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Wissenschaft: Forum Wissenschaft

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Julian

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1

Montag, 2. Juni 2014, 08:51

Forum Wissenschaft

Wissenschaftliche Themen sind meiner Meinung nach bei Tacheles noch unterrepräsentiert. Das könnte sich ändern.

Hier haben alle ernstgemeinten wissenschaftlichen Themen Platz, die - so hoffe ich - von allgemeinem Interesse sind.


Beginnen möchte ich dann mal mit der Frage: Warum sind viele Nordeuropäer blond?

Wenn man so in die Welt hineinschaut, sind die meisten Völker schwarzhaarig, relativ wenige dagegen mit braunen, blonden oder gar roten Haaren. Die Menschen (zumindest aus den angestammten Völkern) in Afrika, Austraien, Nord- und Südamerika sowie Asien sind allesamt schwarzhaarig. Dies gilt auch für den europäischen Mittelmeerraum und große Teile Osteuropas.

Wissenschaftler sagen ja schon lange, dass die Vererbung der Haarfarbe wesentlich komplizierter ist als nach den Mendelschen Vererbungsregeln. Eine winzige Erbgutveränderung kann laut einer aktuellen Studie zum hellen Haar führen - und zwar auf eine Weise, die die Forscher erstaunt hat. Hier geht es zu einer ausführlichen Darstellung dieser neuen Erkenntnisse .
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Julian

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2

Montag, 2. Juni 2014, 12:46

Helfen Fremdsprachen gegen Demenz?

Forscher sind schon seit Längerem davon überzeugt, dass Sprachkenntnisse und eine verzögerte Entwicklung von Demenz im Alter zusammenhängen.

Forscher der University of Edinburgh haben festgestellt, dass Menschen womöglich durch das Lernen einer oder mehrerer Fremdsprachen den Verlust geistiger Fähigkeiten im Alter verlangsamen können. Dieser Effekt soll auch dann eintreten, wenn man eine Sprache erst als Erwachsener lerne. Durch den Lernprozess könne der Abbau kognitiver Fertigkeiten gebremst werden, schreiben Thomas Bak und seine Kollegen im Fachblatt "Annals of Neurology" [DOI: 10.1002/ana.24158].

Einzelheiten zur Studie

Warum hat uns das damals niemand gesagt? Dann hätte ich in der Schule doch noch Französisch-Unterricht genommen.

Vielleicht sollte ich auf meine "alten Tage" hin noch Spanisch lernen. Das hätte den Vorteil, dass man sich bei der Aussprache den Mund nicht so verdrehen muss. Außerdem spricht ein ganzer Erdteil Spanisch.
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Julian

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3

Dienstag, 3. Juni 2014, 10:30

Lebenserwartung und Lebensqualität

Wer wenig streitet, lebt länger:



Liebe hilft gegen Depressionen:



Ganz überrascht hat mich das Ergebnis dieser beiden Studien nicht. :)
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Eisbärle

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Dienstag, 3. Juni 2014, 10:54

Wer wenig streitet, lebt länger
Kein Wunder. Jeder Streit zehrt schließlich an den Nerven.

Eisbärle

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5

Dienstag, 3. Juni 2014, 11:09

Die Liebe ist eine Himmelsmacht.
Liebe hilft gegen Depressionen
Eine romatische Liebesbeziehung ist durch nichts zu ersetzen.

Julian

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6

Montag, 11. August 2014, 14:44

Droht uns Lungenkrebs durch Karbonfasern?

Die Problematik von Asbest ist bekannt. Und der Einsatz von Asbest ist seit langem daher verboten.

Nun hat man aber festgestellt, dass die Asche aus verbrannten Carbonfasern, die als strapazierfähiger Ersatz für Stahl und Blech inzwischen vielfältig als Werkstoff im Einsatz sind (zum Beispiel auch in Auto-Karrosserien), eine ähnliche Struktur aufweist wie Asbestfasern. Außerdem werden sie aufgrund ihres sehr geringen Gewichts vom Wind weit in der Umwelt und damit auch in der Atemluft verteilt.



