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Gesellschaft: Thema Humor

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Singender Taxifahrer

Gunnar als normaler Diskussionsteilnehmer

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 10:47

Thema Humor

Was ist eigentlich echter Humor?

Hat blöde Herumalberei etwas mit Humor zu tun oder bissiger Zynismus oder Sarkasmus?

Was zeichnet echten Humor aus? Ganz bewusst schaue ich an dieser Stelle nicht danach, was irgendwelche Wikipedianer dazu ins Netz der Fraglichkeiten gestellt haben oder Andere. Auch in den Reaktionen hier möchte ich gerne ganz persönliche Anschauungen dazu finden.

Wenn ich den Begriff "Humor" höre oder lese, assoziiere ich das schnell auch mit Liebe und Weisheit.
Humor betrachte ich als eine freundliche und entspannte Haltung gegenüber der Welt, die einen so umgibt, sowohl Dinge als auch alles Lebende.

Als humorvoll würde ich jemanden betrachten, der in einer solchen Gelassenheit auch zu ehrlicher Selbsthinterfragung fähig und willens ist.
Ein Mensch mit Humor kann auch über seine eigenen Schwächen lachen und macht eher keine bösen Witze auf Kosten anderer Menschen.

Insofern fallen schon einige Kabarettisten oder zumindest deren Darbietungen aus meiner persönlichen Definition von "Humor" heraus. Denn nicht selten besteht heute sogenannte "Satire" aus witzig verbrämter Propaganda, die ihren Zielen keinen Millimeter lässt, noch als Menschen wie du und ich auszusehen, die freilich ihre Fehler machen.

Ideologisch fixierte Menschen erlebe ich ebenfalls meist als in Sachen Humor zumindest stark eingeschränkt. Nicht selten sind solche Zeitgenossen anscheinend sogar völlig humorbefreit (was mitunter auch mit Denkbefreitheit einhergeht). Völlig verbissen sind diese Menschen meist damit beschäftigt, ihr eigenes "Recht" zur Geltung zu bringen, oft auch mit juristischen Androhungen. Da wo ich solchen Menschen schon begegnet bin, erlebte ich diese in ihrer Verbissenheit oft als tief unzufrieden mit allem und jedem. Sie sind ohne Humor in der Regel keine Menschen, die ich als "glücklich" bezeichnen würde. Ständig im Clinch mit anderen Mitmenschen finden sie keinen Frieden und keine Innere Ruhe und Ausgeglichenheit.

Zum Humor gehört also meiner Ansicht nach auch der Aspekt des Glücks, der Zufriedenheit, auch in äußeren Ungeradheiten. Ein dumme Witze reißender Griesgram und Menschenhasser hat für mich mit Humor ungefähr so viel zu tun wie verschimmelte Erdbeeren mit einer frischen leckeren Erdbeersahnetorte.

Was verbinden andere Mitschreiber hier mit dem Begriff des Humors?

Herzliche Grüße

Gunnar
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

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Happy Pingu (10.12.2016)

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2

Donnerstag, 8. Dezember 2016, 11:23

Wie durch ein Zufall bin ich heute auf dieses Video gestoßen und das passt super in dieses Thema hier herein :thumbup:



Wer etwas mehr Zeit mitbringt kann sich auch gerne den kompletten Votrag anschauen (ACHTUNG, 2 STUNDEN!!)


Ich habe leider keine eigenen Worte dazu, stimme dem Vortrag aber zu 100% zu :thumbsup:

Happy Pingu

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 14:00

Lieber Gunnar!

Sehr schöner Beitrag, und ich kann Dir für diesen gelungenen Beitrag nur gratulieren, und kann alles davon unterschreiben!

Ich möchte mich in meinem Beitrag mal auf die Dinge konzentrieren, welche einen Menschen daran hindern, Gelassen zu sein, und woran das vielleicht liegen könnte, leider...

