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Religion und Glaube: Christentum vs. Islam

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Hagen

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Samstag, 30. Mai 2015, 17:01

Klartext kommt auch von einem deutschen Bürgermeister und einer vorbildlich integrierten Türkin:
  1. Heinz Buschkowsky - Bezirksbürgermeister in Berlin - Er zitiert bildungsorientierte Moslems: "Wir flüchten vor unseren eigenen Landsleuten." Sie flüchten vor der islamischen Orthodoxie. Außerdem warnt er eindrücklich davor, mit unseren Lebensregeln hinter dem Berg zu halten.
  2. Frau Yilmaz sagt dem Grünen-Politiker die Meinung: "Die gut gebildeten Türken ziehen aus Kreuzberg weg. Wir [Türken] möchten nicht immer [von Ihnen / seitens der Grünen] als die stigmatisierten Opfer hingestellt werden [die es zu beschützen gilt]. ... Und dann müssen Sie auch über Diskriminierung von Türken gegen Deutsche sprechen, weil nur das ist Gleichberechtigung."
Was politisch korrekt ist, steht im Grundgesetz: Es ist die Meinungsfreiheit.

Safira

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Samstag, 30. Mai 2015, 17:05

Das ist Allgemeinwissen!
*rofl*

Nein wissenschaftliche Untersuchungen haben dieses schon bestätigt, kannst ja noch googeln, habe keine Lust dazu!
Faule S...!



Nana bissel Respekt mein lieber! *respekt* *respekt* *respekt*

Wieso lachst du, ich denke du hast es verkauft! *rofl* *rofl* *rofl*
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

Hagen

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343

Samstag, 30. Mai 2015, 17:12

Wieso lachst du, ich denke du hast es verkauft!
Du kennst das Ende seiner Geschichte nicht. :thumbsup:
Was politisch korrekt ist, steht im Grundgesetz: Es ist die Meinungsfreiheit.

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Samstag, 30. Mai 2015, 17:20

Du kennst das Ende seiner Geschichte nicht.


Das ist auch besser so! *lach* *lach* *lach*
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

Hagen

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345

Samstag, 30. Mai 2015, 17:29

Du kennst das Ende seiner Geschichte nicht.
Das ist auch besser so! *lach* *lach* *lach*
Damit hast du dich gerade mächtig blamiert. :thumbsup:
Was politisch korrekt ist, steht im Grundgesetz: Es ist die Meinungsfreiheit.

Safira

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Samstag, 30. Mai 2015, 18:05

Damit hast du dich gerade mächtig blamiert.


*hirn* *unbeliebt* *nospam*
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

Singender Taxifahrer

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Sonntag, 31. Mai 2015, 15:32

Wie gefährlich ist der Islamismus wirklich?

Wenn man diese beiden Zeitungsartikel liest, kann es einem schon ganz anders werde, besonders, wenn man bedenkt, dass das keine Fiktion, sondern offen getätigte Aussagen sind, die den mit aller Brutalität betriebenen Krieg der Islamisten gegen die ganze Welt deutlich machen. Gibt es überhaupt sinnvolle Mittel, um dieser unheimlichen Gefahr zu begegnen? Bloßes Appeasement wird da wenig nützen, befürchte ich, da stramme Islamisten sowas nur als Schwäche auslegen, die sie viel eher zu ihren Gunsten ausnutzen, anstatt ebenfalls mit Friedenswillen zu reagieren.

Islamischer Staat

"Kein Ungläubiger soll sich mehr sicher fühlen"

Ist das nur mediale Hetze oder doch eher erschreckende Realität? Rollt da etwas auf uns zu, was wir seit dem Zweiten Weltkrieg hinter uns gelassen zu haben glaubten?
Was meinen die User hier dazu?

Hier noch ein paar Zitate aus den beiden Artikeln.

Die Zeit:

Zitat

In den Nordirak Entronnene berichten, dass beträchtliche Teile der sunnitischen Bewohner mit den Extremisten gemeinsame Sache machen.

Wäre sowas auch hierzulande vorstellbar?

Seite 2 dieses Artikels:

Zitat

Vor allem ideologisch ist die Anziehungskraft des "Islamischen Staates" ungebrochen, der sich parallel zu seinem Kalifatsterritorium in Syrien und Irak inzwischen zu einem transnationalen Terrorimperium entwickelt. Nach Schätzungen aus Brüssel kämpfen 6.000 Europäer in den Reihen der Dschihadisten, darunter mindestens 25 Ex-Bundeswehrsoldaten.


FAZ

Zitat

Das Ziel ist der Kollaps jeder Ordnung.

Die Schlächter des IS handeln nicht im archaischen Blutrausch, sondern gehen gezielt vor. Als Salafisten folgen sie einerseits strikt dem Vorbild des Propheten. Die Massenenthauptungen, Kreuzigungen, Versklavungen und Steinigungen sind exakte Neuinszenierungen historischer Ereignisse, wie sie im Koran und in den sakralen Berichten über Mohammed aufgeschrieben wurden.

... hat trotzdem rein gar nichts mit dem Islam zu tun? Oder hetzt die FAZ nur billig?

Zitat

Mit „unzähligen kleinen Operationen“ soll der Alltag der „Ungläubigen“ und deren Kollaborateuren unerträglich gemacht werden, und zwar aus dem Schutz glaubenstreuer Milieus in den arabischen, asiatischen und afrikanischen Kernländern heraus, aber auch aus den wachsenden islamischen Parallelgesellschaften in den westlichen Staaten.
Keiner soll sich mehr sicher fühlen können.


Zitat

Naji empfiehlt Kidnapping, Geiselnahme, Verwendung von Frauen und Kindern als lebende Schutzschilde, öffentliche Tötungen, Selbstmordattentate, aber auch Anschläge auf Ölfelder, Häfen, Flugplätze, Touristentreffpunkte.


Zitat

Das Ziel ist der Kollaps der Ordnung, die Schaffung von Zonen der Gesetzlosigkeit, des Chaos, der Wildheit. Dort herrschen die idealen Bedingungen, um die Scharia einzuführen. In einer Situation der Barbarei und Willkür, so Naji, würden sich die Leute jedem unterwerfen, egal ob gut oder böse, der ihnen Sicherheit und Überleben garantiert. Dies entspreche der „menschlichen Natur“.


Das alles sieht nicht nach ein paar wenigen verstreuten Fanatikern aus, sondern wie eine ganz genau geplannte weltweite Aktion, um letztlich alle Nationen dem Islam zu unterwerfen (nicht dem Islamismus). Die "lebenden Schutzschilde" werden schon geraume Zeit auf menschenverachtende Weise so praktiziert. Man denke nur an die Waffenlager und Terrorzentren, die genau aus diesem Grund ganz bewusst mitten in dicht besiedeltes Gebiet gesetzt werden. So kann bei einem erfolgten Gegenschlag durch andere Mächte sehr gut die Mitleidsmasche gestrickt werden: "Diese Verbrecher! Bringen unschuldige Frauen und Kinder um!".

Was denkt Ihr hier, wenn ihr all das lest und hört? Wie kann man diese Entwicklung noch in den Griff bekommen? Oder ist der Zug schon abgefahren? Wird alles sowieso seinen zu erwartenden Lauf nehmen in den nächsten Jahren?

Fragende Grüße,

Gunnar
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

Zombieboy

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348

Sonntag, 31. Mai 2015, 16:13

Warum wird dieses oder sagen wir dein Spezialthema hier nun aufs neue aufgelegt. Es wird nichts neues dabei rauskommen.
So langsam habe ich den Eindruck dein Problem mit dem Islam ist größer als angenommen.
Hast du keine Angst ein echter Islamist wird mal auf dich aufmerksam? Deine bzw. die Islamfeindlichkeit hier bei Tacheles wird so langsam mehr als peinlich.
Das ist Wahrhaftig nicht die feine Art Andersgläubigen gegenüber. Findest du das nicht auch. Ich selbst pflege keine Verbindung zu irgendeiner Glaubensrichtung was ja allgemein bekannt ist. Aber ein anscheinend gläubiger Mensch wie du sollte andere Glaubensformen um so mehr respektieren und achten.
Aber sicher liegt es an deiner Art von Glaube keinen anderen Glauben neben sich zuzulassen. Seid ihr so verpeilt oder was wurde euch eingeflößt so hasserfült Andersgläubigen gegenüber aufzutreten?
Das ist kein Angriff gegen dich direkt sondern in Richtung aller Freikirchen die das Ziel haben Menschen zu lenken, blenden und zu beinflussen.

Q and A

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349

Sonntag, 31. Mai 2015, 20:56

Den wahren Feind erkennen: Der terroristische Islamist!

Was denkt Ihr hier, wenn ihr all das lest und hört? Wie kann man diese Entwicklung noch in den Griff bekommen? Oder ist der Zug schon abgefahren? Wird alles sowieso seinen zu erwartenden Lauf nehmen in den nächsten Jahren?

Lieber Gunnar!

Ja, hier muss dringend etwas getan werden! Wenn man solche Dinge liest, dann kann man nicht einfach denken, "naja, geht mich nichts an..." da muss gehandelt werden!

Ich hoffe, dass "man" RICHTIG handelt! Aber, wer ist "man"?

Zum einen meint man mit "man" auf jeden Fall natürlich "Die Weltgemeinschaft", wie man so schon sagt. Die "Weltgemeinschaft" muss bitte alles tun, mit allen militärischen Mitteln, um diese Islamisten "kampfunfähig" machen, wie man ja auch so schön sagt...

Ich hoffe sehr, dass "die Weltgemeinschaft" alles tut, auch mit allen "diplomatischen Kreise" in den betreffenden "arabischen Staaten" bzw. "muslimischen Staaten" in guten Kontakt zu stehen, um gemeinsam Schulter an Schulter gegen diesen "Islamischen Terror-Staat" vorgehen zu können!

Es sieht für mich eindeutig so aus, und schon dies nicht erst seit heute sondern des Längerem, dass dieser "Islamische Staat" auch eine sehr große Gefahr für unsere "westliche" Welt ist, denn Syrien grenzt ja direkt an der Türkei, um diese Nähe noch mal sehr deutlich zu machen!

