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Julian

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Samstag, 2. Juli 2016, 13:18

Muss Israel wirklich ein Thema in unserer Gemeinde sein? - Themenabend am 20. Juli 2016 - 20:00 Uhr

»Fokus Israel« – »Die Juden, der Orient und wir – Muss Israel wirklich ein Thema in unserer Gemeinde sein?«

Johannes Gerloff ist Israelkorrespondent des Christlichen Medienverbundes KEP. Seit vielen Jahren lebt er mit seiner Familie in Jerusalem. Er ist ein profunder Kenner des jüdischen Glaubens und auch des aktuellen politischen Geschehens und beides wird an diesem Abend thematisiert werden.

20.07 | 20 Uhr: Themenabend »Fokus Israel«

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Sonntag, 3. Juli 2016, 02:00

Zitat

Zitat von Julian: Link

Johannes Gerloff ist Israelkorrespondent des Christlichen Medienverbundes KEP. Seit vielen Jahren lebt er mit seiner Familie in Jerusalem. Er ist ein profunder Kenner des jüdischen Glaubens und auch des aktuellen politischen Geschehens und beides wird an diesem Abend thematisiert werden.

Lieber Julian!

Mit Johannes Gerloff hast Du wirklich auf einen ganz besonders profunden Referenden aufmerksam gemacht, der in Deiner Gemeinde bestimmt einen sehr guten und interessanten Abend gestalten könnte.

Ich habe in YouTube grade einen aktuellen Vortrag von ihm gefunden, der mich sehr erfreut hat!



Mir gefällt an diesem Vortrag von Johannes Gerloff ganz außergewöhnlich gut, wie er vermeintlich gläubigen Christen mit viel Empathie und Verständnis ins Gewissen spricht, dass man als „Christ“ eigentlich nur mit Nächstenliebe und mit Interesse an der Religion des Islams auf Muslime zugehen soll.

In diesem Vortrag habe ich einen ganz wunderbaren roten Faden entdecken (extrahieren) können, welcher mir wohlbekannt ist, weil er auch immer mein roter Faden im Leben ist, nämlich:



„Man kommt nur mit Verständnis miteinander aus. Durch Bekämpfung kann man sich nur schuldig machen.“

Und dies zeigt Johannes Gerloff in jedem Satz, und ich hoffe, diese Grundhaltung wird Johannes Gerloff nie verlieren, und noch mehr Menschen zu dieser Überzeugung bringen, die sich damit schwer tun, oder sie leider ins Gegenteil verkehrt haben.



Ich hoffe, dass sich viele der angesprochenen vermeintlichen Christen vermehrt dazu aufmachen können, sich nicht nur mit muslimischen Mitbürgern gut zu verstehen zu wollen, sondern sich auch den guten Wahrheiten der Religion des Islams mit Verstehen zu nähern, als immer nur ganz voll tief und verständnislos eine blutrünstige Ideologie zu sehen...

Warum habe ich von „vermeintlichen“ Christen gesprochen?

Nun, weil ich schon davon ausgehen möchte, dass „wahre“ Christen - also solche, die mehr verstanden haben und das Verstandene auch im Leben eins zu eins umsetzen können - dieses angesprochene „Miteinander“ längst in ihrem Leben auch ein Verstehen von und mit anderen Religionen und Glaubensvorstellungen eine selbstverständliche gelebte Wirklichkeit geworden ist.

Denn es soll ja auch sehr viele nur „scheinbare“ Christen geben, welche eher das „Gegeneinander“ suchen, sich lieber mit dem „Bekämpfen“ befassen, und sich mit dem Verletzen von religiösen Glaubensauffassungen spezialisiert haben, nur um damit gleich eindeutig seine eigene Religion oder Glaubensauffassung in Grund und Boden zu verraten, ohne es selbst dabei zu merken, weil man die ja dann eigentlich eh nie wirklich hatte... oh je!


Vielleicht kann ich am 20. Juli, dann beim Israel-Vortrag dabei sein. Vielen Dank für diese Einladung!

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Freitag, 8. Juli 2016, 16:31

den guten Wahrheiten der Religion des Islams

Nenne mal bitte einige konkret, unter Angabe der jeweiligen Koranstelle! Damit wir genauer wissen, was Du damit meinst.

wahre“ Christen - also solche, die mehr verstanden haben und das Verstandene auch im Leben eins zu eins umsetzen können

Christsein bedeutet nicht, irgendein Gedankengebäude, eine Ideologie oder ein ethisches System mit dem Sachverstand zu erfassen, sondern in Christus zu leben, den Herrn Jesus Christus von ganzem Herzen zu lieben und deshalb Seinen Willen zu tun. Echtes Christsein bedeutet, sein ganzes Leben Jesus zu schenken. Ohne Vorbehalte sich IHM anzuvertrauen weil ER für die Sünder gestorben ist und DEN Weg zum Vater im Himmel frei gemacht hat.

Würdest DU dich in diesem Sinne als Christ verstehen?

Liebe Grüße

Gunnar
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Freitag, 8. Juli 2016, 22:00

Leider geht die Zitat-Funktion wieder nicht...

Ich arbeite dran, den Beitrag trotzdem fertigzustellen. In ein paar Minuten eben...

