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Zeitvergleich

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Samstag, 29. April 2017, 22:54

Hugo Boss entwarf SS Uniformen

Unglaublich aber war.
Hugo Boss mit brauner Vergangenheit
Hugo Boss schneiderte einst Uniformen für SS und Hitlerjugend. Von den Nazi-Verstrickungen des Firmengründers wollte der Modekonzern nach dem Krieg jedoch nichts mehr wissen. Eine erste Studie zur braunen Historie von Hugo Boss blieb unveröffentlicht. Eine zweite darf nun erscheinen - und geht auch auf das Gerücht ein, Boss sei Hitlers Leibschneider gewesen.
Besser einander beschimpfen als einander beschießen.

Stiller Mitleser

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Sonntag, 30. April 2017, 00:10

Man könnte die Liste erweitern mit allen Betrieben, die für Nazi-Deutschland gearbeitet haben. Tut aber nichts zur Sache denn es ist schon ewig und drei tage her.
Man könnte aber z.B. die Rüstungsexporte an Arabien etc. diskutieren.

Q and A

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Sonntag, 30. April 2017, 01:00

Zitat

Man könnte die Liste erweitern mit allen Betrieben, die für Nazi-Deutschland gearbeitet haben. Tut aber nichts zur Sache denn es ist schon ewig und drei tage her.

Man könnte aber z.B. die Rüstungsexporte an Arabien etc. diskutieren.
Ich unterschreibe selten andere Beiträge zu 100 Prozent. Aber dieser Beitrag hier ist so einer!

*respekt*

Der Fahnder

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Sonntag, 30. April 2017, 08:27

Die Menschen und Kunden vergessen aber, dass der Wohlstand dieser Firmen mit dem Blut Unschuldiger finanziert wurde.
Darum sollte man es immer im Hinterkopf haben.

Q and A

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Sonntag, 30. April 2017, 09:00

Lieber Zeitvergleich!

Du hast natürlich Recht, was Du grade gepostet hast. Wenn man mal in einer Fußgängerzone ein paar Stunden die Mitmenschen befragt, wie sie mit dem Wohlstand in unserem Land zufrieden sind, dann werden sich die Stimmen vielleicht in diese Antworten verteilen:

unzufrieden (weil ich vom Wohlstand noch nichts gemerkt habe...)
geht so (könnte schon noch etwas besser sein...)
ist okay (was will man denn mehr...)
sehr zufrieden (weil ja jeder selbst seines Glückes Schmied ist...)
besser kann es doch kaum sein (wann ging es uns je besser...?)


Ich sage mal, ich hätte wahrscheinlich „leider“ die unterste Antwort gegeben. Warum „leider“?

Diese Antwort stimmt zwar auf persönlicher Ebene für fast jeden Mitmensch, egal welchen Beruf er grade hat oder nicht hat, und es ist sogar egal ob er in Freiheit lebt oder grade nur mal kurz Ausgang von der Justizvollzugsanstalt hatte, denn auf persönlicher Ebene geht es uns hier in unserem Land mit Sicherheit besser als jemals in der Menschheitsgeschichte zuvor.

Allerdings werden wohl die meisten Mitmenschen „leider“ die obigen Antworten geben, doch diese Antworten kann man sicherlich nicht aufrechterhalten, wenn man sich durch längeres „In-sich-gehen“ mehr bewusst werden könnte, die Wahrheit erkennen könnte, dass wir alle uns zu unserer Zeit wirklich nicht beschweren dürften. Ich denke mal an unser Rechtssystem, die Gesundheitsversorgung auf höchsten Niveau, und Fernsehen rund um die Uhr, um nur ein paar wenige Dinge anzusprechen, auch wenn scheinbar noch nicht für jeden Mitmensch genug Milch und Honig für ihn fliesen, wie er es gerne hätte...

Dies wäre ebenso ein weites Feld, welches ich in einigen früheren Beiträgen ja schon angesprochen habe...

Nur, wenn man sich bewusst wird, wie gut es uns eigentlich im Vergleich mit den meisten Menschen auf dieser Erde dann doch geht, rein auf der persönlichen Ebene, und feststellen muss, dass eine etwaige Unzufriedenheit nicht aus Ermangelung von Konsumgütern „schuld“ sein kann, sondern andere Fragen, welche eher im persönlichen „geistigen“ Bereich liegen.

In diesen Bereich liegen dann auch sicherlich die Probleme im Umgang eines verantwortungsvollen „Miteinanders“, und ich bin sicher, dass man seinen persönlichen „Wohlstand“ dann sogar weniger wichtig findet, wenn man Freude daran hat, auch dort Verantwortung übernehmen zu wollen, was über sein eigenes vermeintliches „ich“ hinausgeht.

Wer aber immerhin erst mal einsehen kann, dass jeder Mensch in Deutschland sich in diesem Wohlstands-Land mehr recht als schlecht wohl fühlen müsste, dann wäre doch auch nur mal so eine allernächste Frage gut, auf welche Kosten es uns allen eigentlich so gut geht...

