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Religion und Glaube: Christentum vs. Islam

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Nick

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Samstag, 10. Januar 2015, 22:21

Und welche Farbe hast du?

Q and A

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Samstag, 10. Januar 2015, 23:11

Und welche Farbe hast du?
Also, "Farbe bekennen" heißt nicht, dass man mitteilt, ob man gelb, rot, grün, oder blau ist.

"Farbe bekennen" heißt, dass man Tacheles redet, und man nur so lange seine Überzeugungen vertritt, so lange man keine besseren Überzeugungen finden kann.

Wenn jemand anderes, egal wie "klein" oder sonst "doof" oder sonst mit wievielen Rechtschreibfehlern ausgestattet ist, trotzdem Möglichkeiten zum Überdenken einer anderen bisherigen Überzeugung darstellt, sollte man auch von solch jemand anderem immer gerne bereit sein, diese Meinung durchzuspielen, zu verstehen, und dann seine eigene Meinung sofort zu ändern, wenn man daraufhin eigene Falslcheinschätzungen oder Irrtümer usw. in seiner bisherigen Meinung eingestehen muss.

Deshalb kann es auch nicht gut sein, sich in eigenen Meinungen festzubeißen, weil man es dann noch schwieriger hat, vermeintlich sein "Gesicht zu verlieren", wenn man zu anderen Überzugungen kommen könnte.

Weil allerdings die meisten Menschen NICHT die obige Vorgehensweise sich leicht einräumen können, was schade ist für sie selbst, "hinterfrage" ich diese Menschen einfach, ob sie selbst erkennen können, dass sie falsch lagen...

Meine Lebenseinstellung ist dabei nicht, dass hoffentlich ICH immer Recht haben müsste, sondern dass man durch "Hinterfragen" beide Meinungen auf den Prüfstand stellen kann.

Meine bisherige "Farbe" ist, dass ich z.B. an andere Menschen gerne für Frieden, mehr Verständigung, und mehr Toleranz appelliere. Ist dies eine Farbe? Es sind mehrere Farben! Und davon habe ich noch viel mehr. Gerne

Andreas

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Samstag, 10. Januar 2015, 23:41

Eine Belastung für Moslems in Europa

Wie empfinden die Menschen in Europa, die keine Moslems sind, den Islam?

Wenn man in die Nachrichten schaut, liest und hört man, das immer mehr Menschen in Europa den Islam als Bedrohung sehen. Es verlassen wieder vermehrt Juden Europa. Aber auch unreligiöse Zeitgenossen beobachten die Moslems mit Argwohn. Kein Wunder angesichts der Meldungen über Terror aller Art im Namen des Islams wie derzeit vorallem in Sudan, Pakistan, Afghanistan, Irak, Syrien, Nigeria, aber auch in anderen Ländern, in denen die Bevölkerungsmehrheit islamisch ist. Mit der Kultur der Menschen dort ist es nicht erklärbar, da die Gewalt gleichermaßen in Afrika, in Vorderasien und auch in Indien und Indonesien vorkommt, obwohl die Menschen dieser Regionen kulturell sehr unterschiedlich sind. Und nun sind es vermehrt Gewalttaten von Moslems in Frankreich und vereinzelt auch Deutschland, womit die islamische Gewalt vor der eigenen Haustür angekommen ist.

Aber traue ich das auch dem türkischen Lebensmittelhändler um die Ecke zu oder dem orientalischen Besitzer eines Döner-Services im Nachbarort? Oder sind diese Leute nur nominell Moslems, weil der Imam den Austritt aus der islamischen Gemeinde verbietet? Möglich, dass es so ist, hat mir doch auch schon ein Türke frohe Weihnachten gewünscht.

