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Julian

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Samstag, 7. Juni 2014, 14:56

Ab wann oder wieviel ist ein Geschenk Bestechung?

Ist es denn möglich, Angehörige des öffentlichen Dienstes mit Bonbons im Wert von 1,29 Euro zu bestechen?

Hier ein Video dazu - Satire pur"

Was lernen wir daraus:
  • Der Bundespräsident ist unbestechlich.
  • Sachgeschenke sind tabu, Geldgeschenke und Gratis-Reisen sind in Ordnung. :thumbdown:



Bühne frei für Kommentare !!!
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Georgina (07.06.2014)

Eisbärle

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Samstag, 7. Juni 2014, 14:58

Kommentar überflüssig. *kopfschüttel* *kopfschüttel* *kopfschüttel*

Kroate

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Samstag, 7. Juni 2014, 15:02

Nehmen Sie Verstand an.
Ich nehme nichts an, ich bin Beamter.
Es wäre heute nicht wie es ist, wäre es damals nicht gewesen wie es war.

Eisbärle

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Samstag, 7. Juni 2014, 15:09

Nehmen Sie Verstand an.
Ich nehme nichts an, ich bin Beamter.

*rofl* *rofl* *rofl*

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Samstag, 7. Juni 2014, 16:05

Der Witz war echt gut. *lach*
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Safira

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Samstag, 7. Juni 2014, 17:26

Zitat



Der Witz war echt gut. *lach*
Vermutlich wurde die Korruption in diesem Land jetzt mit einem Schlag ausgerottet. *joint* *joint* *joint*
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

Julian

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Montag, 1. September 2014, 13:26

Härtere Strafen für korrupte Parlamentarier

Da bin ich mal gespannt, wann der erste Abgeordnete in den Knast wandert:

Zitat

Bestechung von Abgeordneten
Dieses Vergehen wird künftig nämlich schärfer bestraft. Mit der Reform, die am 1. September in Kraft tritt, drohen einem korrupten Parlamentarier bis zu fünf Jahre Gefängnis. Gleiches gilt für denjenigen, der den Abgeordneten bestochen hat. Eine Straftat liegt künftig vor, wenn ein Politiker im Auftrag oder auf Weisung eines Dritten handelt. Bisher machte sich ein Abgeordneter nur strafbar, wenn er seine Stimme bei einer konkreten Abstimmung "verkauft" hat.
Quelle: T-Online-Wirtschaftsnachrichten

Wenn ein Politiker im Auftrag oder auf Weisung eines Dritten handelt, war das doch bisher schon ein glatter Bruch der Verfassung. Damit müsste das schon immer eine Straftat gewesen sein. Nur interessiert hat das niemand. Hoffentlich ändert sich das jetzt.
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Georgina (01.09.2014)

Happy Pingu

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Montag, 1. September 2014, 23:01

Happy Pingu's Korruptionsbekämpfung

Da heute zum 1. September eine verschärfte Gesetzgebung gegen Korruption in Kraft getreten sei, möchte ich euch mal mein selbst ausgedachtes Happy Pingu's Korruptionsbekämpfungsgesetz vorschlagen, um zu sehen, ob jemand meiner Idee etwas mehr abgewinnen kann, als ich es bisher erleben konnte.

Im Jahre 2008 war ich nämlich bei einem Vortrag bei Wolfgang Schaupensteiner im Studium Generale, der damals als der profilierteste Oberstaatsanwalt in Sachen Korruption galt. In seinem Vortrag ging es um die steigende Zunahme von Korruption und die unglaublichen Tricks der Verschleierung.



Am Ende seines Vortrags hatte ich eine Idee, wie man Korruption zwischen Wirtschaft und Politik viel einfacher verhindern könnte, und ging zu dem hart aber sympathisch wirkenden Korruptionsjäger vor, und fragte ihn, ob man nicht mit meiner Idee so der Korruption ein sofortiges Ende bereiten könnte.