Was wird gewöhnlich übrigbleiben, wenn sich ein Mensch befreien kann von Dingen wie Neid, Missgunst, Hochmut, Rechthaberei, Streitsucht, sonstigen Dämonen usw.?

Dann bleibt nur noch „der gute Mensch“ übrig, so wie der Mensch von Grund auf ist, nämlich grundsätzlich gut. Eben ohne irgendwelches traumatisches Gepäck im Rucksack, welches so manchen immer wieder als Last drückt, besonders wenn man dran denkt, was man da so alles schon drin hat, und damit nicht umgehen kann, weil man nicht weiß, wie man diesen Rucksack wirklich spürbar leeren kann...

Wenn man mit seinem traumatischen Rucksack nicht richtig umgehen kann, verbittern viele Menschen eben, und dann ist ihnen so ein freier „Humor“ eben wirklich nicht gegeben, so wie ihn Gunnar eben beschreiben hat.

Und, da es eben zu viele gibt, die so einen Rucksack haben, und nicht wissen, wie sie ihren Rucksack loswerden können, ist es von jeher eines meiner liebsten Dinge im Leben geworden, andere Menschen zu mehr Gelassenheit anzuleiten, und/oder ihnen auch gegebenenfalls einen Spiegel vorzuhalten, um ihr eigenes Gebrechen in diesem Punkt besser erkennen zu können.

Daher kenne ich allzu gut solche verbitternden Aussagen wie: „Bei mir ist eben alles anders.“, „Da kann man nichts machen“, „Ohne Medikamente könnte ich es nicht aushalten“, „Du kannst ja gar nicht wissen, wie das ist“, usw.

Doch auch so mancher, der so einen Rucksack mit sich herumschleppt, weiß eigentlich gar nichts von dessen Existenz, und möchte dies völlig abstreiten, dass es diesen Rucksack bei ihm gibt...

Doch, woher kommen denn dann manchmal die Wut über viele Dinge, oder die Tränen, oder das Stocken in der Stimme, egal ob man grade mal über sein Leben nachdenkt, oder ob man grade mal betet, oder wenn man grade mal von jemanden ein liebenswertes Geschenk überreicht bekommt, und sich bei einem dann das „Augenpipi“ sich meldet...?

So könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass so mancher, der diesen ersten Thread-Beitrag von Gunnar liest, und schon einen großen Rucksack mit sich herumschleppt, einfach versucht herauszulesen, „wen“ Gunnar wohl gemeint haben könnte, auf wen diese negativen Beschreibungen wohl zutreffen könnten, und dann noch hofft, dass man hoffentlich nicht selbst gemeint gewesen wäre...

Und dann, wenn man als „traumatischer Rucksackträger“ dann meinen könnte, dass Gunnar dies nur geschrieben hat, weil man meint zu wissen, wen er gemeint haben könnte, wen er jemanden persönlich eins auswischen wollte, diese Lokalisierung dann noch in einem weiteren Beitrag andeutet, nur um den Fokus wieder mal auf jemanden persönlich zu richten, statt das allgemeine Wissensgut bei sich selbst zu hinterfragen, und bei seinen Mitmenschen zu hinterfragen, und mithelfen zu wollen, dass das allgemeine Niveau durch niveauvollere Beiträge angehoben wird, um auf weniger Dinge seinen Zorn auslassen zu müssen...

