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Singender Taxifahrer

Gunnar als normaler Diskussionsteilnehmer

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Samstag, 3. Januar 2015, 18:38

Internetforen in der Krise?

Sind Internetforen in einer grundsätzlichen Krise? Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass alle mir bekannten Foren und Meinungsplattformen, in denen nicht nur bestimmte Fachthemen diskutiert werden dürfen, offenbar in Krisen stecken. Entweder wird die Forenkuitur durch Forentrolle nachhaltig gestört oder aber entstehen Meinungsbevormundungen und -diktaturen, so dass bestimmte Ansichten massiv unterdrückt werden.

In dem Wetterforum, in dem ich früher sehr viel unterwegs war, sind nun zum Beispiel gleich zwei Unterforen komplett gesperrt, nachdem aufgrund der PEGIDA-Diskussion heftige Meinungsverschiedenheiten ausgefochten wurden und angegriffene User sich zur Wehr gesetzt hatten gegen persönliche Angriffe von PEGIDA-Kritikern, die jene (wie üblich) sofort weit in die rechte Ecke geredet hatten.

Man kann das nun komplett für Neuzugänge gesperrte PZ-Forum benennen, gesperrte Kommentarfunktionen in verschiedenen anderen Organen und so weiter.

Ist da unser Recht, die Meinung frei in Schrift und Bild zu äußern in Gefahr? Oder dramatisiere ich das aua meiner Sicht nur? Es fällt auf jeden Fall eine deutliche Hysterie gerade im Zusammenhang mit der immer größer werdenden PEGIDA-Bewegung auf, die auch die großen Medien ergriffen hat, die schon längst nicht mehr fähig sind, bei diesem Thema sachlich und objektiv zu bleiben. Reflexhaft wird diese Bewegung verdammt und verurteilt und sogar offen zum Fernbleiben aufgerufen und andererseits ebenso reflexhaft betont, dass DER Islam an sich eine völlig harmlose und friedliche Religion sei, die nur von wenigen Irren missbraucht würde.

Auch wird immer schnell argumentiert, in Deutschland sei der Anteil von Muslimen noch verschwindend gering. Dazu werden dann Zahlen im niedrigen einstelligen Bereich bemüht. Dass schon heute in Schulen zum Teil deutlich mehr als die Hälfte der Schüler muslimisch sozialisiert sind, wird dabei geflissentlich verschwiegen. Auch, dass schon jetzt immer wieder dieser angeblichen verschwindenden Minderheit große Zugeständnisse gemacht werden sollen, so etwa in Niedersachsen die angedachte Einführung gesetzlicher muslimischer Feiertage oder anderenorts die Reservierung von Schwimmbädern für muslimische Frauen an bestimmten Tagen.

Wenn doch die Muslime eine so unbedeutende Minderheit sind, warum dann solche im Verhältnis dazu massiven Zugeständnisse zulasten der Urbevölkerung hier?

Wenn in den erwähnten Meinungsplattformen diese Themen so oder ähnlich angesprochen werden, hagelt es nach vorausgegangenen Provokationen nicht selten Verwarnungen oder Sperren, um anscheinend diese Ansichten zu bremsen.

Ist demnach also vielleicht doch die Meinungsvielfalt in deutschen Internetforen in Gefahr durch vorauseilenden Gehorsam gegenüber der politischen Korrektheit?

Was meinen die Leser hier dazu?

Gunnar
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Zombiekiller

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Samstag, 3. Januar 2015, 18:45

Ich denke das ist alle ganz einfach zu erklären.
Am Anfang aller Foren stehen Euphori und die Interesse am anderem. Dann folgt eine Phase der Beständigkeit. Zum Schluß sind fast überall nur noch wenige immer gleiche User an Bord die immer wieder das gleiche diskutieren oder sich gegenseitig bekriegen.
Warum aber bei der PZ keine Neueanmeldungen mehr möglich sind konnte mir auch ein dort arbeitender Spion nicht mitteilen. Das wird wohl ein steng gehütetes Geheimnis von Thomas Kurtz bleiben.

Singender Taxifahrer

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3

Samstag, 3. Januar 2015, 18:54

Zum Schluß sind fast überall nur noch wenige immer gleiche User an Bord die immer wieder das gleiche diskutieren oder sich gegenseitig bekriegen.

