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Singender Taxifahrer

Gunnar als normaler Diskussionsteilnehmer

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Dienstag, 21. November 2017, 13:13

Jamaika gescheitert, was nun?

Wie wir alle wissen, ist ja nun die angedachte "Jamaika-Koalition" anscheinend definitiv gescheitert.

Nun ergibt sich logischerweise die Frage, wie es denn nun weitergehen soll. Das Kernproblem dabei ist, dass die AfD mit ihren ca. 13% Stimmenanteil grundsätzlich von allen wie die Pest gemieden wird in ihren Überlegungen. Damit aber ergibt sich das Problem, dass für die meisten anderen Denkmöglichkeiten kaum noch Raum bleibt.

So wäre eine Koalition der CDU/CSU mit der SPD zwar gut möglich, aber ist von der SPD nicht gewollt, damit unter anderem aber auch im Besonderen die AfD nicht die Oppositionsführerrolle bekommt (davor hat man Angst wie der sprichwörtliche "Teufel vor dem Weihwasser"),

Neuwahlen werden aus einem ähnlichen Grund ebenfalls argwöhnisch betrachtet, weil in diesem Fall nämlich ebenfalls die AfD möglicherweise noch mehr Stimmen bekommen könnte.

Außer der Jamaika-Koalition, die ja wegen zu unterschiedlicher Ansichten zu wichtigen Themen scheiterte, ist sonst keine andere Möglichkeit mehrheitsfähig.

Die letzte Möglichkeit, eine Minderheitenregierung ist zwar denkbar, aber mit dem Problem behaftet, dass jede politische Entscheidung schwierig würde, weil man jedesmal in der Opposition nach Stimmen fischen müsste, mal hier mal dort.

"Was nun"? lautet also jetzt die Frage und niemand kann bisher darauf eine klare Antwort geben.

Meine Antwort wäre die, endlich mal auch die dreizehn Prozent der Wähler zu achten, die NICHT die bisherigen Parteien gewählt haben und deren Anliegen nicht als "Ängste" abzutun, nur um so weiterzumachen wie bisher. Ich finde es schon sehr bedenklich, dass die drittstärkste Partei im Bundestag von allen anderen Politiker behandelt wird wie eine bösartige Krankheit. Damit signalisiert man aber auch den Wählern dieser Partei, sie seien ebenfalls wie eine bösartige Krankheit. Was bitte hat dieses Mobbingverhalten noch mit Demokratie zu tun?
Bedeutet Demokratie nicht, dass JEDE Meinung die Möglichkeit bekommt, im Parlament vertreten zu werden, da ja nach der Definition von "Demokratie" "alle Gewalt vom Volke ausgeht"?

Was aber, wenn eine mißliebige Partei von allen anderen einfach trotz eines ansehnlichen Wahlergebnisses boykottiert und ignoriert wird? Wo ist da noch der "demokratische" Grundgedanke?
Sollte in einer gut funktionierenden Demokratie nicht gerade auch mit als problematisch angesehenen Standpunkten sachlich umgegangen werden? Sollten die sich als anständiger dünkenden Politiker nicht jetzt erst recht die angeblich falschen Ansichten der neuen Partei mit guten Gegenargumenten unschlagbar widerlegen? Ist nicht die Demokratie dazu da, GEMEINSAM nach den Wegen zu suchen, die das Volk gehen will?
Ist das noch gegeben, wenn man bestimmte Ansichten per se "verbietet", indem man sie boykottiert und ausgrenzt?

Ich denke, dass sich dieses meines Erachtens antidemokratische Verhalten eines Tages bitter rächen wird. Es ist nur noch die Frage, in welcher Weise.

Gunnar
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Q and A

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Dienstag, 21. November 2017, 14:00

Lieber Gunnar!

Schön, wenn Du Dir Gedanken machst, dass es „antidemokratisches“ Verhalten nicht geben dürfe!

Gelten Deine Überlegungen gegenüber „antidemokratischem“ Verhalten vielleicht auch der AfD, falls es solche geben würde?

Kann es nämlich vielleicht auch daran liegen, dass die anderen Parteien grade deshalb nicht mit der AfD zusammenarbeiten möchten, weil man den Eindruck haben kann, dass viele Anhänger der AfD überhaupt nichts von „politischer Korrektheit“ halten, sondern mehr von „politischer Inkorrektheit“ begeistert sind?