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Freitag, 8. Juli 2016, 22:38


Leider geht die Zitat-Funktion wieder nicht...

Ich arbeite dran, den Beitrag trotzdem fertigzustellen. In ein paar Minuten eben...

Kleiner Tip von mir: Bearbeitungsfenster öffnen und dann die zu zitierenden Stellen in den vorangegangenen Beiträgen, die unten angezeigt werden, markieren und wie gewohnt auswählen, So rum gehts noch.

Gunnar, der gerade bei lieben Freunden und Mücken (weniger lieb) in einem Garten sitzt...
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Freitag, 8. Juli 2016, 23:00

Leider ist kein Beitrag mehr möglich, da die ganze Sofware verrückt spielt. Ich war bereits fertig mit dem Beitrag, und dann verschwand alles, nur weil ich auf ein "unteres Zitat" zum markieren ging.

Also, für heute habe ich leider keine Zeit mehr. Sorry, aber ich habe nicht Stunden Zeit, um einen Beitrag zu schreiben, der wegen eines Klicks völlig verschwindet, und den ich dann nochmal schreiben müsste, der dann ja doch nur in wenigen Minuten gelesen ist.

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Samstag, 9. Juli 2016, 12:41


Leider ist kein Beitrag mehr möglich, da die ganze Sofware verrückt spielt. Ich war bereits fertig mit dem Beitrag, und dann verschwand alles, nur weil ich auf ein "unteres Zitat" zum markieren ging.

Also, für heute habe ich leider keine Zeit mehr. Sorry, aber ich habe nicht Stunden Zeit, um einen Beitrag zu schreiben, der wegen eines Klicks völlig verschwindet, und den ich dann nochmal schreiben müsste, der dann ja doch nur in wenigen Minuten gelesen ist.
Es ist alles noch da:

Zitat

Lieber Gunnar!

Leider wollte ich aus Beiträgen zitieren, die aus ganz anderen Threads stammen, und deshalb nicht „unten angezeigt“ werden...

Nun, da es etwas länger dauerte, dass ich auf Deinen Beitrag eingehen konnte, mache ich dies nun jetzt eben so:

Lieber Gunnar!

Wie Du wahrlich weißt, ist es ja längst klar, dass ich auf Deine derartigen Fragen gar nicht antworten kann, und gar nicht auf Deine derartigen Fragen überhaupt antworten sollte, falls Du es noch weißt, was in diesem Forum bereits alles vorgefallen ist, resultierend aus dieser offenen Frage, bei welcher Du Dich wehrst, diese Frage hier und hier und hier zu beantworten.

Auch wegen diesem Zustand ist es deshalb klar, nur noch auf einzelne Fragen einzugehen, wenn es hilft, wie ich hier schon mal ausgeführt habe.


Zitat von Gunnar

Lieber Gunnar!

Zu dieser Frage sind aber schon sehr viele Antworten gegeben worden, und es gibt Millionen von Antworten, wenn man diesen Wahrheiten wirklich wahrhaftig nachgehen möchte.
Das Original:

Julian

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Samstag, 9. Juli 2016, 15:13

Hier geht es um Israel und die christliche Gemeinde - nicht um den Islam oder irgendeine andere Religion.

Ich bitte das zu beachten. Danke!
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Mittwoch, 13. Juli 2016, 01:00

„Kai's Literaturtipp“: >Der Koran – erschlossen und kommentiert von Adel Theodor Khoury<

Lieber Gunnar!

Du kannst ja gerne Christ sein, mehr oder weniger, und auch gerne andere Menschen zum Christentum einladen. Aber sei bitte kein „Salachrist“, der seinen eigenen vermeintlichen Glauben dadurch nur ganz schlimm verrät, und dadurch seinen vermeintlichen Glauben selbst nur in den Dreck zieht, wenn er andere Glaubensvorstellungen und andere Religionen nicht respektieren kann.

Denn ich habe Dir ja versprochen, mich immer gegen solche Anflüge zu stellen, sodass ich Dir dann immer sehr gerne einen unangenehmen Spiegel entgegenhalten werde, immer wenn es Dir wieder mal danach ist, abfällige Bemerkungen und abfällige Fragen über andere Religionen in den Raum zu stellen!

Lieber Gunnar!

Wie Du wahrlich weißt, ist es ja längst klar, dass ich auf Deine derartigen Fragen gar nicht antworten kann, und gar nicht auf Deine derartigen Fragen überhaupt antworten sollte, falls Du es noch weißt, was in diesem Forum bereits alles vorgefallen ist, resultierend aus dieser offenen Frage, bei welcher Du Dich wehrst, diese Frage hier und hier und hier zu beantworten.

Auch wegen diesem Zustand ist es deshalb klar, nur noch auf einzelne Fragen einzugehen, wenn es hilft, wie ich hier schon mal ausgeführt habe.

Zitat

Zitat von Gunnar:

"Nenne mal bitte einige [gute Wahrheiten der Religion des Korans] konkret, unter Angabe der jeweiligen Koranstelle! Damit wir genauer wissen, was Du damit meinst."
Zu dieser Frage sind aber schon sehr viele Antworten gegeben worden, und es gibt Millionen von Antworten, wenn man diesen Wahrheiten wirklich wahrhaftig nachgehen möchte.