Leider war der Oberstaatsanwalt da gar nicht meiner Ansicht, und meinte dass bei meiner Idee gleich mehrere Straftaten auf einmal und in Serie begangen würden, dies funktionierte auf gar keinen Fall...

Na, schade, das war eine kleine Schelte für mich, obwohl ich es doch nur gut meinte, aber ich habe sie überlebt.

Auch wenn meine Idee vielleicht noch zugegeben etwas unausgegoren ist, aber so fängt ja vielleicht jeder Geniestreich einmal an, habe ich trotzdem die Eier, meine Gesetzesvorschlagsidee euch vorzustellen, die ich schmunzelnd als „Legale Vorteilsannahme ohne Gegenleistung, zur Verhinderung von Korruption“ bezeichnen würde:

Wie wäre es, wenn jeder Politiker, der die Korruption anzeigt, das erhaltene Geld steuerfrei behalten darf, und straffrei bleibt?

Das ist zwar kurz und knapp, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es dann noch Korruptionsversuche geben kann, oder?

Denn: Hat Dir ein Wirtschaftsboss schon jemals Geld angeboten, aus völlig sinnlosen Gründen, damit er ins Gefängnis kommen kann, weil Du das Geld nämlich legal behalten möchtest?


Wie ist eure Meinug dazu?


LG

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Simon

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Dienstag, 2. September 2014, 13:46

Hat Dir ein Wirtschaftsboss schon jemals Geld angeboten, aus völlig sinnlosen Gründen, damit er ins Gefängnis kommen kann, weil Du das Geld nämlich legal behalten möchtest?
Es dauert ein bisschen, diesen Gedankengang zu verstehen. Der Herr Professor hätte erst nachdenken sollen, bevor er deine Überlegungen schnell verwirft. Aber warum sollte es dir anders gehen als dem Herrn Einstein. Seine Lehrer (und sicher nicht nur die) hatten ihn auch völlig falsch eingeschätzt.

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Dienstag, 2. September 2014, 14:55

Hat Dir ein Wirtschaftsboss schon jemals Geld angeboten, aus völlig sinnlosen Gründen, damit er ins Gefängnis kommen kann, weil Du das Geld nämlich legal behalten möchtest?
Es dauert ein bisschen, diesen Gedankengang zu verstehen. Der Herr Professor hätte erst nachdenken sollen, bevor er deine Überlegungen schnell verwirft. Aber warum sollte es dir anders gehen als dem Herrn Einstein. Seine Lehrer (und sicher nicht nur die) hatten ihn auch völlig falsch eingeschätzt.

Wer weiß, welche Leichen der Professor selbst im Keller hat...
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

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Happy Pingu (02.09.2014)

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Dienstag, 2. September 2014, 15:40

Wer weiß, welche Leichen der Professor selbst im Keller hat...
Tante Google ist noch nichts bekannt.
Der Wikipedia-Artikel über ihn muss noch geschrieben werden. Wer möchte?

Oberschwabe

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Dienstag, 2. September 2014, 18:24

Wer weiß, welche Leichen der Professor selbst im Keller hat...
Tante Google ist noch nichts bekannt.
Der Wikipedia-Artikel über ihn muss noch geschrieben werden. Wer möchte?
Ich halte es für unwahrscheinlich, daß man ihm etwas wie eine unkorrekt zustandegekommene Doktorarbeit nachweisen kann. Sonst hätte schon mancher versucht, diesen unbequemen Oberstaatsanwalt auf diese Weise loszuwerden.

Safira

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Mittwoch, 3. September 2014, 20:34

Hat Dir ein Wirtschaftsboss schon jemals Geld angeboten, aus völlig sinnlosen Gründen, damit er ins Gefängnis kommen kann, weil Du das Geld nämlich legal behalten möchtest?
Es dauert ein bisschen, diesen Gedankengang zu verstehen. Der Herr Professor hätte erst nachdenken sollen, bevor er deine Überlegungen schnell verwirft. Aber warum sollte es dir anders gehen als dem Herrn Einstein. Seine Lehrer (und sicher nicht nur die) hatten ihn auch völlig falsch eingeschätzt.