Feuerwehren gehen daher zunehmend dazu über, Vollschutzkleidung wie bei einem Chemikalien-Einsatz zu tragen. Das betrifft folgerichtig auch jeden gewöhnlichen Fahrzeugbrand, aber auch Brände in Gebäuden, in denen Fahrzeuge abgestellt sind (Garagen, Werkstätten).



Hier geht es zum Video Studie zu Carbonfasern
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Rumpelstilzchen

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Montag, 11. August 2014, 15:14

Das ist für die Gegner erneuerbarer Energien ein gefundenes Fressen.

Nick

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8

Dienstag, 12. August 2014, 17:47

Das ist für die Gegner erneuerbarer Energien ein gefundenes Fressen.
Und für die Gegner des Automobils. :D Die modernen Fahrzeuge habe dieses Zeugs auch drin. Und Segelflugzeuge und dergleichen ... Alles, was halt superleicht sein soll.

Im ernst: Man kann Windräder auch aus herkömmlichem Material bauen.

Aber man fragt sich doch, warum solche Tests nicht bereits bei der Entwicklung bzw. vor dem Einsatz solcher Werkstoffe durchgeführt werden? Oder war dies bereits längst bekannt und wurde von der Industrie verheimlicht?

Julian

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9

Dienstag, 12. August 2014, 17:57

Das Problem ist schon länger bekannt.

Vor ungefähr 4 Jahren gab es, so habe ich gelesen, eine Vorlesung, in der gesagt wurde, dass es möglich ist, dass bei Zerstörung von Carbonfasern Mikrostrukturen entstehen können, die denen von Asbest ähneln. Eine wirkliche Gefahr wurde darin nicht gesehen, da die Exposition extrem gering sei. Allerdings ging es damals um mechanische Zerstörung. Gerade Windräder könnten ja eine nicht unbeachtliche Menge freisetzen, die zumindest für die Einsatzkräfte zum Problem werden könnte. Diese Ergebnisse müssen in Zukunft wohl bei der Wahl der Matrix berücksichtigt werden. Hier lässt sich der Flammpunkt stark beeinflussen. Bei höheren Temperaturen sollten diese krebserregenden Strukturen ebenfalls zerstört werden.

Im Grunde ist nicht die Chemie der beteiligten Atome das Problem, sondern die Feinstruktur im Nanometer-Bereich. So gesehen könnte uns die ganze Nanotechnologie noch gehörig um die Ohren fliegen. Medizinisch jedenfalls.
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10

Dienstag, 12. August 2014, 18:40

Ich denke, dass durch Zigaretten mehr Krebs ensteht als durch abgefackelte Windräder.

Aber ist trotzdem gut, wenn die Feuerwehr vorsichtig ist. Man kann ja nie wissen.

Oberschwabe

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Mittwoch, 13. August 2014, 13:26

Wie sieht das eigentlich mit den abrasierten Bartstoppeln im Elektrorasierer aus? Haben diese Haarfasern nicht auch eine solche Struktur wie die von Asbest- und Carbonfasern? Davon kommt einiges in die Lunge, wenn man die Atmung bei Rasieren nicht vollständig unterdrücken kann.

Singender Taxifahrer

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Donnerstag, 14. August 2014, 11:24

Wie sieht das eigentlich mit den abrasierten Bartstoppeln im Elektrorasierer aus? Haben diese Haarfasern nicht auch eine solche Struktur wie die von Asbest- und Carbonfasern? Davon kommt einiges in die Lunge, wenn man die Atmung bei Rasieren nicht vollständig unterdrücken kann.

