kriminell und böse werden. Hier ist der Beweis, dass es auch anders sein kann (er ist in Dänemark wohl kein Einzelfall):
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Q and A

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Freitag, 8. Mai 2015, 21:53



Lieber Kai!

Vielen Dank für Deine sehr interessanten Islam Literatur-Tipps, die Du vor drei Monaten hier in Tacheles eingestellt hattest. Da sich bislang leider noch kein Mitglied über Deine Literatur-Tipps bedankt hat, sollte ich dies nun endlich gebührlich tun.

Es sind wirklich vier sehr kluge und engagierte Bücher über den Islam, die sehr gut und leidenschaftlich über den Islam aufklären!

Ich gehe gerne später auf jedes einzelne Buch ein, und nehme heute aus Deinen vier wunderbaren Buchempfehlungen hier erst mal die vierte Buchempfehlung heraus, da es das einzige ist, welches von einer deutschen Autorin stammt, und zwar von der renommierten Professorin für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin, der sehr sympathischen, friedvollen und verständnisvollen Gudrun Krämer.



Zitat


Gudrun Krämer: Geschichte des Islam

http://www.amazon.de/Geschichte-Islam-Gudrun-Kr%C3%A4mer/dp/340653516X


»Diese Geschichte des Islam ist ein in jeder Beziehung gelungenes Buch.« Frankfurter Allgemeine Zeitung. Klar, anschaulich und mit Blick für das Wesentliche erzählt Gudrun Krämer die Geschichte des Islam von Muhammad bis zur Gegenwart. Sie verknüpft dabei auf meisterhafte Weise die Entwicklung der Religion mit der Geschichte von Politik, Recht, Gesellschaft und Kultur. Jenseits von romantischen Orientbildern oder Vorstellungen von finsteren Gotteskriegern bietet das Buch so einen neuen, unverbrauchten Blick auf den Islam.

Eine Geschichte des Islam -- "Fachleute", befürchtet Gudrun Krämer, "werden zusammenzucken". Nicht nur, weil ein solches Unternehmen als zu ehrgeizig erscheinen könnte, sondern weil es "die Gefahr des Orientalismus" heraufbeschwöre, der alle Lebensregungen von Muslimen und alle Erscheinungen der von ihnen bewohnten Welt auf den Islam zurückführe und diesen obendrein mit Koran und Sunna gleichsetze.

Diese Gefahr besteht tatsächlich, zumal dann, wenn eine solche Geschichte ausführlich sowohl religiöse und kulturelle, als auch politische Aspekte des Islam zum Gegenstand hat. Gleichwohl ist es das (eindrucksvoll eingelöste!) Ziel der Autorin, "die Beziehungsgeschichte in den Mittelpunkt zu rücken und damit den (…) Austausch zwischen Muslimen unterschiedlicher Herkunft und Orientierung sowie zwischen Muslimen und Nichtmuslimen". Und dies aus gutem Grund, hat doch dieser Austausch überhaupt erst hervorgebracht, was unter Islam zu jeweils bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten verstanden wurde.



Der ebenso klug wie schön bebilderte Band spannt den Bogen von der Entstehung der muslimischen Religion in Mekka und Medina bis zur "islamischen Wende" zum Ende des 20. Jahrhunderts. Dabei wird der Einfluss vorislamischer Traditionen ebenso berücksichtigt, wie die Person und das Wirken des Propheten und die Kämpfe um seine Nachfolge, das Verhältnis von Muslimen und Nichtmuslimen sowie jenes der Religion zu Kultur und Wissenschaft, die Regionalisierung und Autonomisierung verschiedener islamischer Strömungen (insbesondere in der Ausprägung des schiitischen Glaubens). Ein eigenes Kapitel ist den oft blutigen "Grenzziehungen und Grenzüberschreitungen" zwischen muslimischer und christlicher Religion gewidmet, ein weiteres den "neuen Horizonten" unter anderem der europäischen kolonialen Expansion sowie der Verbreitung des Islam in Südostasien und im subsaharischen Afrika. Je mehr sich die Darstellung der unmittelbaren Gegenwart nähert, desto bedrückender empfindet der Leser die für den Islam immer bedrohlicher werdende, ausgreifende Übermacht des christlich geprägten Westens, der auch innerislamisch Konflikte heraufbeschwört: zwischen Tradition und Modernisierung, zwischen Staat, Gesellschaft und Individuum.

