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Der Fahnder

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Samstag, 29. Oktober 2016, 19:16

Diskriminierung von Frauen durch Videothekenbesitzer

So geschehen


In einer nicht näher bezeichneten Videothek in der Nordstadt fand unlängst ein Besitzerwechsel statt. Erste Amtshandlung des Neuen. Alle Weiblichen Aushilfen wurden kurzerhand gekündigt. Begründung! Der Absatz/Verleih von Pornofilmen leide unter der Weiblichkeit hinter dem Tresen. Die Kunden fühlen sich gehemd so der Neubesitzer.
Sonderbar daß in fast jedem Erotikshop fast nur Weiblich Kräfte im Verkauf/Beratung arbeiten. Wie ist dieser Vorgang Arbeitsrechtlich zu bewerten?

Stiller Mitleser

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Samstag, 29. Oktober 2016, 21:56

Ist sein gutes Recht zu kündigen oder einstellen wen er will. Er ist ja der BESITZER eines Ladens und nicht der Knecht eines Ladens.

Der Fahnder

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 07:23

Sehr geehrtes Team-Mitglied Mitleser

Sicherlich hast du in aller Eile den Sinn meines Beitrages nicht verstanden. Hättest du den Beitrag aufmerksam gelesen so hättes du die Diskriminierung von Frauen durch diesen Arbeitgeber darin erkannt. In vielen Bereichen des erufslebens werden Frauen noch immer schlechter bezahlt wie Männliche Arbeitskräfte.
Frauen aber gänzlich von einer Arbeit auszuschließen mit der Begründung der Umsatz würde darunter leiden ist ein klarer Fall für eine Klage in Sachen Arbeitsrecht.

Stiller Mitleser

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 08:25

Bist du von der Kündigung betroffen oder woher Kommt das Engagement? Oder wurde deine Frau gekündigt?

Der Fahnder

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 08:47

Liebes Team Mitglied.

Es erscheint mir sinnlos mit Dir einen normalen Konsens zu haben. Darum erfolgt an dieser Stelle auch keine Antwort.

Gesegneten Sonntag auch Dir

Team Tacheles
Der Fahnder

Q and A

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 09:00

Ob es sich hier um „Diskriminierungen“, oder zumindest „Benachteiligungen“ gegenüber Damen handelt, sollte doch wohl schon unabhängig und neutral diskutiert werden können, egal ob man nun persönlich betroffen ist, oder nicht.

Wobei man vielleicht sogar auch eine „Ungerechtigkeit“, von welcher man gehört hat, welche man als solche zunächst so empfindet, in „gehobener Anschauung“ auch als „persönliche Betroffenheit“ bezeichnen könnte, weil man kein eingefleischter „Egoist“ wäre, der nur auf seine vordergründig eigenen Belange achtet, und alles andere um ihn herum „schnuppe“ wäre.

Ich finde deshalb diese Frage hier sehr interessant, und ich bin mal gespannt, ob es auch weitere Meinungsansätze gibt, ohne sich dabei persönlich in die Quere kommen zu müssen.

LG

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 09:02

Sehr guter Ansatz für eine Aufrichtige Diskussion hier. WEITER SO.

Stiller Mitleser

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 09:07

Wenn es nur um Diskriminierung geht habe ich auch ein Beispiel: ein ungebildeter Arbeiter möchte einen Managerposten haben, samt Gehalt und Geschäftsauto und Tankkarte. Ihm wird es (natürlich wegen seiner unzureichenden Bildung) alles abgelehnt mit dem Hinweis das es Geschäftsschädigend wäre. Kann der Arbeiter sich nun auf die Diskriminierung berufen?

Ich sage: wo sind wir denn gelandet, wenn ich als Inhaber eines Betriebs nicht mal eine Entscheidung habe wen ich einstelle oder wen ich kündige? Man sollte immer beide Seiten betrachten, die Schatten und die Sonnenseite. Beide haben vor und Nachteile.

Q and A

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 10:00

„Nehmen und Geben“

Mit diesem Beispiel vom Stillen Mitleser wird klar, wie weit man erst mal klären sollte, was man unter „Benachteiligungen“ versteht.