Nein, Bartstoppeln und ihre Reste sind viel größer und auch nicht nadelförmig wie Asbestfasern. Da muss man sich ziemlich sicher keine Gedanken machen.
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

Julian

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Samstag, 20. September 2014, 16:49

Wie man einen Brand löscht, ohne dabei das Gebäude zu überschwemmen

Bei Dachstuhl- und Wohnungsbränden ist oft nicht der Feuer- und Rauchschaden das größte Problem, sondern der Schaden durch Löschwasser, das seinen Weg durch das Gebäude nach unten durch vom Feuer nicht betroffene Gebäudeteile sucht und dabei Asche und andere Brandrückstände überall verteilt.

Aber es gibt eine Lösung, bei der zudem der Feuerwehr das Problem erspart bleibt, sich um genügend Löschwasser kümmern zu müssen. Ein Feuer wird nicht durch das Wasser an sich gelöscht, sondern durch Sauerstoffabschluss und Abkühlung. Und das funktioniert auch mit Nebel in Form von kaltem Wasserdampf.



Das war vor 7 Jahren. Wann rüsten unsere Feuerwehren um?

Die Ersparnis an Wasser ist enorm. Das technische Prinzip stammt aus dem letzten Jahrtausend und hat schon damals dazu geführt, dass man zum Autowaschen mit dem Schlauch so wenig Wasser braucht, dass nur ein kleines Rinnsal zur Kanalisation fließt.
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Andreas

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14

Montag, 22. September 2014, 23:39

Eine gute Erfindung. Wer hindert die Feuerwehr daran, das zu übernehmen?
Wenn möglich lebe ich mit allen Menschen in Frieden.

Julian

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15

Freitag, 26. September 2014, 20:21

Ein Gedankenexperiment zur Raumfahrt

Eine Rakete zum Mond, zum Mars oder weiter in den Weltraum hinein benötigt Treibstoff. Und je weiter sie fliegen soll, desto mehr Treibstoff wird benötigt. Aber je mehr Treibstoff die Rakete mit sich führt, desto höher ist ihr Verbrauch. Und damit die Rakete trotzdem ihr Ziel erreicht, braucht sie, um den höheren Treibstoffverbrauch ausgleichen zu können, noch mehr Treibstoff.

Und so langsam beißt sich die Katze in den Schwanz.

Das Treibstoff-Problem ist nicht neu. Vielmehr standen vor 100 Jahren die Polarforscher vor dem gleichen Problem. Für den Transport der Wissenschaftler, ihrer Ausrüstung und ihrer Verpflegung wurden Schlitten mit Schlittenhunden (Huskies) eingesetzt. Doch auch die Huskies benötigten ihren "Treibstoff", also Futter. So musste auch Futter für die Huskies mitgenommen werden. Aber weil deshalb viele weitere Schlitten zu beladen waren, mussten viele zusätzliche Huskies eingesetzt werden. Diese brauchten natürlich auch Futter für die Zeit der Expedition, also mussten wiederum weitere Schlitten mit zusätzlichem Futter beladen werden ...

Wie haben die Polarforscher das Problem gelöst?
Wie können die Raketentechniker ihr Problem lösen?
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Georgina (26.09.2014)

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Freitag, 26. September 2014, 20:30

Julian in deinem Gedankenexperiment stimmt etwas nicht. Die Rakete benötigt nur Treibstoff um in den Orbit zu gelangen. Danach funktioniert der antrieb nur noch durch fliehkräfte die man durch umrunden eines Planeten aufnehmen kann. Man wird quasi durch diese Technik von Planet zu Planet "geschleudert".

Georgina

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17

Freitag, 26. September 2014, 20:33

Und was macht deine Rakete, wenn sie am Pluto vorbeigeflogen ist?

Arburg570

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18

Freitag, 26. September 2014, 20:36

Bitte informieren Sie sich über diese Technik. Man wird nicht unkontrolliert ins Weltall geworfen.

Georgina

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19

Freitag, 26. September 2014, 20:38

Bitte informieren Sie sich über diese Technik. Man wird nicht unkontrolliert ins Weltall geworfen.
Das war aber keine Antwort auf meine Frage. ^^

Arburg570

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20

Freitag, 26. September 2014, 20:47

Ich habe keine Lust diese Technik zu erklären... :thumbup:

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