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Rübezahl

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1

Montag, 3. April 2017, 19:51

Das Unding mit den Schiffs-Abgasen

Kaum zu glauben (Das ist meine Meinung dazu)

Die 15 größten Kreuzfahrtschiffe/Seeschiffe der Welt produzieren mehr Abgase in einem Jahr als alle Autos Weltweit zusammen. Kam gerade im Radio.

Hier der Bericht dazu


Die 15 größten Seeschiffe stoßen mehr Schwefeloxide aus als alle Autos weltweit
8 KommentareAuto und Mobilität, Umwelt und Klima Autor: Carsten
Kreuzfahrtschiffe stoßen viel Schwefeloxid aus
© Brücke des Urlauberschiffes Fritz Heckert / pixelio.de
Pünktlich zum Hamburger Hafengeburtstag hat der NABU Bundesverband seine Kampagne „Mir stinkt’s! Kreuzfahrtschiffe sauber machen!“ gestartet. „Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide auf als alle 760 Millionen Autos weltweit. Und kein einziges der luxuriösen Kreuzfahrtschiffe, die jetzt mit großen Fanfaren in Hamburg einlaufen, würde die Abgasnormen schaffen, die für Autos oder Lastwagen schon lange gelten“, sagte Alexander Porschke, Landesvorsitzender des NABU Hamburg, auf der Pressekonferenz zum Auftakt. „Insbesondere an den Küsten und in den Häfen leiden die Anwohner unter der giftigen Abgaswolke und haben im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll“, betonte Porschke. In der Nordsee werden bis zu 90 Prozent der Schiffsabgase innerhalb von 90 Kilometern Entfernung zur Küste in die Luft geblasen. „Hamburg schmückt sich mit dem Titel ‚Europäische Umwelthauptstadt‘, dann muss der Senat auch für eine bessere Seeschifffahrt sorgen und endlich etwa die lange versprochenen Landstromanschlüsse und ein umweltorientiertes Gebührensystem realisieren“, forderte Porschke.
Prof. Dr. James Corbett, einer der renommiertesten Experten für Schiffsabgase, unterstützt die Kampagne des NABU. Per Videobotschaft teilte er die Ergebnisse seiner Studien mit, die zeigen, dass die Schiffsemissionen weltweit jedes Jahr bis zu 60.000 vorzeitige Todesfälle verursachen. „Allein in Europa sterben daran bis zu 24.000 Menschen vorzeitig, die wachsende Zahl der Kreuzfahrtschiffe ist dafür mitverantwortlich, deshalb müssen wir dringend handeln“, so Corbett.

Statt auf vergleichsweise sauberen Schiffsdiesel zu setzen, verfeuern die Kreuzfahrtschiffe auf hoher See nach wie vor ungeniert Rückstandsöl (auch als Schweröl bezeichnet), den dreckigsten aller Kraftstoffe. „Was den Autos an Land längst verboten ist, ist für Schiffe skandalöser Alltag. Die Ozeanriesen sind schwimmende Müllverbrennungsanlagen, aber ohne Abgasreinigung. Hinter der polierten Fassade von AIDA, TUI und Queen Mary II stinkt es gewaltig“, kritisierte NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger. Tatsächlich verweigern die blendend weißen Luxusliner bislang wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der gesundheitsschädlichen Rußpartikel- und Schwefelemissionen. „Mit gigantischem Marketingaufwand zeigen sich die Reedereien auf Hochglanzseiten – doch tatsächlich blasen ihre Luxusliner riesige Abgaswolken in die Luft, selbst wenn sie in Hafenstädten mit laufendem Motor vor Anker liegen. Deshalb muss hier zuerst angesetzt werden“, so Oeliger.
„Wir wollen endlich wirksame Maßnahmen sehen, dafür müssen die Kreuzfahrtunternehmen ihren Kurs ändern indem sie endlich auf die Verbrennung des Sondermülls Schweröl verzichten und auf Schiffsdiesel umsteigen“, sagte NABU-Kampagnenleiterin Lucienne Damm. Das sei ein sofort umsetzbarer Schritt, um die gefährlichen Ruß-, Schwefel-, und Stickoxidemissionen erheblich zu reduzieren. Auch Rußfilter, bei Diesel-Pkw oder Lastwagen seit Jahren Standard, ließen sich dann auf Schiffen installieren. „Für kleinere Schiffe und Motoren gibt es diese Technik bereits, für die weitere Entwicklung auch für große Schiffe, ist die Kooperation mit den Kreuzfahrtschiffbetreiber nötig“, erklärte Damm. So fordert der NABU insbesondere die Reedereien der deutschen Marktführer AIDA und TUI auf, endlich mit gutem Beispiel voranzugehen. „Eine intakte Umwelt ist das Kapital jeder Kreuzfahrtreise, deshalb muss die Luftverpestung der Ozeanriesen endlich ein Ende haben“, so der NABU.