Denn, wenn man bereits so ein alltägliches Beispiel als „Diskriminierung“ ansieht, wie das von dem „ungebildeten Arbeiter“, dann kann man ja bereits grundsätzlich an gar keine „Gerechtigkeit“ in unserer Gesellschaft mehr glauben, weil es dann praktisch „nur“ Ungerechtigkeiten geben müsste, und alles in allem das gesamte Leben und das vermeintliche Miteinander als „Farce“ angesehen werden müsste...

Wenn dies so wäre, dann könnte sich ja jeder darüber beklagen, dass alles so ungerecht sei, weil andere „mehr“ haben... - und gleichzeitig würden dann diejenigen, welche wirklich „mehr“ als die anderen haben, dies dann auch als ungerecht empfinden, wenn sie keine Egoisten wären...

Dann könnte man aus einer solchen Anschauung schon wieder eine Legende stricken, dass ja dann schon die Gesellschaft praktisch gegenüber jeden „ungerecht“ wäre – was dann wiederum als praktisch „gerecht“ angesehen werden könnte.

Grundsätzlich ist der Begriff „Gerechtigkeit“ immer sehr schwer zu fassen, und um so länger man darüber nachdenkt, desto mehr wird man darüber ins Schleudern kommen.

Doch, wenn es um „Geben und Nehmen“ geht, um hier mal einen kleinen Ansatz zur Klärung zu erwähnen, könnte man vielleicht auf diesem Wege etwas bewegen können, um Gerechtigkeiten und Ungerechtigkeiten, und „Benachteiligungen“ beispielhaft deutlich machen zu können, okay?
Mal dieses ähnliche Beispiel:

Niemand darf Autofahren, wenn er keinen Führerschein hat. Wer einen Führerschein haben möchte, muss ihn dort beantragen, wo ihn jeder beantragen muss, und dann eine Fahrprüfung bestehen, wie sie jeder bestehen muss.

Niemand darf allerdings wegen seines Geschlechtes benachteiligt werden, dass man ihm Steine in den Weg stellt, nur wegen seines Aussehens oder Sonstigem, um deshalb keinen Führerschein bekommen zu können...

Sonst wäre dies eine nicht erlaubte „Benachteiligung“!

Okay?

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 10:19

Lieber Q&A

Deine Ausführung recht schön und gut

Aber könntest du mal bitte explizit auf das Thema eingehen.

Sind Frauen nicht dafür geeignet Pornos an Kunden zu verleihen? Und warum arbeiten in Sex Shops eigentlich nur Frauen?
Würdest Du dich gehemmt fühlen wenn du Dir einen Porno von einer Frau ausleihen würdest? Wäre ein Mann oder eine Frau beim Beratungsgespräch für einen Dildo o.ä besser oder schlechter für Dich?



Auf eine Antwort bin ich gespannt.

Q and A

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 10:31

Also, ich habe hier mal einen Denkansatz:

Wenn der Arbeitgeber seine angestellten Frauen deshalb kündigt, weil seine Kunden sich gegenüber Frauen „gehemmt“ fühlen, wenn seine Kunden ihre Videos nicht so gerne von Frauen übergeben lassen wollen – dann liegt hier ja bereits eine „Diskriminierung“ der Kunden vor, nämlich dass sie sich von Frauen bei diesen Artikeln nicht bedienen lassen wollen. Dies darf ja auch nicht sein, oder

Somit schließt sich der Arbeitgeber seinen diskriminierenden Kunden an, aus eigenem Interesse...

Der Fahnder

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 10:34

Seltsam aber das in einschlägigen Sex Shops fast ausschließlich Frauen die Kundenberatung übernehmen. Liegt das etwa daran,daß fast alle Artikel dort zur Befriedigung der Frauenwelt dienen und eine Beratung durch einen Mann somit totaler Unsinn wäre?
Wie würde wohl ein Mann die Funktion oder Wirkweise eines Dildos dem Kunden näher bringen?
Ist also die Beratung durch eine Frau als Befriedigender anzuschauen?

Ich hätte übrigens keinerlei Probleme damit einen Porno von einer nett lächelnden Frau entgegenzunehmen. Du etwa? *liebe*

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 11:01

"Du etwa"?

