Sie sind nicht angemeldet.

Ab sofort werden Neuanmeldungen erst nach Prüfung durch die Moderation freigeschaltet. Es werden eine glaubwürdige, ausführliche Selbstvorstellung (keine nichtssagende Einzeiler) und eine funktionierende E-Mail-Adresse erwartet. Ob eine Anmeldung freigeschaltet wird, liegt im Ermessen der Moderation.
Wer sich hier anmeldet, muss sofort einen ersten Beitrag verfassen, ansonsten wird der Account denmächst wieder gelöscht.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Pforzheim redet Tacheles. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Karel

ist richtig gerne hier

  • »Karel« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 284

Danksagungen: 7

  • Nachricht senden

1

Samstag, 15. April 2017, 18:27

Wer hat hier wem "Gastfreundschaft" gewährt?

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm verbrachte den Heiligabend 2011 mit Flüchtlingen, wobei er die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in München besuchte. Dabei bemerkte der Bischof: "Ich bin den Flüchtlingen sehr dankbar für ihre Gastfreundschaft. Die Begegnung mit ihnen hat für mich einen starken menschlichen Eindruck hinterlassen."

Quelle: Youtube-Video im Kanal der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern
(bayernevangelisch
- YouTube
)

Frage: Wer hat hier wem "Gastfreundschaft" gewährt?

Stiller Mitleser

gehört zum Inventar

Beiträge: 1 594

Danksagungen: 93

  • Nachricht senden

2

Samstag, 15. April 2017, 18:44

Du wirst es und bestimmt (nicht) sagen...

Karel

ist richtig gerne hier

  • »Karel« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 284

Danksagungen: 7

  • Nachricht senden

3

Samstag, 15. April 2017, 23:20

So liest sich sein Besuch bei den Flüchtlingen an Heilig Abend 4 Jahre später:

Zitat

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat im Münchner Hauptbahnhof gemeinsam mit Flüchtlingen und Helfern einen Gottesdienst gefeiert. "Wir haben entdeckt, wie stark wir sind", sagt Bedford-Strohm über das vergangene Jahr, das Deutschland verändert habe.

Zwar sei ein Gottesdienst im Hauptbahnhof nicht so festlich wie in einer Kirche, doch sei es der passende Ort, um die Weihnachtsgeschichte in die Gegenwart zu übersetzen, sagte Bedford-Strohm. Auch Jesus sei auf einer Reise geboren worden. Schon kurz darauf flüchteten seine Eltern vor Gewalt, weil König Herodes alle Neugeborenen töten ließ. In Ägypten fanden Maria, Josef und Jesus Asyl.

Im Spätsommer sei der Münchner Hauptbahnhof zum Symbol deutscher Willkommenskultur geworden, sagte der Bedford-Strohm. Auch Touristen mischten sich unter die etwa 100 Teilnehmer des Gottesdienstes in der Schalterhalle, zu dem die Innere Mission geladen hatte.

In seiner Ansprache würdigte der EKD-Vorsitzende auch das Engagement der Helfer, die sich in diesem Jahr für Flüchtlinge eingesetzt haben. "2015 wird in die Geschichte unseres Landes eingehen als das Jahr, in dem Deutschland über sich hinausgewachsen ist", hatte Bedford-Strohm bereits am Mittwoch gesagt. "Hätte einer am Weihnachtsfest des letzten Jahres vorhergesagt, dass unser Land in diesem Jahr eine Million Flüchtlinge aufnehmen würde, er wäre als realitätsfremder Träumer bezeichnet worden." In dem Gottesdienst gedachte er auch jenen Menschen, die auf der Flucht starben.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte dem Münchner Merkur, dass die Tage im Spätsommer, als Tausende Flüchtlinge den Hauptbahnhof erreichten, die bewegendsten des Jahres gewesen seien. "Dort zu stehen und die vielen Menschen, Familien mit ihren Kindern nach Wochen der Flucht zu sehen, das ging mir nahe." Die Hilfsbereitschaft der Münchner habe ihn tief beeindruckt.
Quelle: Die Zeit vom 24.12.2015

Das klingt schon anders. Oder?