Sogar „Kai“ hatte ja bereits vor über einem Jahr einen sehr umfangreichen Versuch unternommen, viele dieser Antworten durch qualitativ sehr hochwertige Literaturtipps aufklären zu wollen:


Link zum Beitrag




Adel Theodor Khoury (arabisch: عادل خوري‎)

In diesem schönen Beitrag „Literaturtipps für alle“ von Kai findet sich auch die vielbeachtete Ausgabe „Der Koran – erschlossen und kommentiert von Adel Theodor Khoury“. Adel Theodor Khoury, Islamwissenschaftler, Koranübersetzer, Hochschullehrer, seines Zeichens libanesischer Christ, melkitisch-katholischer Priester und Theologe, Archimandrit, lehrte u.a. bis zu seiner Emeritierung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Vielleicht bietet es sich bei dieser Gelegenheit nochmal an, auf Kai's Literaturtipps nochmals einzugehen, für jene, welche es damals vor einem Jahr möglicherweise mehr oder weniger leider versäumt haben...

Was ich an „Kai's Literaturtipps“ so besonders schön fand, ist, dass hier Literatur empfohlen wurde, die nicht aus herausgerissenen Zitaten ohne Bezug auf den Kontext besteht, und dass es auch nicht nur um einige vermeintliche Koranstellen ging, sondern dass es hier in diesem Buch um den ganzen Koran geht, in einer vielbeachteten deutschen Übersetzung, extra von Kai empfohlen!


„Kai's Literaturtipp“:

Zitat

Zitat von Amazon:

Der Verlag über das Buch

Die einzigartige Koranerschließung informiert grundlegend über die Entstehung des dem Propheten Muhammad geoffenbarten Buches, über seinen Stellenwert im Islam und die Probleme seiner Auslegung. Der Band stellt die zentralen Inhalte und Schlüsselthemen des Korans in Verbindung mit der Kommentierung ausgewählter Verse dar. Dabei sind die Parallelen der biblischen Überlieferung ebenso aufgenommen wie aktuelle Fragen zum Islam und zum Miteinander der monotheistischen Religionen.

Für Kenner wie für Neugierige, die die Heilige Schrift der zweitgrößten Weltreligion und zugleich ein Buch der Menschheit verstehen wollen, bietet das Werk klare und aspektreiche Orientierung.

Link zum Zitat
Obwohl Adel Theodor Khoury bestimmt auch allerlei mögliche Typen von „vermeintlichen Christen“ kannte? Ach, bestimmt sehr gut, würde ich mal meinen, oder?

Jedenfalls spricht sein Lebenswerk sehr dafür, dass er auch auf alle solche Fragen Punkt für Punkt eingehen konnte, und entkräften konnte, wie Du sie oben gestellt hast, und die besonders auch solche Menschen haben konnten, welche immer nur Störmanöver für das eine wollten: „Feindschaft zu anderen Wahrheiten“.

Ich finde, diese Werke von „Kai's Literaturtipps“ können alle Deine Fragen bestimmt umfassend beantworten.

Um Dir nun doch noch eine einfache und sehr gut gemeinte Antwort geben zu wollen, auf Deine obige Frage, antworte ich Dir mit einem der schönsten Zitate von Adel Theodor Khoury, der bestimmt auch allerlei Typen von „vermeintlichen Christen“ sehr gut kannte.

Zum einen liebte er diese so sehr, indem er sein ganzes Leben ihnen widmete, mit Zigtausenden von Stunden, und Tausenden von geschriebenen Seiten und Vorträgen – und zum anderen würde er sofort spannen, sogar ohne Dich persönlich zu kennen, was hinter Deiner Frage steht – und Dir deshalb diese Antwort geben, welches die richtige Antwort auf die Frage ist, die immer hinter Deinen solchen Fragen steht:

Zitat

Zitat von Adel Theodor Khoury:

"Christen und Muslime, Gläubige aller Religionen und Bürger aller Gesellschaften, alle müssen ihre Feindschaft überwinden, sich miteinander versöhnen und miteinander in Partnerschaft und Freundschaft leben und wirken."
Dieses Zitat würden bestimmt alle friedvolle Menschen sofort unterschreiben, egal, ob jemand Atheist, Jude, Christ, Muslim, - Gläubiger oder sonstiger „Andersgläubiger“ - ist! Nur für dämonische, teuflisch besetzte Menschen, welche am Liebsten noch heute als morgen einen weltweiten Glaubenskrieg haben möchten, welche „endlich“ die völlige Vernichtung unserer Welt zur Folge haben könnte, würden eine solche Zielsetzung mit allen Mitteln in der Luft zerreißen, oder?

Wobei, natürlich würden solche Menschen eine solche ehrenwerte und hehre Zielsetzung nicht offensichtlich in der Luft zerreien, denn dann würden sie sich ja selbst entlarven! Nein, solche Menschen würden halt mit „gut gemeinten Ansätzen“ dieses Ziel ganz vorsichtig in Frage stellen, und sich dabei scheinheilig verbitten, dass sie keinesfalls jemals irgendetwas anderes vorhätten, als nur den aller besten Frieden!