Neu ist, dass man jetzt in den Medien endlich Stellungnahmen aus dem islamischen "Lager" in Deutschland hört, in denen sich Moslems hier von dem Terrorismus entschieden distanzieren. Moslems finden sich in Mitteleuropa nun in der Rolle wie früher viele Christen, die nicht einer der großen Kirchen angehört haben. Aber mit dem Unterschied, dass von den betreffenden Freikirchen und deren Mitglieder keine Gewalt gegen Andersgläubige ausging. Aber es reicht nicht aus, sich davon verbal zu distanzieren (wie in diesem Video ), gibt es doch noch andere Stolpersteine in der gegenseitigen Akzeptanz. Es ist das Thema der heiligen Stätten. Die Juden haben Jerusalem, die Katholiken Rom und die Moslems Mekka als ihre heilige Stadt. Aber Jerusalem und Rom können von allen Menschen egal was sie glauben betreten werden. Bei Mekka sieht das anders aus. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Öffnung dieser Stadt für Nichtmoslems wesentlich dazu beitragen könnte, Aversionen gegen den Islam abzubauen.
Wenn möglich lebe ich mit allen Menschen in Frieden.

Andreas

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Samstag, 10. Januar 2015, 23:57

Paradox ist, dass die rechtsextreme Front National als "natürlicher" Gegenspieler der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo unbedingt am Pariser Trauermarsch mitmachen will.
Wenn möglich lebe ich mit allen Menschen in Frieden.

Q and A

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Sonntag, 11. Januar 2015, 00:07

Paradox ist, dass die rechtsextreme Front National als Gegenspieler der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo unbedingt am Pariser Trauermarsch mitmachen will.
Wenn sich jemand läutert, oder trauert über das Leid von anderen, und vermeintlich entgegen seiner bisherigen Lebensauffassung vorbildlich an diesem morgigen Taruermarsch mitmachen will, dann sollte dies sehr schön sein. Dann würden vielleicht auch die rechtsextremen bzw. radikalen Anhänger zur Vernunft kommen!

Auch hier kann ich nur hoffen, dass Du morgen bei den Kommentaren des Trauermarschs bestimmt besonnene und begrüßende Kommentare über die Teilnahme dieser Partei hören kannst, die hoffentlich extra für Leute wie Dich gesendet werden!

Nein, Dein Satz ist falsch, es sei denn, Du möchtest keinen Frieden zwischen den Glaubensauffassungen haben, sondern noch mehr Terror!

Richtig kann deshalb dieser Satz nur lauten:

"Sehr schön ist's, dass die rechtsextreme Front National als Gegenspieler der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo unbedingt am Pariser Trauermarsch mitmachen will."

Bin gespannt, wann Du Deine Gesinnung bereust!

Mark

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Sonntag, 11. Januar 2015, 00:13

Wenn sich jemand läutert, oder trauert über das Leid von anderen, und vermeintlich entgegen seiner bisherigen Lebensauffassung vorbildlich an diesem morgigen Taruermarsch mitmachen will, dann sollte dies sehr schön sein.
Wann hat sich Le Pen politisch bekehrt? Bitte verschone dieses Forum mit solchen Behauptungen.

Und hör endlich auf, den Stil von Happy Pingu nachzuahmen. :thumbdown:
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Singender Taxifahrer

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Sonntag, 11. Januar 2015, 13:52

Was ist denn daran verkehrt, wenn sich ein überzeugter Muslim als liberal bezeichnet?

"Verkehrt" ist die gleichzeitige Behauptung, liberal, also freiheitlich-toleranz und "überzeugter Muslim" (der sich strikt an den Koran hält) sein zu wollen.
Ebensogut künnte sowas ein überzeugter Nationalsozialist von sich geben. Reichen denn schon die "richtigen" Vokabeln, um der Öffentlichkeit absolute Toleranz vorzuspielen? Wie wäre es von diesen Menschen, wenn sie zur Unterstreichung ihrer offenen, toleranten Einstellung, die in vielen islamischen Ländern normale Christenverfolgung und -benachteiligung klar zu verurteilen? Wenn die Muslime zum Beispiel auch Koranstellen und Hadithen zitieren würden, die klarstellen würden, dass diese Haltung abslut muslimisch sei? Bibelstellen, die uns Christen sogar die Liebe zu den Feinden befiehlt, gibt es auf jeden Fall. Und keine einzige, die uns nahelegt, "Ungläubige" zu bekämpfen. Und wie ist das im Koran, dem allein verbindlichen Buch aller Muslime? Wie sind die verbindlich überlieferten Aussagen Mohammeds, "des Propheten" dazu? Gesteht er ihnen gleiche Rechte zu wie den Muslimen? Ruft er dazu auf, auch die Feinde zu lieben?

