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HaasenMöhrderXXL

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Montag, 26. Februar 2018, 10:31

Wie lange gebt Ihr Pforzheim eigentlich noch (offiziell)?

Gestern Nachmittag mit einer Bekannten im "Herzen der Stadt" unterwegs gewesen: Es war nicht unbedingt ein Kulturschock, was meine Begleiterin ereilte, wohl aber das Gefühl, in einer der marodesten Städte Deutschlands zu sein. Sie wusste (selbst im Ausland) ziemlich gut bescheid über die Situation in Pforze und war der Meinung, dass dieser Stadt ganz offiziell kein Jahr mehr zu geben ist, bevor hier sämtliche Lichter ausgehen.

Politisch sind wir beide nicht-links und sogar durchaus progressiv eingestellt. Allerdings lies es uns nicht mehr nur erahnen, dass diese Kommune keine Zukunft mehr hat. Gefangen im Zyklus Vergangheitstrauma durch 23.03./exorbitanter Überschuldung/ebensolcher Arbeitslosenquote/einem Migrantenanteil jenseits der 60 Prozent/Islamhochburg/offenkundigen kommunistisch-linken Tendenzen/dem akuten Schwinden von Intelligenz, Kompetenz, menschlichem Niveau sowie der entsprechenden finanziell-wirtschaftlichen Umsetzung dessen/einem unanschaubaren Stadtbild/der infrastrukturellen Beschränkung längst nur noch auf das Allernötigste etc. pp. wurde uns bald bewusst, dass Pforzheim sowas wie seine "grüne Endphase" erreicht hat.

Und dabei hatte Ex-OB Hager bis 2024 (?!) noch von einem Porschezentrum in Richtung Wurmberg geträumt. Aber da war wohl jemand auf Stimmenfang, um wieder seine Lemminge zusammen zu pfeiffen...

Q and A

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Montag, 26. Februar 2018, 19:00

Also, ich mache mal einen Versuch, auf Deinen Beitrag einzugehen, indem ich einfach mal ein paar Gedanken aufschreibe, welche mir beim Lesen Deines Beitrag zu aller erst in den Sinn gekommen sind.

Der erste Gedanke, den ich hatte, war „...schon wieder...“, da ich solche negativen Betrachtungen über die Stadt Pforzheim schon öfter hier in unserem Forum gelesen habe.

Dann habe ich mal darüber nachgedacht, ob ich mir selbst jemals schon mal eine solche Frage innerlich gestellt habe „wie lange ich Pforzheim noch geben will“ – doch hier kann ich leider nur mit „leider nein“ antworten, denn eine solche Frage habe ich mir noch nie gestellt. Aber dies soll bitte nicht so verstanden werden, dass ich damit ausdrücken wollte, dass ich über Pforzheimer Probleme nichts wissen wollte – sondern im Gegenteil ist auch in meinem täglichen Leben immer ein kleine Aufmerksamkeit und Hoffnung dabei, dass Pforzheim nicht zu weit abgehängt wird, und hoffe darauf, dass sich die Stimmung unserer Bürger hier wieder verbessern könnte.

Nur, durch was?

Was wäre eigentlich, wenn die gesamte Innenstadt, also südlich vom Bahnhof, eine einzige riesige Fußgängerzone wäre? Also direkt vom Bahnhof aus alles nur noch eine große Fußgängerzone ohne Autoverkehr, nur Taxis, Busse (und Fahrräder) dürften fahren...

Klar, ob dies technisch möglich wäre, oder ob dies praktikabel wäre, für Autofahrer, ist da mal eine andere Frage. Einen Widerstand dagegen von Autofahrern und auch Zulieferern kann man sich vorstellen. Aber, mal ganz davon abgesehen, wie könnte denn diese Idee einfach mal "herausdestilliert" aus der Sicht der Fußgänger ankommen, insbesondere für ganz junge und viele ältere Mitbürger, die gar kein Auto brauchen und gar kein Auto haben?

Ich glaube, dies fänden viele von diesen Mitmenschen recht gut.

Aber vielleicht gibt es ja auch noch andere Vorschläge?