Aber, Du wolltest ja scheinbar ein Zitat aus dem Koran haben, welches Du gut finden könntest? Na, wenn Du nicht zu denen gehören möchtest, welche nur solche Zitate umdeuten können, und aus dem Zusammenhang reißen, welche zum Kampf gegen friedliche Menschen aufrufen würden, so wie es islamophobe Salachristen und militante Islamisten tun, dann habe ich dieses schöne Zitat für Dich, welches mal nicht aus dem Zusammenhang gerissen ist, und welches ich extra mit der Exegese und dem Kontext dazu für Dich gefunden habe:

Zitat

Es kommt gerade in der letzten Zeit vermehrt zu Übergriffen durch Personen, die sich selbst als Muslime bezeichnen. Diese Personen üben Gewalt gegen Andersgläubige aus und beleidigen somit Gott. Sie beleidigen die Lebensweise, die Gott für den Menschen bestimmt hat, weil sie den Zorn, die Angst und die Ablehnung gegenüber dem Islam mit Argumenten untermauern. Solche Menschen sind eine Gefahr, denn sie vereinfachen es, dem Satan die Menschen vom Islam abzuwenden. Darüberhinaus gefährden sie die Muslime, denn Angst und Abneigung führen unweigerlich zu Hass und somit zu Krieg.

Es ist kein Geheimnis, dass der Islam in den westlichen Teilen der Welt einen tendenziell schlechten Ruf hat. Selbstmordanschläge und Angriffe auf friedliche Andersgläubige fördern diesen schlechten Ruf. Diese Menschen, die derleiverursachen, müssen zurück auf den Weg Gottes geführt werden, sie müssen lernen, was der Koran beinhaltet. Wenn sie dies nicht tun wollen,so gibt es allen Grund, diese Personen als das zu bezeichnen, was sie sind: Leugner des Koran, denn anders ist nicht zu erklären, wie sie die grundlegendsten Anweisungen Gottes durch ihr Verhalten mit Füssen treten. Gott sagt in Sure 6 Vers 108:

”Und schmäht die nicht, welche sie statt Allah anrufen, sonst würden sie aus Groll ohne Wissen Allah schmähen. Also lassen Wir jedem Volke sein Tun als wohlgefällig erscheinen. Dann aber werden sie zu ihrem Herrn heimkehren; und Er wird ihnen verkünden, was sie getan haben.” (Rasul)

Der Glauben der Andersgläubigen soll nicht geschmäht werden! Also nicht einmal eine Beleidigung soll uns über die Lippen kommen! Weil wir sie sonst dazu bringen, vielleicht Gott zu schmähen! Weil wir dadurch diese Andersgläubigen vom Islam wegtreiben, anstatt sie einzuladen, den Islam kennenzulernen! Das ist die Folge eines solchen Handelns! Wie kann man da also annehmen, es sei legitim, Andersgläubige nur wegen ihrer Glaubenslehre zu verletzen oder gar zu töten?

Es ist zu hoffen, dass Gott diese Menschen zur Vernunft kommen lässt, doch ist es an uns, die Menschen, die sich auf dem Weg Gottes verlaufen haben, wieder an seine Rechtleitung, den Koran zu erinnern, denn es darf keine Gewalt im Namen des Islam gegen Unschuldige ausgehen!

Link zur Seite
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Q and A

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Mittwoch, 13. Juli 2016, 02:00

(M)eine Lösung für Israel

Lieber Julian!

Dass es in diesem Thread nicht um den Islam oder irgendeine andere Religion gehen sollte, sondern um Israel (und die christliche Gemeinde), wie Du gemeint hast, ist aber schon ein Widerspruch in sich, oder? Überleg' doch mal! ;)

Viele Menschen meinen ja, es könne keine Lösung für das Problem Israel geben. Und diese Menschen können sogar darin Recht haben, aber nicht weil sie selbst sich im Weg wären, sondern wohl immer die anderen...

Ich meine, für das Problem „Israel“ kann es deshalb eigentlich nur eine einfache Lösung geben, nämlich den Traum zu erreichen, dass alle Menschen aller verschiedenen Glaubensrichtungen endlich mal „miteinander“ in Frieden leben wollen, dies von ganzen Herzen erkennen könnten. Dieses Miteinander könnte die einfachste Lösung sein, von welcher jeder weiß, dass es eine der Wahrheiten ist, welche uns Menschen zu erkennen aufgegeben worden ist, oder?

Nur für sehr viele Menschen ist dies leider immer noch eine sehr unliebsame Wahrheit, die für sie leider unmöglich in die Realität umzusetzen ist, weil sie diese Wahrheit bei jeder Gelegenheit ausblenden wollen, und dann auch ausblenden müssen, wenn sie über andere „Wahrheiten“ herziehen müssen, weil man beides ja sonst nicht miteinander verbinden kann. Schuld sollen vor allem immer die „anderen“ sein, weshalb der Frieden (wegen den anderen, denen man nicht mit Liebe begegnen möchte), ja nicht möglich ist.