Denn, wenn jemand schon ständig Wut und Zorn auf vieles im Leben hat, weshalb freut er sich dann eigentlich nicht über jede Bemühung, um Dinge im Leben positiv verändern zu wollen? Denn wenn man schon ständig Wut und Zorn auf vieles im Leben hat, warum möchte man dann nicht diese Dinge im Leben unterstützen, welche auf ein besseres Niveau hinarbeiten? Ach, ist es vielleicht so, dass wenn man schon ständig Wut und Zorn auf vieles im Leben hat, dass man dies dann sehr schön findet, dass man seine Wut und seinen Zorn wenigstens großflächiger gegenüber anderen verteilen kann, welche dann auch wieder so nach und nach verbittert werden könnten, wie man selbst ist? Und würde es sonst irgendwie sehr komisch und auffällig sein, wenn man nicht mehr wüsste, welchen Mitmenschen man seine Wut und seinen Zorn aufdrängen könnte, weil immer weniger Mitmenschen gegenüber Wut und Zorn empfänglich sind, und sich eben nicht mehr provozieren lassen, weil sie ihre eigenen Rücksäcke mit eigenem Humor abgebaut haben oder wenigstens gelassen im Griff haben?

Ja, ich weiß, dass die Theorie von der „Erbsünde“ manche Menschen sehr als „Genehmigung“ ansehen, dass sie auch mal aus der Rolle fahren dürfen. Nur, man kann sich von solchen „Erbsünden“ und solchen „Genehmigungen“ befreien, wenn man es wirklich will. Wenn man es wirklich will, dann muss man wirklich ehrlich sein, und man darf seinen problematischen Charakter auch nicht mit einer bestimmten „Ideologie“ oder „Glaubensauffassung“ rechtfertigen, dass man schon recht hätte, wie man so ist, laut seiner „Glaubensauffassung“ ja schließlich auch...

Nein, keine Glaubensauffassung gibt „Rechthaberei“, „Wut und Zorn“ gegenüber anderen Mitmenschen Recht, auch nicht in unterschiedlichen Glaubensfragen, und das erkennt man dann, wenn man seinen „Rucksack“ wie auch immer abarbeiten oder loslassen konnte. Denn es gibt auch sehr viele gelassene Mitmenschen, die mit ihrem Rucksack wie auch immer „Schluss“ gemacht haben, und diese Mitmenschen können fortan ohne traumatischen Rucksack ihre „Ideologie“ oder „Glaubensauffassung“, die sie eigentlich schon früher hatten, dann mit ihrer gewonnenen heiteren Gesinnung dann noch viel besser verstehen, und viel besser glauben, als es ein „Rechthaberischer“ vermeintlich „Gläubiger“ jemals können wird...

Die Vorträge von Vera F. Birkenbihl gefallen mir ebenso gut wie dem Stillen Mitleser, und wie vielen Mitmenschen, welche sehr viel von ihr gelernt haben. Leider ist die Vera vor fünf Jahren verstorben. Was sie besonders konnte, war immer, wie sehr sie in ihren Vorträgen mit ihren kleinen Übungen und Fragen immer wieder aufs Neue klarmachen konnte, welche Vorurteile über andere Dinge man in sich selbst immer noch auffinden kann und dann auflösen kann, und welche selbst auferlegten Denk-Beschränkungen man in sich selbst immer noch auffinden kann und dann auflösen kann.

Und einige der Ziele, welche bei Glaubensauffassungen auch immer dabei sind, sehen ja gerade auch diese Punkte vor, dass man seine Probleme bereits im Leben loswerden kann, indem man hofft, dass man sich an Gebote halten kann, und seine Probleme spirituell abgeben kann, um somit auch im eigenen Leben ein besseres und unbeschwertes Leben führen zu können.

So, nun habe ich mal nach längerer Zeit wieder mal sehr viel geschrieben, was natürlich zum einen sehr anstrengend ist zu Lesen, und zum anderen auch bestimmt viele Dinge aufgeworfen hat, womit der ein oder andere überhaupt nicht gerechnet hat, oder nicht einverstanden ist.

Ich wollte auf jeden Fall alles sehr Allgemein halten, und wollte mit diversen Charakterisierungen garantiert niemanden persönlich karikieren, und ich habe das Ganze einfach mal so nebenher hier eingetippt, ohne irgendwo irgendwelche Seiten nachzuschlagen.