Wer Anhänger einer intoleraten Religion ist, dessen Gründer zu Gewalt gegen andere aufgerufen und das auch praktiziert hat, hat nicht für Toleranz gegenüber sich und die seinen zu demonstrieren. Deutschland hatte schon mal den Fehler gemacht, sich nicht gegen seine Feinde zu wehren.

So sieht es aus. Auch meines Erachtens stellt die gegenwärtige "Antidiskriminierungspolitik" ein einziges, gewaltiges trojanisches Pferd dar, um unsere christliche Kultur abzuschaffen. Es wird immer noch beständig geleugnet, aber sehr viele Begebenheiten zeigen das ganz klar und offen. Und unsere Politiker trauen sich vor lauter Angst vor der Gewalt der Islamanhänger und vor dem Vorwurf "rechte Positionen zu vertreten" nicht mehr, klare Grenzen zu ziehen.

eine faustdicke Lüge.

Man sollte wirklich so ehrlich sein, auch zu erwägen, dass manche zur Schau getragene Haltung (gerade bei offiziellen Vertretern) schlicht geheuchelt ist.

Denn Deine Antwort, sprich Deine Meinung, wenn ich sie kurz und knapp fasse, lautet ja leider:

"Muslime haben nicht für Toleranz gegenüber sich und die seinen zu demonstrieren."

Natürlich haben sie das Recht dazu. Das garantiert unsere "Verfassung". Aber sie haben nicht das moralische Recht, Toleranz für sich zu fordern, wenn sie (besser: ihre Religion) die Rechte anderer Ansichten mit Füßen treten.

Schlussfolgerung: Moslem

Bitte keine Spekulationen! Danke.

Welche Werte werden denn momentan von allen Vertretern von Regierungen und Religionen auf den Kundgebungen hochgehalten, an denen es wegen den Terroranschlägen in Paris fehlte? Es sind die Werte wie die Menschenrechte, und die Werte von Toleranz

Was eben von der Seite einer Ideologie, die ein Kriegsherr entwickelt hat, der zum bewaffneten Kampf gegen Ungläubige nicht nur aufgerufen hat, sondern der auch selbst viele Menschen getötet hat, nicht sehr überzeugend klingt. Auch Antifaschisten, die "Nazis klatschen" und "Bullen" bekämpfen und für Angst und Chaos sorgen, tragen diese Werte offensiv zur Schau. Nicht, was jemand zur Schau stellt, ist überzeugend, sondern was er tatsächlich tut.

Paradox ist, dass die rechtsextreme Front National als "natürlicher" Gegenspieler der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo unbedingt am Pariser Trauermarsch mitmachen will.

Das finde ich nun nicht paradox, weil die doch naturgemäß auch gegen die Islamisten sind. Denen geht es bei ihrer Kundgebung nicht um das Satiremagazin, sondern um die nationalen Werte, für die sie ja auch stehen wollen und weshalb sie auch gegen den Islam sind. Also für mich keineswegs paradox.

es sei denn, Du möchtest keinen Frieden zwischen den Glaubensauffassungen haben, sondern noch mehr Terror!