Doch, es sind in Wahrheit die Unterstellungen, welche immer den anderen gemacht werden, welche man gerne hochhält, und pflegt, und immer nur auf sein Recht pocht, alleine im Recht zu sein, und alleine das Recht zu haben, in diesem Land leben zu dürfen, und nicht die anderen auch!

Doch die Wahrheit und das sofortige Ende des Israel-Dilemmas wäre, wenn jeder Bewohner erkennen kann, dass jeder das Recht hat, in diesem Land leben zu dürfen, im Miteinander! Ich finde, man könnte diesen Frieden ganz leicht erreichen, wenn man jeden Bewohner beider Seiten eine Erklärung vorlegen würde, dass man persönlich sehr gerne auch mit „den anderen“ zusammenleben und zusammenarbeiten würde, wenn die Grenzen überflüssig werden könnten.

Ich bin überzeugt, dass jeder Bürger diese Erklärung unterschreiben würde. Querulanten könnte man ja in kleine umzäumte Gebiete verweisen, wo sie dann ja noch glücklicher sein könnten, als sie es vorher gewesen wären...

Alle anderen 95 Prozent der Bevölkerung könnten sich dann zu einer gemeinsamen neuen wiedervereinigten Freien Republik „Palästina & Israel“ bekennen, die praktisch durch sie selbst bezeugt wurde, in einer Art Volksentscheid, aber einem Positiven!

Wäre dies dann wahrlich als ein vorbildliches heiliges Land, welches in die Geschichte eingehen könnte? Aber, wie gesagt, dies wäre natürlich nur ein Traum, für alle jene, die so etwas niemals träumen könnten, nicht mal ohne Zaun zu ihrem eigenen Nachbarn leben können, schon nicht, und schon gar nicht solche, die so etwas „Verrücktes“ sich nicht mal im „Himmel“ vorstellen könnten..., oder?

Ich habe bei dem Referent Johannes Gerloff das Gefühl, dass er diesem Traum zugeneigt ist, und dass es nicht an ihm liegen würde, weshalb ein solcher Traum nicht Wirklichkeit werden dürfte.

Sein Vortrag, den er in Halle gehalten hat, soll auf jeden Fall schon so verstanden werden, dass man keine „Konfrontation“ scheuen soll, um auf andere Glaubensauffassungen zuzugehen. Man soll andere Glaubensauffassungen konfrontieren, ja! Aber, mit „Konfrontation“ versteht man nicht gleich zynische Fragen stellen, Fallen stellen, austricksen, und nur Rechthabereien für sich gelten lassen und für sich in Anspruch zu nehmen - sondern mit Konfrontation ist eine Begegnung gemeint, welche einen wahrhaftigen Austausch von Meinungen fördert, mit viel Zuhören des anderen, und mit viel Verstehen des anderen. Dies ist mit „Konfrontieren“ gemeint, was man dann immer in seinem Leben so hält, wenn man eben kein „Hetzer“ ist!Sozusagen haben „Hetzer“ von verständnisvoller „Konfrontation“ keine Ahnung, und verabscheuen und verdrehen sie immer nur!

Falls ich es einrichten kann, nächste Woche bei dem Vortrag dabei zu sein, werde ich Johannes Gerloff gerne dazu befragen, wie er sich eine Lösung in Israel vorstellt, und ob er persönlich als Bürger Israels eine solche Erklärung unterschreiben würde, und was er glaubt, wie viel Prozent aller anderen Menschen eine solche Erklärung unterschreiben könnten, wenn es sie jemals geben sollte...

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Leon

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Sonntag, 17. Juli 2016, 19:56

Republik „Palästina & Israel“
Die "Palästinenzer" haben bereits einen Staat (der von Israel nicht infrage gestellt wird). Warum sollen die Hebräer sich mit einem halben Staat zufrieden geben? Die Araber (auch die Palästinenzer gehören dazu wie die Bayern zu den Deutschen gehören) haben über ein Dutzend Staaten. Wenn das nicht reicht ...



wiedervereinigten Freien Republik „Palästina & Israel“
Auch du hast in Geschichte nicht aufgepasst. Man kann nur wiedervereinigen, was mal vereinigt war.


Mehr sage ich dazu nicht, dieses ewige Nahostthema ödet mich langsam an.

Stiller Mitleser

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Sonntag, 17. Juli 2016, 21:26

dieses ewige Nahostthema ödet mich langsam an.
Du hast dieses Thema doch selbst eröffnet, wieso öder es dich dann plötzlich an? Weil niemand deiner Meinung ist?

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Montag, 18. Juli 2016, 00:00

Zitat

Zitat von Leon: "Auch du hast in Geschichte nicht aufgepasst. Man kann nur wiedervereinigen, was mal vereinigt war." "Mehr sage ich dazu nicht, dieses ewige Nahostthema ödet mich langsam an."

Lieber Julian und Leon!

Weißt Du, ich habe Dir in Deinem Thread nicht deshalb geantwortet, dass Du nur irgendwelche Dinge suchen musst, die Du auf die Goldwaage legen kannst, wie beispielsweise das Wort „Wiedervereinigung“.

Weiß Du, ich schreibe meine Beiträge einfach grade mal so hin, so wie wenn ich mit Dir reden würde. Dann, wenn ich „live“ mit Dir reden würde, wären Dir solche „Kleinigkeiten“ bestimmt auch nicht so arg aufgefallen.