Zum anderen kann man mit "man" auch sich selbst meinen, und etwas dafür tun! Natürlich soll man nicht hoffen, mit unseren Alliierten in Syrien in den Krieg zu ziehen, dies hoffe ich jedenfalls nicht. Aber man kann schon etwas tun, und dies bitte ich dringend richtig zu verstehen:

Man sollte aufhören, die Religion des Islams zu kritisieren! Warum? Ganz kurz gesagt: Dadurch werden gläubige friedliche Muslime in Deutschland nicht in die Fänge der Islamisten getrieben, weil sie sich in Deutschland dann nicht diskriminiert fühlen.

Es gibt noch einen Grund: Auch ganz kurz gesagt: Wenn die Weltgemeinschaft sich mit islamischen Ländern absprechen möchte, wie sie gemeinsam gegen die terroristischen Islamisten vorgehen können, gibt es von den islamischen Ländern weniger Vorurteile über die "westliche Welt", dass die westliche Welt es mit ihrer propagierten "Religionsfreiheit" auch nicht so genau nehmen würde...

Also, ich hoffe, ich konnte meine Gedanken in dieser Kürze etwas klar machen, wenngleich es eine sehr grobe Darstellung ist, und man mir wahrscheinlich bestimmt wieder jeden Satz in Frage stellen könnte, und ich dann jeden dieser Sätze teilweise zurücknehmen würde, und teilweise wieder etwas genauer klarmachen müsste.

Ich bin ja generell dagegen, dass man Religionen in den Dreck ziehen sollte. Dies gilt für mich für jede Religion, und mit dieser Meinung bin ich in bester Gesellschaft, welche für die Unverletzlichkeit der Menschenwürde stehen! Übrigens kann man auch auf sehr vielen Seiten von den obersten Vertretern von christlichen Kirchen und sonstigen Gemeinden nachdrücklich nachlesen, dass diese ebenfalls der Meinung sind, dass man die Religion seines Nächsten respektieren sollte!

Und, da es gerade diesen Krieg in den arabischen Ländern gibt, sollte hier jedem klar sein, dass jede Kritik am Islam gerade jetzt kontraproduktiv ist, und eben KEIN guter Beitrag wäre, den man tun könnte, um diesen Krieg zu gewinnen. Der beste Beitrag, den man selbst tun könnte, der so leicht wie einfach ist, wäre nur seine gegebenenfalls aufgestaute Kritik mal ruhen zu lassen. Dies wäre ein sehr guter eigener Beitrag zu dieser Situation. Und, als nächstes könnte man sich noch gegen Islamophobe Menschen stellen, wenn man den Mut dazu hat! Und wer gerne Menschen zum Christentum missionieren möchte, und bisher eben gewohnt war, die Unterschiede zwischen Christentum und Islam herauszustellen, der sollte eben lernen, nur über seine Religion oder Glaubensauffassung sprechen, ohne andere Glaubensauffassungen schlecht reden zu müssen. Gerade jetzt!

Man kann auch als Mercedes-Händler seine Autos dadurch verkaufen, indem man über die Vorzüge seiner Marke spricht, und kein wirklich guter Mercedes-Verkäufer braucht deshalb andere Marken in den Dreck zu ziehen, nur damit er seine Autos besser aussehen lässt! Ich weiß, ein Vergleich mit Autohändlern und Missionaren wird von Christen nicht gut gefunden, aber ich möchte ja nur mal ganz grob ausdrücken, was ich meine, ohne gleich in Einzelheiten und Feinheiten eingehen zu müssen, wofür ich jetzt mal leider keine Zeit habe.

Und ich danke Zombieboy für seinen vorigen Beitrag, der sehr in diese Richtung ging, nicht ständig über den Islam schlecht zu reden. Da hast Du meine Auffassung getroffen, Zombie! Doch, ausnahmsweise ging Gunnars Beitrag mal nur gegen die Islamisten, und wenn Gunnar vielleicht auch aus "religiösen" Gründen gegen die Islamisten motiviert ist, so sollte jeder Mensch diesen Krieg als echte Bedrohung wahrnehmen, und nicht die Augen davor verschließen.

Ich hoffe deshalb, dass es niemanden hier gibt, der gegen eine Bekämpfung dieses "Islamischen Staates" dieser terroristischen Islamisten eingestellt ist. Eine Thematisierung darüber finde ich ganz gut, solange man nur nicht behauptet, dass der Terror der Islamisten der Religion des Islams zu verdanken ist, denn dann ist dieser Krieg wesentlich schwieriger zu gewinnen! Denn, auch die friedliebenden Muslime in unserem Land möchten den "Islamischen Staat" schnellstens bekämpft sehen.

Doch was werden denn wohl die Muslime in Deutschland darüber meinen, wenn die "Christen" in jedem Muslim auch so einen Terroristen sehen? Meint denn irgend ein christlicher Missionar wirklich, dass dann stolze und gläubige Muslime zum Christentum konvertieren würden, nur um nicht als vermeintlicher Terrorist angesehen zu werden?

Wäre es denn nicht schöner und stärker, wenn auch bei uns in Deutschland Muslime mit Christen Schulter an Schulter zusammen gegen den Islamismus kämpfen wollen, ohne Gefahr zu laufen, dass man sie eigentlich nur zum Christentum konvertieren möchte?

Ich kann nur aufrufen, dass jeder hier bei der Bekämpfung des Islamismus mitmachen sollte, sogar in seinem persönlichen Umfeld hier einiges tun kann, um ein "Miteinander" auch in dieser Frage zu erreichen, ohne dabei reichlich Porzellan zu zerscheppern, sondern um den wahren Feind zu erkennen: Den terroristischen Islamist!

Albert

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Sonntag, 31. Mai 2015, 21:06

Liebe verehrte Mituser. Finden Sie dieses Thema nicht ermüdend und schon genug reichlich hier behandelt?

Albert
Alleine gegen alle!

Q and A

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Sonntag, 31. Mai 2015, 21:41

Liebe verehrte Mituser. Finden Sie dieses Thema nicht ermüdend und schon genug reichlich hier behandelt?
Lieber Albert!

Ein Vergleich als Frage: Sollte man in Deutschland die Polizei abschaffen, weil die Verbrechensrate trotz Polizei mehr gestiegen als gefallen ist? Oder weil sich Fälle häufen, wo Polizisten selbst straffällig werden, sogar im Dienst? Ich hoffe, jeder weiß, dass ohne Polizei die Verbrechensrate noch höher steigen würde, und dass man eher die Polizei in unserem Land verstärken sollte, um den Verbrechern beizukommen. Und ich hoffe, dass jeder weiß, dass es auch "normal" ist, dass auch ein Polizist im Dienst straffällig werden kann, dies kann ja wohl wirklich nicht "unglaublich" sein, auch wenn dies nicht vorkommen sollte!

Nun ist das mit dem Thema "Verbrecher" und "Polizei" natürlich ein Thema, das jeder schon in der Schule gelernt hat, praktisch damit aufgewachsen ist, und nur wenige Menschen haben ihrem Herzen etwas gegen die Polizei. Okay, viele nennen die Polizei abfällig "Bullen" usw. Dies ist oft einer zynischen Gesinnung unterworfen, wenn Menschen mit ihrer "Gesamtsituation" nicht zurecht kommen, und unbedingt alles was ihnen entgegen kommt, ins Gegenteil verkehren.

Mit dem Thema Islam könnte natürlich auch eine solche zynischen Gesinnung mitspielen, wie sie bei vielen anderen Themen wie bei "Gutmenschen", "Politikern", "Kaufleuten", "Beamten", usw. vorkommt.

Ich habe allerdings mehr Zweifel als sonst, dass die allgemeine Vermengung von der Religion des Islams und dem Terror der Islamisten nur aus zynischen Gründen erfolgt. Ich bin mehr überzeugt, dass dies aus Mangel an wirklichen Kenntnissen liegt, denn wer in Deutschland hat als "Christ" schon von Kindesalter an gelernt, dass man andere Religionen zu respektieren hat?

Ich möchte es mal bei dieser einen Frage belassen, und ich meine deshalb, dass eben das Thema "Islam" als etwas "Fremdes" angesehen wird, so wie die "Türken" auch noch von einigen Menschen seit über 50 Jahren in Deutschland.

Wenn schon viele Menschen zynisch über etwas "vertrautes" wie die Polizei und Politik denken, wie sollen solche Menschen dann über etwas "Fremdes" wie eine andere Religion denken...?

Wenn Du keine Vorurteile gegen Türken und die Religion des Islams hast, dann freue ich mich darüber. Und, so wie ich Dich kenne, respektierst Du andere Menschen sehr!

Da es nun aber echt Zeit wird, auch die Religion des Islams besser zu verstehen, und von Islamismus trennen zu können, ist es jedem unzynischen Menschen ein Anliegen, hier das Beste beitragen zu können, was nur immer möglich ist! Wie oft werden immer noch die Zitate wie Sure 2-191 aus dem Koran vorgelesen, nur um den Islam mit dem Islamismus zu vermengen? Genau die selben Zitate verwenden ja die Islamisten, um ihre Soldaten zu rekrutieren. Deshalb spielt man mit solchen Zitaten nur den Islamisten zu, und verärgert friedvolle Muslime in ihrer anderen Sicht ihrer Religion.

Ich meine, man sollte sich also generell gegen Diskriminierung von Religionen stellen, aber in unseren Tagen ist eine Diskriminierung von Muslimen besonders kontraproduktiv. Aber sich mit Muslimen gemeinsam gegen den Islamismus zu stellen, dies wäre eine sehr gute Sache. Und wenn Tacheles hier eine gute Rolle spielen könnte, als Vorbild voran gehen könnte, dann wäre ich sehr glücklich...