Der Gegemsatz ist konstruiert. Das Gegenstück zum Religionssynkretismus ist nicht "noch mehr Terror", sondern lediglich ehrliche und klare Abgrenzung, die die Muslime intern ja durchweg praktizieren. Warum dürfen dann die Christen diese Abgrenzung nicht ebenfalls klarmachen? Es ist eben nicht alles in dieser Welt gleich. Schon wenn man nur das Blut eines Menschen in die Bahnen eines anderen Menschn gibt, und die Blutgruppe passt nicht, kommt es zum Tode des Patienten, weil man die Unterschiede nicht beachtet hat.
Genau diese Gefahr besteht bei den Kirchen. Während in den Moscheen ganz sicher nicht das Evangelium gepredigt wird, lassen sich viele Kirchen(ver)führer dazu herab, den Islam kriecherisch als dem Christentum gleichwertig zu verkaufen, obwohl jeder Moslem die Gottessohnschaft und das Opfer Jesu, die das Zentrum der guten Botschaft sind, heftig ablehnen und als höllenwürdige Irrlehre ansehen. Frage doch einfach mal einen Moslem ganz direkt:
"Wie wird Allah einen Menschen beurteilen, der zu Jesus betet und ihn als den Sohn Gottes betrachtet?"
Da wirst Du ganz sicher entweder verlegene Ausweichmanöver erleben oder aber mit spürbarer Erregung ausgedrückte Ablehnung dieser Aussage. Vielleicht sogar die korankonforume Aussage, dass solche Menschen in der Hölle schmoren werden. Auch wird ziemlich schnell die Behauptung laut werden, die Bibel sei gefälscht und nur der Koran würde Jesus im richtigen Licht sehen.

Mache den Verauch ruhig mal! Dann bitte auch hier das Ergebnis berichten! Aber bitte genau die oben formulierte Frage stellen, keine andere Wischiwaschi-Aussage, die jeder Gutmensch befürworten könnte!

Und hör endlich auf, den Stil von Happy Pingu nachzuahmen.

Bitte solche persönlichen Dinge lassen! Danke! Jeder kann in einem Stil schreiben, den er für richtig hält.

Herzliche Grüße

Gunnar
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Q and A

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Sonntag, 11. Januar 2015, 15:00

Muslime schützen Jesus

Jesus übigens wird im Koran als sehr friedfertig dargestellt, und deshalb lassen sich Muslime auch nicht vom Gegenteil überzeugen.

Auch, wenn Muslime immerwieder in Diskussionen mit Christen (besonders aus evangelikalen Kreisen) zum Schluss kommen müssten, dass Jesus gemäß (evangelikalem) biblischen Glauben über/an Jesus, dieser Jesus noch viel mehr Kriege und Tote als Mohammed zu verantworten hat, lehenen überzeugte Muslims diese Thesen dennoch strikt ab, und lassen nichts auf Jesus kommen, welchen sie sehr ehren, als "Jesus, Friede und Segen auf ihm", und warten auf sein zweites Kommen.

Leider verstricken sich insbesonere evangelikale Christen in diesem Punkt über die vielen Toten und die Kriege, die Jesus angeblich wollte, in sehr viele Widersprüche, oder brechen jedes Nachdenken darüber ab, und lassen nicht mit sich darüber reden, leider.

Sind überzeugte Muslime also doch wesentlich toleranter gegenüber anderen Glaubensauffassungen, indem sie z.B. Jesus überhaupt nicht hassen, sondern ihn sogar in Schutz nehmen, insbesondere vor den evangelikalen Christen?

Ist es nicht für diese Christen sehr schön und gut, dass die allermeisten (bzw. alle überzeugten) Muslime Jesus derart schätzen, dass sie ihn nicht auf diese evangelikalen Thesen reduzieren oder uminterpretieren lassen wollen, wie es diese evangelikalen Christen es mit ihren Thesen tun?

So kann sich mancher Christ in seinem Glauben ja "glücklich" schätzen, weil er wahrscheinlich in seiner Gemeinde immer nur vom friedlichen Jesus erfährt. Und weil dies ja auch die Meinung des Islams ist, werden diese Christen kaum auf diese kriegerische Vergangenheit von Jesus hingewiesen.

Ich möchte hier anmerken, dass ich selbst NICHT der Meinung bin, dass Jesus Kriege zu verantworten hatte. Ich bin sogar darüber froh, dass überzeugte Muslime dieses Kapitel, welches manchen Christen sonst den Atem im Hals stecken bliebe, NICHT thematisieren.