Zeitvergleich

ist richtig gerne hier

  • »Zeitvergleich« wurde gesperrt

Beiträge: 173

Registrierungsdatum: 26. November 2016

Danksagungen: 1

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 27. April 2017, 18:46

Herkunft und Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Karel ist tschechisch oder niederländisch. Es ist eine Form von Karl.
Namensträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Vorname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Karel Abraham (* 1990), tschechischer Motorradrennfahrer
Karel Absolon (1877–1960), tschechischer Prähistoriker
Karel Slavoj Amerling (1807–1884), tschechischer Pädagoge
Karel Ančerl (1908–1973), tschechischer Dirigent
Karel Anděl (1884–1947), tschechischer Astronom
Karel Appel (1921–2006), niederländischer Maler und Bildhauer
Karel Baxa (1863–1938), tschechischer Rechtsanwalt und Politiker
Karel P.C. de Bazel (1869–1923), niederländischer Architekt
Karel Bělohoubek (* 1942), tschechischer Komponist
Karel Berka (1923–2004), tschechischer Philosoph
Karel Berman (1919–1995), tschechischer Opernsänger
Karel Bodlák (1903–1989), tschechischer Dichter
Karel Havlíček Borovský (1821–1856), tschechischer Dichter
Karel Brückner (* 1939), tschechischer Fußballspieler
Karel Buchta (1897–1959), tschechoslowakischer Skisportler
Karel Buchtela (1864–1946), tschechischer Archäologe
Karel Buls (1837–1914), belgischer Politiker
Karel Burian (1870–1924), tschechischer Opernsänger
Karel Matěj Čapek-Chod (1860–1927), tschechischer Schriftsteller
Karl Chotek von Chotkow (1783–1868), österreichischer Hofkanzler
Karl von Czyhlarz (1833–1914), böhmisch-österreichischer Jurist und Politiker
Karel De Schrijver (1908–1992), belgischer Komponist
Karel De Wolf (1952–2011), belgischer Komponist, Dirigent und Musiker
Karel Dillen (1925–2007), belgischer Politiker
Karel Dodal (1900–1986), tschechischer Trickfilmregisseur
Karel Domin (1882–1953), tschechischer Botaniker
Karel Doorman (1889–1942), niederländischer Konteradmiral
Karel Dujardin († 1678), niederländischer Maler
Karel Eichler (1845–1918), tschechischer Priester
Karel Engliš (1880–1961), tschechischer Ökonom und Politikwissenschaftler
Karel Jaromír Erben (1811–1870), tschechischer Schriftsteller
Karel Fialka, britischer Sänger
Karel Johannes Frederiks (1881–1961), tschechischer Jurist
Karel Glastra van Loon (1962–2005), niederländischer Schriftsteller
Karel Gleenewinkel Kamperdijk (1883–1975), niederländischer Fußballspieler
Karel Gott (* 1939), tschechischer Schlagersänger
Karel Gut (1927–2014), tschechoslowakischer Eishockeyspieler und -trainer
Gustav Hartlaub (1814–1900), deutscher Arzt und Zoologe
Karel Heijting (1883–1951), niederländischer Fußballspieler
Karel Hlaváček (1874–1898), tschechischer Dichter und Kunstmaler
Karel Husa (1921–2016), tschechisch-US-amerikanischer Komponist
Karel Boleslav Jirák (1891–1972), US-amerikanischer Komponist
Karel Kaers (1914–1972), belgischer Radrennfahrer
Karel Kašpar (1870–1941), Erzbischof von Prag
Karel Leopold Klaudy (1822–1894), tschechischer Rechtsanwalt und Politiker
Karl Klietsch (1841–1926), böhmischer Maler
Karel Klostermann (1848–1923), böhmisch-deutscher Schriftsteller
Karel Bohuš Kober (1849–1890), tschechischer Sportler
Karel Kodejška (* 1947), tschechischer Skispringer
Karel Kolský (1914–1984), tschechoslowakischer Fußballspieler und -trainer
Karel Komzák (1823–1893), böhmischer Komponist, siehe Karl Komzák senior
Karel Komzák (1850–1905), böhmischer Komponist, siehe Karl Komzák junior
Karel Konrád (1899–1971), tschechischer Schriftsteller und Journalist
Karel Blažej Kopřiva (auch Karl Blasius Kopřiva; 1756–1785), tschechischer Organist und Komponist
Karel Kosík (1926–2003), tschechischer Philosoph
Karel Koželuh (1895–1950), tschechoslowakischer Tennis- und Fußballspieler
Karel Kryl (1944–1994), tschechischer Liedermacher und Dichter
Karel Kula (* 1963), tschechischer Fußballspieler
Karel Lamač (1897–1952), tschechischer Regisseur und Schauspieler
Karel Lang (* 1958), tschechischer Eishockeyspieler
Karel Lismont (* 1949), belgischer Langstreckenläufer
Besser einander beschimpfen als einander beschießen.

