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Julian Simon

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Sonntag, 18. Mai 2014, 21:05

Das nenne ich Demokratie

3x Referendum in der Schweiz:

Zitat

Deutliche Mehrheit gegen Mindestlohn
Die Schweizer haben sich bei einer Volksabstimmung mit großer Mehrheit gegen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns ausgesprochen. Die Forderung der Gewerkschaften nach einer Lohnuntergrenze von umgerechnet rund 18,50 Euro pro Stunde wurde mit rund 77 Prozent Nein-Stimmen klar zurückgewiesen. Das teilte die Regierung in Bern mit.
Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann begrüßte die Entscheidung. Ein derart hoher Mindestlohn - es wäre der höchste weltweit gewesen - hätte Arbeitsplatzverluste zur Folge gehabt, sagte er. Die Initiatoren des Referendums, insbesondere linke Parteien und Gewerkschaften, hatten für ein monatliches Mindesteinkommen von umgerechnet 3300 Euro gekämpft. Nach ihrer Ansicht ist dies erforderlich, um in der teuren Schweiz mit ihren hohen Mieten und Lebenshaltungskosten über die Runden zu kommen.

Nein zum Kauf von Kampfjets
Dem Vorhaben der Regierung, neue Kampfjets anzuschaffen, erteilten die Eidgenossen eine Absage. 53,4 Prozent stimmten in einem weiteren Referendum dagegen, für umgerechnet 2,6 Milliarden Euro 22 Maschinen von Typ Gripen des schwedischen Herstellers Saab zu kaufen. Die Gegner hatten argumentiert, ein neutrales Land wie die Schweiz brauche keine hochgerüstete Luftwaffe.

Ja zu strengen Auflagen für verurteilte Pädophile
Zustimmung gab es erwartungsgemäß für eine Initiative, wonach in der Schweiz verurteilten Pädophilen jede berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit mit Minderjährigen auf Lebenszeit verboten werden soll. Dafür stimmten 63 Prozent.

Medizinische Versorgung
Außerdem befürworteten die Schweizer den Vorschlag, ein Gebot zur Gewährleistung einer medizinischen Grundversorgung einschließlich hoch qualifizierter Hausarztmedizin in der Verfassung zu verankern.
  1. Interessant, dass die Mindestlohn-Diskussion in der Schweiz auf einem deutlich höheren Niveau (217%) geführt wird als bei uns.
  2. Ein Nein zu neuen Kampfjets wäre bei uns auch sicher - wenn man das Volk fragen würde.
  3. Auch Sex & Crime ist dem Willen des Volkes untertan.
  4. Ein Ja zur medizinischen Grundversorgung auf hohem Niveau wäre bei uns auch sicher - wenn man das Volk fragen würde.
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Georgina (20.05.2014)

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Dienstag, 20. Mai 2014, 14:14

Mindestlohn-Diskussion in der Schweiz
Ich wäre dafür gewesen. In Deutschland gibt es sicher eine Mehrheit dafür, wenn auch nur knapp.

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Dienstag, 20. Mai 2014, 22:31

Die Geldkatze

Interessant, dass die Mindestlohn-Diskussion in der Schweiz auf einem deutlich höheren Niveau (217%) geführt wird als bei uns.

Ich gehe mal davon aus, dass in der Schweiz die Abgabenlast auf dem Lohn deutlich geringer ist als bei uns. Die Menschen werden in Deutschland doch dazu gezwungen, geizig zu sein, weil auch bei zum Teil sehr zeitaufwendigen Jobs wie in meinem Fall, dem Taxifahren, am Ende des Monats kaum noch Geld übrigbleibt. Die Mieten sind im Umfeld der Städte, wo die meisten Arbeitsplätze sind, hoch, Lebensmittelpreise sind stark überdurchschnittlich gestiegen und gehen deshalb vor allem zu Lasten der Ärmsten.

