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Julian

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1

Freitag, 6. November 2015, 15:10

Internet-Zugang: Bundestag schafft den Routerzwang ab

Zitat

Verbraucher können künftig frei wählen, welchen Router sie beim Zugang ins Internet wählen möchten. Der Bundestag hat einstimmig die Abschaffung des sogenannten Routerzwangs beschlossen. Damit können Internet-Provider ihre Kunden nicht länger zwingen, bei der Einwahl ins Netz eine bestimmte Hardware zu verwenden.
Einige Anbieter von Kabel- oder Glasfaser-Internetanschlüssen schreiben ihren Kunden bislang vor, welche Router sie zur Einwahl ins Netz benutzen müssen. Sie definieren die Geräte einfach als Teil ihres Netzes, über das allein sie verfügen dürfen. Die meisten DSL-Anbieter erlauben schon lange die Wahl eines beliebigen Routers.
Das neue Gesetz definiert nun aber die Anschlussdose an der Wand als "Netzabschlusspunkt" und lässt damit den Kunden die freie Routerwahl. Die Anbieter müssen ihren Kunden nun bei Vertragsschluss unaufgefordert und kostenfrei die technischen Zugangsdaten mitteilen, damit sie ihre eigene Hardware einrichten können.
Das ist besonders für Kabelnetz-Kunden interessant, die oft Router mit eingeschränkten Funktionen hinnehmen mussten. Die Anbieter hatten ihre Position damit verteidigt, dass inkompatible Geräte die Netze beeinträchtigen könnten. Dem steht jedoch entgegen, dass es gesetzliche Vorgaben für die Geräte gibt.
Vielmehr hatten die Anbieter den Vorteil, dass sie ihren Support-Aufwand auf wenige Router konzentrieren konnten. Für diese Geräte ließen sie spezielle Firmware entwickeln, deren Updates sie zentral gesteuert bei allen Geräten aufspielen konnten.

Manche Kunden wird das sicher freuen.
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Online Reaktion

unregistriert

2

Freitag, 6. November 2015, 23:20

Verbraucher können künftig frei wählen, welchen Router sie beim Zugang ins Internet wählen möchten. Der Bundestag hat einstimmig die Abschaffung des sogenannten Routerzwangs beschlossen. Damit können Internet-Provider ihre Kunden nicht länger zwingen, bei der Einwahl ins Netz eine bestimmte Hardware zu verwenden.


Auch hier wurde nicht zu ende gedacht. Damit werden die Provider ENTlastet und der Nutzer BElastet. Warum ist das denn plötzlich so? Nun, fangen wir mit dem ENTlasten des Provider an:
Er muss selbst keine Hardware mehr herstellen lassen und diese auch noch mit Service Unterstützen. Gibt es ein Problem mit dem Gerät wird an den Hersteller verwiesen bzw ein kostenpflichtiger Einsatz durch den Servicetechniker veranlasst. Also unter dem Strich: Keine Herstellungskosten/Vertriebskosten der eigenen Hardware, keine Supportkosten und Mehreinnahmen durch Servicemitarbeiter.
nun das BElasten:
Eigentlich gibt es hier nicht mehr viel zu sagen, man kommt nicht mehr an relativ gute und günstige Hardware vom Provider ran sondern muss sich an einen Drittanbieter wenden, die für die gleiche Funktionen meistens teurer sind. Man will sich ja nicht jedes Jahr ein neues Gerät kaufen weil dieses Kaputt ist sondern eins, das über Jahre hinweg funktioniert. Und sollte mal ein Ausfall auf Garantie vorkommen, muss man sich ein Leihgerät zulegen (Extra kosten) und dieses wieder neu einrichten. Mehraufwand, viele können so ein Gerät gar nicht einrichten. Ist ein Gerät scheinbar nicht kompatibel mit dem Provider kommt ein teurer Servicetechniker und macht dieses eben kompatibel :D . So ein Einsatz kostet locker um die 100 €! (je nach dem auch teurer)

So lieber Julian, was haltest DU davon?


Quelle: Ich selbst :D

Verwendete Tags

Internet, Router

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