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Happy Pingu

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Freitag, 7. Juli 2017, 22:00

Die Akustik der Elbphilharmonie, und darüber hinaus...



Die leider schlechteste Akustik, die ich jemals gehört habe - ich bin sehr unglücklich!

Heute Abend wurden zum Abschluss des ersten G20 Gipfeltags die Staats- und Regierungschefs in die Hamburger Elbphilharmonie eingeladen, zur Neunten Sinfonie von Beethoven.

Ich habe das Konzert eben live in Phoenix gesehen, und bin nun praktisch untröstlich enttäuscht von der katastrophalen Akustik dieses Konzerthauses.

Ich sage mal, ich höre mir so ein Konzert immer auch so an, dass ich hoffe, dass Menschen welche diese Sinfonie bislang noch nicht so genau kennen, dann bei solchen Ereignissen vielleicht merken können, wie großartig doch so eine Sinfonie sein kann, und vielleicht da und dort mal „gefesselt“ sein könnten, was sie da hören.

Da gibt es so viele Stellen in dieser Sinfonie, bei denen ich mir immer vieles im Kopf durchgehen lasse – wie beispielsweise wenn im 4. Satz der „Marsch“ beginnt, dann könnte es sein, dass manche Klassik-Banausen, die nur „gezwungenermaßen“ im Konzert sitzen, vielleicht an eine Szene im Stanley Kubrick Film „A Clockwork Orange“ denken, und gar nicht wussten, dass es sich bei diesen Klängen um Beethoven handelte, und vielleicht bei diesen charakteristischen „Triangeln-Klängen“ gleich schon mal etwas mehr aufmerksam hinhören, und nun doch etwas Spaß haben, und sich wenigstens an die Filmszene erinnern, usw. Bei dieser Stelle wurde sogar mal kurz Donald Trump gezeigt, und ich habe ihn angeschaut, ob er vielleicht so eine Erinnerung an diesen Film bekommt. Auch wenn ich glaube, dass er Clockwork Orange bestimmt gut kennt, habe ich aber keine derartige Reaktion von ihm gesehen.

Doch, was wundert dies, denn wo war denn nur die Triangel bei dieser Stelle in der Elbphilharmonie zu hören? Ich habe sie nicht gehört, nur plantschige „Becken“ habe ich gehört, die Triangel ging bei mir leider unter...

Wobei doch in vielen Kritiken genau dies nicht passieren sollte, denn wie schon vielfach schon in Kritiken über die Akustik der Elbphilharmonie beschrieben wurde, würde die Elbphilharmonie ja absolut „jeden Klang“ - aber auch „jeden Fehler“ - schonungslos transportieren und aufdecken...

Das stimmt allerdings, dass man praktisch jeden „Fehler“ hört. Und nun weiß ich auch, was damit gemeint war, nach dem heutigen Konzert. Denn die Musiker haben natürlich keine „Fehler“ gemacht, aber die Instrumente selbst haben oft viele „rauhe“ Nebenklänge, welche sich in einem Konzertsaal sonst eigentlich mit dem Klang der vielen Instrumente und dem Hall „vermischen“ und gar nicht auffallen, oder von dem „Holz“ der Wände „verschluckt“ werden können...

Nicht so allerdings in der Elbphilharmonie – da werden diese „rauhen“ Nebenklänge viel stärker hervorgehoben, und extra heraus poliert - während die Klänge, die man eigentlich produzieren wollte, es sehr schwierig haben, sich entwickeln zu können. Und „Holz“ ist ja eben auch keines zu sehen, sondern nur „Kalk“ oder so...

So kommen die „rauhen“ Nebentöne ähnlich raus wie mit einem billig-CD-Player, welcher ständig Lärm macht, wenn sich die CD dreht, und man diesen CD-Player extra noch auf einen großen Resonanzkörper gestellt hat, um ja auch noch jede Umdrehung der CD aus jeder Ecke des Konzertsaals hören zu können.

Was wäre nur gewesen, wenn Donald Trump eine Chips-Tüte dabei gehabt hätte, und diese verspeist hätte? Klar, das wäre lustig gewesen – und in keinem anderen Konzerthaus auf der Welt wären diese Geräusche klarer „transportiert“ worden als in Hamburg.

Na, wollen wir wenigstens froh sein, dass dies nicht passiert ist!

