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Julian Simon

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1

Montag, 24. Februar 2014, 21:36

Macht doch gleich einen gelben Judenstern dran!

Die in der EU diskutierte Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Siedlungen in Palästinensergebieten wird in Israel als drohender Boykott wahrgenommen. Ganzer Artikel
Wieviel Arbeitsplätze dadurch im PLO-Gebiet für Araber entstanden sind, wird nicht berichtet. Warum wohl? Bezüglich der Bevölkerung und der Infrastruktur von "Palästina" erinnere ich an die Beschreibungen von Mark Twain, der dieses Land nach der letzten Jahrhundertwende bereist hatte.

Gab und gibt es für Waren aus von Syrien besetzten Teilen des Libanon eine Kennzeichnungspflicht?
Gab es für Waren aus von Südafrika besetztem Namibia eine Kennzeichnungspflicht?
Gab es für Waren aus von Äthiopien besetztem Eritrea eine Kennzeichnungspflicht?
Gab und gibt es für Waren aus von China besetztem Tibet eine Kennzeichnungspflicht?

Sehr geehrte EU: Darauf liegt kein Segen. Lasst die Finger davon!
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2

Montag, 24. Februar 2014, 22:33

Schon skurril, dass ausgerechnet aus jenen Reihen, die immer so lautstark gegen den sogenannten "Antisemitismus" (der eigentlich eher "Antijudaismus" heißen müsste) schreien, solche Forderungen kommen, die tatsächlich fatal an unselige Zeiten in Deutschland und Europa erinnern.
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

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3

Dienstag, 25. Februar 2014, 22:42

Der Schuss könnte auch nach hinten losgehen

"Made in Germany" war einst auch eine Kennzeichnungspflicht für deutsche Waren in Großbritannien. Es sollte Ende des 19. Jahrhunderts (ab 1887) als Schutz vor billiger Importware dienen. Dummerweise hat sich die gute Qualität deutscher Produkte herumgesprochen und "Made in Germany" wurde so faktisch zu einem Gütesiegel.

Da Produkte aus Israel auch eher als qualitativ gut gelten (unabhängig davon, wo zwischen Jordan und Mittelmeer erzeugt bzw. hergestellt), würde eine entsprechende Kennzeichnung wahrscheinlich auch zum Gütesiegel werden.

Und sollten Supermärkte bestimmte Herkunftsländer boykottieren, werden andere den Vertrieb übernehmen. Am Ende entscheidet ohnehin der Kunde, wessen Ware gekauft wird (vorallem wenn auch die Herkunft offengelegt wird).
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4

Dienstag, 25. Februar 2014, 22:50

Die EU hat die Maske fallen lassen

Kennzeichnung von Waren, die aus von Israel "besetzten" Gebieten stammen, ja, aber keine Kennzeichnung von Waren, die aus von Rußland, China, Indien, Türkei, ... besetzten Gebieten stammen. Alle sind gleich, aber Israel ist ungleicher. Die EU setzt sich vorallem aus Staaten zusammen, die Jahrhunderte lang versucht haben, die im Land lebenden Juden zu benachteiligen, zu vertreiben oder auszurotten. Jetzt sind die Juden (fast) alle aus Europa heraus, nun ist ihr Stammland Israel dran. Entweder haben die EU-Verantwortlichen allesamt im Geschichtsunterricht geschlafen oder deren Geschichtslehrer haben einige Kapitel der euro-orientalischen Geschichte einfach ausgelassen.
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5

Donnerstag, 27. Februar 2014, 18:19

Die soziale Lage der Palästinenser

Mal zur Abwechslung ein paar Fakten:
»Julian Simon« hat folgende Bilder angehängt:
  • Statistik Wohlstand Palästina Haschiwah 2 2011.JPG
  • Statistik Säuglingssterblichkeit Haschiwah 3 2010.JPG
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

6

Donnerstag, 27. Februar 2014, 20:15

Mal zur Abwechslung ein paar Fakten:

Und die EU zahlt direkt den Strom der Palästinenser, die haben nicht mal Zähler in den Häusern, brauchen die nicht weil wir Deppen alles bezahlen!

Andreas

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7

Donnerstag, 4. Juni 2015, 14:05

Wieviel Arbeitsplätze dadurch im PLO-Gebiet für Araber entstanden sind, wird nicht berichtet. Warum wohl?
Nicht zu vergessen die vielen Araber, die als Berufspendler nach Israel kommen:

Zitat

Die Zahl der Palästinenser aus dem Westjordanland, die von israelischen Firmen beschäftigt werden, hat sich in den vergangenen vier Jahren verdoppelt. Das wurde im März 2015 nach einer Untersuchung der israelischen Zentralbank bekannt.

Die Zahl der Palästinenser, die im Westjordanland leben und in der israelischen Wirtschaft einen Arbeitsplatz gefunden haben, stieg demnach im Jahr 2014 auf 92.000 an. In dieser Statistik sind sowohl legal als auch schwarz beschäftigte Arbeitnehmer geführt, heißt es im Bericht der Zentralbank. Der Anteil der Palästinenser, die in der israelischen Bauindustrie beschäftigt sind, ist auf 15,3 Prozent gestiegen.

Gleichzeitig habe sich die Stabilität der Arbeitsplätze gesteigert, teilte die Zentralbank mit. „Dadurch wurde die Effizienz der arbeitgebenden Firmen erhöht und ein Vorteil, den ausländische Arbeitnehmer gegenüber Palästinensern hatten, abgebaut“, so die Bank. Für die Erhebung wurden Daten des „Palästinensischen Zentralbüros für Statistik“ (PCBS) ausgewertet. Die israelische Baubranche werde auch in Zukunft wachsen, weswegen mit einer weiterhin steigenden Nachfrage nach palästinensischen Arbeitnehmern zu rechnen sei, so der Bericht.
Quelle: Israelnetz

Jeder Boycott israelischer Waren trifft unmittelbar auch die Araber, die zwischen Mittelmeer und Jordan leben.
Wenn möglich lebe ich mit allen Menschen in Frieden.

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