Sie sind nicht angemeldet.

Ab sofort werden Neuanmeldungen erst nach Prüfung durch die Moderation freigeschaltet. Es werden eine glaubwürdige, ausführliche Selbstvorstellung (keine nichtssagende Einzeiler) und eine funktionierende E-Mail-Adresse erwartet. Ob eine Anmeldung freigeschaltet wird, liegt im Ermessen der Moderation.
Wer sich hier anmeldet, muss sofort einen ersten Beitrag verfassen, ansonsten wird der Account denmächst wieder gelöscht.
  • »HaasenMöhrderXXL« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 16

Registrierungsdatum: 10. Oktober 2017

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 2. November 2017, 20:54

Pforzheim den Beinamen "Goldstadt" aberkennen! Alternativen gesucht!

Die Schmuckindustrie floriert hier doch schon lange nicht mehr, von dem her ist Beiname "Goldstadt" doch schon längst hinfällig..! Es sei denn, man hat noch eine zweideutigere Verbindung mit dem Begriff "Gold" in petto... ;)

"Reuchlinstadt" wäre Alternative gewesen, doch ich befürchte, vielen Pforzheimern fehlt die rechte Identifikation zu ihrem berühmtesten Emporkömmling... Und Wellerhausen oder Hübner-City klingen irgendwie etwas arg weit hergeholt... :|

"Andenheim" aufgrund der vielen Lamas wäre eine Option, aber diesen Spaß verstehen ja wieder sehr viele net... :love: :cursing: :whistling:

Singender Taxifahrer

Gunnar als normaler Diskussionsteilnehmer

  • »Singender Taxifahrer« ist männlich

Beiträge: 5 253

Registrierungsdatum: 28. Mai 2013

Wohnort: Birkenfeld

Danksagungen: 736

  • Nachricht senden

2

Freitag, 3. November 2017, 16:15

Hallo,

Pforzheim hat ja auch noch den Beinamen "Pforte zum Schwarzwald", was ja auch schon ganz passend ist.
Mir würden auch einige eher ironische Titel einfallen, aber die lasse ich jetzt erstmal weg. ;)
Ansonsten fällt mir an Pforzheim selbst jetzt nicht viel ein, was mich zu einem nett klingenden Titel veranlassen würde. Viele bekannte Betriebe sind weg, es gibt in der Stadt immer wieder unrühmliche Vorkommnisse, die meist dieselben Hintergründe haben, die Verkehrsleitung und -führung ist in den Augen Vieler eine Katastrophe und eine andere große Klammer als das Gold und der Schmuck kann ich nicht sehen.

Punktuell gibt es sicherlich einige Dinge, die erwähnenswert sind wie das Gasometer mit seinem Panoramabild oder verschiedene Museen in der Stadt. Aber sonst...?
Einzelne Ereignisse fallen mir noch ein wie der Mittelaltermarkt an Weihnachten oder der wieder zurückgeholte Deutschlandcup der Heißluftballone. Oder die regelmäßig stattfindenden Oldi-Treffen.

Aber das alles rechtfertigt keinen übergreifenden Titel für die ganze Stadt Pforzheim, finde ich.
Hier ist kein Messestandort, keine große Uni, kein Verkehrsknotenpunkt und kein Bankenzentrum. Auch die angrenzende Landschaft ist zwar schön, aber nichts so besonderes, da schon und immer mehr zersiedelt und industrialisiert.
Vielleicht wäre die Vielzahl an Kliniken noch zu erwähnen, von denen besonders die Arcus-Klinik und das Siloah in bestimmten Gebieten einen überregionalen Ruf haben.
Aber "Klinik-Stadt"...? Klingt irgendwie ... na, ja...

Gunnar
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

Happy Pingu

Ist sehr oft hier zu finden

  • »Happy Pingu« ist männlich

Beiträge: 883

Registrierungsdatum: 26. Dezember 2013

Wohnort: Pforzheim

Danksagungen: 232

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 5. November 2017, 00:00

„Pforzheim – Das Pinguin-Paradies“


Copyright: Beispielfoto Vogelpark Marlow

Ich wäre für: „Pforzheim – Das Pinguin-Paradies“

Man muss sich einfach mal was trauen, etwas völlig Überraschendes, etwas Neues was man Pforzheim niemals zutrauen würde, etwas was auch Herz hat, und was es so kaum wo anders in Deutschland gibt.