Man kann ja immer zu jedem Vorschlag sagen: "Blödinn!" Ja, das ist immer sehr leicht, und sehr einfach! Aber einfach mal überlegen, was vielleicht gut wäre, und eine konstruktive Idee äußern können, ohne gleich damit behaupten zu können, dass dies dann auch möglich wäre - dies fände ich zunächst schon mal einen Schritt in eine "Ideen-Welt", auch wenn man man noch lange nicht weiß, wie man diese "Ideen-Welt" dann auch jemals verwirklichen könnte...

Na? Hat jemand diesem Sinn noch mehr Ideen, die man sich traut, hier reinzustellen?

ML

HaasenMöhrderXXL

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Dienstag, 27. Februar 2018, 12:09

Ich gebe nochmals meinen Senf dazu:

Das positiv besetzte Pforzheim könnte eine durchaus lockere, sympathische Stadt sein, bei der es gottlob nicht immer so bierernst zugeht und kleine Fehler nicht gleich den Weltuntergang bedeuten. Schon alleine das ist im verbiesterten, spiesigen und freudlosen Baden-Württemberg eine ganze Menge (siehe Stuttgart). Ich habe schon in weitaus schöneren Städten gelebt und gearbeitet, wo genau diese Gegebenheit - zu der sie eigentlich gar nichts beigetragen haben - den Einwohner so dermaßen zu Kopf gestiegen ist, dass sie borniert, arrogant und schlichtweg zum Kotzen geworden sind. Das braucht garantiert niemand!

Der selige Jürgen Wiedemann vom noch seligeren Stadtblatt hatte mal gemeint, dass Pforzheim Designstadt werden müsste. Hingegen erachte ich es als fraglich, wie sehr man heutzutage noch auf die Kunst setzen sollte, die vielleicht gut fürs Image ist, jedoch keinen Cent in den Geldbeutel spült..?

Ich hingegen werfe mal drei Aspekte in den Raum, auf die es sich meiner Meinung nach am ehesten aufzubauen lohnt:

Nähe: Sowohl zu den Großstadtzentren Stuttgart und Karlsruhe als auch zur Rhein-Neckar-Region. Durch die gut ausgebaute Autobahn so gar noch leichter zu bewerkstelligen als früher.
Nordschwarzwald: die Gepflogenheiten nutzen, z.B. für Sportevents. Umwelt, Natur, was sich dafür halt so bietet.
Befreiung: Vor allem vom Filz und von der Vetterleswirtschaft. Menschen, die nur kaputt- und in die eigene Tasche wirtschaften, sollten in Pforzheim keinen Platz mehr haben. Genauso wie die "Folgeerscheinungen", die in dem Fahrwasser mitschwimmen und auf unsägliche Weise davon profitieren.

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Dienstag, 27. Februar 2018, 18:06

Mit Pforzheim ist es wie mit Deutschland - wem es hier nicht gefällt, der kann gerne weiterziehen. Oder ist das nun zu krass geredet?
Durch ständiges rumjammern ist noch nie was besser geworden (siehe Wetter). Es bedarf fähiger Menschen, die das beste aus dem ist Zustand machen - OB Boch ist so einer.

HaasenMöhrderXXL

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Dienstag, 27. Februar 2018, 19:21

1. Nö, sage ich zu den Deutschland-frustierten und menschenfeindlichen Linken auch immer..!
2. Aufs Wetter habe ich keinen Einfluss - auf das, was um mich herum passiert, in gewisser Weise schon.
3. Wäre toll, wenn Boch seine Aufgabe genau als diese verstehen würde. Pforzheim hat auch im Guten Potential - nur bedarf es eben tatsächlich fähiger Leute, dieses auch zu fördern!

Stiller Mitleser

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Sonntag, 11. März 2018, 13:26

Zitat

Im Jahre 1067 wurde Pforzheim in einem Dokument Kaiser Heinrichs IV. erstmals urkundlich erwähnt
Da es Pforzheim bereits so lange gibt, wird es auch nicht von heute auf morgen Verschwinden.
Die Zustände sind natürlich was anderes.

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