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Happy Pingu

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Sonntag, 25. Januar 2015, 16:00

Was ist eigentlich Freiheit?

Unser freies Forum...
ja, es ist ja ein „freies“ Forum!

Aber, was heißt das eigentlich?

Wozu soll das eigentlich gut sein, wenn sich immer andere Meinungen durchsetzen, die nur doof und blöd sind...“, mag manch sich der ein oder andere hier schon mal gefragt haben, und dann könnte man schon mal die Lust verlieren, in so einem „freien“ Forum noch dabei zu sein, oder?

Doch es gibt einen guten Grund, warum manche doch gerne hier sind, ohne esgenau ausdrücken zu können, trotz allem!

Dieser eine Grund, warum man gerne dabei ist, ist der, wie man seine Freiheit nutzt und klarstellt, gegenüber anderen!

Aber - wenn es nicht mehr so gut läuft für jemanden hier, dann wäre es vielleicht hilfreich, über die Bedeutung des Wortes „Freiheit“ nachzudenken!


Ich habe da ein kurzes Video gefunden, was den Begriff von „Freiheit“ mal genauer unter die Lupe nimmt, und siehe da – da sieht es auch nicht mehr so „rosig“ aus, sondern genau so wie hier inTacheles, was alles mit „Freiheit“ verbunden ist...


Philosophisches Kopfkino - Was ist Freiheit? - YouTube
oder auch hier: 3sat.online - Mediathek: Was ist eigentlich Freiheit?


Hier habe ich mal einiges aus dem Video abgetippt:

Was ist eigentlich Freiheit?

Laut Lexikon:
  1. Die Möglichkeit ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten
    auswählen zu können.
  2. Die Autonomie eines handelnden Subjekts.
Es gibt die:
  1. Freiheit der Meinung
  2. Freiheit des Willens
  3. Freiheit der Handlung
  4. Freiheit Wählen zu dürfen „wen man möchte“
  5. Freiheit zu zweifeln, usw.

Grundsätzlich lässt sich die Freiheit in zwei Lager unterteilen:
  1. die negative Freiheit, weil/wenn man nicht weiß, was man mit seiner Freiheit in seinem Leben anfangen soll.
  2. die positive Freiheit, weil/wenn man die Freiheit in seinem Leben glücklich zu nutzen versteht.
Aber, bin ich „frei“, wenn ich tue was ich will, oder bin ich dann „asozial“?

Freiheit“ ist nicht gleich „Anarchie“. Jede Art von Freiheit kann als Gutes nur innerhalb eines Wertesystems funktionieren.

Wir schimpfen auf konservative Christen, die uns Kondome verbieten wollen, Turban tragende Döner-Händler, und Leute die sich immer noch Phil Collins im Radio wünschen...

Sind solche Leute etwa weniger frei?

Musste der Irak „befreit“ werden? Müssen „wir“ Kettenraucher dazu zwingen, sich erst zehn Meter vor dem Bürogebäude eine Kippe anstecken zu dürfen, oder einer Muslima am Öffentlichen Dienst den Schleier verbieten? Nur, weil „wir“ sie als „unfrei“ wahrnehmen?

Freiheit macht ganz schön unfrei, intolerant und überheblich...“ - wenn Sie das nicht glauben, dann versuchen Sie bitte mal, mit Schlips und Anzug in einem von Autonomen besetzten Haus Herberge zu bekommen...?!


Ende des Videos



Ich frage deshalb: „Sollte und kann persönliche Freiheit auch ohne „Kritik“ an anderen Lebensauffassungen möglich sein?

Wollen und können wir lieber miteinander „persönliche Freiheit“ so erleben, ohne dabei „intolerant“ und „überheblich“ zu werden?

Wie kann man sich wirklich frei fühlen? Kann es sein, dass man nur dann ständig empfänglich für Abwertungen ist und seiner Freiheit beraubt wird, wenn man andere auch ständig abwertet und in ihrer Freiheit beraubt?


Könnte man sich das ständige Abwerten und Berauben der Freiheit von anderen sparen, und erhält als Dank seine eigene Freiheit zurück, die einem dann niemand nehmen kann?

Wie wäre das, dass ich meine Meinung sagen kann, ohne andere abzuwerten, und dass wir alle „miteinander“ unsere „Freiheit“ behalten und ausleben können?

Kann man diese obigen Dinge verstehen und nachvollziehen, und dann versuchen zu üben, wie Freiheit für alle geht?! Dieses Forum hier ist der perfekte Übungsplatz! Deshalb sind wir wahrscheinlich schon längst hier, um genau dies herauszufinden?! Besser kann man das nirgends üben und sehen, wie gut oder wie schlecht man wieder in Sachen „Freiheit miteinander“ unterwegs war!

