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Happy Pingu

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Sonntag, 7. Mai 2017, 14:00

Wie geht man mit der Politik um, und mit seiner Stimme um?


Copyright Peterchens Mondfahrt

Heute sind ja mehrere Wahlen, eine ist in Frankreich, eine in Schleswig-Holstein, und eine ist heute sogar bei uns in Pforzheim.

Also, ein aktuelles Thema, bei welchem sich jedoch die Geister scheiden von „Wählen bringt ja eh nichts...“ über „Manchmal wähle ich, manchmal nicht...“ bis hin zu „Wählen muss man, es kommt auf jede Stimme an...“

Ich möchte mal am Beispiel einer kleinen einleitenden Kinderbuchgeschichte aufzeigen, die für alle obigen Meinungspositionen „erhellend“ sein könnte:

Peterchens Mondfahrt (Sehr gekürzte Einleitung)

Peterchen schaut vor dem Schlafengehen aus dem Fenster, und sieht einen eigenartigen Maikäfer „vor dem Mond“ herumfliegen. Peterchen freundet sich mit diesem Maikäfer an, und glaubt und hofft, dass er bald mit diesem Maikäfer zum Mond fliegen wird, was nun sein aller größter Wunsch ist...

Weiter möchte ich die Geschichte mal gar nicht weiter erzählen, denn bis hier her ist schon gewaltiges passiert...

Peterchen hat ein „Ziel“ bekommen, ähnlich einer „politischen Vorstellung“, welches er ja vor dem Kennenlernen dieses Maikäfers noch nicht hatte, zum Mond fliegen zu wollen – nicht wahr?

Erst die Sympathie zu diesem Maikäfer erweckte doch in Peterchen dieses ungewisse, spannende und abenteuerliche Ziel, zum Mond fliegen zu wollen...

Hätte Peterchen auch mit jemanden anderen zum Mond fliegen wollen, vielleicht mit einem Geier, dem ein paar Federn fehlen?

Ja, wenn er wirklich auf jeden Fall zum Mond gewollt hätte! Aber, ich denke eher nicht, weil er ja nur aus Sympathie zu diesem „Maikäfer“ dessen Ziele zu seinen Zielen machte, die aber nicht wirklich seine Ziele waren...

Zum einen: Vielleicht ist manchem Mitbürger seine politische Meinung einfach nur so „zugeflogen“, ohne sie selbst „hinterfragt“ zu haben?

Oder: Vielleicht kann mancher Politiker oder manche Partei mitten auf ihrem Weg zu ihrem Ziel auch „einsehen“, dass das gewünschte Ziel doch nicht so gut ist, wie man es anfangs meinte...

Weil man einfach Schritt für Schritt auf so einem „Flug“ immer mehr „erkennen“ kann, was „möglich“, „richtig“ oder „falsch“ ist.

In diesem Falle kann es ja nur gut sein, wenn man dann einen solchen „Kurs“ abändert, welchen ebenso die „Wähler“ nicht mehr „mitgeflogen“ wären, wenn sie echt dabei gewesen wären...

Und zum anderen: Es kann nie darum gehen, wie jemand „aussieht“, aus welcher „Fauna“ jemand stammt, sondern der „Weg“ ist entscheidend, den man „überparteilich“ für richtig hält.

Dann gibt man dem Politiker oder der Partei seine Stimme, von welcher man meint, dass diese die richtigen Ziele für alle Mitmenschen am Besten erreichen können.

Wenn sich später herausstellt, dass diese Politiker nicht alle anvisierten Ziele erreichen konnten, oder gar nicht erreichen wollten, oder das Gegenteil erreicht haben, dann hat man sich als Wähler selbst geirrt oder getäuscht - was aber nicht schlimm ist, denn wer wirklich Verantwortung tragen kann, der muss auch eigene Irrtümer eingestehen können.

Deshalb finde ich Geschichten immer sehr schön, wie auch die von Peterchens Mondfahrt, und diese können gerade auch mit seinem Umgang seiner eigenen Stimme in Bezug zur Politik erhellend sein, was und wie man denken und handeln sollte...

Deshalb braucht man nicht enttäuscht sein, wenn manche Ziele und Versprechen von Politikern im Sande verlaufen, denn dies kann Gründe haben, und diese sollte man dann hinterfragen, und nicht deshalb einfach über die Politik grundsätzlich enttäuscht sein!

Sondern im Gegenteil sollte man immer die Realitäten erkennen können, sich umfangreich informieren, welches wirkliche Lösungen für wirkliche Probleme sind, und sich nicht einfach irgendwelchen Blindflügen anzuschließen, und dann genauso blind darüber enttäuscht zu sein, wie man genau so gut im Blindflug sich einfach irgendwelchen Zielen angeschlossen hatte, wie bei Peterchens Mondfahrt...

ML

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