Die Preise werden zudem durch die faktische Sklaverei in den Niedriglohnländern kaputtgemacht, genau diese Artikel von dort aber fast unausweichlich und alternativlos von den Ärmsten konsumiert. Die Qualität dieser meist auch China stammenden Ware ist überdies oft miserabel und zwingt dank manchmal bewusst eingearbeitetem frühen Verfallsdatums genau diese Armen viel zu häufig zum Nachkauf (etwa von Kleidung, Möbeln, Schuhen) und leert auch auf diese Weise die Geldbörsen der Unterschicht zusätzlich.

Wie sollte da ein derart gigantischer Mindestlohn funktionieren können? In meinem Fall muss ich dank des nächsten Jahres einzuführenden Mindestlohns von 8,50 Euro mit dem Verlust meines Vollzeitarbeitsplatzes rechnen. Weil dieser Lohn bei den (von der Stadt vorgegebenen) Preisen für das Taxifahren schlicht nicht finanzierbar ist, wenn man nicht einen guten Stamm von Weitstreckenstammkunden hat. Alternativ müsste der Taxipreis drastisch erhönt werden, möglicherweise mit der Folge, dass etliche bisherige Kunden nicht mehr unsere Dienste in Anspruch nehmen können, weil ihnen dafür das Geld dann mangelt. Oder wie soll bei einem Tagesumsatz, wie er durchaus immer mal wieder vorkommt, besonders in den Ferien, von 100 Euro und weniger für gerechnete acht Stunden 8,50 Euro gezahlt werden, wenn der Chef ja auch noch Geld für das Auto, den Sprit und seine eigene bürokratische Arbeit haben möchte? Die Abgaben auf Seiten des Chefs kommen ja auch noch dazu...

Grundsätzlich bin ich sehr dafür, dass Vollzeitarbeit mit einem Mindestlohn honoriert werden sollte, da die Lebenshaltungskosten nun mal einfach da sind und beglichen werden wollen, aber das nötige Geld muss eben erstmal überhaupt hereinkommen, um das zu finanzieren.

Würden manche der "hohen Herren", die sich Monatsgehälter gönnen, die für Menschen wie mich ein großer Lpttogewinn wären, mehr von den Gewinnen an das Fußvolk weitergeben, das ja eigentliche Wertschöpfung für sie vornehmen, hätte dieses auch genügend Geld, um etwa öfters mal auch mit einem Taxi zu fahren, das dann einen höheren Tarif haben könnte. Oder diese Arbeiter könnten für Handwerksarbeiten auch eher mal korrekt bezahlte Handwerker beschäftigen, wenn irgendwas in der Wohnung zu reparieren ist.

Die Geldkatze miaut laut, aber sie beißt sich in den Schwanz. Schuld ist wie immer die Bosheit, die Sünde des Menschen, der in seiner Geldgier jede Möglichkeit wahrnimmt, seinen eigenen Vorteil zu maximieren, anstatt für Gerechtigkeit einzurteten.
"Eine Wurzel alles Übels ist die Geldliebe" ist daher eine sehr treffende Aussage der Heiligen Schrift. Sie bestätigt sich überall und immer wieder.

Freundliche Grüße,

Gunnar
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

Julian Simon

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Mittwoch, 21. Mai 2014, 14:15

einzuführenden Mindestlohns von 8,50 Euro ... bei den (von der Stadt vorgegebenen) Preisen für das Taxifahren
Und das nennt man Marktwirtschaft. Die Stadt MUSS die Preise natürlich anpassen, da die Taxilizenz nicht zu Verlustgeschäften verpflichten darf.

Alternativ müsste der Taxipreis drastisch erhönt werden, möglicherweise mit der Folge, dass etliche bisherige Kunden nicht mehr unsere Dienste in Anspruch nehmen können, weil ihnen dafür das Geld dann mangelt.
Wer fährt denn Taxi? Jeder, der keine andere Möglichkeit hat, vom Fleck zu kommen. Also ist man gezwungen auch den höheren Fahrpreis zu bezahlen. Oder gibt es auch Leute, die aus anderen Gründen mit dem Taxi fahren (abgesehen von den Krankentransporten), obwohl Alterativen zur Verfügung stehen?
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Julian Simon

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Mittwoch, 21. Mai 2014, 14:52

Ich gehe mal davon aus, dass in der Schweiz die Abgabenlast auf dem Lohn deutlich geringer ist als bei uns.
Vollkommen richtig.

