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Julian

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Samstag, 5. November 2016, 14:56

Drei Kinder aus dem Fenster geworfen

Vater muss für 15 Jahre ins Gefängnis

Zitat

Ein Vater, der seine drei Kinder aus dem ersten Stock einer Flüchtlingsunterkunft im nordrhein-westfälischen Lohmar geworfen hatte, ist zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht Bonn sprach den 35-Jährigen am Donnerstag des dreifachen versuchten Mordes schuldig. Der Staatsanwalt hatte eine lebenslange Haftstrafe gefordert, die Verteidigung auf eine zeitlich begrenzte Freiheitsstrafe plädiert.
Angesichts dessen, dass es für einen Mord(versuch) schon 15 Jahre Freiheitsentzug gibt, hätte das Urteil auf 45 Jahre Haft lauten müssen, auch unter Berücksichtigung der Motive des Täters. Ich habe wieder den Eindruck, dass die Rechtsprechung Kinder in ihrer Rolle als Opfer als Menschen zweiter Klasse ansieht. Oder wie sonst soll ich mir sonst das milde Urteil erklären?
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Stiller Mitleser

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Samstag, 5. November 2016, 15:01

15 Jahre ist nicht milde sondern in Deutschland die Höchststrafe...

Julian

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Samstag, 5. November 2016, 15:04

Es waren drei Mordversuche. 3 x 15 = 45
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Samstag, 5. November 2016, 16:22

Werden "Lebenslängliche" in unserem Land nicht sowieso in vielen Fällen nach 15 Jahren aus der Haft entlassen?

Wo ist also der reale Unterschied zwischen "Lebenslänglich" und "15 Jahre"?
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Samstag, 5. November 2016, 18:03


Es waren drei Mordversuche. 3 x 15 = 45




Wir sind nicht in den Texas. Dort wäre das vielleicht so gelaufen - 3x99 Jahre = 297 Jahre Haft (was ebenso unsinnig ist, denn 99 Jahre Haft überlebt kein normal sterblicher Mensch.)

Und Kuscheljustiz wurde hier nicht betrieben, es wäre eine solche wenn man ihm Haft auf Bewährung als Strafe gegeben hätte. Hier wurde das in diesem Land gültige Höchstmaß gegeben, was auch vollkommen angebracht ist aufgrund seiner schwerwiegenden Tat. Besser wäre eine anschließende Sicherheitsverwahrung in einer Psychiatrie ohne Aussicht auf ein freies Leben, das bekommen aber nur die wenigsten.

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Samstag, 5. November 2016, 22:09

Werden "Lebenslängliche" in unserem Land nicht sowieso in vielen Fällen nach 15 Jahren aus der Haft entlassen?

Wo ist also der reale Unterschied zwischen "Lebenslänglich" und "15 Jahre"?
15 Jahre heißt, Entlassung bereits nach 10 Jahren möglich.
Lebenslänglich heißt, Entlassung frühestens nach 15 Jahren möglich.

Im übrigen ist es einer Bevölkerung, die noch ein Gerechtigkeitsempfinden besitzt, nicht zu vermitteln, warum es für Straftäter einen Mengenrabatt geben soll. Das heißt, bei drei Morden wäre frühstens nach 45 Jahren eine Entlassung denkbar.
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Verwendete Tags

Kinder, Mord, Polizei, Strafe, Urteil

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