Singender Taxifahrer

Gunnar als normaler Diskussionsteilnehmer

  • »Singender Taxifahrer« ist männlich

Beiträge: 5 253

Registrierungsdatum: 28. Mai 2013

Wohnort: Birkenfeld

Danksagungen: 736

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 7. November 2017, 11:39


Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm verbrachte den Heiligabend 2011 mit Flüchtlingen, wobei er die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in München besuchte. Dabei bemerkte der Bischof: "Ich bin den Flüchtlingen sehr dankbar für ihre Gastfreundschaft. Die Begegnung mit ihnen hat für mich einen starken menschlichen Eindruck hinterlassen."

Quelle: Youtube-Video im Kanal der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern
(bayernevangelisch
- YouTube)

Frage: Wer hat hier wem "Gastfreundschaft" gewährt?


Gute Frage. Aber es ist ja auch hier wie an vielen Stellen unserer Gesellschaft, dass Zusammenhänge um 180° verdreht werden:

Wer seinen Nachwuchs vor der Geburt ermordet, ist ein guter Mensch, der seine Freiheit nur konsequent ausnutzt.
Wer das Morden im Mutterleib zu kritisieren wagt, ist jemand, "der anderen Menschen ihr Leben vorschreiben will", er "ist gegen die Freiheit", "ewiggestrig", "schlimmer als Hitler und Himmler" (das bekam ich selbst mal bei diesem Thema zu hören; WER hatte nochmal "Euthanasie" betrieben, so wie man heute mutmaßlich behinderte Menschen schon im Mutterleib umbringt?)

Wenn ein "Flüchtling" das Haus, in dem er untergebracht ist, abfackelt, dann ist das nicht die Rede wert.
Wenn nur die Mutmaßung besteht, das wäre ein "Rechter" gewesen, werden Lichterketten und Empörungsveranstaltungen organisiert, möglichst über Wochen und Monate. War es dann doch kein "Rechter", wird der Mantel des vielsagenden Schweigens darübergedeckt.

Wenn im Namen der angeblichen Friedensreligion mal wieder massengemordet wird, geht man schnell zur Tagesordnung über.
Um die Empörung dennoch zu kanalisieren, werden die angeblichen "christlichen" Kreuzzüge ausgegraben, die ja der eigentliche Grund für die Mordlust der extremen Muslime sei.

Wenn ein Mörder irgendwie genötigt oder bedrängt wird (um zum Beispiel den Ort eines womöglich noch lebenden Opfers herauszufinden), schlagen die Wellen der Empörung hoch.
Über die menschenverachtende Tat des Täters hingegen wird nicht geredet.

So könnte man die Beispiele endlos fortsetzen. Dabei fällt immer wieder auf, dass fast alles, was seit tausenden von Jahren definitiv als schlecht galt, als normal hingestellt wird, während das Hochhalten der normalen alten Werte auf das Übelste beschimpft und verleumdet wird - bis hin zum allfälligen Nazivergleich.