Man hat dort zwar teilweise höhere Lebenshaltungskosten, dafür sind manche Versicherungen, die man in Deutschland nur privat abschließen kann, in der Schweiz bereits in der Abgabenlast enthalten. Die Unfallversicherung dort ist auch für private Unfälle zuständig.
»Julian Simon« hat folgendes Bild angehängt:
  • Abgabenlast Vergleich 2009-08-29.JPG
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Eisbärle

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Donnerstag, 22. Mai 2014, 14:46

Helvetia felix

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Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:18

Zitat

von Happy Pingu:
Interessante These, der Schweiz beizutreten! Wie kamst Du auf diese Idee?
Das zieht sich schon eine Weile durch meine (politischen) Themen durch: Nur die Schweiz hat eine echte Demokratie. Dort können "die da oben" nicht einfach tun und lassen, was sie wollen. Streitpunkte wie Politikverdrossenheit, Stuttgart 21, Elbphilharmonie, Großflughafen Berlin, Steuergerechtigkeit u.s.w. gäbe es dann nicht in der Form, wie sie unter unseren Rahmenbedingungen zwangsläufig entstehen.

Man sollte sich die Schweiz mal genau anschauen: Ein Vielvölkerstaat in Freiwilligkeit aus Freiheitsliebe entstanden, in dem es keine nationalen Konflikte gibt, keine Verdrängung der kleineren Volksgruppen durch die zahlenmäßig überlegenen "Deutschen" und - auch aus biblischer Sicht interessant - keine Vermischung der Siedlungsgebiete der Volksgruppen. Die topografisch leicht zu überwindende Grenze zwischen deutscher und französischer Schweiz ist seit Jahrhunderten praktisch unverändert, die Übergangszone gerade mal 2 km breit. Und es entstand bisher auch keine "babylonische" Mischsprache (anders als in England). Und das rätoromanische Grischun Rumantsch ist offizielle gleichberechtigte Amtssprache; davon können die Ladiner (von Italien auf 3 Provinzen künstlich aufgeteilt) und die Friaulaner (teilweise auch in Istrien beheimatet) nur träumen.

Oder wer glaubt, man könne mit Volksentscheiden keine Steuern einführen, der irrt: Die Autobahnmaut basiert auf einem Volksentscheid.

Und noch etwas: In der Schweiz gibt es auch Bürokratie und komplizierte Verordnungen. Aber darüber lacht man im Parlament:

(lange Fassung - Lachanfall ab 2:00)

Zitat

von Happy Pingu:
Super Julian! Denn das Subsidiaritätsprinzip wird durch die EU immer mehr aufgelöst, und die einzelnen Länder geben zudem scheibchenweise ihre Souverenität ab. Wir müssen Schweizer werden!
Stufe 2 der Auflösung des Subsidiaritätsprinzips: Abgabe der EU-"Souveränität" an den Weltpolizisten und Global-Moralisten USA - siehe das sogenannte "Freihandelsabkommen" und andere Geheimverhandlungen sowie die Gen-Food-Problematik.
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Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:28

Zur Ergänzung hier noch der zum Thema Schweizerische Demokratie (und warum wir der Schweiz beitreten sollten) passende Beitrag aus dem Pierre-Vogel-Thread:
Antwort: In Pforzheim wird ihm das Reden nicht verboten,in der Schweiz dagegen schon.

Der Kölner Hassprediger und Islammissionar Pierre Vogel, alias Abu Hamza, darf aus Staatsschutzgründen nicht in die Schweiz einreisen. Vogel hätte am Samstag in Bern für Moslemsonderrechte und gegen die bösen Schweizer demonstrieren wollen. Doch in der Schweizer Bundeshauptstadt will man den extremen, wahabitischen Islamprediger weder empfangen, noch ihn seine Hetztiraden gegen die Eidgenossen ausbreiten lassen. Das Bundesamt für Migration hat gegen den unerwünschten Vogel eine Einreisesperre verhängt. Das Amt begründet sein Vorgehen mit Artikel 67 des Ausländergesetzes: Dieser erlaubt “Einreiseverbote gegenüber Ausländern, wenn diese gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstoßen haben oder diese gefährden”.