Was meinst Du dazu? Ist da was dran?

LG

Singender Taxifahrer

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Dienstag, 21. November 2017, 16:40


Lieber Gunnar!
[...]
Kann es nämlich vielleicht auch daran liegen, dass die anderen Parteien grade deshalb nicht mit der AfD zusammenarbeiten möchten, weil man den Eindruck haben kann, dass viele Anhänger der AfD überhaupt nichts von „politischer Korrektheit“ halten, sondern mehr von „politischer Inkorrektheit“ begeistert sind?

Was meinst Du dazu? Ist da was dran?

LG


Gegenfrage: Ist es undemokratisch, sich einer von antidemokratischen Kräften vorgegebenen politischen Korrektheit zu verweigern, solange alle geltenden Gesetze eingehalten werden und mit Sachargumenten gearbeitet wird?

Du bist doch wohl auch des Wissens, dass "Demokratie" die "Herrschaft des Volkes" meint, von dem dann "alle Gewalt" ausgeht?

Dass die anderen Parteien sich den Argumenten der AfD verweigern, liegt vor allem daran, dass diese oft nicht mit ehrlichen Gegenargumenten zu entkräften ist, aber massiv gegen die maingestreamte Soll-Meinung stehen. Da man sich aber sozialistisch-marxistisch ideologisch gebunden weiß und auf keinen Fall auch nur dem Verdacht ausgesetzt sein will, mit der AfD irgendwelche gleichen Ansichten zu haben, akzeptiert man es eher, vollig unsinnige Ideologiekonstrukte weiter zu betreiben als sich auch nur ein einziges Mal den Tatsachen zu stellen. Beispiele dafür gibt es in Hülle und Fülle.

Die AfD ist derzeit die einzige Partei in den Parlamenten, die es wagt, unbequeme Wahrheiten klar zu benennen. Und genau deshalb ist sie so verhasst bei den "Etablierten", die nun ihre träumerische Gleichmacherideologie in wirklicher Gefahr sehen, da anhand von Sachargumenten, die jeder nachprüfen kann, nun viele Menschen in die Lage kommen, sich selbst ein Bild zu machen von der Stichhaltigkeit der vorwiegend linken Ideologie der Meinungsmacher.

"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd" hieß es schon im Wilden Westen... Das ist heute kein bisschen anders.

Gunnar
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Dienstag, 21. November 2017, 17:30

Lieber Gunnar!

Also, sieht es so aus, dass für Dich schon mal sehr viel Gutes für eine Partei spricht, wenn sie „politisch inkorrekt“ sein möchte?

LG

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Dienstag, 21. November 2017, 18:12

Der nächste Wahlzettel endet als WC Papier.

Und Jamaika wird sicher das Unwort des Jahres. Wetten.

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Dienstag, 21. November 2017, 18:53

Die afd hat zwar viele Stimmen bekommen, jedoch werden sie deren nicht gerecht. Machtkämpfe innerhalb der Partei, Vorsitzende treten nach der Wahl zurück, seltsame Äußerungen mancher dieser Partei kann man getrost ignorieren da auch die "großen" seltsame Sachen vorschlagen. Also handlungsfähig ist die afd auf gar keinen Fall, dafür herrscht bei denen selbst zu viel Unordnung. Dass sie so gemieden werden von den etablierten Parteien ist natürlich ein anderer Schuh, das gehört sich in einer Demokratie nicht da quasi jeder zehnte in Deutschland diese Partei gewählt hat.

Bier-Fan

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Dienstag, 21. November 2017, 20:21

Unsere flehenden Hände sollten sich Richtung Österreich wenden.

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Dienstag, 21. November 2017, 22:47

Sind dort nicht Rechtspopulisten an der Macht?

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Dienstag, 21. November 2017, 23:13

Töröööööööö

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Dienstag, 21. November 2017, 23:41

Was ist eigentlich die korrekte Definition von "Rechtspopulisten"?
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Mittwoch, 22. November 2017, 07:00

Lieber Gunnar!

Zu Deiner Frage, was die „korrekte“ Definition von „Rechtspopulisisch“ ist, möchte ich mal anhand eines Beispiels zeigen, dass es oft mehrere Definitonen gibt, sowohl „etymologische“ Definitionen, als auch „umgangssprachliche“ Definitionen.