In dem genannten Wetterforum ist es eher so, dass dort im Lauf der Zeit immer mehr User aufgetaucht sind, die offenbar in einer erheblichen Mehrheit einfach aus Langeweile dort unterwegs sind und dadurch das allgemeine Nivau stark nach unten ziehen, jedenfalla bezüglich des Themenbereiches "Wetter". Und im allgemeinen Diskussionsforum tummeln sich besonders viele politische Interessenvertreter, die entsprechend agieren (Polemik, persönliche Angriffe und so weiter). Aus letzterem Grund worde dort nun erstmal dichtgemacht.

Ganz unrecht hast Du übrigens auch mit "wenigen" nicht, denn durch die starke Polarisierung sind manche vielseitigen Schreiber dann auch immer seltener in Aktion getreten, so dass viele Diskussionen tatsächlich nur zwischen relativ wenigen Nutzern stattfanden.

Eigentlich ja schon schade sowas...

Gunnar
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Holzmichel

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Samstag, 3. Januar 2015, 22:12

Warum aber bei der PZ keine Neueanmeldungen mehr möglich sind konnte mir auch ein dort arbeitender Spion nicht mitteilen. Das wird wohl ein steng gehütetes Geheimnis von Thomas Kurtz bleiben.


Man soll sich nicht im Forum anmelden, sondern über Facebook kommentieren. Das hat zum einen den Zweck dass damit Geld gemacht werden kann, und es treten insgesamt weniger forentrolle auf.

Geheimnis gelüftet :thumbsup:

Prinz

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Samstag, 3. Januar 2015, 23:10

Manche Leute haben es nicht gelernt, was Anstand bedeutet. Trotzdem halten sie sich für erwachsen.
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Singender Taxifahrer

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6

Sonntag, 4. Januar 2015, 12:46

Interessante Meldung dazu, auf die ich gerade gestoßen bin

DRadio: Keine Kommentierungen mehr unter Artikeln

Zitat

Den Onlinern der Süddeutschen Zeitung reicht's: Sie schalten die Kommentarfunktion auf ihrer Seite fast komplett ab. Es gibt lediglich ein paar Ausnahmen: Auf sueddeutsche.de gibt's jetzt pro Tag nur noch zwei, drei Themen, die diskutiert werden dürfen.


Jetzt wird für die vorwiegend links gewickelten Journalisten die Luft langsam etwas dünn, wie es scheint. Da eine offene Kommentierungsmöglichkeit klar offenbaren würde, wie die Stimmungslage im Volk ist, verlegt man sich nun darauf, die Kommentare stark zu selektieren. Also zu zensieren.

Ähnliches ist klammheimlich in den direkten Massenmedien Radio und Fernsehen schon längst erfolgt. Gab es vor einigen Jahren noch Sendungen, in denen man auch zu sehr kontroversen Themen direkt vom Telefon zum Mikrofon durchgestellt wurde, so werden Anrufer in entsprechenden Sendungen vorher "gebrieft", es wird also abgefragt, was man zu sagen gedenkt. Dann wird meist wieder aufgelegt mit dem Hinweis, dass man nun eventuell später zurückgerufen werde um über den Sender mitzudiskutieren. Auf diese Weise können die Redakteure ganz bequem ihnen ungenehme Meinungen aussieben. Wenn jemand nicht zurückgerufen wird, kann man ja sagen, es sei eben keine Zeit mehr gewesen, einen noch mit in die Sendung hineinzunehmen.

Wird in offenen Talkrunden doch mal eine sehr "problematische" Person hineingenommen (Sarrazin, Lucke ....), dann wird sorgfältig darauf geachtet, dass der überwiegende Rest der Runde auf der "richtigen" Seite steht und den "Problembären" notfalls gemeinsam niederempören kann. Auf jeden Fall werden "rechte" Positionen grundsätzlich kritisiert und mit Empörung belegt, möglichst lässt man sie gar nicht erst komplett ihre Ansichten darlegen, linke dagegen als die einzig anständigen Haltungen verherrlicht.

Und so geht das schon seit geraumer Zeit. Aber ich habe den Eindruck, dass die Menschen allmählich merken, welcher postsozialistischer Ungeist sich da breitzumachen beginnt.
"Wehret den Anfängen" - Wir sind schon weit über die Anfänge hinaus, meine ich.