LG

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Samstag, 8. Juli 2017, 21:37

Ich las vorhin irgendwo im Internet eine Konzertkritik, in der alles sehr positiv dargestellt wurde.
Vielleicht klingt das ja, wenn man tatsächlich dort im Saal sitzt, wirklich viel besser als auf der Aufnahme, die Du hörtest. Es kommt ja auch sehr darauf an, wo man (oder das Mikrofon) sich befindet, wenn man zuhört.

Möglicherweise hat man ja das Triangel an anderen Stellen doch rausgehört. Immerhin handelt es sich ja um eine relativ hohe Frequenz, die deshalb in jedem Saal auch punktuell sehr unterschiedlich beim Zuhörer (oder eben beim Mikro) ankommen kann. Du weißt ja: Je höher die Schallfrequenz, desto leichter lässt sich der Schall (auch unbeabsichtigt) abschirmen.

Weißt Du, ob das Triangel ein eigenes Mikro hatte?

Einen schönen Abend,

Gunnar
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Happy Pingu

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Sonntag, 9. Juli 2017, 02:00

Lieber Gunnar!

Vielen Dank, dass Du Dich mit meinem Beitrag beschäftigt hast, dass Du Dir Gedanken gemacht hast, ob die Akustik vielleicht nur an der Aufnahme gelegen haben könnte, und ich dann vielleicht doch nicht so unglücklich über die Akustik der Elbphilharmonie sein bräuchte, was mich ja freuen würde...!!!

Nur, ich würde mich nicht wundern, dass es auch anhand jeder Tonaufnahme ebenso verschiedene Auffassungen über die Akustik geben wird, genauso wie es auch verschiedene Auffassungen zu den Interpretationen der Neunten immer geben wird...

Ich habe mir meine gestrige Kritik nochmal selbstkritisch angesehen, und das Konzert auf YouTube noch mal öfters angehört, und mit anderen Aufnahmen von anderen Konzertsälen verglichen, und auch die „Full-Score-Noten“ der Neunten an der Stelle angesehen, an welchen mir die Triangel gestern zu sehr unterging...

Und so darf ich mal meine gestrige Meinung zur Akustik der Triangel etwas revidieren – aber nur zur Akustik dieser Triangel! Von der allgemeinen Akustik der Elbphilharmonie bin ich nach wie vor sehr enttäuscht, leider!

Nun möchte ich etwas mehr auf meine musikalische Auffassung der Triangel eingehen.

Diese Triangel kommt auch in vielen anderen, sogar in den meisten Konzertsälen, auch nur sehr dürftig zum Erklingen, und wird oft noch viel schlimmer von den Becken übertönt, als es mir gestern in der Elbphilharmonie aufgefallen ist. Im Vergleich zu vielen anderen Konzertaufnahmen war diese Triangel in der Elbphilharmonie also sogar noch deutlich besser hörbar, als bei den meisten anderen Konzertaufnahmen, wie ich feststellen konnte.

Aber halt nach meiner musikalischen Auffassung, woher diese auch immer herkommen mag, müsste für mich die Triangel immer noch viel klarer und viel heller herauszuhören sein. Und das Becken sollte nur gerade noch hörbar als „Klang-Schatten“ zu jedem zweiten Schlag der Triangel als eine Art „Hall“ fungieren – das fände ich musikalisch viel passender, und auch viel „friedlicher“ und „freudiger“, was ja die Hauptaussage der Neunten Sinfonie sein sollte - eben ein ganz heller erstrahlender „Friedens-Marsch“ - statt plantschige „Wuff-da-da“ Becken wie von einer animierten „Biersaufen-Volksfest-Militärkapelle“, was für mich die ganze Sinfonie völlig abwertet und ins Gegenteil versetzt, als es eigentlich (für mich) Sinn machen würde, und gedacht sein sollte...

Da ich alle „Full-Score-Noten“ von allen Beethoven Sinfonien habe, habe ich mal diese betreffende Stelle abgescannt:



Auf Seite 194 sieht man, wie das tiefe Fagott und die große Trommel (Gran Cassa) zusammen die ersten synkopischen „Pulse“ durch die Leere markieren. Dann auf Seite 195 (grün umrandet) schlägt die Triangel auf der 1 und auf der (vermeintlichen) 3, und das Becken und die große Trommel dürfen nur auf der 1 sein.