Mark

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Sonntag, 31. Mai 2015, 23:13

Zum einen meint man mit "man" auf jeden Fall natürlich "Die Weltgemeinschaft", wie man so schon sagt. Die "Weltgemeinschaft" muss bitte alles tun, mit allen militärischen Mitteln, um diese Islamisten "kampfunfähig" machen, wie man ja auch so schön sagt...
Dann möge man in seiner Eigenschaft als Saudi-Arabier, Kuwaiti, Iraner, Pakistaner, Ägypter, Marokkaner und so weiter doch etwas tun gegen den IS und nicht wieder wie beim Zweiten und Dritten Golfkrieg zusehen, wie sich die Amerikaner und andere aus dem Westen die Hände alleine schmutzig machen.

Man sollte aufhören, die Religion des Islams zu kritisieren! Warum? Ganz kurz gesagt: Dadurch werden gläubige friedliche Muslime in Deutschland nicht in die Fänge der Islamisten getrieben, weil sie sich in Deutschland dann nicht diskriminiert fühlen.
Das glaubst du doch selber nicht.

Doch was werden denn wohl die Muslime in Deutschland darüber meinen, wenn die "Christen" in jedem Muslim auch so einen Terroristen sehen? Meint denn irgend ein christlicher Missionar wirklich, dass dann stolze und gläubige Muslime zum Christentum konvertieren würden, nur um nicht als vermeintlicher Terrorist angesehen zu werden?
Warum versuchst du jetzt, die Christen gegen die Moslems auszuspielen? Das ist höchst unanständig von dir.

Wenn Du keine Vorurteile gegen Türken und die Religion des Islams hast
Warum vermengst du Volks- und Religionszugehörigkeit? Das ist so, wie wenn man behaupten würde, alle Bayern sind Katholiken und alle Israelis sind Juden.

Wie oft werden immer noch die Zitate wie Sure 2-191 aus dem Koran vorgelesen, nur um den Islam mit dem Islamismus zu vermengen?
Ich dachte immer, der Koran wäre die Grundlage des Islam.
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. (Artikel 5 Grundgesetz)

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Singender Taxifahrer (31.05.2015)

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Montag, 1. Juni 2015, 00:08

Lieber Q und A,

Ich bin ja generell dagegen, dass man Religionen in den Dreck ziehen sollte. Dies gilt für mich für jede Religion

Wirklich für JEDE?

Ich meine, man sollte sich also generell gegen Diskriminierung von Religionen stellen

Also auch gegen Diffamierungen Gläubiger wegen ihres Glaubens an Jesus?

Warum kritisierst Du dann nicht Äußerungen wie diese, die ich als Christ schon sehr diffamierend empfinde. Wie hättest Du reagiert, wenn jemand hier solche Sätze gegen islamische Gläubige losgelassen hätte? Misst Du mit zweierlei Maß?
Lies mal:
Aber sicher liegt es an deiner Art von Glaube keinen anderen Glauben neben sich zuzulassen. Seid ihr so verpeilt oder was wurde euch eingeflößt so hasserfült Andersgläubigen gegenüber aufzutreten?
Das ist kein Angriff gegen dich direkt sondern in Richtung aller Freikirchen die das Ziel haben Menschen zu lenken, blenden und zu beinflussen.


Ich bin ja generell dagegen, dass man Religionen in den Dreck ziehen sollte. Dies gilt für mich für jede Religion

Wenn ich Deine selektiven Reaktionen sehe, je nachdem, wer gegen welchen Glauben hetzt, kann ich Dir diese hehre Haltung nicht wirklich abnehmen. Mir kommt es eher vor, als käme Deine Islamverteidigungshaltung aus einer Angst vor tätlichen Angriffen aus deren Reihen, weil man es wagt, islamkritisch zu sein. Der islam fußt auf dem Koran, der Islamismus genauso. Der Koran ist also die große gemeinsame Schnittmenge dieser beiden Gruppen. Nicht zwei verschiedene Korane, nicht zwei verschiedene Mohammeds.

Der beste Beitrag, den man selbst tun könnte, der so leicht wie einfach ist, wäre nur seine gegebenenfalls aufgestaute Kritik mal ruhen zu lassen.

Muss man nicht die Menschen aufrütteln, wenn unsere westliche, freiheitliche Kultur (mal wieder) in großer Gefahr ist? Auch Hiter und die anderen brutalen Diktatoren wurden vor dem Krieg massiv falsch eingeschätzt. Man paktierte auf politischer und militärischer Ebene mit Vielen - bis es furchtbar knallte.

als nächstes könnte man sich noch gegen Islamophobe Menschen stellen

Waren die damaligen Kritiker "meinkampfophob" oder "naziophob"? Warum verwendest Du ständig diesen schmähenden Kampfbegriff für mich und andere Islamkritiker hier? Angste vor dem Islam sind ganz offensichtlich nicht unbegründet und daher keinesfalls "krankhaft", wie es das Wort "islamophob" unterstellt. Ebenso wie die Warnungen und die Furcht vor den Nazis alles andere als krankhaft waren. Das waren damals vermutlich die gesündesten politischen Regungen überhaupt.

Eine Thematisierung darüber finde ich ganz gut, solange man nur nicht behauptet, dass der Terror der Islamisten der Religion des Islams zu verdanken ist, denn dann ist dieser Krieg wesentlich schwieriger zu gewinnen! Denn, auch die friedliebenden Muslime in unserem Land möchten den "Islamischen Staat" schnellstens bekämpft sehen.

Warum sieht man denn dann höchst selten und nur kleinere Aktionen gegen den Islamismus, die von Moslems ausgehen?

Wie oft werden immer noch die Zitate wie Sure 2-191 aus dem Koran vorgelesen, nur um den Islam mit dem Islamismus zu vermengen? Genau die selben Zitate verwenden ja die Islamisten, um ihre Soldaten zu rekrutieren.

Was ja offenbar gut zu funktionieren scheint. Obwohl der Islamismus ja angeblich gaaar nichts mit dem Koran und dem Islam zu tun hat... Anscheinend IST der Islam eng mit dem Islamismus verwandt, wenn man bisher friedliche Muslime als Islamisten so leicht radikalisieren kann.

Aber ein anscheinend gläubiger Mensch wie du sollte andere Glaubensformen um so mehr respektieren und achten.

Hältst Du den Islamismus für eine Glaubensform, die man respektieren und achten sollte?

Man sollte aufhören, die Religion des Islams zu kritisieren! Warum? Ganz kurz gesagt: Dadurch werden gläubige friedliche Muslime in Deutschland nicht in die Fänge der Islamisten getrieben, weil sie sich in Deutschland dann nicht diskriminiert fühlen.

Nochmal die Frage mit Bitte um Antwort: Warum lassen sich überhaupt friedliche Muslime anscheinend so leicht von radikalen Muslimen radikalisieren? So sehr unislamisch kann das, mit dem die Islamisten "friedliche Muslime" für sich gewinnen, auch im Blick auf den Koran wohl doch nicht sein. Oder warum funktioniert dieser Mechanismus?

Eine Thematisierung darüber finde ich ganz gut, solange man nur nicht behauptet, dass der Terror der Islamisten der Religion des Islams zu verdanken ist, denn dann ist dieser Krieg wesentlich schwieriger zu gewinnen! Denn, auch die friedliebenden Muslime in unserem Land möchten den "Islamischen Staat" schnellstens bekämpft sehen.

Wieviele sind das?

Wäre es denn nicht schöner und stärker, wenn auch bei uns in Deutschland Muslime mit Christen Schulter an Schulter zusammen gegen den Islamismus kämpfen wollen, ohne Gefahr zu laufen, dass man sie eigentlich nur zum Christentum konvertieren möchte?

Wäre schön, ja, wenn das so wäre. Leider sehen die Realitäten meist anders aus. Übrigens möchte man als echter Christ niemanden "konvertieren". Man lädt vielmehr diese Menschen ein. Zu Jesus als dem Auferstandenen.

denn wer in Deutschland hat als "Christ" schon von Kindesalter an gelernt, dass man andere Religionen zu respektieren hat?

Wer in Deutschland hat als Moslem, Atheist oder "Freidenker" schon im Kindesalter gelernt, dass man das Christentum zu respektieren hat? Gerade diese Gruppen fallen stets durch besondere Hässlichkeit gegen überzeugte Christen auf. Oft mit offener Hetze (die seitens Q und A seltenst unaufgefordert kritisiert wird).

Ich möchte es mal bei dieser einen Frage belassen, und ich meine deshalb, dass eben das Thema "Islam" als etwas "Fremdes" angesehen wird, so wie die "Türken" auch noch von einigen Menschen seit über 50 Jahren in Deutschland.

... und warum? Weil sie sich eben (dank ihrer islamischen Kultur) kaum integrieren. Nachweislich. Achte mal darauf, wo Du (erkennbare) Moslems siehst und wo nie oder selten!
Man denke an Vereine, Feuerwehr, Rettungsdienste, Polizei. Warum bringen sich diese Menschen bei uns in diesen Bereichen so auffallend selten ein? Interesselos? Diskriminiert? Oder gar einfach aus irgendwelchen Gründen nicht geeignet? Woran liegts?

Aber sich mit Muslimen gemeinsam gegen den Islamismus zu stellen, dies wäre eine sehr gute Sache.

Ja, das wäre es. Aber ich fürchte, dass daraus nichts wird. Die Demos gegen den Islamismus von den -gidas wurden ja politisch niedergemacht, weil die politische Grundrichtung der Bewegung den Meinungswächtern nicht in den Kram gepasst hatte. Dabei waren auch etliche Muslime unter den Demonstranten. Aber die Politik hat eben diese Demos sehr massiv bekämpft, mit Häme, Lügen, Halbwahrheiten, Diffamierungen, Weglassungen in den Berichten und unaufrichtiger Gewichtung der negativen Ereignisse rund um diese Demos. Das Wort "Lügenpresse" war schon sehr angebracht. Leider. Denn eine halbe Wahrheit ist meistens einer ganzen Lüge gleich.

Gute Nacht erstmal.

Gunnar
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Q and A

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Montag, 1. Juni 2015, 01:27

Lieber Mark!

Leider hast Du meinen Beiträgen möglicherweise nicht angesehen, dass ich Gunnar's Beitrag unterstützen wollte! Gunnar hat von der Bedrohung des Islamismus gesprochen, und ich habe ihm nicht widersprochen, sondern sehr zugestimmt!