Wer weiß, welche Leichen der Professor selbst im Keller hat...



Lieber Pingu, auf den ersten Blick ist Deine Idee gar nicht schlecht und recht lustig.

Auf den zweiten Blick, muss man aber ganz klar sagen:

Wieso soll der Beamte das Geld behalten dürfen, denn es ist schon seine Pflicht, wenn er (besoffen) äh bestochen werden soll, dieses sofort anzuzeigen!

Wenn er es nicht macht und es kommt raus, dann muss er sofort entfernt werden und seine Pension verlieren.

Insofern liegt die Problematik eigentlich bei der Kontrolle der Beamten, Es sollte überall eine unabhängige Abteilung existieren die sich "inneres" nennt und nur dafür da ist, den Beamten auf die Finger zu schauen.

Nur so lässt sich Beamtenbestechung eindämmen..... :D
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

hekauf

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Donnerstag, 4. September 2014, 00:36

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Die letzten 30 Arbeitsjahre habe ich in einer privaten Maschinenfabrik verbracht. Wir lieferten Spezialmaschinen hauptsächlich für die Auto- und Zulieferindustrie. Ohne Zuwendungen an die Besteller und persönliche Kontakten unserer Verkäufer lief da nichts. Einzelheiten erspar ich mir. Ich hatte als Konstrukteur freie Hand von wem ich meine Produkte kaufe. Wir hatten keinen Einkauf sondern eine Bestellbearbeitung. Unser unfähiger Geschäftsleiter (Juniorchef) hatte nie begriffen dass man mit einen guten Einkäufer Millionen sparen kann. Fast alle Lieferanten schickten zu Weihnachten Kalender, Wein und sonstige Werbegeschenke. Die sammelten wir und wurden verlost. Es wurde auch so mancher Karton Wein bei mir zu Hause abgegeben von Lieferanten mit denen man persönlichen Kontakt hatte. Ich meinte immer ein reines Gewissen zu haben da ich meine Kaufentscheidung von Qualität und Preis abhängig machte. Im Zweifelsfall kauft man dort wo es die meisten Geschenke gibt.
In meinem ganzen Berufsleben hat noch nie einer einen Bestechungsversuch bei mir gemacht. Ich selbst habe noch nie etwas verlangt wenn ich ein Produkt bei uns eingeführt habe. Da war ich auch zu klein. Auf höherer Ebene weiß ich einiges was kriminell war. Da hier bei den Autofirmen schon einiges aufgeflogen haben die heute ein weitgehend anderes Einkaufssystem.

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Julian (04.09.2014)

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Donnerstag, 4. September 2014, 02:00

Anti-Korruptionsgesetz - Dem korrupten 500.000 Euro Taxifahrer ...

Liebe Safira!

Bevor ich Dir antworte, muss ich, wenn Du einverstanden bist, vor Freude erst einmal mehrere Korken knallen lassen, weil Du wieder da bist, und wir beide hier seit Langem wieder mal gemeinsam ein Thema behandeln können.



Und ganz kurz möchte ich den Oberstaatsanwalt Wolfgang Schaupensteiner in Schutz nehmen. Es war nicht meine Absicht, ihn "schlecht" zu machen. Ich habe keine Zweifel, dass er ein sehr guter und spitzfindiger Inspektor war, wie er vielleicht kaum besser sein konnte. Ich habe nur absichtlich seine Meinung meiner Meinung gegenübergestellt, damit auch andere Meinungen einen guten Verbündeten haben, nämlich dessen Fachverstand. Also Safira, es kann sein, wenn man das Strafgesetz usw. richtig studiert hat, dass man dann meinem "Happy Pingu Gesetz" nicht zustimmen kann.