Gunnar

P.S.: Die andere radikale Seite schmeckt mir kein bisschen besser
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Julian

Glänzt durch große Aktivität hier. ;)

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7

Sonntag, 4. Januar 2015, 13:23

Nach Wikipedia, Wikimedia und Wikileaks ist die Zeit jetzt reif für Wikimeinemeinungia, dem freien Meinungsforum für Deutschland.

Für Insider: Tacheles 2.0 oder Deutschland redet Tacheles

Für Gunnar: Domain Deutschland-redet-Tacheles.de reservieren (das ist kein Witz)
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

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Holzmichel

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8

Sonntag, 4. Januar 2015, 13:40

Deutschland redet Tacheles ist doch rechtsradikal, oder? *ironie*

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Silas

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9

Sonntag, 4. Januar 2015, 14:46

Sind Internetforen in einer grundsätzlichen Krise?
Komisch. Es gibt noch ein Forum, in dem seit Jahresanfang so ein Thema angestoßen wurde. 8o

Silas

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10

Dienstag, 6. Januar 2015, 17:48

Zitat

Früher gab es noch keine Smileys. Da musste man seine Gefühle noch zeigen.
Das ist für Schreibfaule ein gutes Mittel, um Missverständnisse zu vermeiden. Und damit auch Forenkrisen.

Prinz

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11

Dienstag, 6. Januar 2015, 22:39

Den Onlinern der Süddeutschen Zeitung reicht's: Sie schalten die Kommentarfunktion auf ihrer Seite fast komplett ab. Es gibt lediglich ein paar Ausnahmen: Auf sueddeutsche.de gibt's jetzt pro Tag nur noch zwei, drei Themen, die diskutiert werden dürfen.

Dazu gibt es eine Stellungnahme, die ich so nicht nachvollziehen kann:

Zitat

"Bei Facebook ist durch den Klarnamenzwang die Pöbel-Gefahr etwas geringer und auch die User untereinander disziplinieren sich. Klar ist aber: Für das Abschalten der Kommentare muss die Süddeutsche Zeitung heftige Kritik einstecken."
Die mir persönlich bekannten Benutzernamen bei Facebook sind keineswegs die amtlich registrierten Namen der Benutzer.
Mein Vater ist König.

Prinz

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12

Dienstag, 6. Januar 2015, 23:06

Sie schalten die Kommentarfunktion auf ihrer Seite fast komplett ab.
Nicht nur diese Zeitung. Versuch mal, bei der Tagesschau einen Kommentar zum FDP-Parteitag loszuwerden. 8o
Mein Vater ist König.

Thomas

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13

Mittwoch, 7. Januar 2015, 11:31

Jetzt wird für die vorwiegend links gewickelten Journalisten die Luft langsam etwas dünn, wie es scheint.
Hast du dafür Belege?

Aber vielleicht sollte erst mal geklärt werden, was man als LINKS verstehen soll.

Nur so mal als Tipp - bevor wieder aneinander vorbeigeredet wird.
Was politisch korrekt ist, steht im Grundgesetz: Es ist die Meinungsfreiheit.

Holzmichel

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14

Mittwoch, 7. Januar 2015, 12:04

Lieber Thomas,
Bitte erkläre dein Problem. Es ist ja nicht zu übersehen, das dir etwas nicht passt, vielleicht können wir dir ja helfen.

Thomas

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15

Mittwoch, 7. Januar 2015, 12:10

Lieber Thomas,
Bitte erkläre dein Problem. Es ist ja nicht zu übersehen, das dir etwas nicht passt, vielleicht können wir dir ja helfen.

Es steht in den Nutzungsbestimmungen des Forums und wurde mehrfach vom Forenbetreiber auch eingefordert:

Zitat

Allgemein erwarte ich, dass aufgestellte Behauptungen, Aussagen, Meinungen immer mit Sachargumenten begründet werden. Das können Zitate aus Studien sein, Hinweise auf bekannte (Natur-)Gesetze, bekanntes Wissen, logische Schlüsse und so weiter.
Um Missverständnisse erst gar nicht aufkommen zu lassen: Ich halte diese Bestimmung für sinnvoll.
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Holzmichel

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16

Mittwoch, 7. Januar 2015, 12:17

Und deshalb benimmst du dich so kleinlich?
Da steht zwar nix von doppelanmeldungen, dennoch wäre es wünschenswert wenn niemand (du inbegriffen) einen zweitaccount besitzen würde.