Jedenfalls hoffe ich dies, dass Du bei Gesprächen mehr auf den „Sinn“ achtest, was man Dir eigentlich wirklich sagen wollte.

Klar, wenn Du mich dann ständig korrigieren würdest, wenn Dir Wörter auffallen, von denen Du nicht im geringsten ahnen könntest, wie ich diese eigentlich gemeint haben könnte, dann würdest Du mir zum einen zwar einen ganz guten Dienst erweisen, dass man sehr aufpassen muss, was man sagt, besonders wenn man mit Dir redet – und zum anderen würdest Du damit ausdrücken, dass Du ja immer schnell angeödet bist, wenn Dir jemand etwas mitteilen möchte, was zu mehr Frieden, Miteinander und Verstehen führen könnte.

So, wie Deine Anmerkungen auf meinen Beitrag wieder mal ausgefallen sind, zeigst Du uns Deine langsame Verödung selbstredend ja sogar wörtlich immer deutlicher.

Vielleicht kannst Du doch noch mal eine Umkehr Deiner Verödung erreichen, und dann auch mal auf den eigentlichen Kern eingehen, den ich für Dich geschrieben hatte, nämlich dass ich für die einfachste Lösung für das Israel-Problem wäre.

Ist es dann eher nebensächlich, ob man dann von einer Vereinigung oder von einer Wiedervereinigung sprechen würde? Hauptsache, es wäre endlich Frieden, oder?

Möchtest Du dies eigentlich nicht auch? Was meint Deine Gemeinde dazu?

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Montag, 18. Juli 2016, 19:07

Für alle nochmal zur Erinnerung

Hier geht es um Israel und die christliche Gemeinde - nicht um den Islam oder irgendeine andere Religion.

Ich bitte das zu beachten. Danke!
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Adler

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Montag, 18. Juli 2016, 20:25

Akzeptiert das doch endlich!

Was meint Deine Gemeinde dazu?
Was sagt deine Gemeinde dazu, dass du Julians Thema zerredest?
Der Ton macht die Musik.

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Montag, 18. Juli 2016, 21:00

Lieber Julian, Leon und Adler!

Schön, dass Du meinst, dass das Thema nicht zerredet werden soll, und nur Wörter auf die Goldwaage gelegt werden, insbesondere von solchen Leuten, welche selbst der Meinung sind, dass „dieses ewige Nahostthema sie so langsam anödet“. Genau hier zeigt sich, wem es wirklich um das Thema geht, und wem nicht, oder?

Lieber Julian, Leon und Adler, ich kann vielleicht nicht aussschließen, dass es Dir nicht um einen Frieden in dieser Region geht, wie ich günstigerweise für Dich angenommen hatte, sondern vielleicht geht es Dir gar nur um die schöne Landschaft dort? Ist ja auch schön, denn Israel bietet wirklich schöne Landschaften, und viele biblische Standorte, welche man eindrucksvoll besichtigen kann.

Wenn dies so ist, dann hoffe ich, dass Johannes Gerloff auch ein paar schöne Fotos von Israel dabei hat, welche Dein Herz erfreuen könnten. Mir ginge es halt die ganze Zeit um etwas anderes, und ich denke, dass Johannes Gerloff auch für mich etwas dabei hat, und ich würde mich freuen, wenn auch Du dann vielleicht davon etwas verstehen könntest!

*kreuz*

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Dienstag, 19. Juli 2016, 10:00

Der „Standard Miteinander“

Lieber Julian, Leon und Adler!

Du dürftest eigentlich wissen, dass mein Lieblingswort das Wort „Miteinander“ ist. Es sollte sehr einfach sein, zu erkennen, dass überall, wo es am „Miteinander“ fehlt, es genau deshalb Schwierigkeiten gibt.

Nun habe ich mal ein sehr schönes Video aus dem Jahre 2015 von Johannes Gerloff gefunden, wo er aus der Bibel und aus der Tora heraus diesen Standard „Miteinander“ sogar am Beispiel des Landes Israel sehr schön auslegt, wie ich finde.

Deshalb habe ich aus „Johannes Gerloff – Die Ureinwohner“ für Dich folgendes Transkript ab 3:00 min. abgetippt (Sinngemäß bereinigt, und Gestikuliertes selbstverständlich sinngemäß in eckige Klammern gesetzt):



„Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir durch unseren „europäischen Nationalismus“ hier etwas [zu einseitig, oder voreingenommen herangehen]. Wir denken von „Nationalstaaten“ - dass da die Deutschen wohnen, und [dort] die Polen, und [dort] die Tschechen, und [dort] die Franzosen, und [dort] die Engländer - dass alles „schön“ durch Grenzen sauber getrennt sein „muss“.

Dieses Land hier war immer ein Vielvölkerland, wo sich Menschen aus drei Kontinenten getroffen haben, wo Menschen ganz unterschiedlicher Sprache, Mentalität, Hautfarbe, und Religion natürlich, MITEINANDER gelebt haben.