Und so bringt man es eben auch fertig, unsere Gäste als unsere Gastgeber darzustellen oder zum anderen Beispiel die natürliche Sexualität und die natürliche Familie als ein "veraltetes Modell" zu diffamieren, während prinzipiell kaputte Familienverhältnisse, die ja eine Voraussetzung für solchen Dinge wie Babyklappen, Adoption, Kinderkrippen sind, als normal zu definieren.
Wer aber dagegen aufsteht und eine gesunde, biologisch begründete Familie als DAS Grundmodell jeder Familie propagiert, der wird in praktisch allen heutigen Medien wie ein potentieller Verbrecher behandelt: Er wird penetrant verhört, insistiert, mit Nazivergleichen belegt, aber auf keinen Fall als ein normaler Mensch gehandelt, der einfach nur eine andere Sicht der Dinge hat als die, die in der Öffentlichkeit dominiert wird.

Was in unserer Gesellschaft in den wenigen letzten Jahren vor sich gegangen ist, kann getrost mit den Vorgängen verglichen werden, die dem Zerfall das römischen Reiches vorausgegangen sind: Dekadenz, Morallosigkeit, Zügellosigkeit und Ziellosigkeit.

Freundliche Grüße,

Gunnar
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

Q and A

Ist sehr oft hier zu finden

  • »Q and A« ist männlich

Beiträge: 907

Registrierungsdatum: 4. Januar 2015

Danksagungen: 71

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 7. November 2017, 16:00


Copyright, Beispielfoto: Bedford-Strohm mit Flüchtlingen

Bedford-Strohm hat von den Mitmenschen einen starken Eindruck gewonnen, und er war dankbar für die Gastfreundlichkeit der Mitmenschen in ihrer Erstaufnahmeeinrichtung, die sie ihm gegenüber gezeigt haben.

Warum hättet ihr, Du und Karel, von diesen Mitmenschen keinen starken Eindruck gewinnen können, und warum wärt ihr nicht für die Gastfreundlichkeit dieser Mitmenschen dankbar gewesen?

Oder was ist sonst so vermeintlich kritikwürdig und 180°Grad verdreht, an Bedford-Strohm's Eindruck und Dankbarkeit, die er so empfunden hat?

LG

Singender Taxifahrer

Gunnar als normaler Diskussionsteilnehmer

  • »Singender Taxifahrer« ist männlich

Beiträge: 5 253

Registrierungsdatum: 28. Mai 2013

Wohnort: Birkenfeld

Danksagungen: 736

  • Nachricht senden

7

Dienstag, 7. November 2017, 17:20

was ist sonst so vermeintlich kritikwürdig und 180°Grad verdreht, an Bedford-Strohm's Eindruck und Dankbarkeit, die er so empfunden hat?


Wie meistens hast Du leider auch dieses Mal nichts verstanden. Es geht lediglich darum, dass man einfach unsere Gäste unlogischerweise zu Gastgebern macht. Das ist schlicht falsch, denn die Flüchtlinge sind UNSERE Gäste und nicht umgekehrt.

Das ist so, als würde man zum Beispiel von einer Lehrerin verlangen, dass sie sich vor ihren Schülern mit einer Demutsgeste verbeugt.
Die Flüchtlinge haben nichts für Deutschland getan, sondern die Deutschen für die Flüchtlinge. Wir hätten sie ja theoretisch auch abweisen können, weil die meisten von ihnen ja ohne gültige Papiere die Grenze rechtswidrig überschritten haben. Wenn wir sie also dennoch hier willkommen heißen, sind WIR die Gastgeber und nicht SIE.

Ist das jetzt klarer, lieber Q and A?
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

Q and A

Ist sehr oft hier zu finden

  • »Q and A« ist männlich

Beiträge: 907

Registrierungsdatum: 4. Januar 2015

Danksagungen: 71

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 7. November 2017, 22:00

Lieber Gunnar!