Ich habe sogar praktische Verhaltensweisen empfohlen, die jeder tun könnte. Kannst Du eigentlich auch mal etwas empfehlen, außer nur zu kritisieren?

Nur für den Fall, wenn Du also möglicherweise nicht davon abzubringen wärest, dass ich etwas anderes gemeint haben sollte, und nur für den Fall, dass Du möglicherweise Deine Meinung untermauern würdest, wenn ich nicht auf jedes Deiner Zitate antworte, gehe ich auf jedes Deiner Stellungnahmen meiner Zitate ein, damit ich wenigstens dafür Dir begegnen kann.
Zitat von »Q and A«
Zum einen meint man mit "man" auf jeden Fall natürlich "Die Weltgemeinschaft", wie man so schon sagt. Die "Weltgemeinschaft" muss bitte alles tun, mit allen militärischen Mitteln, um diese Islamisten "kampfunfähig" machen, wie man ja auch so schön sagt...

Zitat von »Mark«
Dann möge man in seiner Eigenschaft als Saudi-Arabier, Kuwaiti, Iraner, Pakistaner, Ägypter, Marokkaner und so weiter doch etwas tun gegen den IS und nicht wieder wie beim Zweiten und Dritten Golfkrieg zusehen, wie sich die Amerikaner und andere aus dem Westen die Hände alleine schmutzig machen.
Diese erste Stellungnahme von Dir unterscheidet sich nicht von meiner, nämlich dass die "Weltgemeinschaft" sich mit diesen Ländern gegen den Islamismus verbünden sollte. Also, man möge schon auch etwas tun, und nicht nur zusehen, wie sich die Amerikaner und andere aus dem Westen die Hände alleine schmutzig machen, dies sage ich sogar in Bezug auf jeden einzelnen von uns Bürgern, nämlich dass man auch als einzelner Bürger einen Schulterschluss mit Muslimen finden sollte, um gegen den Islamismus zu kämpfen.

Zitat von »Q and A«
Man sollte aufhören, die Religion des Islams zu kritisieren! Warum? Ganz kurz gesagt: Dadurch werden gläubige friedliche Muslime in Deutschland nicht in die Fänge der Islamisten getrieben, weil sie sich in Deutschland dann nicht diskriminiert fühlen.

Zitat von »Mark«
Das glaubst du doch selber nicht.
Also ich glaube das. Und weil ich ein vorsichtiger und umsichtiger Mensch bin, der ein Gefühl hat, was andere Menschen verletzt, würde ich sogar sagen, dass ich dies sehr glaube! Ich frage mich ständig, was ich irgendwo in meiner Argumentation vergessen hätte, was Du noch wissen müsstest, damit Du dies auch verstehen kannst.

Zitat von »Q and A«
Doch was werden denn wohl die Muslime in Deutschland darüber meinen, wenn die "Christen" in jedem Muslim auch so einen Terroristen sehen? Meint denn irgend ein christlicher Missionar wirklich, dass dann stolze und gläubige Muslime zum Christentum konvertieren würden, nur um nicht als vermeintlicher Terrorist angesehen zu werden?

Zitat von »Mark«
Warum versuchst du jetzt, die Christen gegen die Moslems auszuspielen? Das ist höchst unanständig von dir.
In meinem Zitat habe ich Meinungen von mir bekannten "Christen" zusammengefasst, die ich NICHT teile, sondern die ich unanständig finden könnte. Da ich doch in meinem Beitrags an einem Schulterschluß zwischen "Christen" und "Muslimen" für den gemeinsamen Kampf gegen den Islamismus appelliere, also von einem Miteinander, kann von einem "Ausspielen" meinerseits gar keine Rede sein, was Du in diesem Satz hineinlesen wolltest. Jeder, der den ganzen Beitrag von mir liest, wird erkennen können, dass ich mich geradezu gegen ein Ausspielen zwischen Christen und Muslimen stelle, und hier nur negativ-Beispiele genannt habe, wie es sie zu vermeiden gilt.

Wenn Du allerdings meinst, dass man weiterhin gegen den Glauben von Muslimen "kämpfen" soll, dann kann ich es zum Teil verstehen, dass Du es für höchst unanständig findest, dass ein Miteinander von "Christen" und "Muslimen" im Kampf gegen den Islamismus eine prima Sache wäre. Dann frage ich mich aber auch, warum Du im ersten Zitat-Kasten meinst, "Dann möge man in seiner Eigenschaft als Saudi-Arabier, Kuwaiti, Iraner,
Pakistaner, Ägypter, Marokkaner und so weiter doch etwas tun gegen den
IS ..."?

Findest Du deshalb nicht auch, dass man miteinander nicht doch mehr erreichen könnte?
Zitat von »Q and A«
Wenn Du keine Vorurteile gegen Türken und die Religion des Islams hast

Zitat von »Mark«
Warum vermengst du Volks- und Religionszugehörigkeit? Das ist so, wie wenn man behaupten würde, alle Bayern sind Katholiken und alle Israelis sind Juden.
Da hast Du absolut nicht richtig gelesen, was ich meinte! Ich habe nicht geschrieben, "Wenn Du keine Vorurteile gegen Türken und deren Religion des Islam hast", denn ich weiß dass nicht jeder Türke ein Muslim sein muss. Nein, ich habe keine Vermengung vorgenommen, denn die Religion des Islams ist nicht auf eine Volkszugehörigkeit zu reduzieren. So, wie jeder Deutsche "Christ" von heute auf morgen das Christentum ablegen kann, kann auch von heute auf morgen jeder Deutsche den Islam annehmen, ohne dass seine Staatsangehörigkeit dabei irgend eine Rolle spielen würde.

Ich habe gemeint, dass es heute noch viele "deutsche" Menschen in Deutschland gibt, welche in einem "Türken" leider einen "Fremden" sehen, und Vorurteile haben. Wobei diese Menschen dies nicht als "Vorurteile" werten würden, sondern natürlich als völlig gut abgewogene empirisch gewonnene Wahrheiten... Ich habe gemeint, dass ich mich freue, wenn jemand wie der Albert, den ich sehr gut kenne, KEINE Vorurteile gegen Türken hat. Und dass ich mich freue, wenn man auch KEINE Vorurteile über die Religion des Islams hat. Wenn jemand sowohl keine Vorurteile gegen Türken hat, und auch keine Vorurteile gegen den Islam hat, dann ist dies eine schöne Sache! Und dann ist dies gar keine Vermengung von Volks- und Religionszugehörigkeiten, wie Du gemeint hast.
Zitat von »Q and A«
Wie oft werden immer noch die Zitate wie Sure 2-191 aus dem Koran vorgelesen, nur um den Islam mit dem Islamismus zu vermengen?

Zitat von »Mark«
Ich dachte immer, der Koran wäre die Grundlage des Islam.
Auch diesen Satz hast Du leider nicht verstanden. Jeder der meinen Beitrag durchliest, wird meinen Satz verstehen. Wenn man aus der Bibel, besonders dem "Alten Testament", ziemlich grausame Zitate entnehmen kann, obwohl diese Zitate in christlichen Gemeinden keine große Aufmerksamkeit erfahren, weil ja das "Neue Testament" das alte abgelöst habe, werden Christenhasser trotzdem grausame Zitate aus dem "Alten Testament" der Bibel herausziehen, nur um zu zeigen, dass dies die Grundlage des Christentums wäre. Und jeder Christenhasser wird auch grausame oder "unverständliche" Zitate aus dem "Neuen Testament" der Bibel herausziehen können, und dabei wird mancher Christ schon ziemlich verletzt, wenn man ihm immer wieder nur mit diesen selben Zitaten kommt, statt auch mal schönere Zitate zu bringen, und nie etwas Gutes über das Christentum kommen zu lassen.

Christliche Terrororganisationen (siehe Wikipedia) haben sich auch auf solche grausame Bibelstellen berufen, doch diese christlichen Terrorgruppen waren KEINE wirkliche "Christen", jedenfalls waren sie völlig anders, als die Christen, mit denen Du zu tun hast.

Und so ähnlich ist es bei Muslimen auch. Islamistische Terrororganisationen zeigen ihren Soldaten immer nur diese Zitate wie 2-191, doch in muslimischen Gemeinden sieht dies ebenso völlig anders aus.

Mir bleibt nur die Vermutung, dass Du unbedingt den Islam bekämpfen möchtest, oder schlecht reden möchtest, vielleicht nur, um Deinen christlichen Glauben zu beweisen, oder zu propagieren. Wenn Du den Islam schlecht reden möchtest, oder nichts Gutes über den Islam kommen lassen möchtest, weil Du diese Religion nicht für wahr hälst, dann hilft dies in unseren Tagen einfach nicht. Ich verteidige doch gar nicht den Islam, sondern ich appelliere nur an ein Miteinander gegen den Islamismus. Und dies ist Miteinander besser mit den Muslimen, als gegeneinander!

Q and A

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Montag, 1. Juni 2015, 03:44

Lieber Gunnar!

Ich bin auch auf alle Deine Stellungnahmen eingegangen. Ich habe meine Nacht wieder mal zum Tag gemacht, und am Ende musste ich etwas mit Buchstaben sparen, denn ich habe genau 20.000 Zeichen in diesem Beitrag verwendet. Mehr konnte ich also nicht antworten.


Zitat von »Q and A«
Ich bin ja generell dagegen, dass man Religionen in den Dreck ziehen sollte. Dies gilt für mich für jede Religion

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Wirklich für JEDE?
Lieber Gunnar! Was soll denn mir damit unterschoben werden? Ich erinnere mich, dass manche schon Hitlers "Mein Kampf" usw. als "Religion" verstünden, und mir dann unterstellen würden, dass ich auch noch vor solchen "Glaubensauffassungen" stellen würde...