Wenn aber die Becken und die große Trommel zu laut sind, dann hört man die Triangel auf jeder 1 gar nicht mehr, und nur noch viel zu leise immer dazwischen, wie als wenn umgekehrt jetzt die Triangel als „Echo“ jeder 1 fungieren würde. Das kann nicht richtig sein, wie ich meine.



Weil die gestrige Vesion von YouTube rausgenommen wurde, ist hier eine ähnliche Version wie gestern, wo die Triangel zwischen den Becken für mich unverständlich zu leise war und „unterging“, ab 58:30 min.


Doch ich habe nun auch eine bessere Aufnahme der Neunten gefunden, welche „meiner“ Auffassung an dieser Stelle mehr entspricht, wo die Triangel „oben“ ist, ab 11:08 min.



Und ich kann nur sagen, dass auch wenn diese vordergründigere Triangel in dieser Aufnahme noch nicht gleichmäßig genug geschlagen wurde, ich dennoch das größte Augenmerk auf die viel bessere Gesamtakustik dieser Aufnahme legen möchte, gegenüber dem "Gequietsche", wie ich die Akustik der Elbphilharmonie nennen würde, leider!

Naja, Musik ist halt auch ein "weites Feld"...

ML

Happy Pingu

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Donnerstag, 13. Juli 2017, 00:00

Die Neunte, und ihre 90 Sekunden "Doppelfugato"

Also, nicht dass der Eindruck entstehen könnte, dass es mir bei dieser wunderbaren Neunten Sinfonie von Ludwig van Beethoven immer nur auf die perfekte Akustik oder nur auf „die Triangel“ ankäme und alles andere für mich vielleicht nur haufenweise „Nebensache“ wäre - habe ich mir nun mal vorgenommen, mal eine andere wirklich herausragende Stelle dieser Sinfonie zu beleuchten, die vielleicht mit zur höchsten Genialität in der Klassischen Musik überhaupt gehört, und so direkt vielleicht noch gar nicht jedem aufgefallen sein könnte....

Na, um welche besondere nur etwa 90 Sekunden kurzen Stelle im vierten Satz von Beethovens Neunte kann es sich hierbei wohl nur noch handeln?

Klar, jetzt wissen wir alle, was ich meine – denn es kann sich natürlich nur um das geniale „Doppelfugato“ handeln - ist ja auch „echt der Hammer“ das Teil - das weiß man ja - keine Frage!

Wer aber nun eher „Hä?“ gedacht hat, für den freue ich mich, dieses Doppelfugato nun näher zu bringen, und nun auch auf den bereits angesprochenen Soundtrack des Films „Clockwork Orange“ zurückzukommen.

In dem Film gab es nämlich ein paar Synthesizer-Versionen der Neunten, bestehend aus den exakt gleichen Noten wie für das Orchester, in welchem gerade diese Synthesizer-Version die unglaubliche Genialität dieses Doppelfugatos noch besser deutlich machen kann, als mit den gewohnten originalen philharmonischen Instrumenten, wie ich meine!

Unglaublich, wenn man bedenkt, dass Beethoven diese Noten zum einen ohne technische Hilfsmittel aufs Papier gebracht hat, also ohne Tonbänder und ohne Computer – und zum anderen konnte Beethoven beim Fertigstellen dieser unglaublichen Sinfonie schon lange gar nichts mehr hören...

Ich hoffe, diese Stelle, die ja nur 90 Sekunden dauert, lädt ein, auch mal wirklich mehrschichtige fantastische Klangreisen nachvollziehen zu können, bei welchen einem doch wirklich die Spucke wegbleiben muss, und man dann diese Klangreisen ja eigentlich doch nie wirklich völlig nachvollziehen kann, weil sie eben immer noch viel zu genial sind, und eben viel mehr als nur beiläufige „Zufallsprodukte“ sein können, mal so gesagt, oder?



Hier nun ein Soundtrack Teil der Neunten von Wendy Carlos, der „Friedens-Marsch“ ab 2:30 min, und das Doppelfugato ab: 4:09 min.

Ich finde, wenn man mal diese Synthesizer-Version gehört hat, dann kann man dieses Doppelfugato auf jeden Fall noch besser wertschätzen, wenn man es dann auch wieder mal in der Original-Besetzung im Konzert hört, egal dann, in welcher Philhrmonie und welcher Akustik...