Zum Verkürzen des Textes hatte ich leider keine Zeit, aber ich habe immer Zeit, wenn es um ein besseres Miteinander geht, und ich hoffe, das ist in jedermanns Sinne!

ML

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19:08

Zitat von »Ayatollah Ruhollah Khomeini«

Im Islam gibt es nichts zu lachen.
Ohne Lachen gibt es keinen Humor.
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. (Artikel 5 Grundgesetz)

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19:23

Es ging um die Frage, was wir mit dem Begriff "Humor" verbinden. Nicht um die Frage des Humors im Islam. Du kannst ja gerne ein fundiertes Thema dazu an anderer Stelle eröffnen.
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

Mark

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19:28

Lesen ist nicht deine Stärke. Ich habe vom Lachen geschrieben. Weil ohne Lachen es keinen Humor gibt. Im Gegensatz zum Judentum und Christentum gibt es im Islam nichts zu lachen und damit auch keinen Humor. Khomeini wurde damals auch von keiner islamischen Seite widersprochen. Oder wie sonst erklärst du dir es, dass ausschließlich Moslems zu schreien beginnen, wenn eine Karikatur über deren Glaubensvorstellungen veröffentlicht wird?
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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19:34

DU hast nicht verstanden. Der Islam ist hier nicht das Thema des Threads, sondern unsere persönliche Definition von "Humor".

Ist das so schwer zu verstehen?
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

Mark

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 22:22

Ich weiß nicht was du willst? Kannst du nicht lesen?

Für mich hat Humor viel damit zu tun, ob man lachen kann.

Capito?
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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 22:48

Warum schreibst Du dann nicht einfach mit eigenen Worten, was Du unter Humor selbst verstehst und was aus Deiner Sicht echten Humor ausmacht?
DAS war die Fragestellung. Dein Hinweis auf den Islam ist an dieser Stelle völlig neben dem Thema, ehrlich...
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Mark

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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 22:50

Warum schreibst Du dann nicht einfach mit eigenen Worten, was Du unter Humor selbst verstehst und was aus Deiner Sicht echten Humor ausmacht?
Habe ich doch. Vielleicht solltest du dir mal die Brille putzen. Das hilft.

Jedenfalls in DEINEM Beitrag steht vorallem drin, was deiner Meinung nach KEIN Humor ist. :thumbsup:
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Donnerstag, 8. Dezember 2016, 23:06

Habe ich doch. Vielleicht solltest du dir mal die Brille putzen. Das hilft.

Jedenfalls in DEINEM Beitrag steht vorallem drin, was deiner Meinung nach KEIN Humor ist.


So? Bevor Du frech wirst, solltest Du Deinerseits die Beiträge Anderer erstmal genauer und sorgfältiger lesen und verstehen und nicht sofort blind lospoltern. Sind das hier Aussagen, was KEIN Humor ist?

Zitat

Wenn ich den Begriff "Humor" höre oder lese, assoziiere ich das schnell auch mit Liebe und Weisheit.
Humor betrachte ich als eine freundliche und entspannte Haltung gegenüber der Welt, die einen so umgibt, sowohl Dinge als auch alles Lebende.

Als humorvoll würde ich jemanden betrachten, der in einer solchen Gelassenheit auch zu ehrlicher Selbsthinterfragung fähig und willens ist.
Ein Mensch mit Humor kann auch über seine eigenen Schwächen lachen und macht eher keine bösen Witze auf Kosten anderer Menschen.

Zum Humor gehört also meiner Ansicht nach auch der Aspekt des Glücks, der Zufriedenheit, auch in äußeren Ungeradheiten.


Oder hast Du das überlesen, weil genau diese Eigenschaften Dir nicht in den Kram passen...?
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Kai

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Freitag, 9. Dezember 2016, 23:03

Das Passwort für das Leben heißt Humor.

Bildung: Leben ist mehr
Ich kann es nicht allen rechtmachen.