Das wird wahrscheinlich auch so bleiben, denke und hoffe ich!

Wer mag sich dies mal zu Gunsten der viel gescholtenen Muslime vielleicht heute mal zu Herzen nehmen?

Singender Taxifahrer

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Sonntag, 11. Januar 2015, 15:10

Lieber Hinterfrager,
die vielen Toten und die Kriege, die Jesus angeblich wollte

Was erzählst Du da für einen Müll, sorry?? Zeige mir doch mal konkrete Beispiele, in denen Christen behaupten, dass Jesus irgendwelche Kriege und Tote gewollt habe!
Ansonsten sind schon solche Sätze demagogische und lügenhafte Unterstellungen.

Sind Muslime also doch wesentlich toleranter gegenüber anderen Glaubensauffassungen, indem sie z.B. Jesus überhaupt nicht hassen, sondern ihn sogar in Schutz nehmen, insbesondere vor den evangelikalen Christen?

Klar, Jesus ist im Islam einer der Propheten. Aber stelle mal Muslimen doch mal die schon erwähnte Frage, was sie dazu sagen, dass Christen zu Jesus (Katholiken gar zur Maria) beten und Gott als ihren himmlischen Vater und den rechtmäßigen Vater Jesu Christi ansehen! Darauf bist du noch nicht eingegangen. Angst, konkret zu werden?

kriegerische Vergangenheit von Jesus

Die gibt es nicht. Deshalb ist auch diese unrefliektierte Formulierung ein platter Relativierungsversuch für den Islam, der nach seinem eigenen Propheten ganz unstrittig sehr kriegerisch ist. Und bewiesenermaßen schon viele Grausamkeiten in diese Welt gebracht hat. auch die Sklaverei unter dem Islam ist alles andere als ein Ruhmesblatt für Mohammed, der übrigens auch selbst Sklaven hatte, kaufte und verkaufte und vermutlich auch tötete.

Gunnar
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Andreas

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Sonntag, 11. Januar 2015, 17:15

Auch, wenn Muslime immerwieder in Diskussionen mit Christen (besonders aus evangelikalen Kreisen) zum Schluss kommen müssten, dass Jesus gemäß (evangelikalem) biblischen Glauben über/an Jesus, dieser Jesus noch viel mehr Kriege und Tote als Mohammed zu verantworten hat
Könntest du mal bitte konkretisieren, welche Konfession(en) zu mit "evangelikalen Kreisen" meinst?

Leider verstricken sich insbesonere evangelikale Christen in diesem Punkt über die vielen Toten und die Kriege, die Jesus angeblich wollte, in sehr viele Widersprüche, oder brechen jedes Nachdenken darüber ab, und lassen nicht mit sich darüber reden, leider.
Könntest du mal bitte konkretisieren, um welche Toten und Kriege es geht?
Wenn möglich lebe ich mit allen Menschen in Frieden.

Q and A

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Sonntag, 11. Januar 2015, 18:13

Könntest du mal bitte konkretisieren, welche Konfession(en) zu mit "evangelikalen Kreisen" meinst?
In dieser Diskussion möchte ich nichts Negatives gegen "Evangelikale Christen" sagen. Ich verstehe schon, dass es vielleicht auffallend ist, wenn ich des Öfteren speziell diese "Christen" nenne, aber ich mache sie niemals schlecht!

Wenn Dich oder mich ein "Christ" in einer Fußgängerzone oder im Freundeskreis zu Glaubensfragen anspricht, dann sind dies meistes diese "Evangelikalen", da diese "Christen" ihren Glauben besonders stark in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen, und dies auch nach außen hin vertreten.

Da ich in einigen Beispielen in meinen Beiträgen nicht pauschal über alle "Christen" etwas beschreiben kann, womit sog. "amtliche Christen" gar nichts anfangen können, sollte ich schon differnzieren, und eine genauere "Christengruppe" nennen, zu welchen meine Ausführungen auch passen.