Nun noch was:

Beethoven hat ja alle Noten seiner Sinfonien „nur“ als „Full-Score-Orchester-Versionen“ geschrieben, was jahrelange Arbeit genug umfasste, bzw. sein ganzes Leben...

Doch nachträglich gelang es noch dem Komponisten Franz Liszt, neben seinen eigenen Kompositionen auch noch alle Beethoven Sinfonien durch jahrelange und schwierige Arbeit auch noch in Klaviernoten umzuschreiben.

Diese sind als „Beethoven/Liszt Klaviertranskriptionen“ bekannt - aber es gibt praktisch niemanden auf der Welt, der diese schwierigen Klaviernoten fehlerfrei und vollständig nachspielen kann...

Niemanden? Nein! Ein unbeugsamer französischer Pianist namens Cyprien Katsaris hörte nie auf, sich diesen schwergängigen Klaviernoten zu stellen und solange Widerstand zu leisten, diese Klaviertranskriptionen so lange zu üben, bis er zum weltweit einzigen Pianist wurde, der uns diese Sinfonien-Versionen auf einem Klavier vorspielen konnte.



Hier nun, die Neunte von Cyprien Katsaris solo auf Klavier gespielt, der „Friedens-Marsch“ ab 52:25 min, und das Doppelfugato ab: 54:00 min.

Unglaublich, solche schwierigen Noten ganz alleine auf einem Klavier zu spielen, oder?

Und es sei schon noch mal erinnert, dass Ludwig van Beethoven dies alles niemals richtig „gehört“ hat, sondern sich nur in seinem inneren Ohr vorgestellt hat.

ML

Happy Pingu

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Sonntag, 30. Juli 2017, 00:00

Die Waldsteinsonate, und ihre 45 "Feuerwerk-Sekunden"

Manchmal (bis öfter) driften manche Themen ja immer etwas vom eigentlichen Thema ab..., was ja verschiedene Gründe haben kann..., aber manchmal ist das innerhalb der Musik aber auch nicht anders, aber bei der Musik sogar manchmal extra erwünscht!

Denn bei mancher Musik gibt es sogar den besonderen Zweig, dass man als Komponist oder als Interpret in der Lage dazu sein sollte, „mehr“ verschiedene „neue“ Welten innerhalb eines Musikstücks „aufzumachen“ und „herauszuarbeiten“, und somit so gut wie möglich mit seinen Zuhörern dorthin „abdriften“ zu können...

Aber, wenn man noch gar keine besonderen Stellen in der Klassischen Musik kennt, und auch sonst darin nicht wirklich „eintauchen“ kann, wie soll man dann wissen, was eine gute Interpretation ist, und was eine gute Akustik eines Konzerthauses ausmacht?

Deshalb meine ich, kann man ja mal etwas vom Thema „Akustik“ abdriften, und noch ein paar kurze und besondere Stellen der Klassischen Musik herausstellen, damit man auch weiß, weshalb man überhaupt solche teuren Konzerthäuser erschafft.

Dann kann ma ja später in diesem Thread wieder zum Thema „Die Akustik der Elbphilharmonie“ zurückkehren, wenn es da neue Ereignisse oder Erkenntnisse über die Akustik gibt - oder falls ich selbst mal in der Elbphilharmonie zu Gast gewesen wäre, und dann ...grr... gerne über meine direkten Eindrücke dies hier auch noch sehr genau berichten könnte.

Da ich in meinem letzten Beitrag ja ausführlich das kurze unglaubliche „Doppel-Fugato“ Beethoven's Neunter Sinfonie herausgestellt hatte, wollte ich einfach gerne noch mal so eine kurze besondere Stelle aus den Werken von Beethoven herausstellen, welche nur so um die 45 Sekunden aus der „Waldstein-Sonate“ heraus „blitzt“, weshalb diese kurze Stelle auch beim gelegentlichen Anhören viel zu leicht überhört werden könnte.

Es sind die perlenden „Triolen-Wellen“ von Beethovens „Waldstein-Klaviersonate“, die ich hier mal als „Feuerwerk“ bezeichnen möchte. Diese Stelle ist auf jeden Fall sehr viel leichter zu spielen, als dieses Doppel-Fugato der Neunten vom vorigen Beitrag - aber dennoch ist es eine schwierige Stelle, die nur von wenigen Meister-Pianisten so richtig „locker“ und „perlend“ gespielt werden kann, um als Zuhörer dabei schön tief darin „eintauchen“ zu können...