Da das Emma-Jaeger-Bad aus statischen Gründen nur noch bis Ende 2018 betrieben werden darf, wäre ich für einen kostengünstigen Umbau zu einem Pinguin-Paradies.

Falls jemand meint, dass dies vielleicht „teuer“ wäre, dann möchte ich mal verraten, dass in allen deutschen Städten praktisch jedes öffentliche kommunale Bad nur noch mit zusätzlichen „angedeihten Haushaltsmitteln“ über Wasser gehalten werden kann, weil jedes einzelne solcher defizitären öffentlichen Bädern gerne misswirtschaftliche Verluste bis zu 1.000,-- Euro pro Tag einfahren, falls es sich noch um ein etwaiges kostengünstiges „rentables defizitäres“ Bad handeln sollte - ansonsten können die Verluste bei bereits „bodenlosen“ Bädern sogar noch ein üppigeres Vielfaches davon betragen, und Millionengrenzen an Verlusten pro Jahr zu durchbrechen sind eher keine Seltenheit mehr, sondern sind längst vielfach schon ganz normal geworden, für die Stadtkämmerer...

Also, warum dann nicht beispielsweise einhundert nette Pinguine vom Südpol holen, und bei uns in Pforzheim gut gehen lassen, im umgebauten Emma-Jaeger-Bad, welches dann „Pinguin-Paradies“ heißen könnte. Sicherlich muss so ein Pinguin-Paradies längst nicht so strenge Auflagen erfüllen wie ein Hallen- und Freibad. Gegenüber einem großen Tierpark wie in Stuttgart oder Karlsruhe würden die Kosten sicherlich grade mal ein paar Hundertstel verursachen, und da man heute gerne auch mal alles schnell und kurz konsumieren möchte, ohne gleich mehrere Stunden zum Umlaufen enormer Areale nötigerweise auf sich nehmen zu müssen, wäre so ein einzelnes kurzweiliges Pinguin-Paradies genau das Zeitgemäße.

Ebenso vergleichbar wie mit der „Rom 312“ Ausstellung im Gasometer, das sich nun auch schon seit Jahren ständiger Beliebtheit erfreut, obwohl es da auch „nur“ eine einzige Rundum-Leinwand gibt, bei der sich nicht mal was bewegt, was aber trotzdem einfach ein Magnet ist, eben wegen dieser „Einfachheit“, die so viel „Größe“ zu entfachen erscheint, eben weil sowas ganz im sympathischen Widerspruch zu unseren oft zu perfekten und virtuellen Welten steht, um es mal so auszudrücken!

Mindestens das Gleiche würde ich mir von so einem Pinguin-Paradies versprechen, welches man sogar in mehrere „Hallen“ und „Gehegen“ unterteilen könnte, sowohl drin wie draußen, jedes mit einem anderen Thema und anderem Landschafts-Ambiente versehen, und beispielsweise in jedem Gehege mit unterschiedlichen Fütterungszeiten.

Ganz bestimmt gäbe es fast niemanden, der da nicht wenigstens ein mal in seinem Leben rein gehen möchte.

Da übrigens diese Rom-Ausstellung auch vom Parkhotel Pforzheim gesponsert wird, könnte ich mir ebenso gut vorstellen, dass das Parkhotel dann auch beim Pinguin-Paradies sogar eine gewisse Schirmherrschaft übernehmen könnte, läge dieses dann doch sogar auf der gegenüberliegenden Straßenseite, und wäre zudem die perfekte Symbiose für beide.

Das also wäre mein Rettungsplan mit Herz für Pforzheim! Weniger Kosten als das bisherige Emma-Jaeger-Bad, aber mehr Touristen, vollere Fußgängerzonen wieder in der Innenstadt, und glücklichere und strahlende Gesichter bei allen Bürgern, Bürgermeistern, und Stadtkämmerern!



ML

  • »HaasenMöhrderXXL« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 16

Registrierungsdatum: 10. Oktober 2017

  • Nachricht senden

4

Montag, 6. November 2017, 19:03

Vielleicht könnte man diese Stadt ja auch "Kommune der glücklichen Vereinigung" nennen, in Bezug auf das, was manche hier als "bunte Vielfalt" verstehen... :D :rolleyes:

Obwohl ich das mit den Pinguinen auch sehr goldig finde..! :love:

Counter:

Hits gesamt: 9 805 589 | Klicks gesamt: 11 618 934 | Gezählt seit: 21. August 2013, 07:24