Zu den sogenannten "Evangelikalen" zählen diese Gruppen, über welche die "Deutsche Evangelische Allianz" Auskunft geben kann.

Falls eine andere "bessere" Wortschöpfung als "Evangelikale Christen" erwünscht wäre, nehme ich gerne Vorschläge an, wenn es eine schönere oder treffendere Bezeichnung gibt.

Aber so ein Vorschlag wie: "Sag einfach Christen", verstehe ich natürlich, dies geht aber (was vielleicht Evangelikale nicht verstehen können, was sie auch so gerne dürfen) eben leider nicht!

Zur zweiten Frage werde ich später sehr behutsam eingehen, um niemanden in seinem Glauben zu verletzen. Mit kleinsten Annäherungen, wenn dies absolut gewünscht wird, müsste ich es schaffen, denn es kann sein, dass dies leider über den Tellerrand von einigen Christen hinaus ginge. Wenn dann aber jemand von seinem Glauben abfällt, darf man nicht mich dafür schuldig sprechen!

Im Gegenteil, ich würde Meilenweit gehen und jeden Rettungsversuch aufnehmen, damit er wieder zurückkommt, egal zu welcher Glaubensvorstellung, falls jemand von seinen Glauben wegen mancher Informationen abfiele, die er noch gar nicht wusste, und noch nicht in Gänze umreissen konnte, und dann nur noch in eine Protesthaltung gegenüber allen Glaubensvorstellungen umkippen würde, statt mit seinen neuen gewonnenen Erkenntnissen weise umgehen zu können.

Safira

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Sonntag, 11. Januar 2015, 18:21

Zu den sogenannten "Evangelikalen" zählen diese Gruppen, über welche die "Deutsche Evangelische Allianz" Auskunft geben kann.



Zur Erinnerung was diese DEA so vor hat... Info / Wissens Erweiterung

Deutsche Evangelische Allianz – Wikipedia

Zitat:

Zitat

Die aktuellste ausführliche Stellungnahme zum Verhältnis von Christsein und Politik wurde 2009 unter der Überschrift Sucht der Stadt Bestes herausgegeben. In einem Vorwort[56] schrieb der Generalsekretär Hartmut Steeb: „Die Anhänger sollten in Parteien mitarbeiten und dort biblisch-ethische Wertmaßstäbe bewusst einbringen“; bereit sein „zur Übernahme öffentlicher Verantwortung in Haus, Schule, Betrieb, Bezirksbeirat, Stadtrat, als Schöffe ...“; „den Mund auftun im persönlichen Umkreis, im Unterricht, im Betrieb, bei Veranstaltungen, im Gespräch mit politisch Verantwortlichen“; „Leserbriefe an Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunkanstalten und Fernsehsender schreiben“.


Sprich sie wollen ihre Religion in die Politik bringen.

Dieses geht meiner Meinung nach gar nicht, denn Staat und Politik haben strikt getrennt zu sein.... :thumbsup:
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Sonntag, 11. Januar 2015, 18:44

Zur zweiten Frage werde ich später sehr behutsam eingehen, um niemanden in seinem Glauben zu verletzen. Mit kleinsten Annäherungen, wenn dies absolut gewünscht wird, müsste ich es schaffen, denn es kann sein, dass dies leider über den Tellerrand von einigen Christen hinaus ginge. Wenn dann aber jemand von seinem Glauben abfällt, darf man nicht mich dafür schuldig sprechen!


Es wird spannend bei Tacheles! *zugabe* *zugabe*

Die Spannung steigt...... *applaus* *applaus*
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Sonntag, 11. Januar 2015, 18:56

Dreht es sich bei diesem dauenden Hin- und Her über das Wort "Allah" vielleicht nur um den geglaubten Katechismus, der eben nicht verändert werden darf?
Auf eine inhaltlich falsch gestellte Frage kann man aber schlicht nicht sinnvoll antworten. *admin*
Was du nicht willst, das man dir tu, das füg' auch keinem anderen zu!