Singender Taxifahrer

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Samstag, 10. Dezember 2016, 10:37

Links ohne eigene Meinung sind unerwünscht. Wir unterhalten uns HIER und MIT UNSEREN EIGENEN GEDANKEN UND WORTEN.
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Stiller Mitleser

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Samstag, 10. Dezember 2016, 10:55

Humor bedeutet für mich das man schwierigere Situationen mit einem Lächeln meistern kann ohne sich dabei selbst im Weg zu stehen. Humor bedeutet auch mal über sich selbst lachen zu können wenn man mal ins Fettnäpfchen getreten ist, was jedem Mal passiert. Ein Mensch ohne Humor ist einfach sehr eingeschränkt in seiner Persönlichkeit, Beispiele kennt jeder von uns sicherlich.


Und zum Abschluss noch etwas Humor: :thumbup:


Happy Pingu

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Samstag, 10. Dezember 2016, 18:00

„Interessant“ und „interessieren“

Die Unterschiede zwischen „Interessant sein“ und „sich interessieren“

Zum Thema „Humor haben“, im Sinne einer hohen Charaktereigenschaft, welche man auch treffend als eine „humorige, heitere Gelassenheit“ umschreiben könnte, möchte ich nun mal einen Aspekt behandeln, welcher für mich ganz bestimmt mit zu den offensichtlichsten Grundzügen eines gelassenen heiteren humorvollen Menschen dazu gehören könnte.

Ich hoffe, ich werde niemanden hier auf den Schlips treten, sondern ich möchte einfach nur meine Gedanken und Ansichten schildern, was zu einem „heiteren gelassenen humorvollen Menschen“ gehört, was ihn ausmacht, und was bei solchen Menschen sich grundsätzlich durchziehen dürfte, ...

Die beiden obenstehenden Begriffe sehen ja ziemlich gleich aus, doch können beide Begriffe genau so weit von einander entfernt sein, und nichts miteinander zu tun haben, wie „blödes Herumalbern“ mit „heiterer Gelassenheit“ normalerweise nichts miteinander zu tun haben...

Man kennt ja die typischen „Ballermann-Urlauber“, welche nur deshalb in den Urlaub fahren, um sich dort mit viel Lärm und Spektakel austoben zu können, um so peinlicher desto besser, um sich gegenüber anderen Urlaubern unübersehbar „zeigen zu müssen“, die sich also mit anderen Worten „interessant machen müssen“, um die sprichwörtliche „Sau rauszulassen“.

Für einen „gelassenen, humorvollen, heiteren Menschen“ ist es bei einem Urlaub in eine andere Region nicht so wichtig, sich selbst „interessant“ zu machen, sondern eher sich mehr über die Sehenswürdigkeiten dort „zu interessieren“, und sich auch über die dortigen Menschen „zu interessieren“, sich über die Kultur „zu interessieren“, aber sich eben nicht selbst „interessant machen“ zu müssen...

Solche Menschen mit dem Charakterzug dass sie „sich interessieren“, ohne den Charakterzug „sich interessant machen zu müssen“, interessieren sich eben generell für vieles – lesen, studieren, und informieren sich bei Fachleuten gerne, und interessieren sich auch für andere Menschen, auch für vermeintliche „einfache Menschen“ einer vermeintlichen Landbevölkerung in einem fernen Land, und – was besonders ist – sie glauben und verstehen und schätzen das dann auch, was ihnen vertrauensvoll und ehrlich erzählt wird.

Warum? Weil sie auch „zuhören“ können, weil sie ja verstehen „wollen“! Deshalb, weil sie wirklich „interessiert“ sind, am anderen!

Ein „Ausleben“ seiner eigenen „Wahrheiten“, um „unaufhörliche Streit-Diskussionen“ führen zu müssen, ohne Respektierung und Anerkennung von anderen Wahrheiten, ist das glatte Gegenteil von einem humorvollen und gelassenen Menschen, ebenso wie ein ständiges „Nörgeln“ an den Einstellungen von anderen Menschen, an anderen Kulturen, an anderen Kunstformen, usw.