Bern: Einreiseverbot für Pierre Vogel - Politically Incorrect
Das nenne ich eine wehrhafte Demokratie! :thumbup:
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Julian

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Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:36

... und NDR Extra 3 "Der reale Irrsinn" hätte vermutlich kaum noch etwas zu berichten.

Ich verzichte an dieser Stelle auf eine Aufzählung, was davon hier schon aus dem realen Irrsinn gepostet wurde. Unter der Überschrift "Schilda ist überall" gibt es zwei dieser Videos zu sehen.
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pagan.ini

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10

Mittwoch, 25. Juni 2014, 17:39

Nur zu

nichts wie auswandern.

Lebenshaltungskosten in der Schweiz – Ist die Schweiz wirklich so teuer?

Oh wait, die Schweizer haben ja was gegen deutsche Migranten. Upps....

*uck you, Deutschland

so was aber auch, potzblitz....

Julian

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Mittwoch, 25. Juni 2014, 17:55

nichts wie auswandern.
Ein Beitritt zur Schweiz hat den Vorteil, dass niemand auswandern muss. Die neuen Kantone heißen dann eben Breisgau, Hegau, Klettgau, Ortenau, Kraichgau, Kurpfalz, Oberschwaben, Allgäu und Pfinzgau. Es ist ja schließlich keine Lösung, alle Demokraten als Einwanderer auf dem Gebiet zwischen Bodensee und Alpen zusammenzupferchen.

Und wie Janine richtig bemerkt: Die Schweiz ist nicht teurer, lediglich das Lohn-Preis-Niveau ist höher als bei uns.

Zitat

von Janine:
Aber man sollte es mal im VERGLEICH sehen. Klar sind die Mieten nicht günstig. Naürlich. Lebensmittel, und alles andere kostet mehr als in Deutschland. Ich habe es jetz zb so, dass ich eine Wohnung habe, die genauso groß ist wie meine letzte in Deutschland. Natürlich ist die Wohnung in der Schweiz auf den ersten Blick teurer. Dazu sei gesagt, dass meine Anstellung in der Schweiz meiner letzten in Deutschland sehr ähnelt. Wenn man alleine diese Faktoren hernimmt (gleiche Wohnung, gleiche Arbeit) und ich dann sehe, dass ich in Deutschland 92 Stunden im Monat für die Wohnung arbeiten musste, dann sind es in der Schweiz nur 56 Stunden im Monat. Welche Wohnung ist somit günstiger? Richtig, die in der Schweiz. ;) Und so gehts mit allen anderen Kosten auch. Man muss nur mal die Zeit sehen, die man arbeitsmäßig dafür aufwenden muss.
Im übrigen sind die Lebensmittel in der Schweiz im Durchschnitt von besserer Qualität. Das muss bei einem Preisvergleich natürlich berücksichtigt werden. Bei uns sind diese Lebensmittel aus der Schweiz (nur) wegen der Zölle teurer.
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pagan.ini

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12

Mittwoch, 25. Juni 2014, 18:14

nichts wie auswandern.
Ein Beitritt zur Schweiz hat den Vorteil, dass niemand auswandern muss. Die neuen Kantone heißen dann eben Breisgau, Hegau, Klettgau, Ortenau, Kraichgau, Kurpfalz, Oberschwaben, Allgäu und Pfinzgau. Es ist ja schließlich keine Lösung, alle Demokraten als Einwanderer auf dem Gebiet zwischen Bodensee und Alpen zusammenzupferchen.

Und wie Janine richtig bemerkt: Die Schweiz ist nicht teurer, lediglich das Lohn-Preis-Niveau ist höher als bei uns.