Nur, solange ich das nicht genau nachvollziehen kann, solange frage ich mich schon, was an meiner Logik auszusetzen wäre ...

Okay, huch...

Wieso soll der Beamte das Geld behalten dürfen, denn es ist schon seine Pflicht, wenn er (besoffen) äh bestochen werden soll, dieses sofort anzuzeigen!

Wenn er es nicht macht und es kommt raus, dann muss er sofort entfernt werden und seine Pension verlieren.
Tja, schau Safira! Ich mache mal ein schönes Beispiel. Viel zu lesen, aber für Tacheles User selten lustig zu lesen ...

Was, wenn eine älterere Dame, Beamtin, grade vor ihrem letzten Monat ihrer leider unrühmlichen Beamtenlaufbahn steht, und sie sehr hohe Schulden auf ihr Haus hat, und hohe Kosten tragen muss, weil ihre 80 und 82 Jahre alten Eltern im Pflegeheim sind, und sie sich ausrechnen kann, dass ihre Pension grade so reicht, um alle ihre Schulden und Kosten zu bedienen, und sich fast sonst nichts mehr anderes leisten kann, außer mietfrei in ihrem noch abzuzahlendem Haus zu wohnen?

Wenn diese Dame dann in diesem letzten Monat vor ihrer Pension, als sie grade in ein herbeigerufenes Taxi einsteigt, von dem Taxifahrer eine Drohung und ein Angebot bekommt. Entweder, ihr wird lebenslang ihre Internetleitung gestört sein, oder sie erhält innerhalb der nächsten Stunde 500.000,-- Euro in bar, wenn sie folgenden Ablauf verstehen könne: Sie soll gleich eine bestimmte CD mit vertraulichen Telefonnummern aus ihrem Ministerium kurz an sich nehmen, dann auf der Straße wieder dieses Taxi "per Handzeichen" rufen, einsteigen, anschnallen, gleich das Geld annehmen und nachzählen, während man mit ihr bei ruhiger Musik und sicherer Fahrweise einmal den Block umrundet, und dabei diese CD im Taxi sofort kopiert. Dann gibt der freundliche Taxifahrer die Original-CD der Dame unbeschädigt wieder zurück in ihre Hand, und sie kann wieder an ihren Arbeitsplatz die Original-CD zurückbringen, mit 500.000,-- Euro Verdienst für eine Taxifahrt, obwohl sie gar nicht selbst fahren musste, und nur noch dem Taxifahrer versprechen muss, dass nichts anderes stattgefunden hat, als eine ganz normale Taxifahrt an einem ganz unbedeutenden Tag ...

Bei der jetzigen Gesetzeslage für Korruption, also ohne das "Happy Pingu Gesetz", gibt es wahrscheinlich für die verschuldete Dame nur eine Wahl, sie braucht ihren Internet-Anschluss, und sie braucht auch die 500.000,-- Euro. Also, sie macht es, und lässt sich diese "Vorteilsnahme" (schöneres Wort als "Bestechung") gefallen! Sie zeigt die Bestechung nicht an, obwohl sie es müsste, denn die Summe ist für sie zu verführerisch! Wenn die Sache auffliegt, so denkt sie, dann wird sie eben sich schon irgendwie aus der Schlinge ziehen können, und schlimmer als ihre jetzige Situation ohne das Geld kann es im schlimmsten Fall dann auch nicht mehr werden.