Wenn man etwas „weiß“, weil man darin ein spezieller Experte sei..., dann wird man dies ja sehr gerne weitergeben, wenn dieses „Wissen“ speziell angefragt wird, oder grade wirklich sehr gebraucht sein könnte.

Wenn jemand mal anderer Meinung ist, dann wird man als heiterer humorvoller Mensch deshalb nicht beleidigt sein, und nicht ständig vor sich hertragen und seine andere Meinung seinen Mitmenschen bei nächster Gelegenheit ständig aufs Neue aufdrängen, auf „Teufel komm raus“, denn sonst wäre man praktisch ebenso ein „Ballermann-Geisteskind“, weil man im Ergebnis eben dann auch nur sich selbst sieht und nur seine eigene Meinung und seine eigenen Themen „interessant“ und richtig findet, ohne dass andere einen dazu aufgerufen haben...

Wer außerdem praktisch immer notorisch anderer Meinung sein muss, also ein Bruddler ist, wie man bei uns hier so schön sagt, und immer am Besten in sich aufgeht, wenn er nur „bruddlen“ kann, dann ist bei so einem eine „heitere humorvolle Gelassenheit“ so wie man sie eigentlich versteht, dabei völlig ins Gegenteil verkehrt.

Ein gelassener Mensch geht immer heiter und vertrauensvoll mit seinen Mitmenschen um, gewährt auch anderen Menschen Respekt und Ruhe, und kann auch Ruhe über Differenzen walten lasse, und kann dabei auch mit Humor umgehen, und zwar mit allen seinen Mitmenschen – egal ob sie seiner „Meinung“ sind, oder nicht.

Im Mittelpunkt eines humorigen gelassenen heiteren Menschen kann nur das „Miteinander“ stehen, ob bei vermeintlich großen Dingen unserer Zeit, wie dem Ziel der Integration und dem positiven Dialog zwischen allen Menschen und Kulturen, oder auch in vermeintlich kleinen Dingen wie mit dem Umgang mit seinen Nachbarn, und seinen Mitarbeitern, und seinen Freunden, falls man dies überhaupt als kleinere Dinge abtun sollte, sind doch die nächsten die Nächsten eines jeden Menschen...

Der wirklich gelassene, humorig heitere Mitmensch will, kann, und wird vieles viel besser verstehen können, als so manch anderer, was dann gar kein so großes Kunststück ist, wenn man dem Leben grundsätzlich positiv begegnet, wie ich meine...

Um verschiedene Wahrheiten auch als „wahr“ verstehen und annehmen zu können, braucht man schon „mehr“ als nur alles auf eine einzige Weise verstehen zu können, und wohl auch viel Geduld, Herz und Verstand – genau dies gehört wohl dann eben auch dazu, was einen gelassenen und humorvollen Mensch ausmacht.

Und obendrauf, als „Zusatz-Joker“, versucht man als ein gelassener heiterer humorvoller Mitmensch natürlich auch „Widersprüchliches“ zu verstehen – und so muss er ja sogar seine heitere Gelassenheit „mit Humor“ nehmen, denn anders geht es ja sonst auch gar nicht, nicht wahr?

ML

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Julian

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Samstag, 10. Dezember 2016, 18:24

Trolle haben weder Humor noch erzeugen Humor. Im Gegenteil, sie zerstören ihn.

Oder will jemand behaupten, dass es hier noch lustig zugehen kann?

Wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legen muss, weil irgend so ein Zombie mit Strafanzeige droht?

Oder weil durch die ständigen Provokationen manchem irgendwann der Kragen platzt?

Das Thema ist gut, aber das Umfeld hier ist es (dafür) nicht. Meine Meinung gemäß Artikel 5 Grundgesetz.
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

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