Fazit:

Ohne sich in Details zu verlieren führt Krämers mit rund dreihundert Seiten sehr konzentrierte Darstellung den Leser souverän durch die einzelnen Epochen der islamischen Religions- und Gesellschaftsgeschichte. Eine thematisch sortierte Auswahlbiografie rundet den Band gelungen ab.

--Andreas Vierecke




Eine tolle Frau mit viel Wissen! Hier habe ich noch diesen interessanten Islam-Vortrag von Gudrun Krämer gefunden, in welchem sie auch viele unwahre Vorurteile eingeht, und offene Fragen der religiösen Ausübung im "Privaten Raum" und "Öffentlichen Raum" streift, über welche es wahrscheinlich noch verfassungsrechtliche Einschränkungen geben wird, die sowohl den Christlichen und den Islamischen Glaubensanschauungen in Deutschland noch zu denken geben werden, wenn die Hetzkampagnen über andere Glaubensvorstellungen nicht aufhören.

(Anmerkung: Über diese offene Frage streift sie allerdings in ihrem Vortrag nur kurz mal hinweg. Ich hoffe, es kommt eher zu einer Besinnung und Reduzierung der Religionshetzer aus eigenem Antrieb, die sonst möglicherweise durch Gesetzesänderungen in Zukunft nur noch zu Hause beten und hetzen dürften, und nicht mehr in der Öffentlichkeit. Über diese zu erwartenden Neuregelungen per Gesetzgebung müsste ich allerdings einen wesentlich umfangreicheren Beitrag scheiben, was wahrscheinlich kommen könnte, was möglich ist, unter den verschiedenen garantierten und nicht garantierten "Religionsfreiheiten"...)




Natürlich werden sich nun einige Menschen fragen, wie es denn sein kann, dass eine Religion wie der Islam von vielen "Christen" usw. ganz anders dargestellt wird. Nun, wenn es hilft, dass man antireligiöse Kräfte mit Büchern und Vorträgen wie diesen entlarven kann, hat sich dieser Beitrag bereits gelohnt. Und wenn es hilft, dass man terroristische Islamisten klar von friedvollen Muslimen trennen kann, dann hat sich dieser Beitrag bereits doppelt gelohnt.

Über das Wohl und Ergehen von Islamophoben mache ich mir in diesem Fall mal gar keinen Kopf, die werden wahrscheinlich sowieso gar nichts von dem Vortrag verstehen können.

Aber, wenn es dran ist, gehe ich eben mal später auf die anderen Buchempfehlungen von Kai ein, die es genau so verdient haben, etwas mehr studiert und beleuchtet zu werden.

Nochmal vielen Dank für diese hervoragenden Literatur-Tipps, Kai!

Mark

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279

Freitag, 8. Mai 2015, 22:54

Wenn man den Lebens- und Bildungslauf dieser Dame liest, kommt man zu dem Eindruck, dass sie eine Theoretikerin ist. Daher meine Frage: Hat sie schon mal im Orient gelebt?
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. (Artikel 5 Grundgesetz)

Q and A

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280

Freitag, 8. Mai 2015, 23:04

Hallo Mark!

Oh, Du interessierst Dich für mehr, als was einem Recht sein kann?

Hast Du Dir den ganzen Vortrag schon angesehen? Immerhin dauert dieser Vortrag schon eine Stunde! ...wäre also möglich!

Was hast Du denn für positive Neuigkeiten aus dem Vortrag "Spannungbögen: Islam, Säkularisierung und das säkulare Prinzip" von Gudrun Krämer für Dich herausgefunden?