Es ist eine hochinteressante Sache, dass die Bibel von vornherein davon ausgeht - wenn wir die Tora ansehen, wenn wir die Gesetzgebung ansehen die der Mose in der Wüste Sinai bekommen hat, die war von vornherein daraus ausgelegt - dass der Fremdling, derjenige der Nicht-Jude, der Nicht-Israelit ist, hier im Land wohnten.

Es heißt dann bei Mose ganz klar, du sollst diesem Fremdling gleiche Rechte bei gleichen Pflichten geben – ihn als einen normalen Einwohner mitaufnehmen.

Es ist ganz wichtig, dass wenn wir von der Bibel her kommen, diesen Standard festhalten.

Grade weil wir in einer Welt leben, in der Völker, Völkerschaften, Religionen, Stämme, unterschiedliche Sprachen, sich gegeneinander zerfleischen. Wenn ich hier diese Kamera etwas weiter nehmen könnte, über diese Berge hinweg sehen lassen könnte, sind wenige Kilometer von hier, findet [dort in Syrien] ein furchtbares Blutbad statt. Und Sie merken das zum Teil in Europa, weil die Migranten dort zu Ihnen kommen.

Da ist es wichtig, dass wir sehen, Gott hat Menschen unterschiedlich geschaffen, und er möchte dass sie zusammenleben.

Übrigens Abraham hat sich selbst ein Leben lang als „Fremdling“ bezeichnet. Als einer der auf der Wanderschaft ist, als Migrant, und er hat das mit sehr viel Demut getan. Er hat sich vor den Einwohnern des Landes verneigt.

Er hat nicht einfach genommen, er hat das Land ihnen abgekauft. Er hat sich als Gast verhalten, der hier ein Bleiberecht möchte, aber nicht als jemand, der auf seine Rechte pocht, sondern als jemand, der dient.“




Lieber Julian, Leon, und Adler!

Wie findest Du das?

*blume*

Nick

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Dienstag, 19. Juli 2016, 18:06

Ruhe im Karton!

Q and A

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Dienstag, 19. Juli 2016, 19:00

Meine Devise: „Frage und Antwort“

Lieber Julian, Leon, Adler, und Nick!

Ich hoffe doch sehr, falls Du morgen Abend beim Vortrag dabei sein wirst, dass Du dann aber von solchen Äußerungen wie „Ruhe im Karton“ absehen wirst, oder?

Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die leider erst dann in der Lage sind, Dinge zu verstehen, oder zu glauben, oder zu glauben dass sie sie verstehen, wenn sie nur am richtigen Ort „gepredigt“ werden, und/oder nur von der richtigen Person gepredigt werden...

Du weißt das bestimmt auch, dass dies eine sehr weitverbreitete „Schwäche“ ist, die man sogar unter gebildeten Menschen feststellen kann, und ich könnte Dir viel Literatur empfehlen, wo dieses Phänomen schon oft beschrieben wurde, und dies in allen Zeiten, besonders (auch nicht neu, wie immer...) in unserer Zeit natürlich...

Ganz sicher weiß dies auch der Referent am morgigen Mittwoch, und damit sein Vortrag noch besser verstanden werden kann, und damit er nicht etwaige solche „Schwächen“ seiner Zuhörer nachhaltig übergeht, wird er bestimmt das beste Mittel anwenden wollen, welches immer am Besten hilft, vermeintlich neue Dinge besser verstehen zu können. Nämlich:

„Eine große Bereitschaft zum Dialog zu haben, zu zeigen, und aufzufordern!“


Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn jeder dort sich nicht scheut, Herrn Gerloff viele Fragen zu stellen. Er hat bestimmt gute Antworten...

Genau deshalb habe ich mich auch nach dieser Devise so genannt:

Dein „Q And A“

*blume*

Q and A

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Mittwoch, 27. Juli 2016, 20:00

Gedanken nach dem „Israel-Vortrag“

Wir drei Tacheles-Mitglieder, also Gunnar, Julian (natürlich auch „in unum“ als Leon, Adler, und Nick), und ich, haben uns also letzten Mittwoch, also nun genau vor einer Woche, in dem Ellmendinger Christlichen Gemeindezentrum zusammengetroffen, zum Israel-Vortrag.

Ich war bereits schon seit 19:00 Uhr in dem schönen großen einladenden Gebäude, also eine Stunde vor dem Vortrag. In dieser Stunde habe ich kurz mal mit dem sehr freundlichen Pastor Martin Lutzweiler gesprochen, der mir dann die Ehre verlieh, dass ich sogar auf dem schönen Flügel eine kleine Klavier-Einlage als Auftakt zum Johannes Gerloff Vortrag beitragen durfte, was mich sehr, wirklich sehr freute!!!

In dieser Stunde vor dem Vortrag habe ich vorab auch noch einige Gemeindemitglieder befragt, an was sie so beim Wort „Israel“ denken...

Naja, die Antworten erschlossen sich von „weiß nicht genau“ über „dass immer mehr Juden nach Israel zurückkehren“ bis „das Wunder, das Gott in Israel bewirkt, dass so viele Pflanzen und Bäume dort in der Wüste gewachsen sind“.