Glaubst Du das auch? Ich hoffe nicht! Ich wollte mich heute eigentlich nur mal ganz kurz in Tacheles melden, und wie ich es schon ahnte, wird mir jeder Satz ins Gegenteil umgedreht. Solltest Du also dies nicht mit mir machen wollen, und mir keine terroristischen "Glaubensauffassungen" usw. unterstellen, und mir glauben, dass ich nur vermeintlich "wahre" Religionen und Glaubensauffassungen meine, so wie Deine, das Christentum, den Islam, das Judentum, usw, dann kann ich Deine Frage sehr leicht beantworten: Ja, JEDE!


Zitat von »Q and A«
Ich meine, man sollte sich also generell gegen Diskriminierung von Religionen stellen

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Also auch gegen Diffamierungen Gläubiger wegen ihres Glaubens an Jesus?
Ja! Selbstverständlich! Allerdings müsste ich meinen Satz etwas klarer stellen. Ich meine immer in erster Linie, dass man andere Religionen nicht diskriminieren sollte! Also, dass man nicht "mitmacht" oder in einen Sog getrieben wird, auch bei einer Diskriminierung mitzumachen. Dies meine ich immer in erster Linie, wenn Du so etwas von mir liest. Und dies ist auch so meinem Satz zu entnehmen.

Doch dann, erst in zweiter Linie, sollte man sich gegen Diskriminierung stellen, wenn jemand mit Dir anfängt, schlecht über andere Religionen zu sprechen. Ich bin dann dafür zu sagen:

"Ich möchte Religionen und Glaubensvorstellungen nicht öffentlich schlecht zu reden. Du magst vielleicht Recht haben, aber dann gehe doch zu diesen Menschen selbst hin, und rede mit ihnen. Ich habe keine Vorurteile gegenüber anderen Religionen und Glaubensauffassungen, ich schätze die verschiedensten Religionen u.G. sogar, finde sie zudem sehr interessant, sie helfen den anderen Menschen besser zu verstehen, und ich kann nur sagen, dass es sehr erhellend für seine eigene Religion oder Glaubensauffassung sein kann, wenn man sich mit "Verstehen" anderen Religionen und Glaubensauffassungen nähert. Ich möchte mich eher gegen solche Vorurteile stellen, sowohl aus persönlichen Gründen, als auch für ein friedliches Miteinander, statt einem Gegeneinander!"


Zitat von »Singender Taxifahrer«
Warum kritisierst Du dann nicht Äußerungen wie diese, die ich als Christ schon sehr diffamierend empfinde. Wie hättest Du reagiert, wenn jemand hier solche Sätze gegen islamische Gläubige losgelassen hätte? Misst Du mit zweierlei Maß?
Lies mal:

Zitat von »Zombieboy«
Aber sicher liegt es an deiner Art von Glaube keinen anderen Glauben neben sich zuzulassen. Seid ihr so verpeilt oder was wurde euch eingeflößt so hasserfült Andersgläubigen gegenüber aufzutreten?
Das ist kein Angriff gegen dich direkt sondern in Richtung aller Freikirchen die das Ziel haben Menschen zu lenken, blenden und zu beinflussen.
Ich sage eigentlich nichts anderes, nur nicht so, wie es Zombie's Stil ist. Da meinst Du wahrscheinlich die Unterstellung, dass es an Deiner Art von Glaube liegt. Und das Wort "hasserfüllt" könnte Dir auch noch den Rest gegeben haben. Nur, nachdem ich in einer großen Pforzheimer Baptisten Gemeinde schon einmal eine Ausstellung mit den "Schießscheiben" gesehen habe, und Vorträge über den "verlogenen und kriegerischen Islam" gehört habe, kann eine solche Unterstellung für manche von solchen Gemeinden schon gelten, denn ich habe mit eigenen Augen und Ohren des Öfteren miterlebt, wie in Freikirchen gegen den Islam berichtet wird. Und ich musste mich auf diesen Orten dafür fremdschämen, bis in den Boden, obwohl ich sie in guter Absicht besucht hatte!

Lass doch bitte Andersgläubige ihren Glauben zu! Trete nicht ungefragt und hasserfüllt gegen Andersgläubige gegenüber! Dies könne direkt dem Gebot der Nächstenliebe entnommen sein, und dies ist auch mein Gebot! Weshalb soll ich mich gegen diese Äußerung stellen, wenn ich selbst die ganze Zeit nichts anderes schreibe, als dass man dem anderen seine Religion oder Glaubensauffassung respektieren soll!

Das Gleiche gilt natürlich gegenüber Muslimen! Und gegenüber Juden! Wenn Zombie das Gleiche zu einem Muslim oder Juden gesagt hätte, hätte ich dies auch unterschrieben. Gerade dass man eben NICHT andere Glaubensauffassungen diskriminieren soll, kann ja wohl nicht gerade etwas Diffamierendes gegen einen Christ sein. Leider weißt Du ja nicht, ob ich nicht selbst Christ bin. Ich kann ja ein "Nichtbekennender Christ" sein, das müsstest Du auch respektieren können. Und als solcher hätte ich in jeder Beziehung gezeigt, dass ich mich sogar gegen Christen wende, die andere Glaubensvorstellungen diskriminieren. Warum sollte ich und Zombie von Dir etwas verlangen, von dem wir nicht überzeugt wären, dass es praktikabel wäre?

Du verlagst das Gleiche von Muslimen ja auch, oder?

Zitat von »Q and A«
Ich bin ja generell dagegen, dass man Religionen in den Dreck ziehen sollte. Dies gilt für mich für jede Religion

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Wenn ich Deine selektiven Reaktionen sehe, je nachdem, wer gegen welchen Glauben hetzt, kann ich Dir diese hehre Haltung nicht wirklich abnehmen. Mir kommt es eher vor, als käme Deine Islamverteidigungshaltung aus einer Angst vor tätlichen Angriffen aus deren Reihen, weil man es wagt, islamkritisch zu sein. Der islam fußt auf dem Koran, der Islamismus genauso. Der Koran ist also die große gemeinsame Schnittmenge dieser beiden Gruppen. Nicht zwei verschiedene Korane, nicht zwei verschiedene Mohammeds.
Meine einzigen Reaktionen auf diesem Gebiet sind, dass ich mich gegen Diskriminierung gegenüber ANDEREN Religionen und Glaubensauffassungen stelle. Ich habe nich niemals gegen das Christentum gestellt, oder gegen den Islam. Ich verteidige die Religionsfreiheit, und den friedlichen Umgang miteinander. Ich stelle mich nur gegen Hetze. Da ich sehr viel Hetze hier im Forum gegen den Islam feststelle, stelle ich mich gegen diese Hetze.

Nicht der Koran ist die Schnittmenge zwischen Islam und Islamismus, sondern der Kampf gegen Andersgläubige. Auch hier irrt der Islamist. Deshalb spreche ich mich unentwegt für die Bekämpfung des Islamismus aus! Ich würde auch nicht die Bibel zwischen terroristischen Christen und wahren Christen als die gemeinsame Schnittmenge bezeichnen. Auch nicht als zwei verschiedene Bibeln, nicht als zwei verschiedene Jesuse.

Zitat von »Q and A«
Der beste Beitrag, den man selbst tun könnte, der so leicht wie einfach ist, wäre nur seine gegebenenfalls aufgestaute Kritik mal ruhen zu lassen.

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Muss man nicht die Menschen aufrütteln, wenn unsere westliche, freiheitliche Kultur (mal wieder) in großer Gefahr ist? Auch Hiter und die anderen brutalen Diktatoren wurden vor dem Krieg massiv falsch eingeschätzt. Man paktierte auf politischer und militärischer Ebene mit Vielen - bis es furchtbar knallte.
Oh ja! Für dieses Aufrütteln bin ich. Deshalb war ich Dir für Deinen Thread dankbar, und habe mich sehr Deinen Befürchtungen angeschlossen, wie man es von mir kennt und in jeder Hinsicht immer erwarten kann. Du meinst also, man sollte mit Muslimen über den Islam diskutieren, oder wie soll ich das sonst verstehen? Oder meinst Du, dass man den Islam ganz verbieten sollte, in Deutschland?

Weil Du von Hitler und anderen brutalen Diktatoren sprichst: Genau diese Diktatoren-Konterfeis hat man in jener Baptistischen Gemeinde in eine Reihe mit Mohammed auf die Schießscheiben geklebt, und zigfach darauf mit scharfer Munition geschossen! Im übrigen sollte man aus den Anfang der 1930er Jahre wissen, dass durch ganz "normale" Leserbriefe gegen die "Juden" das Verbrechen gegen die Juden angezettelt wurde. Dies ist eine gesicherte geschichtliche Tatsache, wissenschaftlich und psychologisch bewiesen! Deshalb sollte man bitte nichts Entsprechendes mit den Muslimen in Deutschland tun!


Zitat von »Q and A«
als nächstes könnte man sich noch gegen Islamophobe Menschen stellen

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Waren die damaligen Kritiker "meinkampfophob" oder "naziophob"? Warum verwendest Du ständig diesen schmähenden Kampfbegriff für mich und andere Islamkritiker hier? Angste vor dem Islam sind ganz offensichtlich nicht unbegründet und daher keinesfalls "krankhaft", wie es das Wort "islamophob" unterstellt. Ebenso wie die Warnungen und die Furcht vor den Nazis alles andere als krankhaft waren. Das waren damals vermutlich die gesündesten politischen Regungen überhaupt.
Nein, ich möchte Dich nicht einen Islamophob nennen. Wenn Du JEDEN meiner Berichte liest, wirst Du sehen, dass ich diesen Begriff nenne, wenn ich ausdrücken möchte, dass man sich gegen Diskriminierung gegen Muslime stellen sollte, insbesondere gegen Islamophobe.

Als einen Islamophobe ist jemand gemeint, der in seiner Sache gegen den Islam "aufgeht". Wer gegen den Islamismus "aufgeht", und tennen kann zwischen "Islamismus" und "Islam", der kann nicht als Islamophob bezeichnet werden, der wäre dann ein Islamismusophob... (Scherz).