Ich habe mal drei hervorragende Aufnahmen herausgesucht:




Zuerst bevorzugte ich immer Alfred Brendel anzuhören, welcher der erste Pianist war, der alle 32 Klaviersonaten von Beethoven auf Schallplatten aufnahm, und für mich sicherlich als die „Reverenzklasse“ für Klaviersonaten gilt. Er ist zudem noch der "Woody Allen" der Pianisten, könnte man manchmal sagen!
Sein „Feuerwerk“: Von 5:35 bis 6:22 min




Dann habe ich noch Daniel Barenboim ausgewählt, der „Maestro“, welcher in diesem Thread auch Beethovens Neunte Sinfonie (MIT HÖRBARER TRIANGEL) dirigierte! Eben ein wunderbarer großer Dirigent, Pianist und Master-Class-Lehrmeister, der auch immer alles gibt, um nur das Beste zu geben!
Sein „Feuerwerk“: Von 5:52 bis 6:40 min


Mari Kodama / Quelle - Copyright



Und dann habe ich noch Mari Kodama ausgewählt, vielleicht noch ein Geheimtipp für manche, eine ebenfalls sensationelle Pianistin, die noch dazu wunderbar aussieht, und mit einem ebenso berühmten Musiker verheiratet ist! Leider hört man sie in diesem Video nur, ohne sie zu sehen - aber man kann ja immerhin mal wählen, ob man sie beim Zuhören oben im Bild ansehen möchte, oder ob man auch mal „nur“ die Noten mitlesen möchte...
Ihr „Feuerwerk“: Von 5:22 bis 6:11 min

ML

Singender Taxifahrer

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Dienstag, 1. August 2017, 09:49

Guten Morgen,

echt stark, das Stück. (die Musik). Ich habe mal versucht, die Noten mitzuverfolgen, aber das ist schon schwierig, besonders bei den schnellen Passagen, bei denen einem das Wort "presto" zwangsläufig in den Sinn kommt, auch wenn es in den Noten nicht steht.

Ja, Beethoven war schon ein sehr guter Komponist.

Einen schönen Tag noch,

Gunnar
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Happy Pingu

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Mittwoch, 2. August 2017, 00:00

"Verlängerungs-Haltebögen"

Lieber Gunnar!

Vielen Dank, dass Du Dir die Stücke so genau angehört und angesehen hast, das freut mich wirklich sehr!

Natürlich weiß ich ja, dass Du Noten lesen kannst, und natürlich kann man bei solchen schnellen Presto Stücken schon mal kurz den Anschluss verlieren, wo man eigentlich bei den Noten grade sein soll...

Dir muss ich ja niemand mehr was über die „Notenlehre“ erklären, das weiß ich natürlich. Aber wenn es schon „uns“ beiden Notenverstehern manchmal schwer fällt, solche Noten richtig mitzulesen, dann kann man annehmen, dass es anderen Mitmenschen noch viel schwerer fällt, bei solchen Noten mitzulesen, oder?

Deshalb möchte ich mich nun mal an alle anderen Mitleser wenden, und ihnen eine Sache näher bringen, welche aus meiner Sicht das größte „Ding“ ist, was einen „aus der Bahn“ werfen kann, wenn man im Notenbild darauf trifft!


Liebe Musikfreunde!

Wenn man das vorige Video von 5:37 bis 5:51 min anhört, und dabei die beiden unteren Noten-Fotos mitliest, welches Foto stimmt dann vermeintlich besser mit dem Gehörten überein, und ist möglicherweise leichter mitzulesen?



Könnte es vielleicht sein, dass man bei Foto "B" viel besser mitlesen kann? Denn, sind nicht bei Foto "A" Noten dabei, die man gar nicht hört, die da eigentlich gar nicht stehen dürften?

Ja, wenn ihr dies auch so seht, dann war dies mein Plan, dass man dies erst mal so meinen soll! Trotzdem, auch wenn es mir sehr Leid tut, ist Foto "B" falsch, und Foto "A" ist richtig! Aber warum?

Okay, diese Sache hat mit „Haltebögen“ zu tun - für „Tonverlängerungen“!