Gerade „Politiker“ sollten dies wissen, und bedacht beachten. Allerdings sogenannte „Populisten“ schlagen damit ihr Kapital...

Denn, manche etymologische Definition von „Reizwörtern“ treffen in erster Linie nicht immer das, was „umgangssprachlich“ von diesen „Reizwörtern“ verstanden wird.

Beispielsweise wäre die Evangelische Kirche ganz klar eine „Sekte“ der Katholischen Kirche, wenn man das Wort „Sekte“ in erster Linie nur linguistisch etymologisch definiert.

Allerdings hat das Wort „Sekte“ umgangssprachlich eine stark abwertende Bedeutung, was mit „Gehirnwäsche“ usw. gleichgesetzt wird.

Deshalb wird ein „politisch korrekter“ Politiker beispielsweise die Evangelische Kirche niemals als „Sekte“ bezeichnen, weil er weiß, dass eine solche Bezeichnung möglicherweise manche Anhänger der Evangelischen Kirche verletzen würde.

Für einen „politisch inkorrekten“ Politiker wäre ein solcher doppeldeutiger „Begriff“ wie „Sekte“ ein fantastisches geschenktes „Kapital“ für ihn, weil er damit Anhänger der Evangelischen Kirche immer „jagen“, „verhetzen“ und „verletzen“ könnte, wenn er per se etwas gegen diese oder auch gegen jegliche anderen Glaubensvorstellungen hätte.

Des Weiteren könnte es passieren, dass beispielsweise „Gläubelnde“ der Katholischen Kirche oder auch von anderen „Freien Gemeinden“ usw. sogar dadurch angesteckt ihren eigenen Glauben verraten würden, indem sie sich „endlich“ durch diesen „politisch inkorrekten“ Politiker „bestätigt“ sehen, dass beispielsweise ihre katholische Glaubensvorstellung eben doch die „Wahrere“ wäre, weil die „Evangelische Kirche“ ja nur eine „Sekte“ sei, „was man ja wohl mittlerweile sogar auch laut sagen dürfe...!“

Ich würde mal meinen, dass man dann beobachten könnte, dass einem solchen „politisch inkorrekten“ Politiker dann solche Mitmenschen folgen, welche sich bislang praktisch nur geringfügig für die „hohe Politik“ interessiert haben, aber dafür schon „endlich“ immer mal „sagen wollten“, dass „die Evangelikalen“ usw. „Gehirngewaschen“ sind...

Lieber Gunnar, ich hoffe, Du kannst mir bei meinem Beispiel zustimmen, dass eine solche Vorgehensweise nicht gerade „positiv“ ist, wenn man kaum etwas gegen eine solche Vorgehensweise unternehmen kann, weil jeder Satz und jedes Wort solcher „Politiker“ scheinbar korrekt zu sein scheint, auch wenn es trotzdem „inkorret“ ist.

Mitmenschen, welche nicht gegen andere Glaubensauffassungen hetzen wollen, weder aktiv noch passiv, stellen sich deshalb gegen eine solche Art und Weise, und bezeichnen dafür solche Politiker als „Populisten“.

So hat sich das Wort „Populistisch“ als umgangssprachliche „rote Karte“ gegen ein solches Niveau gebildet, egal welche Bedeutung diese Bezeichnung in linguistischen etymologischen Wurzen sonst noch haben könnte.

Denn als Politiker allein nur weit hergeleitete etymologische Wurzeln als Definitionen anzuerkennen, ist per se „politisch inkorrekt“, wenn die umgangssprachlichen Bedeutungen längst ganz anders geworden sind...

Geradezu entlarvend ist es ja dann sogar auch, wenn mancher solcher „Populist“ sich von der umgangssprachlichen Bedeutung allzu gern distanzieren möchte, jedoch nichts gegen die lunguistische etymologische Wurzel dieses Begriffs „Populistisch“ hat, und sogar meint, dass er mit seinem Niveau damit völlig richtig liegt, und damit nichts anderes als nur die „Wahrheit“ der Bevölkerung „ausrichtet“...

„Inkorrekter“ geht's eigentlich nicht, oder?