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Sonntag, 11. Januar 2015, 19:32

Lieber QandA, bitte mal auf diese Frage eingehen!
Könntest du mal bitte konkretisieren, um welche Toten und Kriege es geht?

Du schreibst einfach

Zitat

Leider verstricken sich insbesonere evangelikale Christen in diesem Punkt über die vielen Toten und die Kriege, die Jesus angeblich wollte, in sehr viele Widersprüche, oder brechen jedes Nachdenken darüber ab, und lassen nicht mit sich darüber reden, leider.

Belege das bitte mal. Nicht einfach irgendeinen Unsinn behaupten, bitte! Bitte mal kurz und ohne schlangengleiches Herumgeschwafele auf die gestellte Frage eingehen! Ansonsten ist es nicht möglich weiterzudiskutieren, da Fragen mit unrichtigen Voraussetzungen unbeantwortbar sind.

Vielen Dank für die Mitarbeit, lieber C&A.

Gunnar
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Sonntag, 11. Januar 2015, 20:45

Lieber QandA ...
Also, ich bin hier schon (auch von Dir) ganz nett als "Fragensteller" und als "Hinterfrager" angesprochen worden, was ich sehr passend finde, mir ganz gut gefällt, sogar besser. Aber "Q and A" geht natürlich auch...
Es ist interessant, dass viele Foristen schon eine Meinung haben, bevor sie die Fakten kennen.
Es sieht ganz danach aus, dass Du schon jetzt Deine Meinung festgelegt hast, bevor Du die Fakten kennst! Wie sonst könntest Du meine Ausführungen, zu denen ich noch gar nicht hinterfragt worden bin, gleich von vorne herein als "unrichtig", "Unsinn" und "Müll" bezeichnen, obwohl Du diese noch gar nicht kennst?

Ist es denn Ansonsten überhaupt möglich weiterzudiskutieren, bei solchen Voraussetzungen?
Ansonsten ist es nicht möglich weiterzudiskutieren, da Fragen mit unrichtigen Voraussetzungen unbeantwortbar sind.
Haben Deine Fragen die richtigen Voraussetzungen, um eine nicht nur scheinbare Diskussion zu führen?

Wenn Du Dich mit ganzen Herzen von Deinen vermeintlichen Vorurteilen wie "Müll" usw. trennen kannst, und wir eine sinnvolle Diskussion führen könnten, kann ich von Dir dann diese Vorbedingung erwarten:

"Ich werde Jesus dann selbstverständlich ganz anders sehen, wenn es die Faktenlage verlangt, auch wenn ich vieles, was ich früher über Jesus dachte, über Bord werfen müsste!"

Kannst Du dies versprechen, damit eine sinnvolle Diskussion, gerne ab sofort, möglich wird?

Mark

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Sonntag, 11. Januar 2015, 20:51

Lieber QandA ...
Also, ich bin hier schon (auch von Dir) ganz nett als "Fragensteller" und als "Hinterfrager" angesprochen worden, was ich sehr passend finde, mir ganz gut gefällt, sogar besser. Aber "Q and A" geht natürlich auch...
Es ist interessant, dass viele Foristen schon eine Meinung haben, bevor sie die Fakten kennen.
Es sieht ganz danach aus, dass Du schon jetzt Deine Meinung festgelegt hast, bevor Du die Fakten kennst! Wie sonst könntest Du meine Ausführungen, zu denen ich noch gar nicht hinterfragt worden bin, gleich von vorne herein als "unrichtig", "Unsinn" und "Müll" bezeichnen, obwohl Du diese noch gar nicht kennst?

Ist es denn Ansonsten überhaupt möglich weiterzudiskutieren, bei solchen Voraussetzungen?
Ansonsten ist es nicht möglich weiterzudiskutieren, da Fragen mit unrichtigen Voraussetzungen unbeantwortbar sind.
Haben Deine Fragen die richtigen Voraussetzungen, um eine nicht nur scheinbare Diskussion zu führen?