Mal so gesagt: Wenn ein Ton länger „liegen“ bleiben soll, als sein „Notenlängenwert“ zunächst anzeigt, dann kann jeder Notenlängenwert „verlängert“ werden, indem man mit sogenannten „Haltebögen“ weitere Noten in der selben Notenhöhe dazuschreibt, die dann eben NICHT mehr „angeschlagen“ werden dürfen, sondern nur noch länger „nachklingen“ sollen, wenn so ein Haltebogen zwischen diesen Noten steht!

Anmerkung: Das Foto "B", bei welchem ich alle Haltebögen und ihre Haltenoten für die linke „Bass-Hand“ entfernt habe, sieht für einen Profi Musiker sogar schon auf den ersten Blick sehr „fehlerhaft“ aus, denn ohne diese Haltebögen ohne ihre Haltenoten stimmt vieles anderes in der Notenlehre nicht mehr, weil nun diverse „Pausenzeichen“ eingesetzt werden müssten, usw. …

Ich wollte aber nun nicht wieder neue Zeichen wie solche Pausenzeichen einführen, sondern es sollte möglichst mit einem einzigen kurzen Blick auf die beiden Fotos möglich werden, zu erkennen, welche Noten wegen den Haltebögen „weg“ gedacht werden müssen, was dann an Noten übrig bleibt, was Foto "B" zeigt, was wirklich „gespielt“ bzw. „angeschlagen“ wurde.

Ich glaube, wenn man meinen Vergleich der beiden Notenbilder verstehen konnte, dann kann man auch künftig Notenblätter besser mitlesen, wenn man dazu die Musik hört, weil man sich dann nicht mehr wundern muss, wenn plötzlich Noten auftauchen, die man ja eigentlich gar nicht hört, weil man dann weiß, dass dies ja dann nur Haltenoten mit Haltebögen sind, die ja nur den Klang verlängern sollen - und sonst gar nichts... (frei nach Marlene Dietrich) !!!

Anmerkung: Es soll ja neben diesen „Haltebögen“ auch noch die sogenannten praktisch unnötigen „Bindebögen“ geben. Diese Bindebögen sehen praktisch genau so aus, wenn man will, aber solche Bindebögen sollen das gesamte Notenbild nur etwas „schwungvoller“ aussehen lassen, sag ich jetzt mal etwas spartanisch. Diese Bindebögen sind bei Foto "B" ja auch dabei, und NICHT weg retuschiert wurden. Also, wenn ein Bogen mehrere Noten „verbindet“, die meist auch verschiedene Tonhöhen haben, dann werden in diesem Fall alle Noten gespielt, keine Note darf dann „weggedacht“ werden - soviel nur mal als Anmerkung!

Ich hoffe, meine kleine Retusche mit dem „Wegzaubern“ von den „liegengebliebenden“ Noten bei „Bindebögen“ hat sich gelohnt, und diese Sache ist dadurch etwas verständlicher geworden, und nur dies wollte ich gerne!

ML

Singender Taxifahrer

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Mittwoch, 2. August 2017, 12:29

Hallo, Happy Pingu,

bei den Bindebögen muss ich Dir doch ein wenig widersprechen. Sie heißen ja nicht aus Langeweile "Binde"-bögen. Hier sollen die aufeinanderfolgenden Töne "gebunden" wiedergegeben werden. Beim Piano ist der Unterschied zum Spielen ohne diese Bindebögen natürlich gering, da ein Klavierspieler eh alle Töne einzeln anschlagen muss, aber es könnte schon ein Unterschied darin liegen, dass das Pedal vielleicht gedrückt gehalten wird. Beim Singen bedeutet das, zwischen den Tönen/Silben nicht abzusetzen/zu atmen. Die Stimme klingt weiter, während die Tonhöhe den Noten entsprechend geändert wird. Unser Dirigent nennt diese Technik "legato" und legt auch immer sehr viel Wert darauf. Legato erzeugt einen Eindruck der Ruhe, der Gleichmäßigkeit und auch des Schwunges.

Das krasse Gegenstück zum Legato ist das Stakkato, wo jeder Ton bewusst neu angesetzt wird und jede Bindung vermieden werden muss.
Stakkato wirkt bei höherem Tempo druckvoll, energiegeladen und auch etwas aggressiv. Bei langsameren Tempi scheint es Verhaltenheit, Flüstern oder Geheimnis zu suggerieren. Also eine völlig andere Grundstimmung. Das ist ähnlich unterschiedlich wie der Kontrast zwischen Moll und Dur.