Zuerst möchte ich hier mal anmelden, dass es hier noch nie etwas gegeben hat, was ich nicht verstanden habe.

Das Schöne bei mir ist ja, dass es für mich sogar absehbar war, dass es Dir früher oder später so vorkommen könnte, dass Du meinst, dass ich manches nicht verstehen könnte.

Schön für mich, traurig für Dich – könnte man meinen, oder?

Aber nein, ich kann mich nicht freuen, wenn etwas für jemanden traurig ist!

Deshalb unterlasse ich nichts, womit Du Deinen Eindruck vielleicht irgendwie belegen könntest, dass ich etwas nicht richtig verstanden hätte, sondern ich unternehme immer viel, damit Du Deine völlig abwegigen Unterstellungen bestimmt niemals belegen kannst.

Schön für mich, traurig für Dich – könnte man wieder meinen, oder?

Nein, dies ist einfach Nächstenliebe! Denn wenn ich auf Menschen treffe, die meinen, dass sie die Welt nicht mehr verstehen, so wie dies von Dir ja wohl hoffentlich auch hinlänglich bekannt ist, dann möchte ich ihnen eben ein positives Beispiel geben, und einzelne Dinge herausgreifen, um dann daran zeigen zu können, weshalb man diese Dinge dann doch verstehen kann!

Und genau deshalb habe ich Dich ja gefragt, weshalb Du nicht verstehen kannst, dass Bedford-Strohm von den Flüchtlingen einen starken Eindruck gewonnen hatte, die er besucht hatte, und für die Gastfreundlichkeit dankbar war.

Natürlich habe ich sehr gut angenommen, dass „Karel“ und Du leider gemeint haben könntet, dass diese Flüchtlinge ja die „Gäste“ wären, und deshalb Bedford-Strohm sich niemals bei diesen „Gästen“ für ihre „Gastfreundlichkeit“ hätte bedanken dürfen, sondern dass sich die Flüchtlinge bei Bedford-Strohm für seine Gastfreundlichkeit hätten bedanken müssen, weil Bedford-Strohm nicht etwa die Flüchtlinge besucht hat, sondern weil Bedford-Strohm die Flüchtlinge wohl in seiner Erstaufnahmeeinrichtung einlud...

Und weil deshalb Flüchtlinge ja grundsätzlich „Gäste“ in unserem Land sind, sind sie logischerweise immer nur „Gäste“, auch in ihren Erstaufnahmeeinrichtungen, und wenn man sie dort besucht, können sie keine Gastgeber sein. Egal wie viel Herz sie zeigen, oder wie sehr sie sich auch bemühen würden, Dankbarkeit mit allem was sie haben für den Besuch zu zeigen - man kann nicht beeindruckt sein, und schon gar nicht dankbar, wenn man Flüchtlingen begegnet, richtig?

Habe ich dies in soweit leider wirklich so richtig verstanden?

Wäre es denn dann ebenso falsch und unlogisch, dass die Flüchtlinge bei Bedford-Strohm als Gastgeber einen starken menschlichen Eindruck hinterlassen haben könnten, wenn Bedford-Strohm logischerweise doch der Gastgeber in der Erstaufnahmeeinrichtung gewesen sein muss? Können Flüchtlinge bei einem Gastgeber also keine menschlichen Eindrücke hinterlassen?

Wäre es also absehbar, dass wenn Du jemals von Flüchtlingen eingeladen werden würdest, Du Dich dann logischerweise auch niemals als „Gast“ benehmen könntest?

Und wäre es des Weiteren dann eher so, dass wenn Du Dich logischerweise niemals als „Gast“ bei den Flüchtlingen benehmen könntest, dass dann eher nur die Flüchtlinge von Dir einen starken menschlichen Eindruck von Dir bemerken könnten, als dass Du einen starken menschlichen Eindruck von den Flüchtlingen bemerken könntest?

LG