Hätte der Taxifahrer ihr nur 1.000,-- Euro geboten, dann wäre es für sie klar gewesen, dass sie gleich die Polizei ruft. Aber, das hätte sich auch der Taxifahrer gedacht, dass er mit einem "Schmiergeld" von 1.000,-- Euro keine Beamtin bestechen kann, und wenn er wirklich nur mit 1.000,-- Euro bestochten hätte, wäre er sicher gewesen, dass die Dame nicht mehr ihn, sondern die Polizei ruft. Sicherlich hätte man dann dem Taxifahrer nichts nachweisen können, und er ist wirklich von Beruf nur Taxifahrer, nur eben auch im Dienst für andere Geheimdienste. Also, machte er eben ein Angebot an diese Beamtin, von der er durch Recherche wusste, dass sie dieses Geld dringend brauchen kann, und diese Tat deshalb sicher begehen wird, und er sehr sicher ohne Gefahr und ohne Polizeiverfolgung damit rechnen konnte, die CD bekommen und kopieren kann.

Hätte die Beamtin mit Erlaubnis der Polizei die CD dem Taxifahrer geben dürfen, und auch das Geld annehmen dürfen, und hätte danach die Polizei das Taxi eingekreist und den Taxifahrer festgenommen, hätte die Beamtin ihr eben erhaltenes Geld komplett der Polizei aushändigen müssen, und hätte keinen einzigen Euro davon behalten dürfen.

Gäbe es aber das "Happy Pingu's Korruptionsbekämpfungsgesetz", und hätte die Beamtin mit Erlaubnis der Polizei die CD dem Taxifahrer geben dürfen, und auch das Geld annehmen dürfen, und hätte danach die Polizei das Taxi eingekreist und den Taxifahrer festgenommen, hätte die Beamtin ihr eben erhaltenes Geld komplett steuerfrei BEHALTEN dürfen, ohne sich strafbar zu machen. Wenn sich dies unter den "Taxifahrern" herumspricht, wird kein Taxifahrer mehr solch unmoralische Angebote noch so armen Beamtinen unterbreiten, weil egal wie hoch die Bestechungssumme wäre, keine Dame würde die Anzeige unterlassen, und mit Wissen und Erlaubnis der Polizei ins Taxi steigen, und das Geld kassieren, das sie dann behalten darf. Damit kann kein Taxifahrer der Welt einer Beamtin ein für ihn sicheres Angebot mehr machen können, egal wie gut er auch noch dabei singen kann, gesungen hat er dann in seinem Taxi die längste Zeit (Sorry Gunnar für diesen Spaß).

Mit dem "Happy Pingu's Korruptionsbekämpfungsgesetz" kann überhaupt kein Taxifahrer mehr auf die Idee kommen, irgendwelche Damen zu korrumpieren, denn dann ist immer sein Geld weg, er erreicht nichts, weil die Korruption immer sicherlich angezeigt wird, weil der Anreiz, hohe Bestechungsgelder steuerfrei und straffrei behalten zu dürfen, höher ist, als hohe Bestechungsgelder abzulehnen!

Das wäre doch das absolute Ende dieser Art von Korruption, oder nicht? Falls es noch weitere Arten von Korruption gibt, denen man so nicht beikommen kann, dann kann es eben nur noch die anderen Arten von Korruption geben, das kann sein.

Noch eine Anmerkung: Wenn ein Parlamenarier nun meint, dass es echt lohnenswert für ihn wäre, wenn endlich das "Happy Pingu Gesetz" eingeführt wird, damit er schnell und legal und steuerfrei zu Geldern kommt, wird er sich täuschen. Denn, nur so lange es das "Happy Pingu Gesetz" NICHT gibt, besteht noch die Chance, bestochen zu werden, mit hohen Beträgen.

Denn: Mit dem "Happy Pingu Gesetz" wird bestimmt kein Parlamentarier mehr bestochen werden, und die Parlamentarier werden ALLE leer ausgehen, weil eben jeder Parlamentarier sich nicht mehr scheut, die Korruption sofort anzuzeigen, und deshalb niemand mehr Interesse hat, Parlamentarier zu korrumpieren, wie das heute in immer stärkerer steigender Zunahme der Fall ist. Deshalb, das sollte jetzt wirklich gut verständlich sein, wäre MIT dem "Happy Pingu Gesetz" gar keine Korruption (dieser Art) mehr möglich, und jedes Land, welches dieses Gesetz einführt, wäre sofort ganz oben auf der Liste der am wenigsten korrumpierten Ländern.