Also, wenn Du ein "Islamismusophob" wärst, dann gratuliere ich Dir sogar, und wir überlegen uns nochmal, was man gegen den Islamismus tun kann. Mein Beitrag gegen den Islamismus hat Dich ja scheinbar nicht überzeugt. Mal sehen, ob wir noch bessere Vorschläge erarbeiten können, um den Islamisten den Wind aus den Segeln zu nehmen, und mit den Muslimen gemeinsam gegen den Islamismus vorgehen könnten.


Zitat von »Q and A«
Eine Thematisierung darüber finde ich ganz gut, solange man nur nicht behauptet, dass der Terror der Islamisten der Religion des Islams zu verdanken ist, denn dann ist dieser Krieg wesentlich schwieriger zu gewinnen! Denn, auch die friedliebenden Muslime in unserem Land möchten den "Islamischen Staat" schnellstens bekämpft sehen.

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Warum sieht man denn dann höchst selten und nur kleinere Aktionen gegen den Islamismus, die von Moslems ausgehen?
Ich habe auch noch nie Aktionen von Christen gesehen, die gegen christliche Terrororganisationen gerichtet waren! Hast Du schon welche gesehen? Allerdings hast Du auch schon etliche Muslime bei Pegida Demos gesehen, die wahrscheinlich auch diesen Schulterschluß gesucht haben, um gegen den Islamismus mit Andersgläubigen zu sein. Bei allen meinen Gespächen mit Muslimen höre ich nichts anderes, als dass man diesen Schulterschluß haben möchte, und dass der Islamismus überhaupt nichts mit dem Islam zu tun hätte. Es könnte wirklich mehr sein, und ich bin an Deiner Seite, dass man mehr gegen diesen Islamismus tun muss. Dein Startbeitrag ist sehr gut, und man muss den Menschen die Augen öffnen.

Wenn man aber den Islamismus mit dem Islam verbinden will, dann wird das nichts, und daran kann das Ganze liegen, dass eben doch höchst
selten nur kleinere Aktionen gegen den Islamaismus von Muslimen ausgehen. Würde es eine neue Gruppe gegründet werden, die diese Unterschiede ganz in den Vordergrund stellen würde, dann könnte dies erfolgreicher sein, als es Pegida vermasselte...



Zitat von »Q and A«
Wie oft werden immer noch die Zitate wie Sure 2-191 aus dem Koran vorgelesen, nur um den Islam mit dem Islamismus zu vermengen? Genau die selben Zitate verwenden ja die Islamisten, um ihre Soldaten zu rekrutieren.

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Was ja offenbar gut zu funktionieren scheint. Obwohl der Islamismus ja angeblich gaaar nichts mit dem Koran und dem Islam zu tun hat... Anscheinend IST der Islam eng mit dem Islamismus verwandt, wenn man bisher friedliche Muslime als Islamisten so leicht radikalisieren kann.
Also, wenn Du meinst, dass man bisher friedliche Muslime leicht als Islamisten radikalisieren kann, dann lese doch diese Koranzitate nicht mehr vor, sonst werden es ja noch mehr! Sondern lese solche Koranzitate vor, die schön sind, und die an ein friedvolles Miteinander appellieren.


Zitat von »Zombieboy«
Aber ein anscheinend gläubiger Mensch wie du sollte andere Glaubensformen um so mehr respektieren und achten.

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Hältst Du den Islamismus für eine Glaubensform, die man respektieren und achten sollte?
Da antworte ich vorab auch nochmal für unseren Zombie! Der Islamismus ist KEINE Glaubensform, sondern eine Politische Ausrichtung, und zur Zeit ja eine Terroristische. Den Islamismus darf man deshalb NICHT respektieren und achten!

Ich frage mal zurück: Gunnar, hältst Du vielleicht den Islamismus für eine Glaubensform?


Zitat von »Q and A«
Man sollte aufhören, die Religion des Islams zu kritisieren! Warum? Ganz kurz gesagt: Dadurch werden gläubige friedliche Muslime in Deutschland nicht in die Fänge der Islamisten getrieben, weil sie sich in Deutschland dann nicht diskriminiert fühlen.

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Nochmal die Frage mit Bitte um Antwort: Warum lassen sich überhaupt friedliche Muslime anscheinend so leicht von radikalen Muslimen radikalisieren? So sehr unislamisch kann das, mit dem die Islamisten "friedliche Muslime" für sich gewinnen, auch im Blick auf den Koran wohl doch nicht sein. Oder warum funktioniert dieser Mechanismus?
Also, wie viele Millionen Muslime leben in Deuschland? Sind es dann "viele", wenn sich jährlich 100 bis 200 Muslime von ihrem friedlichen Glauben abwenden, vielleicht weil sie enttäuscht wurden, auch durch hunderte Forumseiten wie einige hier? Ich glaube nicht, dass Muslime, die in ihrem Glauben und in ihrem Leben gefestigt sind, in diesen Krieg gehen werden. Ähnlich gehen auch keine gefestigten Christen zur Fremdenlegion, sondern nur Menschen mit wenig Halt. So etwas gibt es immer. Ich bin auf jeden Fall kein blutrünstiger Mensch, der in den Krieg ziehen möchte, und ich möchte alles tun, dass es nicht zu einem solchen übergreifenden Krieg noch kommen kann.

Meine Vorstellungen und Appelle sind von Frieden gekennzeichnet, und eigentlich sollten Menschen mit einem Glauben dies nachvollziehen können! Und Menschen mit einem Glauben sollten auch nachvollziehen können, wenn sich einige wenige aus ihren Reihen verirren.


Zitat von »Q and A«
Eine Thematisierung darüber finde ich ganz gut, solange man nur nicht behauptet, dass der Terror der Islamisten der Religion des Islams zu verdanken ist, denn dann ist dieser Krieg wesentlich schwieriger zu gewinnen! Denn, auch die friedliebenden Muslime in unserem Land möchten den "Islamischen Staat" schnellstens bekämpft sehen.

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Wieviele sind das?
Unter meinen muslimischen Freunden sind es alle! Kennst Du Muslime, die den Islamischen Staat nicht bekämpft sehen möchten?


Zitat von »Q and A«
Wäre es denn nicht schöner und stärker, wenn auch bei uns in Deutschland Muslime mit Christen Schulter an Schulter zusammen gegen den Islamismus kämpfen wollen, ohne Gefahr zu laufen, dass man sie eigentlich nur zum Christentum konvertieren möchte?

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Wäre schön, ja, wenn das so wäre. Leider sehen die Realitäten meist anders aus. Übrigens möchte man als echter Christ niemanden "konvertieren". Man lädt vielmehr diese Menschen ein. Zu Jesus als dem Auferstandenen.
Ich hätte also schreiben sollen: "Wäre es denn nicht schöner und stärker, wenn auch bei uns in Deutschland
Muslime mit Christen Schulter an Schulter zusammen gegen den Islamismus
kämpfen wollen, ohne Gefahr zu laufen, dass man sie eigentlich nur zum
Christentum einladen möchte?

Wäre Deine Antwort dann auch so gewesen: "Wäre schön, ja, wenn dies so wäre." ?

Zitat von »Q and A«
denn wer in Deutschland hat als "Christ" schon von Kindesalter an gelernt, dass man andere Religionen zu respektieren hat?

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Wer in Deutschland hat als Moslem, Atheist oder "Freidenker" schon im Kindesalter gelernt, dass man das Christentum zu respektieren hat? Gerade diese Gruppen fallen stets durch besondere Hässlichkeit gegen überzeugte Christen auf.
Oh ja! Das stimmt! Auf beiden Seiten!

Ich glaube, dass die Geschichte aller Kriege leider nur diesen einfachen Nenner hat, mit dieser Parole: "Ab mit euch Fremden!"


Zitat von »Q and A«
Ich möchte es mal bei dieser einen Frage belassen, und ich meine deshalb, dass eben das Thema "Islam" als etwas "Fremdes" angesehen wird, so wie die "Türken" auch noch von einigen Menschen seit über 50 Jahren in Deutschland.

Zitat von »Singender Taxifahrer«
... und warum? Weil sie sich eben (dank ihrer islamischen Kultur) kaum integrieren. Nachweislich. Achte mal darauf, wo Du (erkennbare) Moslems siehst und wo nie oder selten!
Man denke an Vereine, Feuerwehr, Rettungsdienste, Polizei. Warum bringen sich diese Menschen bei uns in diesen Bereichen so auffallend selten ein? Interesselos? Diskriminiert? Oder gar einfach aus irgendwelchen Gründen nicht geeignet? Woran liegts?
Warum sollte man diese nicht integrierten Muslime dann noch stärker diskriminieren, statt sich mit ihnen anzufreunden? Ich kann das ja auch! Und sie sind sehr glücklich darüber, und sind mit mir sogar schon in den Urlaub nach Mallorca gefolgen!

Zitat von »Q and A«
Aber sich mit Muslimen gemeinsam gegen den Islamismus zu stellen, dies wäre eine sehr gute Sache.

Zitat von »Singender Taxifahrer«
Ja, das wäre es. Aber ich fürchte, dass daraus nichts wird. Die Demos gegen den Islamismus von den -gidas wurden ja politisch niedergemacht, weil die politische Grundrichtung der Bewegung den Meinungswächtern nicht in den Kram gepasst hatte. Dabei waren auch etliche Muslime unter den Demonstranten. Aber die Politik hat eben diese Demos sehr massiv bekämpft, mit Häme, Lügen, Halbwahrheiten, Diffamierungen, Weglassungen in den Berichten und unaufrichtiger Gewichtung der negativen Ereignisse rund um diese Demos. Das Wort "Lügenpresse" war schon sehr angebracht. Leider. Denn eine halbe Wahrheit ist meistens einer ganzen Lüge gleich.
Deinen ersten Satz finde ich am Besten: "Ja, das wäre es." Dass Pegida eine andere Welt war, und leider auch sehr viele Islamophobe angezogen hat, konnten viele wahre friedliche Muslime dort sicherlich nicht mitmachen. Dies wäre ja Verrat an ihrer eigenen Religion gewesen.

Deshalb, es ist noch nicht zu spät, einzusehen, das man Islam und Islamismus TRENNEN muss, damit man gemeinsam, Christen und Muslime, gegen den Islamismus kämpfen kann.

