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Adler

ist richtig gerne hier

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Sonntag, 20. Dezember 2015, 23:19

Diskriminierung durch Diskriminierungsschutz

Zur Quotenlösung: Die Quote ist immer eine Ungerechtigkeit gegenüber dem anderen Geschlecht, das bei gleicher Qualifikation zurückgestellt wird. Man(n) wird schlechter behandelt aufgrund eines Umstands, für den man nichts kann, im Interesse eines allgemeinen politisch-gesellschaftlichen Ziels. Außerdem stellt sich die Frage, warum geschlechtliche Diversity wichtiger ist als kulturelle. Es kommt zu Diskriminierung durch Diskriminierungsschutz: Wenn es eine Quote für das Geschlecht gibt, warum nicht auch für Ethnie oder Alter? Jede Quote muss daher dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz folgen: Formelle Gleichbehandlung und ihre Durchbrechung hin zur faktischen Gleichstellung müssen in ein angemessenes Verhältnis zueinander gesetzt werden. Dies schließt nicht aus, selbst Quoten zu gestalten - wie etwa im US-amerikanischen Arbeitsrecht -, die auch eine Bevorzugung von schlechter gegenüber besser Qualifizierten bei hinreichender Rechtfertigung zulassen. Feste Quoten, unabhängig von der Qualität der Bewerber, würden aber noch weiter gehen und sind daher nach bestätigter Rechtsprechung des EuGH rechtlich unzulässig. Für Aufsichtsräte kann nichts anderes gelten, denn die Diskriminierungsrichtlinien gelten auch für selbstständige Tätigkeit. Es ist dem Unternehmen eben nicht erlaubt. Dann kann es aber auch nicht dafür sanktioniert werden, wenn es nicht unzulässig diskriminiert und ggf. den besser geeigneten Kandidaten des anderen Geschlechts bevorzugt. Mit der Steigerung der Effizienz könnte anderes auch kaum mehr begründet werden. Ein weitreichender Eingriff in die Corporate Governance wäre es ohnehin.

Zweifel an der Verfassungskonformität des Gesetzesvorhabens wurden bereits verschiedentlich geäußert. Wieso verbindliche Quoten im Management nur für börsennotierte Unternehmen, die zudem der Mitbestimmung unterliegen? Die fehlende Rechtfertigung der Ungleichbehandlung ist mit Händen zu greifen. Die europarechtlichen Bedenken wiegen noch schwerer. Besser als Gesetze, die am Ende vor Gericht scheitern, besser als ein solches Schaustück gesetzgeberischen Handlungswillens sind echte Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das wäre in ihren Wirkungen die beste Frauenförderung. Jeder Betriebskindergarten ist da hilfreicher. Hier nutzt die Quote im Aufsichtsrat nicht - und sie schadet, weil sie von den wesentlichen Fragen ablenkt. Man glaubt etwas getan zu haben, obwohl so viel zu tun ist. Das ist schade. Die Erschließung des Erwerbspotenzials weiblicher Arbeitnehmer ist eine drängende Aufgabe künftiger Ordnung des Arbeitsmarkts.
Der Ton macht die Musik.

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Happy Pingu (20.12.2015)

Forentroll

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2

Montag, 21. Dezember 2015, 09:02

Und wie ist Deine eigene Meinung zum Thema?

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unregistriert

3

Montag, 21. Dezember 2015, 10:37

Habe es geprüft... Es ist tatsächlich sein eigener Text da Google nur hierher verknüpft.

Florian

kommt allmählich in Fahrt

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4

Montag, 21. Dezember 2015, 13:12

Habe es geprüft... Es ist tatsächlich sein eigener Text da Google nur hierher verknüpft.
Ich habe mal nachgeschaut. Es stimmt. Hier ist der Beweis:


Es gibt nur diese eine Fundstelle im Internet - hier bei Tacheles. :)

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unregistriert

5

Montag, 21. Dezember 2015, 15:47

So so, du prüfst meine Aussage? Was bist du denn für einer? ?(

Finn

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6

Montag, 21. Dezember 2015, 21:53

Ich halte von dieser einseitigen Frauenbevorzugung nichts. Sollen es die älteren Generationen doch unter sich ausmachen. Außerdem hat es die Frauen auch Jahrzehnte lang nicht gestört, dass die Frauenquote im Wehr- und Zivildienst bei 0% lag. Hier wäre doch im Gegenzug mal ein Ausgleich zugunsten der Männer fällig.

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