Wenn Du Dich mit ganzen Herzen von Deinen vermeintlichen Vorurteilen wie "Müll" usw. trennen kannst, und wir eine sinnvolle Diskussion führen könnten, kann ich von Dir dann diese Vorbedingung erwarten:

"Ich werde Jesus dann selbstverständlich ganz anders sehen, wenn es die Faktenlage verlangt, auch wenn ich vieles, was ich früher über Jesus dachte, über Bord werfen müsste!"

Kannst Du dies versprechen, damit eine sinnvolle Diskussion, gerne ab sofort, möglich wird?
Mit dir, Monsieur Pierre Vogel, diskutiere ich nicht. Ist sinnlos, wo du JEDEM das Wort im Mund herumdrehst. Sulh aleikum!
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Safira

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Sonntag, 11. Januar 2015, 21:00

Mit dir, Monsieur Pierre Vogel, diskutiere ich nicht. Ist sinnlos, wo du JEDEM das Wort im Mund herumdrehst. Sulh aleikum!



Nana Mr. Mark! So nicht..... bring Argumente... :thumbdown:
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Sonntag, 11. Januar 2015, 21:18

Hier mal Fakten zur Versachlichung

"Ich werde Jesus dann selbstverständlich ganz anders sehen, wenn es die Faktenlage verlangt, auch wenn ich vieles, was ich früher über Jesus dachte, über Bord werfen müsste!"

Lieber Frager,

Da für mich die Bibel die zuverlässigste Quelle für alle Informationen über Jesus darstellt (weil sie auch so ziemlich die einzige Quelle dieser Zeit darüber darstellt) können mich neuere angebliche Fakten nicht überzeugen, die oft aufgrund völlig haltloser und oft islamischer Spekulation verbreitet werden. An dieser Stelle musst Du schon damit klarkommen, dass ich diese Quelle niemals anzweifeln werde. Das ist eben Glaube.

Aber hier habe ich mal viel Material zum Herunterladen für die Faktenlage des Islams, um die Diskussion mal deutlich zu versachlichen. Alles sind PDF-Dateien, zum Teil bis zu 6MB groß und virenfrei:

Der Koran als PDF um selbst nachprüfen zu können, ob die Zitate stimmen und um selbst darin nachschauen zu können (auch über die Suchfunktion des Acrobat Readers).

Die Suren in chronologischer Reihenfolge, wobei neuere im Zweifel ältere aufheben laut islamischer Lehre. Das ist sehr wichtig für die Auslegund der Stellen.

Die Sunnah. Diese Texte gelten bei der Mehrzahl aller Muslime als absolut verbindlich.

Hier ein Schriftstück, das wegen Mohammed-Karikaturen verfasst wurde:

Eine kleine Analyse des Islams noch
HIER unten
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Sonntag, 11. Januar 2015, 21:31

Da für mich die Bibel die zuverlässigste Quelle für alle Informationen über Jesus darstellt (weil sie auch so ziemlich die einzige Quelle dieser Zeit darüber darstellt) können mich neuere angebliche Fakten nicht überzeugen, die oft aufgrund völlig haltloser und oft islamischer Spekulation verbreitet werden. An dieser Stelle musst Du schon damit klarkommen, dass ich diese Quelle niemals anzweifeln werde. Das ist eben Glaube.
Okay! Wenn Du Deinen Glauben auf GAR KEINEN Fall in Zweifel ziehen möchtest, dann lasse ich es natürlich, Dir anderes vorweisen zu können.

Für Dich ist Dein Glaube etwas, was Du niemals anzweifeln möchtest. Dies verstehe ich, und sollte jeder verstehen! Da bin ich echt froh, dass ich Dir diesen Kelch ersparen durfte!

Genau das könntest Du dann auch den anderen Glaubensvorstellungen angedeihen lassen, denn die möchten auch nichts hören, was ihnen in ihrer Ansicht ihrem Glauben widerspricht.

Gleiches Recht für alle!