Weil das so schön klar geworden ist, lasse ich für alle noch einmal die Korken knallen. Prost!




Liebe Safira, bist Du nun auch meiner Meinung geworden?


LG

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Donnerstag, 4. September 2014, 08:23

Zitat

Wenn diese Dame dann in diesem letzten Monat vor ihrer Pension, als sie grade in ein herbeigerufenes Taxi einsteigt, von dem Taxifahrer eine Drohung und ein Angebot bekommt. Entweder, ihr wird lebenslang ihre Internetleitung gestört sein, oder sie erhält innerhalb der nächsten Stunde 500.000,-- Euro in bar, wenn sie folgenden Ablauf verstehen könne: Sie soll gleich eine bestimmte CD mit vertraulichen Telefonnummern aus

Zitat

ihrem Ministerium kurz an sich nehmen, dann auf der Straße wieder dieses Taxi "per Handzeichen" rufen, einsteigen, anschnallen, gleich das Geld annehmen und nachzählen, während man mit ihr bei ruhiger Musik und sicherer Fahrweise einmal den Block umrundet, und dabei diese CD im Taxi sofort kopiert. Dann gibt der freundliche Taxifahrer die Original-CD der Dame unbeschädigt wieder zurück in ihre Hand, und sie kann wieder an ihren Arbeitsplatz die Original-CD zurückbringen, mit 500.000,-- Euro Verdienst für eine Taxifahrt, obwohl sie gar nicht selbst fahren musste, und nur noch dem Taxifahrer versprechen muss, dass nichts anderes stattgefunden hat, als eine ganz normale Taxifahrt an einem ganz unbedeutenden Tag ...

Bei der jetzigen Gesetzeslage für Korruption, also ohne das "Happy Pingu Gesetz", gibt es wahrscheinlich für die verschuldete Dame nur eine Wahl, sie braucht ihren Internet-Anschluss, und sie braucht auch die 500.000,-- Euro. Also, sie macht es, und lässt sich diese "Vorteilsnahme" (schöneres Wort als "Bestechung") gefallen! Sie zeigt die Bestechung nicht an, obwohl sie es müsste, denn die Summe ist für sie zu verführerisch! Wenn die Sache auffliegt, so denkt sie, dann wird sie eben sich schon irgendwie aus der Schlinge ziehen können, und schlimmer als ihre jetzige Situation ohne das Geld kann es im schlimmsten Fall dann auch nicht mehr werden.

Hätte der Taxifahrer ihr nur 1.000,-- Euro geboten, dann wäre es für sie klar gewesen, dass sie gleich die Polizei ruft. Aber, das hätte sich auch der Taxifahrer gedacht, dass er mit einem "Schmiergeld" von 1.000,-- Euro keine Beamtin bestechen kann, und wenn er wirklich nur mit 1.000,-- Euro bestochten hätte, wäre er sicher gewesen, dass die Dame nicht mehr ihn, sondern die Polizei ruft. Sicherlich hätte man dann dem Taxifahrer nichts nachweisen können, und er ist wirklich von Beruf nur Taxifahrer, nur eben auch im Dienst für andere Geheimdienste. Also, machte er eben ein Angebot an diese Beamtin, von der er durch Recherche wusste, dass sie dieses Geld dringend brauchen kann, und diese Tat deshalb sicher begehen wird, und er sehr sicher ohne Gefahr und ohne Polizeiverfolgung damit rechnen konnte, die CD bekommen und kopieren kann.


Schöne Geschichte hast du dir dazu ausgedacht, gefällt mir sehr.

