Sie sind nicht angemeldet.

Ab sofort werden Neuanmeldungen erst nach Prüfung durch die Moderation freigeschaltet. Es werden eine glaubwürdige, ausführliche Selbstvorstellung und eine funktionierende E-Mail-Adresse erwartet. Ob eine Anmeldung freigeschaltet wird, liegt im Ermessen der Moderation.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Pforzheim redet Tacheles. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Kraftfahrer

Ist sehr oft hier zu finden

  • »Kraftfahrer« wurde gesperrt
  • »Kraftfahrer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 497

Danksagungen: 25

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 11. Oktober 2016, 18:26

Wie verhalte ich mich nach einem Wildunfall?

Mehr FotosEin Reh in Sicht heißt: Kontrolliert abbremsen und das Fernlicht ausschalten. © ADAC
Der ADAC warnt Autofahrer dieser Tage wieder vermehrt vor der Gefahr durch Wildwechsel. Besonders in der Dämmerung darf das Risiko eines plötzlich auftauchenden Tieres nicht unterschätzt werden. Umso wichtiger ist es, dass Autofahrer wissen, wie Sie sich richtig verhalten.





ADAC warnt vor Staus am Wo­chen­en­de wegen Herbst-Rei­se­zeitIm Oktober und November passieren die meisten Wildunfälle, und zwar vorwiegend im Berufsverkehr in der Dämmerung. Jährlich werden laut Angaben des Statistischen Bundesamts sogar rund 200.000 solcher Unfälle mit Wildtieren gemeldet. 2015 kamen dabei 13 Menschen ums Leben, 608 wurden schwer verletzt und 2.433 leicht verletzt. Der Deutsche Jagdverband hat zudem im vergangenen Jahr eine Zunahme um 8 Prozent (2015) bei den Unfällen mit Rehwild oder Wildschweinen registriert. Der ADAC weist Autofahrer deshalb dieser Tage auf die erhöhte Unfallgefahr mit plötzlich auf der Fahrbahn auftauchenden Wildtieren hin und gibt Tipps zum richtigen Verhalten.
Im Herbst vorausschauend fahren
In den Herbstmonaten wird das Risiko für einen Unfall bei Wildwechsel zusätzlich durch die äußeren Witterungsbedingungen beeinflusst. Häufig treten an Stellen mit erhöhter Gefahr Nebel oder teils glatte Straßen auf. Autofahrer sollten deshalb besonders aufmerksam und vorausschauend fahren - das gilt speziell auf Landstraßen und Waldstrecken.
Behalten Sie den Blick auf der Straße, verlangsamen Sie ihr Tempo an, halten Sie einen größeren Abstand zum Vordermann und seien Sie jederzeit bremsbereit.
Richtig reagieren bei Wildwechsel
Taucht plötzlich ein Tier auf, sollten Sie das Lenkrad festhalten, hupen, kontrolliert abbremsen und abblenden - sprich das Fernlicht ausschalten. Können Sie einem Unfall zu aus dem Weg gehen, seien Sie jederzeit auf Nachzügler, also andere Tiere, gefasst, die ebenfalls noch vor das Auto springen könnten.
Keinesfalls sollten Sie das Lenkrad aus Panik verreißen und dabei womöglich in den Gegenverkehr oder ins Unterholz geraten. Experten raten in solchen Fällen zum kontrollierten Zusammenstoß, der in der Regel weniger fatale Folgen nach sich zieht.
Verhalten nach einem Wildunfall
Kommt es zum Unfall, sollten Sie eine Reihe von Regeln befolgen. Zunächst gilt es den Warnblinker einzuschalten, die Warnweste anzuziehen und die Unfallstelle mit dem Warndreieck abzusichern. Anschließend verständigen Sie umgehend die Polizei oder den Jäger, da es eine Wildunfallmeldepflicht gibt. Diese Pflicht gilt übrigens auch, wenn das verletzte Tier davongelaufen ist. In diesem Fall machen Sie einfach Angaben dazu, in welche Richtung das Tier verschwunden ist.
Keinesfalls sollten Sie das verletzte Tier anfassen, wenn es noch lebt. Liegt ein totes Tier jedoch mitten auf der Fahrbahn, sollten Sie dieses nach Möglichkeit an den Straßenrand ziehen, damit keine weiteren Unfälle entstehen können. Ist die Polizei oder der Jäger vor Ort, ist es ratsam, sich außerdem eine Windunfallbescheinigung ausstellen lassen, die Sie ihrer Versicherung vorlegen können, um die reibungslose Schadensregulierung bei notwendigen Reparaturen zu gewährleisten. Den Unfallort vor Eintreffen der Polizei oder des Jägers einfach zu verlassen ist verboten. Gleiches gilt für die Mitnahme eines toten Tieres im Kofferraum, was als Wilderei ausgelegt werden könnte.

Counter:

Hits gesamt: 9 652 617 | Klicks gesamt: 11 402 518 | Gezählt seit: 21. August 2013, 07:24