Schön, dass es deshalb noch korrekte Politiker gibt, welche auch die umgangssprachlichen Definitionen kennen, und genau darauf auf ihre Worte achten, dass sie „politisch korrekt“ bleiben, was sie nicht an alkoholisierte „Stammtischbrüder“ im Anzug mit Kravatte erinnern lässt, oder an noch viel Schlimmeres...

LG

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Mittwoch, 22. November 2017, 13:41

Von Jamaika auf die Bahamas ist es ja nicht weit. Auch schön dort... 8)

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Mittwoch, 22. November 2017, 18:44

Lieber Q and A,

die wirkliche Definition des Wortes hast Du - wie man es von Dir auch nicht anders kennt - leider nicht geliefert. Trotzdem hast du es selbst auch in dieser letzten Antwort verwendet. Man sollte aber klar definieren können was man genau damit meint, wenn man bestimmte Begriffe gebraucht.
Also bitte noch mal ohne rhetorische Ausschweifungen und mit wenigen Worten: Was meinst DU, wenn du dieses Wort benutzt?

Nebenbei ist mir schon länger aufgefallen, dass du durchaus sehr gerne Wörter verwendest, mit denen Du offensichtlich Andersdenkende herabsetzen willst, wie auch bei solchen Wörtern wie "Gläubelnde", die Du aber nur gegen irgendwelche Christen, aber natürlich noch niemals gegen Muslime verwendet hast. Wie kommt das?
Andere von Dir gerne benutzten herabsetzenden Wörter wären zum Beispiel noch solche wie "hetzen", "Hetzer" oder auch "Stammtischbrüder".

Zwar betonst Du immer wieder hingebungsvoll, niemanden verletzen und gegen niemanden hetzen zu wollen, tust aber genau dieses mit der Wortwahl, mit der Du bestimmte Menschen etikettierst.

Vielleicht solltest Du einfach mal offener und weniger verschwurbelt zu Deinen Ansichten stehen anstatt immer mit der Maske des einzigen anständigen und allerbesten Menschen vor Anderen aufzutreten. Auf Dauer ist eine solche Maske nicht sehr sympathisch... Jemand, der Andere schon wegen anderer Meinungen als "Hetzer" bezeichnet ist jedenfalls in meinem Empfinden jedenfalls ganz sicherlich kein besserer Mensch als Andere.

Als ungeschminkt streitbarer Mitmensch wärest Du mir jedenfalls noch sympathischer als mit Deinen oft sehr umschweifigen Erklärungen, um nur ja nicht in den Verdacht zu fallen, vielleicht jemanden angegriffen zu haben...

Einen schönen Abend noch.

Gunnar
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Mittwoch, 22. November 2017, 18:45

Dann fahren wir eben auf die Bermudas.

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Mittwoch, 22. November 2017, 18:52


Dann fahren wir eben auf die Bermudas.

"... ab."?
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Samstag, 25. November 2017, 13:00



Lieber Gunnar!

Wie immer bin ich gerne bereit, Dir aus Deinen fixen Ideen herauszuhelfen. Wenn ich mir Deinen Beitrag zu Herzen nehme, so wie ich dies immer gerne tue, dann scheinen sehr viele Unzufriedenheiten hervor, welche mich nicht mal verwundern, dass dies so kommen musste.

Gerade deshalb habe ich es nie unterlassen, Dir bestimmte Fragen öfters zu stellen, um Dir dadurch manches leichter und verständlicher zugänglich zu machen, und um Dir die Augen öffnen zu können.

Leider hast Du diese Fragen nie beantworten wollen, und deshalb ist es für mich in keinster Weise verwunderlich, dass solche völlig abwegige Antworten und Unterstellungen von Dir dann ja dann so kommen mussten, wenn man die Wahrheit einfach nicht erkennen kann - aber ich glaube immer noch, dass es nicht zu spät ist, Deine inneren Unzufriedenheiten anzugehen, usw.

Also, Du hast behauptet, dass die CDU, CSU, SPD, FDP, und die Bündnis Grünen „völlig unsinnige Ideologiekonstrukte“ betreiben, als sich auch nur ein einziges Mal den Tatsachen zu stellen, weil diese „anderen Parteien sich den Argumenten der AfD verweigern“, welche mit ehrlichen Gegenargumenten „oft“ nicht zu entkräften wären...