Jeder der bis jetzt bereits Gefallen an diesem Forum gefunden hat, und oft und gerne hier ist, macht dies bereits, hat diesen Weg betreten, ist bereits auf dem richtigen Weg, auf einen Weg zur Freiheit! Das ist der Grund, den man vielleicht so noch gar nicht erkannte!

Klar, mancher meint, er ist schon frei, weil er dafür ja z.B. seinen Glauben hat, oder sein Selbstbewusstsein hat, oder sein sonstiges Auskommen. Er braucht keinen Weg mehr zu „seiner“ Freiheit...

Die Frage ist aber: „Kann man es aber schaffen, seine „persönlichen Freiheit“ die man hat, anderen ebenso zuzugestehen?“

Erst mit „anderen Freiheiten“ freiheitlich auszukommen, das ist die Kunst, die hier auf die Probe gestellt wird. Die Kunst, wie gut man seine Freiheit auch anderen zugestehen kann, ohne seine eigene Freiheit einschränken zu müssen, und ohne die Freiheit der anderen einschränken zu müssen.

Wem gefällt mein Ansatz?

LG

Safira

Glänzt durch große Aktivität hier. ;)

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2

Sonntag, 25. Januar 2015, 16:23

Erst
mit „anderen Freiheiten“ freiheitlich auszukommen, das ist die
Kunst, die hier auf die Probe gestellt wird. Die Kunst, wie gut man
seine Freiheit auch anderen zugestehen kann, ohne seine eigene
Freiheit einschränken zu müssen, und ohne die Freiheit der anderen
einschränken zu müssen.


Die meisten kennen diesen Spruch!

Zitat

Die Freiheit des einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des Gegenübers anfängt!


Diesen Satz finde ich irgendwie am Thema Freiheit vorbeigedacht!

Also alle sind Frei und der einzelne darf die Freiheit des anderen nicht berühren?

So ein Quatsch aber auch....

Im Grunde genommen sagt dieser Satz aus:

Was der andere als Freiheit ansieht, darf der einzelne nicht anprangern....also seine Meinung, seine Gefühle zum Ausdruck bringen..

Dieses ist aber unabdingbar, um überhaupt miteinander Freiheit genießen zu können.

Es muss immer möglich sein, dem Freien zu sagen "eh du", dass was deine Meinung ist, ist verkehrt, so verhält es sich, denk Mal drüber nach.

So muss dieser Spruch in einer Demokratie als sinn Frei deklariert werden, weil Unfreiheit ja nur eine Diktatur sein kann.
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

Mark

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3

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 19:01

Anarchie auf den Straßen

Für manche ist das ein Ausdruck von Freiheit. Die Mehrheit sieht das zum Glück anders:

Zitat

Pöbeln, Schlagen, Abstechen - die Gewalt gegen die Polizei nimmt massiv zu. Die größte Gefahr geht von jungen muslimischen Straftätern aus. Eine junge Kommissarin bricht jetzt ihr Schweigen und erzählt die brutale Wirklichkeit

Dienstag, 14.30 Uhr, im Berliner Volkspark Hasenheide. In der Grünanlage mitten im Problembezirk Neukölln dealen afrikanische Asylbewerber mit Hasch, Ecstasy und Koks. Acht Polizisten durchforsten mit Spürhunden den Park, um Drogenbunker auszuheben. Plötzlich stürzt ein Mann aus einem Busch auf einen Beamten zu. Ehe der Fahnder reagieren kann, trifft ihn eine Ladung Reizgas im Gesicht, dann trifft ihn ein Hieb mit einer Eisenstange. Der Polizeiobermeister taumelt, stürzt zu Boden, verliert die Besinnung. Der Dealer rammt dem Wehrlosen ein Messer in den Oberschenkel.
...
Oft bereiteten Leute aus der dritten oder vierten Einwanderergeneration den größten Stress. Trotz deutschem Pass hingen sie immer noch einem archaischen Weltbild an, das in eine islamische Parallelgesellschaft münde. Kambouri: „Diesen Typen fehlt jeglicher Respekt vor Frauen und vor unserem Rechtsstaat. Sie wachsen in einer Welt voller Gewalt auf, in der nur der Stärkere zählt.“ Häufig muss die Strafverfolgerin bei Einsätzen wüste Tiraden über sich ergehen lassen: „Du Bullenschlampe, Wichspolizei. Ich scheiße auf Deutschland.“
Integration stelle ich mir auch anders vor.
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. (Artikel 5 Grundgesetz)

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