Um 9:00 Uhr habe ich gepostet: „Ob es sich hier um „Diskriminierungen“, oder zumindest „Benachteiligungen“ gegenüber Damen handelt, sollte doch wohl schon unabhängig und neutral diskutiert werden können, egal ob man nun persönlich betroffen ist, oder nicht, … ohne sich dabei persönlich in die Quere kommen zu müssen...“

Deshalb sollten persönliche Dinge hier nicht gefragt sein, um diese verzwickte Rechtsfrage dieses Threads besser diskutieren zu können, und verschiedene Gedanken und Ansätze beitragen zu können, die nicht selbst die eigene Meinung widerspiegeln müssten, aber zu einer vermeintlich rechtskonformen Ansicht weiterhelfen sollten, okay!?

Du selbst hast ja auch eine persönliche Frage vom Stillen Mitleser zurückgewiesen. Deshalb darf es keine Rolle spielen, was man vielleicht alles so an persönlichen Problemen hat, oder nicht hat.

Ein offensichtliches persönliches Problem wäre es dann schließlich immer, wenn man nicht mehr neutral ein Thema beleuchten kann, oder?

LG

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 11:16

Sehr verehrter QandA

Ich habe die Frage des Mitlesers nicht zurückgewiesen. Ich habe diese lediglich unbeantwortet gelassen. Das auch aus meine ich gutem Grund.

Aber zu Deiner Frage an mich. "Du etwa" Ja mir wäre eine nett lächelnde Dame lieber, als ein geifernder *lechz* Mann.


Eine ähnlich Frage stellt sich doch beim Frauenarzt. Wo würde sich eine Frau eher für eine Untersuchung und ein Beratungsgespräch öffnen?
Bei einem Männlichem oder Weiblichem Arzt?


Oder wer könnte beim Kauf eines Brautkleides besser beraten? Ein Mann oder eine Frau?


Oder warum sind Sprechstundenhilfen fast ausschließlich Frauen?


Oder warum arbeiten an Supermarktkassen zu 99% Frauen?

Q and A

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 11:30

"Ich habe die Frage des Mitlesers nicht zurückgewiesen. Ich habe diese lediglich unbeantwortet gelassen. Das auch aus meine ich gutem Grund."

Heißt das dann, dass Du somit hier gleich selbst ein Beispiel von Diskriminierung Deinerseits abgibst, und somit „ein Feindes jeglichen Dialogs zwischen den Menschen“ bist“, fast ganz nach Deiner aktuellen „Signatur“, wenn Du manchem Mitdiskutanten aus „gutem Grund“ keine Antwort gibst?

*blume* *blume*

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 11:42

Ich komuniziere ledgiglich mit Menschen nicht bei denen ich die Vermutung habe es liegt ihnen eigentlich gar nichts daran.
Das verstehst auch sicher du.

Was würde wohl der Berater/Verkäufer einer Ware machen, wenn er ganz genau weis der Kunde kauft eh nichts?

Somit gebe ich übrigens zu auch nur ein Mensch zu sein. Mit Fehlern und Schwächen. ^^

Oder versucht nicht jeder Verkäufer eine Ware mit süßen Worten an den Mann/Frau zu bringen obwohl er selbst davon überzeugt ist es passt so gar nicht zum Kunden?

Aber zurück zur Kernfage dieses Themas. Sind Frauen für den Verleih von Pornos ungeeignet ja oder nein?

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Sonntag, 30. Oktober 2016, 12:00

Begründungen offen darstellen

Schön, Du möchtest ja über „Diskriminierung“ diskutieren, und dass Du es nicht gut findest, wenn jemand wie dieser Arbeitgeber alle seine Frauen kündigt, nur weil auch er vermeintlich „weiß“, dass seine Begründung richtig sei...

Zitat

Was würde wohl der Berater/Verkäufer einer Ware machen, wenn er ganz genau weis der Kunde kauft eh nichts?
Zu Deinem weiteren Beispiel kann ich auch nur sagen, dass man sich erst dann als einen guten Berater/Verkäufer bezeichnen kann, wenn man mit jedem Mitmensch so gut umgehen kann, dass es kaum möglich wäre, es noch besser machen zu können.

Und, jede Bedienung als Berater/Verkäufer muss für den Kunden so nachvollziehbar sein, dass der Kunde eben selbst sehen und erkennen kann, dass er so gut wie möglich bedient worden ist.

Immerhin, was schon mal gut ist, auch wenn man es nicht richtig finden muss, hat der Arbeitgeber seine Kündigungen „begründet“.

Nun kann es nur darum gehen, ob man solche Begründungen haben darf...

LG

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