Wenn ich mir selbst diese Frage gestellt hätte, dann hätte ich sicherlich gesagt, „dass ich hoffe, dass der sogenannte Nahost-Konflikt zwischen den Israelis und den Palästinensern endlich mal friedlich gelöst wird bzw. beendet wird, zum Wohl aller dort lebenden Menschen.“

Bestimmt ist diese Antwort eine der Häufigsten, auf welche man im Allgemeinen treffen wird. Doch diese Antwort scheint für viele Menschen immer zweifelhafter und aussichtsloser zu sein, vielleicht sogar reichlich „naiv“ zu sein, wenn man eben sehr gut die lange Geschichte, und die Entwicklungen, Veränderungen, und die politischen Hintergründe des letzten Jahrhunderts bis heute auf diesem Landstrich kennt.

Wie Johannes Gerloff am Ende seines Vortrags kurz anriss, leben ja einige „muslimische Araber“ mit den „Juden“ in den israelischen Gebieten problemlos zusammen, und hier gäbe es keine Probleme beim Miteinander.

Wie Johannes Gerloff am Ende seines Vortrags allerdings auch kurz anriss, steht die Mehrheit der Palästinenser auf der Seite der Hamas. Um es mal neutral auszudrücken, möchte eine solche „patriotische Partei“ eher nicht eine friedliche Lösung nur des lieben Friedens willens, sondern möchte eher unnachgiebig um ihre „verlorenen Gebiete“ kämpfen, die ihnen ja vermeintlich genommen wurden.

Wie Johannes Gerloff am Ende seines Vortrages ebenso ganz kurz anriss, sei dieser sogenannte Israel-Konflikt unter der Bevölkerung allerdings weit weniger brisant, als wir Außenstehende in Deutschland vermeintlich glauben. Er meinte, dass die Medien und die Politiker hier manches viel zu groß „aufbauschen“ würden - viel brisanter wären nach Gerloffs Sichtweise viel mehr ganz andere (schlimmere) Konflikte auf dieser Welt.

Diese Sichtweise würde ich generell als hohe charakterliche Sichtweise werten! Denn wie man im Leben weiß, ist ja der sogenannte „Otto-Normalverbraucher“ sich sonst leider „normalerweise“ immer der allernächste, und seine Probleme sind ja immer die allerwichtigsten, und seine Probleme sind ja immer die allerschlimmsten, die die Welt jemals gesehen hätte, oder?

In sofern war dieses sonst so vermeintlich wichtige „Israel-Konflikt-Thema“ wirklich nur am Ende seines Vortrags ganz kurz angerissen zu hören, und war eigentlich NICHT sein Thema, sondern Johannes Gerloff legte sein Hauptmerk vielmehr darauf, den Gemeindemitgliedern mit vielen Ansätzen ans Herz zu legen, dass dieses Land „Israel“ vor allem ein „Schlüssel“ zu Jesus sei.

Damit hat Johannes Gerloff mal etwas viel Friedlicheres vorgetragen, wenn man dies aufnehmen konnte, und hat natürlich alle jene bestärkt, welche auch schon mal daran dachten, nach Israel reisen zu „müssen“ - und damit hat Johannes Gerloff natürlich auch alle jene in ihrer Glaubensauffassung bestätigt und nochmal rückwirkend innerlich „gesalbt“, welche schon mal in Israel waren, oder sogar schon sehr oft in Israel waren.

Doch, ich hoffe natürlich auch immer, dass solche Vorträge viele Gläubige innerlich berühren könnten, da und dort noch „mehr“ bewirken könnten, dass der ein oder andere Gläubige vielleicht mal eine ganz neue Sicht bekommt, oder wenigstens eine gute Erkenntnis mitnehmen kann, oder sogar eine noch „höhere Wahrheit“ finden kann, wie man auch „andere“ Wahrheiten verstehen kann, und mit anderen Wahrheiten umgehen kann, und umgehen sollte, was man vorher sonst so noch nicht für möglich hielt, und sich darüber sehr freuen kann, und dies dem Referenten sagen oder zeigen könnte.

Doch leider war mein Eindruck, dass der Vortrag die Zuhörer größtenteils leider eher nicht so richtig mitgerissen hat. Diesen Eindruck hatte wohl auch Johannes Gerloff selbst, als er beispielsweise bereits während des Vortrags kein begeisterndes „Feuer“ der Zuhörer über sein Thema zu verspüren glaubte, ihm einfach jegliche Resonanz fehlte, und er sogar einmal mitten in seinem Vortrag in seine Zuhörerschaft fragend etwa so reinrief „Aber ihr seid schon alle evangelisch, oder?“. Auch nachdem Johannes Gerloff nach dem Vortrag noch zur Befragung zur Verfügung stand, sah er für mich am späten Abend leider noch relativ „unzufriedener“ und „abgeschaffter“ aus...

Schade! Denn ich fand es sehr schön, was er im Vortrag erzählte. Egal, ob man vielleicht seine Auffassung teilen oder nicht teilen könnte, oder wenn man seine Auffassung langweilig findet, weil man sie so schon lange hat - wie auch immer – so finde ich, dass seine Auffassung eine weitgehend sehr positive Auffassung ist, und sehr gut gelungen, und anschaulich und verständlich von ihm dargestellt wurde.

Ich sage zu Johannes Gerloff jedenfalls gerne dies:

"Vielen Dank, gerne wieder!"

*applaus*