Da könnte man wirklich denken, dass dieses so abläuft und das tut es auch tatsächlich. Nicht nur bei Beamten, sondern auch viel in der freien Wirtschaft. Wo ich von ausgehe, dass kaum ein Projekt, dass mehr als 2 Mio. Euro Kostet, nicht irgendwelche Menschen ( besoffen ) äh bestochen macht. Gern auch bei Partys mit netten Damen, der etwas anderen netten Art.

Leider muss ich Deine Geschichte etwas umschreiben, damit klarer wird, wie dann wohl dir Realität ablaufen würde, gerade wohl auch in dem Bereich der Taxifahrer, wo wohl besondere Geheimdienste KGB, Mossa, NSA, BND usw. agieren.

Aber auch für den Wirtschaftsbereich gilt es.

Der Taxifahrer weiß wie jeder kleine Beamte, dass die Beamtin sofort die Polizei holen darf und auch noch das Geld behalten zu dürfte.

Was macht er damit sie es trotzdem nicht tut? Ganz klar, der wird als erstes, dann anders agieren, Er würde dann, z. B. der Frau die Handtasche klauen lassen, die Autoschlüssel, dass Auto usw.

Ihr also Angst suggerieren und so dann vielleicht sogar, ohne Geld zu zahlen, sie erpressen und wenn sie die Polizei holt, selbst verständlich die nur den Taxifahrer, der ja nur der Kurier ist und niemanden kennt, der da wirklich hinter steckt, festnehmen würde.

( Die sind ja nicht doof die Bestechung begehen, außer vielleicht Eggelstone aber das ist ein eigenes Thema )

Ich denke, dass deine Idee eigentlich gut ist aber dann die Bestecher andere Wege gehen, die eher sehr gefährlich dann werden, für z. B Angehörige des Bestochenen.

Dem Kind z. B könnte der Lolly geklaut werden nach der Schule. Im Extremfall sogar einen kranken Pädo zur Verfügung gestellt wird.

Sprich ich sehe eher, dass diese Verbrechen dann körperliche Probleme, die es jetzt bestimmt auch schon gibt, verstärken würde und somit nur irgendwelche Taxifahrer, damit zusätzlich besonders Gefährden würde, durch die Polizei z. B.

Also was ich sagen will, die Bestechung würde eher andere Wege/Züge annehmen, die weniger angenehm sind, als Geld zu nehmen und *3affen* *3affen* ´zu praktizieren.

Die Isis z.B. versucht durch Köpfung von Menschen, etwas zu erreichen!

Meiner Meinung nach kann eh nur die Korruption etwas verhindert werden, wenn die Bestrafung für die Bestochenen sehr hoch ist.

Suspendierung, Pension streichen. Knast bedroht...

In jeder Behörde, auch in jedem Polizeirevier, einen speziellen Beamten gibt, der nur die Aufgabe hat, diese Beamten zu kontrollieren, ob sie ihre Arbeit richtig machen.

Gibt es bisher nicht, sondern die klungeln, alle untereinander.

Aber dass die Korruption überhaupt verhindert werden kann, glaube ich persönlich nicht, höchstens, die im kleinen Bereich.
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

Happy Pingu

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Montag, 24. Juli 2017, 22:00

Autokartell-Affäre

Korruption gehört leider nach wie vor, und immer mehr zu den ganz schlimmen Übeln dieser Welt. Dabei muss man nicht unbedingt nur an Standorte wie „Frankfurt“ oder so denken, sondern man kann beispielsweise auch an viele korrupte Afrikanische Staaten denken, welche oft Millionen von Hilfsgeldern und Tonnen von gespendeten Nahrungsmitteln bekommen, welche eigentlich nur für die hungernde Bevölkerung gedacht sind, dann aber doch nur in Bruchteilen den wirklich Bedürftigen gegeben werden, und das Gros sich korrupte „Reiche“ feierlich aufteilen...