Dies will ich! Wer nicht? Wer macht mit?

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Montag, 1. Juni 2015, 13:10

Hallo, Q und A (und andere hier),

Selbst wenn Du 100 000 Zeichen zur Verfügung hättest, würdest Du bestimmte, direkte Fragen damit wohl nicht beantworten.

Mit sehr vielen Worten, Erklärungen, Rechtfertigungen, auch einigem Selbstlob und den zu erwartenden Relativierungen gewisser Tatsachen hast Du im Grunde eigentlich nichts Neues gesagt. Du hast lediglich Deine Ansicht, die dogmatisch fest steht, wieder in andere Worte und Formulierungen gepackt.

Wenn man aus der Bibel, besonders dem "Alten Testament", ziemlich grausame Zitate entnehmen kann, obwohl diese Zitate in christlichen Gemeinden keine große Aufmerksamkeit erfahren, weil ja das "Neue Testament" das alte abgelöst habe, werden Christenhasser trotzdem grausame Zitate aus dem "Alten Testament" der Bibel herausziehen, nur um zu zeigen, dass dies die Grundlage des Christentums wäre.

Klar, weil sie die Tatsache ignorieren, dass Jesus Christus den Alten Bund durch den Neuen Bund abgelöst hat. Der neue Bund ist der Bund Gottes mit den Menschen durch das Blut, das Jesus am Kreuz für die Sünder vergossen hat, damit diese gerettet würden. Damit sind die Gesetze des alten Bundes erfüllt und für Christen nicht mehr wirksam.

Eine solche Revision und Erneuerung kennt der Islam nicht. Im Islam gelten nach wie vor ALLE Suren gleichermaßen, die neueren vorrangig. Und genau diese sind die gewalttätigeren. Das ist der große Unterschied zwischen dem Christentum und dem Islam, der jede platte Gleichsetzung absolut verbietet, schon aus logischen Gründen.

schönere Zitate

Es geht ja nicht um "schönere Zitate", sondern um die Wahrheit. "Schönere Zitate" kann man sogar aus Hitlers Schriften entnehmen, die selbst jeder Antifaschist unterschreiben könnte, wenn man ihm verschwiege, woher diese Zitate kommen. Deshalb sind "schönere Zitate" kein Argument für oder gegen irgendeine Ideologie. Entscheidend ist vielmehr die gesamte Linie und Zielrichtung jeder Lehre, die es zu prüfen gilt. Beim Islam ist es ganz eindeutig dessen Weltherrschaft. So steht es vielfach im Koran und in den Hadithen geschrieben. Der Weg, den Jesus predigte, wurde von ihm selbst dagegen als "schmaler Weg und enge Pforte" bezeichnet, auf dem wenige gehen, die dann aber gerettet werden. Von einer durch Christen errungenen Weltherrschaft aber ist da keine Rede. Die allumfassende Herrschaft Gottes ist "nicht von dieser Welt", wie es Jesus selbst ausdrückte. Sie wird erst nach dem Gericht Gottes über den Menschen von IHM selbst errichtet werden. Daher haben wir Christen keine Rechtfertigung, eigenhändig in dieser Welt gegen "Ungläubige" zu kämpfen. Wir haben das Evangelium in Wahrheit zu verkünden, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wir haben niemanden zu bekämpfen als nur die Sünde in uns.

Christliche Terrororganisationen (siehe Wikipedia) haben sich auch auf solche grausame Bibelstellen berufen, doch diese christlichen Terrorgruppen waren KEINE wirkliche "Christen", jedenfalls waren sie völlig anders, als die Christen, mit denen Du zu tun hast.

Vielleicht beantwortest Du hier an dieser Stelle mal meine Frage, wo hier jemand mit dem Schlachtruf "Jesus lebt" auf den Lippen andere Menschen umgebracht hat?

ich habe mit eigenen Augen und Ohren des Öfteren miterlebt, wie in Freikirchen gegen den Islam berichtet wird.

Ich auch bei uns. Und das waren IMMER Menschen, die früher mal selbst Muslime waren und den Islam von innen her kennen. Die am eigenen Leib die Bedrohungen erlebt haben, nachdem sie dem Islam den Rücken gekehrt hatten. Die aber dann auch mit viel Liebe über die Muslime geredet haben, aber vor der Ideologie Mohammeds deutlich gewarnt haben. Die das Eine vom Anderen klar getrennt haben.

Ich habe auch noch nie Aktionen von Christen gesehen, die gegen christliche Terrororganisationen gerichtet waren!

Kunststück, denn wie oft hört man überhaupt mal etwas von "christlichen Terroranschlägen"? Ich kann nich an keinen einzigen derartigen Bericht erinnern. Aber an unzählige Meldungen über muslimische Attentate gegen "Ungläubige" oder andere Muslime. Mangels christlicher Terroranschläge besteht ja auch kein nennenswerter Handlungsbedarf, was man auf der anderen Seite wahrlich nicht sagen kann.

Liebe verehrte Mituser. Finden Sie dieses Thema nicht ermüdend und schon genug reichlich hier behandelt?

Albert

Wenn es Dir nicht passt, musst Du es ja nicht lesen.

kein Angriff gegen dich direkt sondern in Richtung aller Freikirchen die das Ziel haben Menschen zu lenken, blenden und zu beinflussen.

Die Freikirchen, die ich kenne, haben das Ziel, den Menschen das Evangelium möglichst unverfälscht weiterzusagen. Wenn Dein Schuss gegen ALLE Freikirchen gerichtet ist, ist das ein Schuss in den Ofen. Möge der einen eingebauten Kugelfang haben, damit es nicht zu brennen anfängt... :D

So, wie jeder Deutsche "Christ" von heute auf morgen das Christentum ablegen kann, kann auch von heute auf morgen jeder Deutsche den Islam annehmen, ohne dass seine Staatsangehörigkeit dabei irgend eine Rolle spielen würde.

... und ohne mit dem Tode bedroht zu werden oder mit dem Ausschluss aus der Familie, wie das bei Muslimen sehr häufig der Fall ist, die sich von Islam zum Christentum wenden.

Christliche Terrororganisationen (siehe Wikipedia)

Der "Gründer des Christentums" war weder ein Krieger, noch hat er Kriege angeführt, noch hat er zum Töten anderer Menschen aufgefordert.
Der "Gründer des Islams" war ein Feldherr, hat selbst viele Menschen getötet, zum Krieg angeleitet und zum Töten von Ungläubigen aufgefordert.

Woher sollte da eine angeblich christliche Terrororganisation ihre Legitimation haben? Diese angeblich christlichen Terrororganisationen sind extrem an den Haaren herbeigezogen, allein schon weil es fast keine gibt, die auch nur annähernd eine solche Bezeichnung verdienen würden, mangels Legitimation durch Jesus Christus, den Namensgeber des "Christentums"

Die Mohammedaner haben Mohammed als Namensgeber. Dessen Vorbild, siehe oben! Wie wichtig dieses Vorbild ist, kann man an den Reaktionen auf Karikaturen und Kritik an seiner Ideologie gut sehen. Offenbar ist Mohammed für ALLE Muslime das verbindliche Vorbild. Ein kriegerisches und mit gewalt kämpfendes Vorbild. Das erkennt man wiederum am Stolz überzeugter Muslime, der oft auch mit starkem Nationalismus gepaart ist. Und dass sehr viele Moscheen hierzulande "Fatih-Moschee" heißen, was "Eroberer-Moschee" heißt, zeigt ebenfalls den kriegerischen Charakter nicht nur des "Islamismus'", sondern des Islams an sich.

Dinge wie Demut, Sanftmut, Feindesliebe kennt diese Ideologie kaum.

nachdem ich in einer großen Pforzheimer Baptisten Gemeinde schon einmal eine Ausstellung mit den "Schießscheiben" gesehen habe, und Vorträge über den "verlogenen und kriegerischen Islam" gehört habe, kann eine solche Unterstellung für manche von solchen Gemeinden schon gelten

Dann nenne doch bitte mal diese Gemeinde konkret! Ich möchte dort gerne mal persönlich nachfragen, was da los war. Vielleicht meldet sich ja dann mal jemand von dort hier.

Da ich sehr viel Hetze hier im Forum gegen den Islam feststelle, stelle ich mich gegen diese Hetze.

Hetze im engen Sinne konnte ich bisher hier kaum erkennen, dafür aber offene Hetztiraden gegen Christen und Gläubige im Allgemeinen, die von Dir nach wie vor unkritisiert geblieben waren. Du unterscheidest also durchaus danach, gegen welche Gruppe agiert wird. Sachlich begründete Kritik gegen den Islam wird von Dir bereits mit Hetze gleichgesetzt, offene Schmähungen gegen den christlichen Glauben dagegen hast Du noch nie ähnlich direkt kommentiert wie die Islamkritik. Lediglich auf direkte Nachfragen lässt Du Dich mal zu - immer noch sehr allgemein gehaltenen und relativierenden - Aussagen zu solcher wirklichen Hetze herab.

Ich würde Dir ja gerne Deine neutrale Haltung gegen ALLE Hetze abnehmen, wenn Du genauso engagiert und spontan gegen antichristliche Hetze schreiben würdest. Das hast Du aber bisher vermieden. Es scheint Dich weitaus weniger zu berühren, wenn Christen verbal verletzt werden als wenn die Ideologie des Islams inhaltlich hinterfragt wird. Auch wenn Du nun sicherlich etwas Anderes hier antworten wirst. Worte nützen wenig, wenn das Handeln nicht dazu passt.

Nicht der Koran ist die Schnittmenge zwischen Islam und Islamismus, sondern der Kampf gegen Andersgläubige. Auch hier irrt der Islamist.

Ich vermute mal, dass du hier einen Formulierungsfehler gemacht hast. Ansonsten hättest Du ja gerade den Islam mit dem Kampf gegen Andersgläubige in Verbindung gebracht. ;)

Ich würde auch nicht die Bibel zwischen terroristischen Christen und wahren Christen als die gemeinsame Schnittmenge bezeichnen.