Zitat

von Janine:
Aber man sollte es mal im VERGLEICH sehen. Klar sind die Mieten nicht günstig. Naürlich. Lebensmittel, und alles andere kostet mehr als in Deutschland. Ich habe es jetz zb so, dass ich eine Wohnung habe, die genauso groß ist wie meine letzte in Deutschland. Natürlich ist die Wohnung in der Schweiz auf den ersten Blick teurer. Dazu sei gesagt, dass meine Anstellung in der Schweiz meiner letzten in Deutschland sehr ähnelt. Wenn man alleine diese Faktoren hernimmt (gleiche Wohnung, gleiche Arbeit) und ich dann sehe, dass ich in Deutschland 92 Stunden im Monat für die Wohnung arbeiten musste, dann sind es in der Schweiz nur 56 Stunden im Monat. Welche Wohnung ist somit günstiger? Richtig, die in der Schweiz. ;) Und so gehts mit allen anderen Kosten auch. Man muss nur mal die Zeit sehen, die man arbeitsmäßig dafür aufwenden muss.
Im übrigen sind die Lebensmittel in der Schweiz im Durchschnitt von besserer Qualität. Das muss bei einem Preisvergleich natürlich berücksichtigt werden. Bei uns sind diese Lebensmittel aus der Schweiz (nur) wegen der Zölle teurer.
Naja, eine Einzelmeinung zum Kriterium machen...., kann man machen ist aber irrelevant. Warum sollte Deutschland der Schweiz beitreten? Dass die deutschen Steuersünder sich heimischer fühlen? Wie kommt man auf so ne Ideen?

Julian

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Mittwoch, 25. Juni 2014, 18:31

Naja, eine Einzelmeinung zum Kriterium machen...., kann man machen ist aber irrelevant. Warum sollte Deutschland der Schweiz beitreten? Dass die deutschen Steuersünder sich heimischer fühlen? Wie kommt man auf so ne Ideen?
Ich hatte mich selber vor einigen Jahren mit dem Thema Arbeiten in der Schweiz / Auswandern in die Schweiz befasst. Was Janine schreibt, kommt inhaltlich in etwa mit dem hin, was ich damals selber recherchiert habe. Zumal es keine Meinung, sondern Tatsachen sind, die im Zitat wiedergegeben wurden. Falls ganz Deutschland beitreten würde, gäbe es keine deutschen Steuerflüchtlinge mehr. Es wäre dann steuerlich Inland.

Und wie man auf diese Idee des Beitritts kommt: Die jetzige Staatsgrenze zur Schweiz entspricht nicht der größten Ausdehnung der Schweiz. Im Süden war das Veltlintal bereits einmal Teil der Schweiz, im Norden der Hotzenwald, das Hegau und das Klettgau. Diese Gebiete wurden von den monarchistischen Armeen zurückerobert. Die Grenze am Hochrhein ist somit kein Naturgesetz. Also wer bitte sollte uns daran hindern, Eidgenossen zu werden? Die NATO vielleicht? :)
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Mark

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Samstag, 7. Februar 2015, 15:27

Volksabstimmung in der Slowakei

Die Slowaken sollen in einem Referendum entscheiden, was Ehe und Familie bedeuten.

Im Vorfeld der Volksabstimmung fallen die Medien negativ durch parteiische Selbstzensur auf. So schnell ist nach den Pariser Anschlägen vergessen, dass die Medien die Demokratie schützen sollen.

Zitat

Das Ganze verläuft doch nach einer Salami-Taktik. Erst kommen registrierte Partnerschaften, dann Adoptionen und schließlich werden Kritiker mundtot gemacht. Die extrem linken Homo-Aktivisten und Feministen wollen die natürlichen Familien zerschlagen.
Die Bürger sollen deshalb selbst entscheiden, was ihnen Ehe und Familie künftig bedeutet. Drei Fragen stehen auf dem Wahlzettel:
  1. "Ist die Ehe nur eine Verbindung zwischen Mann und Frau?"
  2. "Sind Sie für das Verbot von Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare?"
  3. "Dürfen Eltern die Teilnahme ihrer Kinder am Sexualkundeunterricht verweigern?"

Laut Verfassung ist die Ehe die einzige Verbindung zwischen Mann und Frau.

In diesem Sinne täte auch unserem Land mehr echte Demokratie gut.
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. (Artikel 5 Grundgesetz)

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