Erwartungsgemäß war es natürlich genau umgekehrt, wie die erste Sitzungswoche des Deutschen Bundestags gezeigt hat, in welcher auch mehrere AfD Abgeordnete erstmals zu Wort kamen.

Und wie vermutet, zeigte die AfD ihr wahres rechtsradikales Gesicht, indem sie bereits mit ihrem ersten Antrag zur Förderung zur Rückkehr von syrischen Flüchtlingen jeglichen Humanismus verraten haben, indem sie gemeinsame Sache mit Kriegsverbrechern machen wollten, und den Krieg in Syrien einfach mal so für fast beendet erklären wollten, und somit hunderttausenden Flüchtlingen die Hand reichen wollten, um sie „gefördert von der AfD“ wieder in ihr Heimatland zurückzubringen, obwohl der Krieg in Syrien überhaupt noch nicht vorbei ist.

Wie sehr alle Abgeordneten der humanistischen Parteien sich hier Arbeit machten, um ganz genau auf die völlig wahrheitswidrigen und abwegigen Argumente der AfD einzugehen, war echt eine ganz große Leistung unseres Parlaments.

Man konnte eigentlich nur völlig schockiert sein, mit welch menschenverachtenden Vorstellungen die Abgeordneten der AfD aufgetreten sind, und dabei auch noch völlig davon überzeugt waren, dass nur sie Recht hätten, alles besser wüssten, und ja nur das Beste wollten.

Na, wenn sie so überzeugt waren, dass sie nur das Beste wollten, dann wäre es eigentlich nun das Beste, wenn sie öffentlich im Parlament um Verzeihung bitten würden.

Ob sich nun manche Abgeordneten der AfD jemals für ihren unmenschlichen Antrag zu diesen „Todesförderungen“ entschuldigen würden, um wenigstes damit ein gutes Beispiel zu geben?

Nun, da ich persönlich Sympathisanten von der AfD kenne, weiß ich von diesen, dass diese sich jedenfalls sich nie über ihre Fehler entschuldigen können, auch wenn sie noch so schlimm waren.

Aber vielleicht quittieren ja noch ein paar mehr Abgeordnete ihren Austritt so einer AfD Fraktion, wenn sie solche weitgehenden Tendenzen des „Rechtspopulismus“ immer deutlicher erkennen könnten, und mit ihrer persönlicher Ethik dann doch nicht mehr vereinbaren könnten. Immerhin heißt ja eine Maxime der AfD: „Mut zur Wahrheit“ - dies wünsche ich allen Menschen, insbesondere denen der AfD, und selbstverständlich auch unserem Gunnar!

Ach, übrigens lieber Gunnar, wegen Deiner Frage, wie „Rechtspopulismus“ korrekt definiert wird:

Wer auch immer „Populismus“ inkorrekt definieren oder schönreden möchte - ich werde dies nicht tun. Meine korrekte Definition hast Du in meinem Beitrag erhalten, nämlich warum es sich um einen solchen Begriff nur um eine „Rote Karte“ handeln kann, welche man gegenüber genau solchen Parteien ausspricht.

Dass die AfD einem solchen Begriff mehr wie gerecht wird, hat ja wohl die vergangene erste Bundestagssitzungswoche sehr genau bestätigt, oder?

LG

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Samstag, 25. November 2017, 21:24

Und wieder Mal haben wir die Möglichkeit, einen Qualitätsbeitrag von q&a zu lesen, vielen Dank dafür!
Jetzt könnten kritische Stimmen natürlich wieder fragen, was mir an dem Beitrag denn speziell gefallen hat und irgendwelche Zitate fordern, natürlich mit Recht!
Gerne werde ich dieser Frage auch nicht ausweichen und offen und ehrlich sagen was mir an dem Beitrag oder an seinen Beiträgen besonders gefällt, denn sonst könnte man es ja als pauschal abtun, wenn man behauptet es sind alles gute Beiträge.
Es ist die Gesamtheit der Beiträge, ohne sie in Zitate zerlegen zu müssen, die Eloquenz der Sprache und vor allem der Gedanke , der dahinter steckt. Gäbe es eine Sterne Bewertung für Beiträge, wurde er 5/5 Sterne von mir dafür bekommen.
Gerne lesen wir weiterhin solch qualitativ hochwertige Beiträge von ihm, weiter so!

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Samstag, 25. November 2017, 22:00

Lieber Stiller Mitleser!