Man kann natürlich sowohl das Legato als auch das Stakkato ebenso mit Dur als auch mit Moll kombinieren, was musikalisch sehr interessant sein kann.

Vielleicht findest Du ja aufgrund Deines größeren Werkerepertoires auch einige gute Beispiele dafür. Ich habe zwar das eine oder andere im Ohr, aber keine Ahnung, wie die heißen. ;)

musikalische Grüße,

Gunnar
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Freitag, 4. August 2017, 18:00

Lieber Gunnar!

Ja, natürlich sind diese „Bindebögen“ schon mehr als nur „Zierde“, das stimmt natürlich schon, was Du dazu alles sehr gut ausgeführt hast.

Aber ich würde die Bedeutung der Bindebögen nicht allzu hoch stellen, und ich würde diese Bögen auch gar nicht vermissen, wenn sie im Notenbild mal mehr oder weniger „vergessen“ oder „ausgelassen“ wurden, dies ist für mich wirklich nicht von Belang, wenn ansonsten die Noten richtig gut geschrieben sind!

Auch wenn mal etwaige „wichtigere“ Bindebögen mal fehlen würden, dann ist dies für mich immer noch lange nicht so schlimm, als wenn gleich die gesetzten Noten, Vorzeichen, Notenwerte und oder Takte gar nicht stimmen, und man dies alles wieder mal ständig selbst ausbessern muss, wie es mir immer wieder begegnet...

Ich kann mich beispielsweise erinnern, wie Du vor zwei Jahren die Noten für zwei Gitarren des Weihnachtsliedes „Es ist ein Ros' entsprungen“ vor Dir liegen hattest, und wie Du dieses Stück zusammen mit einem zweiten Gitarristen eingeübt hast.

Kannst Du Dich noch daran erinnern, als ich euch beiden beim Üben zuhörte, und wie ich mich damals beim Zuhören aber immer wieder an einer bestimmten Stelle „gewunden“ habe, weil eine Stelle dieses Stück mir immer meinen Magen „umdehte“, weil für mich etwas an diesem Stück nicht stimmen konnte?

Als ich jedoch dann genauer in die Noten sah, habe ich gesehen, dass dieser Fehler nicht an euch lag, sondern dass dieser Fehler in euren Noten lag!

Wenn ich Zeit gehabt hätte, und wenn der Auftritt von euch beiden nicht unmittelbar bevorgestanden hätte, dann hätte ich diese Noten schnell noch verbessern können, und noch heute denke ich daran zurück, dass ich es vielleicht doch noch schnell hätte machen sollen, auch wenn ihr dann dieses Stück wieder ganz von vorne hättet neu üben müssen, was aber in der Kürze der Zeit vielleicht schon zu überstürzt gewesen wäre.

Bei diesen Noten waren aber nicht irgendwelche etwaige fehlenden „Bindebögen“ schuld an dem Fehler, sondern eben die gesetzten Noten selbst!

Wie wäre es, wenn Du diese Noten von damals hier rein stellen würdest?

Dann können wir uns diesen Fehler noch mal ansehen, und ich würde diesen Fehler dann gleich korrigieren, sodass Du das nächste Mal dieses Stück viel schöner mit einem zweiten Gitarrist spielen könntet, was dann wirklich schön klingen würde! Ich kann mich erinnern, dass es nur eine kleine Sache war, nur 1 bis 2 Sekunden die da völlig falsch lagen, was nur mit viel zu kurzen Notenwerten an einer Stelle zu tun hatte, und man vielleicht nur noch ein oder zwei Noten in dieses Notenblatt einfügen bräuchte, damit dieses Lied richtig aufgeht!

Ich liebe dieses Weihnachtslied sehr, es kann wunderschön sein, wie beispielsweise bei diesem folgenden wunderschönen Flashmob, oder?



War bestimmt eine schöne Akustik in diesem Bahnhof, und für viele Reisende ein unvergessliches Erlebnis!

Natürlich kann ich verstehen und respektieren, wenn jemanden dieses Lied gar nicht gefällt, oder nur zu Weihnachten gefällt, wie auch immer. Meine Liebe zur Musik (und zum ganzen Leben) ist aber nicht nur abhängig vom richtigen Ort, dem richtigen Raum, und nur bei der richtigen Zeit, und deshalb kann ich auch im Sommer solche schönen Aufnahmen hören und genießen!

Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn Du nicht an "Copyright-Probleme" denken würdest, wegen solchen wohl längst „Allgemeingut-Noten“ wie „Es ist ein Ros' entsprungen“ für zwei Gitarren, und Du diese Noten von damals wiklich fotografieren und hier posten könntest – dann mache mich gleich ans Werk, und korrigiere diese Noten endlich, zu gerne sogar, was ich ja damals schon machen wollte!

ML

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Mittwoch, 16. August 2017, 23:00

Ein romantischer Ausflug in das „Konzerthaus Kopenhagen“


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Es gibt augenscheinlich schon Ähnlichkeiten beider Konzertsäle, so wie beispielsweise die Tribünen ringsherum um die Bühne angeordnet sind, was sowohl in der Elbphilharmonie als auch in dem Konzerthaus Kopenhagen der Fall ist.

Auch soll es sehr gemischte Meinungen über die Akustik des Konzerthauses in Kopenhagen geben, wie ich in ausführlichen dänischen Artikeln lesen konnte. Doch wirklich schlechte Akustikaufnahmen habe ich vom Konzerthaus Kopenhagen bislang noch nicht selbst hören oder entdecken können, aber natürlich bin ich wegen der Akustik der Elbphilharmonie schon etwas kritischer geworden, was dieses Thema angeht.

Mit der Akustik jedenfalls, wie sie beim folgendem nächsten klassischen Meisterwerk im Konzerthaus Kopenhagen erklang, bin ich jedenfalls schon sehr zufrieden, würde ich mal sagen, so wie dieses wunderbare Konzert jedenfalls bei dieser Aufnahme rüber kommt!

Und nun zu dem Klassischen Stück, welches zwar ganz anders ist als die vorigen Stücke - aber weil es mir auch am Herzen liegt, und zu meinen Lieblingsstücken einfach dazugehört.

Also, wenn man mich fragen würde, welches ein wirkliches herzergreifendes und romantisches Klavierkonzert wäre, welches spannend und berührend zugleich wäre, dann würde ich sofort an „das“ Klavierkonzert von Edvard Grieg denken!

Warum habe ich „das“ in Anführungsstriche gesetzt? Weil es nur ein einziges Klavierkonzert von dem norwegischen Komponisten Edvard Grieg gibt, und somit braucht man sich eigentlich gar keine „Opus-Nummer“ oder sonstige Bezeichnungen merken, weil es ja eben sowieso nur dieses eine von Edvard Grieg gibt.

Trotzdem, wenn man möchte, kann man sich ja mal merken, dass es sich um das „Klavierkonzert in a-Moll“ von Edvard Grieg handelt.


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Edvard Grieg's Musik wird von vielen Musikliebhabern immer wieder gerne mit den „romantischen“ Landschaften von Norwegen assoziiert, mit den vielen norwegischen steilen Fjorden, tiefen Schluchten und imposanten Wasserfällen, usw., die sich so abwechslungsreich aneinanderreihen können. Das sind wirklich sehr schöne und passende Assoziationen zu dieser malerischen romantischen inspirierenden Musik, und ich selbst kann mich diesen Assoziationen beim Anhören dieser Musik kaum verwehren, und ich finde dies auch gut so!

Deshalb habe ich mal ein paar solche schönen Fotos (alle lizenzfrei) von solchen norwegischen Landschaften/Sehenswürdigkeiten zusammengestellt, an die man bei seiner Musik denken kann, und die vielleicht wirklich für Edvard Grieg's Musik einen großen Einfluss gehabt hatten, und somit Edvard Grieg alle Schönheiten des Landes in praktisch ewige und unvergängliche Musik verwandelte...


Quelle/Copyright

Nun zum Konzert, in welchem die preisgekrönte Pianisten Alice Sara Ott am Flügel sitzt, und diese schwierigen Noten wirklich ganz bewundernswert gefühlvoll aufleben und erklingen lässt.



Besonders schön finde ich immer die so vielen einzelnen verträumten Stellen, wie zu hören beispielsweise auch von 22:56 bis 24:45 min.

Ich wünsche nun viel Genuss beim Hören und Träumen

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