Vor ca. 2 Jahren hatte ich in diesem Thread vorgeschlagen, wie man Korruption möglicherweise gut verringern könnte, wenn es eine Gesetzeslage gäbe, bei welcher man sich immer dann straffrei bestechen lassen dürfte, wenn man eine solche Bestechung dann immer gleich anzeigt, in welche man geraten ist, und dabei dann sogar im vertretbaren Rahmen das Bestechungsgeld von hohen Summen komplett behalten dürfte. Und wenn der „Bestecher“ noch gar nicht „bezahlt“ hätte, dann eben zusätzlich zu seiner Strafe auch noch dazu „verdonnert“ wird, seinen angebotenen Bestechungsbetrag an den Zeugen endlich zu übergeben!

So schwierig finde ich diese Regelung nicht zu verstehen, insbesondere deshalb nicht, weil wenn es mal Gesetze gibt, bei denen man sogar mal „Geld verdienen“ kann, sich solche Gesetze bestimmt gut herumsprechen würden, oder?

Leider habe ich für diese einfache „Lösung“ des Problems „Korruption“ ja bislang kein „fachliches“ Verständnis gefunden, aber heute habe ich im Zusammenhang mit der vermeintlichen „Auto-Kartell-Affäre“ etwas gehört, was mich wieder zuversichtlich „aufhorchen“ ließ:


Quelle - Copyright

Denn Ende letzter Woche ist ja bekannt geworden, dass einige Deutsche Autobauer im Verdacht stehen, sich unerlaubt über 20 Jahre hinweg in verschiedenen Dingen wie „Technik, Kosten, Zulieferern“ abgesprochen haben sollen.

Wenn sich dieser Verdacht bestätigt, drohen Milliardenbeträge von Euro an Strafen, wie es heißt...

Und wie ich jetzt grade in einer Nachrichtensendung in einem kleinen Nebensatz so gehört habe, gehen sachverständige Juristen in diesem Fall sogar von einer schnellen Aufklärung dieser Kartell-Affäre aus!

Ups! Und weshalb wohl?

Denn, was ich bis dahin noch gar nicht wusste, kann derjenige, welcher als erster eine „Selbstanzeige“ bei so einem Kartellskandal „einreicht“, mit Straffreiheit rechnen!

Und wie es aussieht, sollen nun VW und Daimler sich nun darüber streiten, wer der erste „Selbstanzeiger“ war!

Zwar kann wahrscheinlich auch ein „Selbstanzeiger“ gewisse hohe Geldstrafen zu erwarten haben, z.B. wegen Betrugs von Schummel-Technik oder dergleichen - aber wegen der Bildung eines Kartells werden nur die anderen Beteiligten mit hohen Strafen rechnen müssen, wenn der erste „Selbstanzeiger“ als Zeuge schön aussagen wird, und nichts auslässt...

Also, auch wenn manches „Kartell“ vermeintlich 20 Jahre lang „funktioniert“ haben soll, so könnte es doch schon „bildend“ sein, dass wenn es „Straffreiheit“ für den ersten Selbstanzeiger gibt, solche Dinge immer herauskommen müssen, früher oder später - sogar solche die schon 20 Jahre laufen, wenn es für einen Beteiligten dann immer „besser“ ist, lieber früher als später auszusteigen, wie ich meine!

Warum gibt es diese Regelung nicht auch noch bei anderen kriminellen Dingen, wie der Korruption? Wobei ja so ein Kartell ja auch was von Korruption hat, oder?

Ich kann nur sagen, dass ich nicht glücklich bin, dass es ein solches Kartell gegeben haben soll! Denn wie jeder weiß, haben Millionen von Autos einen lebenslangen erheblichen monatlichen „Stellenwert“ in Millionen von Geldbeuteln von Millionen von Bürgern - was zeigt, dass deshalb eine unserer größten Säulen unserer Produktivität bedroht ist, wenn verantwortungslose Vorstände unsere Autoindustrie derart existenziell gefährden.

LG

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