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Julian

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1

Samstag, 9. August 2014, 18:31

Wahl zwischen Pest und Cholera?

Morgen finden die Präsidentschaftswahlen in der Türkei - und für hießige türkische Staatsangehörige auch in Deutschland - statt.

Wer sind die beiden Kandidaten? Erdogan ist allgemein bekannt, aber sein Herausforderer Ekmeleddin Ihsanoglu?

Haben die Türken eine echte Wahl oder geht es dabei nur um die Suche "nach dem kleineren Übel"?

Hier gibt es ausführliche Informationen über Ekmeleddin Ihsanoglu

Aber es gibt noch einen dritten Kandidaten: Den Kurden Selahattin Demirtaş. Es könnte demnach doch noch eine echte Alternative geben.

Hier gibt es Informationen über Selahattin Demirtaş
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Oberschwabe

unregistriert

2

Samstag, 9. August 2014, 18:39

Der Titel des Themas ist gut getroffen.

Meine Meinung in Kurzform:

Erdoğan :thumbdown: (muss wohl nicht näher erläutert werden)

İhsanoğlu :thumbdown: (weil von 2005 bis 2013 Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz, also eher islamisch-religiös)

Demirtaş :thumbup: (ob das die Türken auch so sehen? Bin mal gespannt.)

Rumpelstilzchen

unregistriert

3

Samstag, 9. August 2014, 18:46

Von dem dritten Kandidaten lese ich heute zum ersten Mal. Wie vielen Türken - die sollen ja zur Wahl gehen - wird es ähnlich ergangen sein? Man scheltet zwar gerne über Erdogans Medienmacht in der Türkei, aber wie sieht die Medien-Berichterstattung und Information über den dritten Kandidaten bei uns aus? Auch nicht besser. Oder? ?(

Wenn die Türken mutig sind, wählen sie morgen ihren Bergtürken Selahattin Demirtaş. :)

Julian

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4

Sonntag, 10. August 2014, 16:18

Weiß man schon was über die Wahlbeteiligung - zumindest in den deutschen Mammut-"Wahllokalen"?
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Julian

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5

Montag, 11. August 2014, 12:52

Wahlergebnis:

Erdogan hat über 50% bekommen und wird damit Präsident.

Bei den "Deutsch-Türken" hat er fast 70% der abgegebenen Stimmen erreicht. :S
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

6

Montag, 11. August 2014, 23:36

Bei den "Deutsch-Türken" hat er fast 70% der abgegebenen Stimmen erreicht.
bei lächerlichen 7% Wahlbeteiligung. :D

Ich glaub mal die meisten hat es nicht recht interessiert. Und über 100 km ins Wahllokal fahren hätt ich auch keine Lust.

Oberschwabe

unregistriert

7

Montag, 11. August 2014, 23:40

Wahlergebnis-Analyse

Ein lesenswertes Interview mit dem Journalisten Baha Güngör

Zitat

Baha Güngör kam vor mehr als 50 Jahren nach Deutschland. 1976 wurde er als erster Türke in Deutschland in deutscher Sprache zum Journalisten ausgebildet, in einem Volontariat bei der Kölnischen Rundschau. Später ging er als Türkeikorrespondent für WAZ und dpa für 15 Jahre nach Istanbul zurück. Er ist Autor des Buches "Die Angst der Deutschen vor den Türken und ihrem Beitritt zur EU" und Träger des deutsch-türkischen Freundschaftspreises. Heute leitet er die türkische Redaktion der Deutschen Welle in Bonn.