Ich schon, wenn es denn tatsächlich solche Christen geben sollte, die mit der Bibel Terror legitimieren würden. Denn die Bibel ist immer die Bibel. Egal, wer sie wofür hernimmt. Allerdings wäre diese Schnittmenge dann sehr klein. Weil die Gesamtlinie der Bibel dazu im Widerspruch steht. Was man im Fall des Korans nicht so einfach sagen kann, ohne große Teile dieses Buches ausklammern zu müssen.

Im Übrigen sind es ja gerade die Islamisten, die sogar in aller Öffentlichkeit ihre Gebete verrichten, die ihre Fastenzeiten einhalten, die den Koran auf arabisch rezitieren, die regelmäßig in die Moschee gehen und so weiter. Wie man dann trotzdem behaupten kann, der Islamismus habe rein gar nichts mit dem Islam zu tun, erschließt sich mir nicht.
Zum Vergleich: "Christliche Terroristen" würden es in einer Kirche unter der Predigt des Evangeliums nicht lange aushalten, da dieses ihre gewalttätige Haltung ständig ad absurdum führen würde.

Weil Du von Hitler und anderen brutalen Diktatoren sprichst: Genau diese Diktatoren-Konterfeis hat man in jener Baptistischen Gemeinde in eine Reihe mit Mohammed auf die Schießscheiben geklebt, und zigfach darauf mit scharfer Munition geschossen!


Wie gesagt, teile uns oder wenigstens mir bitte mal die Adresse dieser Baptisten mit!

Im übrigen sollte man aus den Anfang der 1930er Jahre wissen, dass durch ganz "normale" Leserbriefe gegen die "Juden" das Verbrechen gegen die Juden angezettelt wurde. Dies ist eine gesicherte geschichtliche Tatsache, wissenschaftlich und psychologisch bewiesen! Deshalb sollte man bitte nichts Entsprechendes mit den Muslimen in Deutschland tun!

Diskriminierung gegen Muslime

Wer hier hat schon mal etwas "gegen Muslime" gesagt, also gegen Menschen, die dem Islam anhängen? Zumindest von meiner Seite wirst Du sowas nie lesen. Ich rede IMMER nur von der Ideologie, der Religion des Islams, die ich kritisiere, also inhaltlich hinterfrage. Ich rede niemals gegen muslimische Menschen. Zudem ist "Kritik" keine "Diskriminierung" sowenig wie "Hetze". Diskriminierung liegt dann vor, wenn man Muslime wegen ihres Glaubens irgendwo benachteiligt oder ausschließt. Tatsächlich diskriminieren sich Muslime weitaus mehr selbst als sie von Anderen diskriminiert werden. Indem sie sich selbst von sehr vielen gesellschaftlichen Aktivitäten fernhalten, die sie für "haram" halten. Oder indem sie eigene Badetage in Schwimmbädern durchsetzen und eigene Warensortimente (Lebensmittel) in Kaufhäusern.

Wenn sie sich dabei nicht ständig über "Diskriminierung" beschweren würden, würde mich das noch nichtmal so sehr stören, aber so empfinde ich das oft als sehr anmaßend. Wenn radikale Christen irgendwelche Dinge und Bereiche aus Glaubensgründen meiden, geschieht dies in aller Regel in aller Stille und von den Meisten unbemerkt. Da werden auch nirgends Wachen installiert, die die Einhaltung christlicher Regeln in der Öffentlichkeit einzufordern versuchen würden...
Wenn man aber den Islamismus mit dem Islam verbinden will, dann wird das nichts, und daran kann das Ganze liegen, dass eben doch höchst
selten nur kleinere Aktionen gegen den Islamaismus von Muslimen ausgehen.

Anscheinend ist diese Verbindung eben doch eine Tatsache und enger, als es Dir mit Deiner Haltung lieb sein dürfte.

Würde es eine neue Gruppe gegründet werden, die diese Unterschiede ganz in den Vordergrund stellen würde, dann könnte dies erfolgreicher sein, als es Pegida vermasselte...

Das dürfte wegen dieser engen Verbindung kaum zu erwarten sein. Und wenn, dann immer nur mit eher geringer Beteiligung seitens der Muslime.

Also, wenn Du meinst, dass man bisher friedliche Muslime leicht als Islamisten radikalisieren kann, dann lese doch diese Koranzitate nicht mehr vor, sonst werden es ja noch mehr!

Ich hatte Dir die Frage gestellt, warum es überhaupt so leicht möglich ist, gemäßigte Moslems zu radikalisieren, wenn doch der Islam angeblich nichts mit dem Islamismus zu tun habe. Bitte antworte mal direkt darauf. Vielleicht gibt es ja eine plausible Erklärung, die mir nicht bekannt ist.

Der Islamismus ist KEINE Glaubensform, sondern eine Politische Ausrichtung, und zur Zeit ja eine Terroristische. Den Islamismus darf man deshalb NICHT respektieren und achten!

Wie schon weiter oben gesagt: Gerade die Islamisten achten besonders innig darauf, alle islamischen Regeln einzuhalten, also die Gebetszeiten, das Rezitieren des Korans auf arabisch, Moscheebesuche und so weiter. Warum soll es dann keine Glaubensform sein? "Glauben" schließt Gewaltbereitschaft nicht automatisch aus. Es kommt darauf an, WEM jemand glaubt. Die meisten Atheisten propagieren ja sogar, dass Glaube DIE Ursache aller Gewalt und Kriege sei.

Ich frage mal zurück: Gunnar, hältst Du vielleicht den Islamismus für eine Glaubensform?

Ja, aus obengenannten Gründen.

Meine Vorstellungen und Appelle sind von Frieden gekennzeichnet, und eigentlich sollten Menschen mit einem Glauben dies nachvollziehen können! Und Menschen mit einem Glauben sollten auch nachvollziehen können, wenn sich einige wenige aus ihren Reihen verirren.

"einige Wenige"? In den islamischen Ländern sind schon viele Tausende Menschen durch ebensoviele "einige Wenige" ausgerottet worden. Und in dem von mir verlinkten Artikel wurde auch deutlich gesagt, dass in manchen Ländern "große Teile der sunnitischen Bevölkerung" mit den Extremisten gemeinsame Sache machten. Nach "einige Wenige" hört sich das nun wirklich nicht an.

Unter meinen muslimischen Freunden sind es alle! Kennst Du Muslime, die den Islamischen Staat nicht bekämpft sehen möchten?

Ich habe noch keine einzige islamische Massendemo wahrgenommen, die gegen den Islamismus gerichtet gewesen wäre. Aber Massendemos mit Mord und Totschlag gegen Karikaturen...

Ich hätte also schreiben sollen: "Wäre es denn nicht schöner und stärker, wenn auch bei uns in Deutschland
Muslime mit Christen Schulter an Schulter zusammen gegen den Islamismus
kämpfen wollen, ohne Gefahr zu laufen, dass man sie eigentlich nur zum
Christentum einladen möchte?

Wäre Deine Antwort dann auch so gewesen: "Wäre schön, ja, wenn dies so wäre." ?

Es müsste eher lauten: "... auch auf die "Gefahr" hin, von der jeweils anderen Seite zu deren Glauben eingeladen zu werden".
Andersherum würde man ja indirekt den Glauben der Anderen ablehnen, weil man zugibt, davor Angst zu haben, die eigene Meinung ändern zu können.

Warum sollte man diese nicht integrierten Muslime dann noch stärker diskriminieren, statt sich mit ihnen anzufreunden?

Wie schon gesagt, diskriminieren sich Muslime bei uns oft vielmehr selbst als das Andere tun könnten. Man sollte also die Diskriminierungskeule mal tiefer hängen.
Übrigens wird sich auch bei Freundschaften zwischen Verschiedengläubigen grundsätzlich immer eine gewisse innere Distanz ergeben, die man aber respektieren kann. Um mit jemandem freundlichen Umgang zu haben, muss ich dessen Ansichten nicht teilen. Allerdings wird eine Freundschaft in solchen Fällen niemals so innig sein können wie unter tatsächlich Gleichgesinnten. Das ist völlig normal, finde ich. Man muss ja gewisse Themen ständig ausklammern, um die Freundschaft nicht zu gefährden. Das muss man unter Gleichgesinnten nicht machen.

Einen guten Tag noch.

Gunnar
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

Zombieboy

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357

Montag, 1. Juni 2015, 19:41

Mit sehr vielen Worten, Erklärungen, Rechtfertigungen, auch einigem Selbstlob und den zu erwartenden Relativierungen gewisser Tatsachen hast Du im Grunde eigentlich nichts Neues gesagt. Du hast lediglich Deine Ansicht, die dogmatisch fest steht, wieder in andere Worte und Formulierungen gepackt.
Genau wie Deine Aussagen gegenüber meiner Person seit nun 13 Monaten :thumbsup:
Es geht ja nicht um "schönere Zitate", sondern um die Wahrheit.
Du meinst sicher die Wahrhaftigkeit.
Die allumfassende Herrschaft Gottes ist "nicht von dieser Welt"
Jedem sein Glaube. Aber deine ständigen Versuche hier zu missionieren sind ermüdend und langweilig.

Safira

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358

Montag, 1. Juni 2015, 20:06

Gähn! *jubel* *jubel* *nospam* *nospam*

Ich glaube jetzt ist alles gesagt! *rofl*

Zitat

Zitat von »Singender Taxifahrer« Die allumfassende Herrschaft Gottes ist "nicht von dieser Welt"


Stimmt ist von Alpha Taurus!
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

Singender Taxifahrer

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359

Montag, 1. Juni 2015, 20:13

Stimmt ist von Alpha Taurus!

Der heißt "Alpha Centauri", Frau F(l)achmann. :D
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Safira

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360

Montag, 1. Juni 2015, 21:48

Die allumfassende Herrschaft Gottes ist "nicht von dieser Welt"

Zitat

Frau F(l)achmann. :D


Schon wieder die eigenen Regeln verletzt! :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: *hirn* *hirn* *hirn* *hirn* *hirn* *unbeliebt* *unbeliebt* *unbeliebt* *unbeliebt*
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.