Kann unser Wohlstand alleine auf unsere eigene Arbeit zurückzuführen sein, die wir alle zusammen leisten, oder mal geleistet haben?

Wie wären denn die Antworten bei so einer Umfrage in einer Fußgängerzone, wenn man die Frage mal etwas umstellen würde:

„Wären Sie mit Einschränkungen Ihrer Lebensumstände einverstanden, wenn es dafür aus Deutschland beispielsweise keine Rüstungsexporte mehr geben würde, und es auch beispielsweise keine Billigimporte aus Hunger-Dritt-Staaten mehr geben würde, wie Textilien, Smartphones, usw., die dafür sich halb zu Tode arbeiten müssen, oder durch unsere Waffen dann sogar wirklich zu Tode kommen müssen? Oder wollen wir uns dies alles nicht nehmen lassen?“

Wäre dies vielleicht eine "Schockfrage" für die meisten Mitmenschen in Deutschland, weil ihnen die Wahrheit schimmert, welche nicht so elegant aussieht?

Genau deshalb kann auch ich nur „leider“ sagen, für die Antwort, welche ich auf die obige Frage gegeben hätte. Denn die richtige Antwort hätte eigentlich in diese Richtung gehen müssen:

"Es geht uns eigentlich allen viel zu gut...!"

LG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Q and A« (30. April 2017, 10:01)


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Sonntag, 30. April 2017, 10:30

Fakt ist,das der Wohlstand großer Deutscher Familien mit dem Blut von Arbeitssklaven aus den Dritten Reich begründet wurde.
Nach dem Krieg wurde das stillgeschwiegen. War doch das Wirtschaftswunder wichtiger als die Verantwortung mit dieser blutigen Vergangenheit.
Besser einander beschimpfen als einander beschießen.

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Sonntag, 30. April 2017, 11:01

Lieber Zeitvergleicht!

Tja, da stimme ich Dir sehr zu! Immerhin haben einige Nachfolger ab den 80er Jahren, welche solche Betriebe übernommen haben, vermehrt sich „ihrer“ Vergangenheit gestellt, also der Vergangenheit der dunklen Geschichte der Betriebe, welchen sie vorstanden.

Nur, müsste sich praktisch jeder Mitmensch von heute als „Verbraucher“ erst mal selbst anzeigen, wegen mehrfacher Billigung von Sklavenarbeit, wenn er meint, in der heutigen Zeit darüber „richten“ zu können, ob sich solche Betriebe von damals genügend oder noch nicht weit genug ihrer Vergangenheit gestellt haben, und welche Verantwortung sie übernommen haben oder noch nicht?

Denn, wenngleich es früher einige, oder meinetwegen mehrere deutsche Familien gewesen sein sollen, welche ihren Wohlstand mit dem Blut von Arbeitssklaven begründet haben, wie viele deutsche Familien sind es denn heute noch, die ihren Wohlstand mit dem Blut von Arbeitssklaven begründen?

Und vielleicht sollte man eben bei dieser Frage nicht nur die „Familien“ zählen, welche am Vertrieb solcher Produkte viel verdienen, sondern eben auch die „Familien“ zählen, zu welcher wir eigentlich alle dazugehören?

Nämlich zur Familie der „Verbraucher“, die ja mehrheitlich wohl nichts gegen solche Produkte haben...

Zu welcher Zeit in der Geschichte haben sich Menschen mehr Güter geleistet, als in unserer Zeit? Und in welcher Zeit ist wohl der Anteil der Arbeiter am allerhöchsten, welche die Produktion dieser Produkte möglich machten und nur mit Hungerlöhnen entlohnt wurden?

Und was werden morgen am 1. Mai unsere Gewerkschaften in ihren Reden darüber uns erzählen? Natürlich das blanke Gegenteil, nämlich dass es uns viel zu schlecht geht, und die Schere immer größer wird, zwischen reich und arm. Doch die Schere, die immer größer wird zwischen den Ärmsten in allen anderen Ländern, und in unserem Land, die möchte niemand sehen.

Applaus kann es leider also nur dann geben, wenn versprochen wird, für noch höheren Wohlstand in dem Land zu sorgen, wo sich scheinbar niemand mehr etwas nehmen lassen möchte...

Upps!

Der Fahnder

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Sonntag, 30. April 2017, 11:09

Arbeitssklaven

Beispiele: Fleischverarbeitung in einem Pforzheimer Gewerbebetrieb. Subunternehmer unterwandern das Deutsche Arbeitsrecht mit Arbeitern die für unter 5 Euro dort Akkord arbeiten müssen.

Beispiel: Versandriese aus den USA.

Beispiel: Tierfutterverarbeitung Nähe Bretten.

Beispiel: Versandhandel. Fahrer müssen als Subunternehmer bis zu 14 Stunden am Tag hinter dem Steuer sitzen.

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