Vielen Dank! Und danke, dass Dein Bedankomat wieder eingeschaltet war – deshalb habe ich diesen gleich mal wieder benützen können, was so lange leider nicht möglich war!

ML

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Sonntag, 26. November 2017, 16:00


Und wieder Mal haben wir die Möglichkeit, einen Qualitätsbeitrag von q&a zu lesen, vielen Dank dafür!
Jetzt könnten kritische Stimmen natürlich wieder fragen, was mir an dem Beitrag denn speziell gefallen hat und irgendwelche Zitate fordern, natürlich mit Recht!
Gerne werde ich dieser Frage auch nicht ausweichen und offen und ehrlich sagen was mir an dem Beitrag oder an seinen Beiträgen besonders gefällt, denn sonst könnte man es ja als pauschal abtun, wenn man behauptet es sind alles gute Beiträge.
Es ist die Gesamtheit der Beiträge, ohne sie in Zitate zerlegen zu müssen, die Eloquenz der Sprache und vor allem der Gedanke , der dahinter steckt. Gäbe es eine Sterne Bewertung für Beiträge, wurde er 5/5 Sterne von mir dafür bekommen.
Gerne lesen wir weiterhin solch qualitativ hochwertige Beiträge von ihm, weiter so!


Klasse Satire! :D

Aber wenn wir schon dabei sind, dann führe doch mal aus,welche Punkte Du warum besonders gut bewertest! ;) ("Zitate fordern, natürlich mit Recht")
Meinst Du vielleicht das vornehme Selbstlob, mit welchem er die Unwissenden Mitleser hier mit der Nase darauf stößt, wie human, freundlich und bemüht er doch ist, seine Mitmenschen auf den Weg der richtigen Tugend zu bringen?
Oder eher, dass er mit rhetorischen Meisterleistungen dem Leser beweist, dass nicht er sondern alle Anderen hier niemals Fragen beantworten, die gestellt werden?

Vielleicht meinst du ja auch andere Punkte. Du kannst sie ja noch hinzufügen.
Einen tiefen Kniefall und ein dreifaches Hoch auf unseren allwissenden und absolut fehlerfreien Obersten Lehrer Q and A!

(Satire off)

freundliche Grüße,

Gunnar
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Sonntag, 26. November 2017, 19:00

Lieber Gunnar!

Die Meinung von unserem „Stillen Mitleser“, dass meine Beiträge immer sehr gut sind, ist ein sehr schönes Lob für mich gewesen.

Ich kann nur sagen, dass ich hier weiterhin immer sehr gerne alle Fragen so gut wie möglich beantworten werde, um den größtmöglichen Nutzen aus meinen Antworten ziehen zu können.

Mir hat dieses Lob wirklich sehr gut getan!

Denn genau dafür nehme ich mir immer viel Zeit, damit man mich auch durch das Lesen der Buchstaben, Wörter und Sätzen möglichst so gut verstehen kann, wie wenn man mich gleich persönlich kennen würde.

Trotzdem bleiben immer noch ab und zu irgendwelche Sätze übrig, die ich übersehen habe, und die ich noch verbessern hätte können.

Aber im Grunde habe ich immer daran geglaubt, dass man mich schon verstehen kann, wenn man möchte, und sich meine Arbeit schon lohnen würde, wie ich auch mal Dinge aus anderer Sicht so beleuchten kann, dass sie dann wirklich „leuchten“ können und Sinn machen, gerne auch mit einem „Aha-Effekt“, würde ich mal sagen.

So in etwa würde ich meine Beiträge selbst beschreiben, wenn es mir auf etwas Bestimmtes ankommt. Und ich finde, dass unser „Stiller Mitleser“ das genau so gemeint und gesehen hat, und dies freut mich einfach.

Was Du, lieber Gunnar, leider nur gesehen und gemeint hast, ist leider „wie immer“ oder zumindest „wie so oft“ nicht der Fall, stimmt nicht, und hat auch unser Stiller Mitleser so nicht gemeint! Aber macht nichts - das zeigt mir einfach nur, dass ich mir eben noch mehr Arbeit hier machen muss.

Dies ist mir immer sehr wichtig, dies tue ich auch immer gerne, und dies werde ich natürlich auf jeden Fall so beibehalten.

ML