Stiller Mitleser

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Montag, 3. April 2017, 20:36

Es ist der Feinstaub, der momentan verteufelt wird, nicht die anderen schwarzen Rußwolken.
Somit betreibt das Radio Hetze gegen die Schiffsfahrtindustrie, welche natürlich eine Minderheit ist und geschützt und hervorgehoben werden muss. :thumbsup:

Rübezahl

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Montag, 3. April 2017, 20:41

Hat eigentlich schon jemand über die übelriechenden Abgase der Weihrauchverbrennung in den Kirchen nachgedacht.

Und das in Örtlichen Umweltzonen. *denk*

Stiller Mitleser

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Dienstag, 4. April 2017, 18:06

Du bist der erste :thumbsup:

Singender Taxifahrer

Gunnar als normaler Diskussionsteilnehmer

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Mittwoch, 5. April 2017, 15:18

Man könnte ja mal Messungen in eine Katholischen Kirche machen, wenn geräuchert wird... Zumindest der Feinstaubanteil wird nicht allzu niedrig ausfallen, vermute ich... :D
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

Karel

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Montag, 10. April 2017, 19:39

Man könnte ja mal Messungen in eine Katholischen Kirche machen, wenn geräuchert wird... Zumindest der Feinstaubanteil wird nicht allzu niedrig ausfallen, vermute ich... :D
Vermutungen. Hast du auch Fakten?

Zitat von »Dr. Michael Plank«

Was den Feinstaub anlangt, kann man sagen, dass die Belastung in der Kirche sicher nicht höher ist als bei einem kurzen Aufenthalt an einer normal befahrenen Landstraße.
Quelle: Fehlinformationen, Missverständnisse und falsche Praxis

Ich denke, bei Kneipix ist die Luft noch dicker. Außer in Holland, falls Focus nicht gelogen hat. Immerhin ist schon die Schlagzeile "In Gotteshäusern ist die Luft oft schadstoffbelasteter als an viel befahrenen Straßen" eine Halbwahrheit (wenn nicht noch schlimmer), weil sie unzulässigerweise verallgemeinert. Aber vielleicht waren ja überhaupt gar keine christlichen Gotteshäuser gemeint ...

Lies mal das da: Weihrauch – Wikipedia

Singender Taxifahrer

Gunnar als normaler Diskussionsteilnehmer

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Montag, 10. April 2017, 19:43

Zitat

Dann nimmt man nicht zu viele Harzkörner guter Qualität, also größere Körner; denn je kleiner sie sind, umso staubiger sind sie und damit umso schlechter. Diese werden kurz auf die glühende Kohle gelegt, sodass nur der herb-zitronig-krautige Duft entsteht. Man soll nicht warten, bis das ganze Korn geschmolzen oder gar schwarz ist - sonst kommt es zu unangenehmen Gerüchen (wie nach angebrannter Milch/Karamel) und zu unnötiger Rauchbelastung.

Sobald der frische Duft in einen dumpfen umschlägt, ist das Räuchergut von der Kohle zu schaben und die Kohle erneut zum Glühen zu bringen (z.B. durch Luftzug).

Vor dem erneuten Auflegen von Räuchergut ist sicherzustellen, dass kein altes verbranntes Gut auf der Kohle liegt und dass diese wieder gut durchgeglüht ist.


Ich glaube kaum, dass in katholischen Kirchen auf sowas geachtet wird... Aber vielleicht irre ich mich ja.

Gunnar
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Karel

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Montag, 10. April 2017, 19:46

Die deutschen Katholiken sind viel zu öko, als dass sie es zulassen würden, dass Räucherwerk die Luft mit Feinstaub anreichert.

Mein Geschmack ist das dennoch nicht.

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