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Julian

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Mittwoch, 10. Juni 2015, 13:35

Der Bandleader der Bundesrepublik

Ich musste soeben zur Kenntnis nehmen, dass James Last gestorben ist. Für mich ist er einer der größten zeitgenössischen Orchesterleiter. Der Sound seines Orchesters ist unverwechselbar - egal ob Volksmusik, Schlager, Pop oder die sogenannte E-Musik auf dem Programm stand.

Zitat

Zu seiner Musik swingten Millionen: Der Komponist und Musiker James Last ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Last galt mit seinen leichten Big-Band-Arrangements als Vater des "Happy Sounds" und wurde zum erfolgreichsten deutschen Bandleader.
Der Musiker, Bandleader und Komponist James Last ist tot. Er starb nach Angaben seines langjährigen Konzertveranstalters Semmel Concerts nach kurzer schwerer Krankheit im Beisein seiner Familie in Florida. Er wurde 86 Jahre alt. James Last stand wie kaum ein anderer für den "Sound" der alten Bundesrepublik. Er hatte unverkennbar Spaß an seiner Musik - und das zeigte er auch immer auf der Bühne. Bis ins hohe Alter war er auf Tour und begeisterte seine Zuhörer nach dem Motto: "Andere fahren zur Kur - ich geh auf Tour".
Wie überall in der sogenannten "Kunstszene" gibt es Neider und besserwisserische Kritier:

Zitat

Die Kritiker konnte Last mit seiner Musik nicht begeisterten. Sie schmähten die Kompositionen von Last als "akustischen Milchbrei". Doch Last störte das nicht: "Wenn ich mich ändern würde, dann wäre es nicht James Last." Sein Sound begeisterte auch immer wieder jüngere Menschen und Künstler, die ihn als Vorreiter des "Easy Listening" verstanden.
Für mich sind diese Kritiker schlicht und einfach Kunstbanausen. :D

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Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Kai

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Mittwoch, 10. Juni 2015, 23:47

Wie überall in der sogenannten "Kunstszene" gibt es Neider und besserwisserische Kritier:

Zitat
Die Kritiker konnte Last mit seiner Musik nicht begeisterten. Sie schmähten die Kompositionen von Last als "akustischen Milchbrei". Doch Last störte das nicht: "Wenn ich mich ändern würde, dann wäre es nicht James Last." Sein Sound begeisterte auch immer wieder jüngere Menschen und Künstler, die ihn als Vorreiter des "Easy Listening" verstanden.

Für mich sind diese Kritiker schlicht und einfach Kunstbanausen. :D

Dazu passt nur diese Antwort: Das Lied vom Musikkritiker - Georg Kreisler:
Ich kann es nicht allen rechtmachen.

Mark

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Mittwoch, 8. Juli 2015, 17:57

Öffentliche Trauerfeier
Großer Abschied für James Last in Hamburg

Zitat

500 Freunde und Weggefährten, darunter Talkmaster Alfred Biolek, Komiker Otto Waalkes oder Sängerin Katja Ebstein, und etwa genauso viele Fans kamen in die Kirche, um dem Erfinder des "Happy Sound" und Meister des "Easy Listening" die letzte Ehre zu erweisen.
Der Hauptpastor der St. Michaelis Gemeinde, Alexander Röder, nannte Lasts Leben in seiner Predigt eine großartige Tournee - "eine Tournee in der Gemeinschaft vieler geliebter Menschen". Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) würdigte den Musiker als "hanseatischen Weltbürger".
Der Chef von Lasts Plattenfirma Universal, Frank Briegmann, nannte Last ein "musikalisches Genie", dessen Schaffenskraft und Kreativität noch für mindestens zwei Leben gereicht hätte.
Die bewegende Gedenkfeier war geprägt von Musik. Ein Streichquartett mit Musikern aus Lasts Orchester spielte "Yesterday" von den Beatles und der Pianist Joe Dorff sang "I Believe I Can Fly" von R. Kelly. Zum Abschluss der 75-minütigen Feier sang Sängerin Ingrid Y. Arthur "Amazing Grace". Der Altarraum war mit Blumen und einem Bild von Last geschmückt, das ihn in einem Hemd mit bunten Gitarren zeigt.
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. (Artikel 5 Grundgesetz)

Julian

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Sonntag, 16. August 2015, 20:07

Jazz-Legende Max Greger mit 89 Jahren gestorben

Max Greger war auch einer der bedeutenden Band-Leader neben James Last. Sein Orchester habe ich auch gerne im Radio gehört.

Zitat

Noch Mitte Juli hatte Greger nach Angaben seiner Frau, mit der er mehr als 60 Jahre verheiratet war, in München ein Konzert gegeben. Zwei Tage nach dem Auftritt sei der 89-Jährige dann am 15. Juli in eine Klinik gekommen. Dort sei eine Krebserkrankung diagnostiziert worden, sagte seine Frau weiter. Er sei in der Nacht zu Samstag im Kreise seiner Familie verstorben.
Ein Grund mehr, viel Geld in die Krebsforschung und Bekämpfung zu investieren als in die Suche nach grünen Marsmännchen. Zumal auch die letzten beiden Todesfälle in meinem Umfeld auf Krebs zurückzuführen waren.

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Kai

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Sonntag, 16. August 2015, 20:15

Immer trifft es die Falschen. Und ausgerechnet Krebs.
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Sonntag, 16. August 2015, 20:23

Wie Dieter Krebs.

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Sonntag, 16. August 2015, 21:19

Ein Grund mehr, viel Geld in die Krebsforschung und Bekämpfung zu investieren als in die Suche nach grünen Marsmännchen.

Wobei... Greger starb, nur wenige Tage, nachdem er überhaupt wusste, diese Krankheit zu haben, im Alter von 89 Jahren, also schon sehr alt. Irgendwann ists eben mal soweit. Unsere Zeit hier ist begrenzt, egal, welche Krankheiten wir auch bekämpfen.

Ich finde, er hat ein langes, weltlich erfülltes Leben gehabt. (die göttliche Seite weiß ich bei ihm nicht).

Gunnar
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Julian

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Sonntag, 16. August 2015, 21:34

Biologisch wären noch 35 Jahre möglich gewesen.

Nur wie erklärt man das der Rentenkasse?
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Zombiekiller.

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Sonntag, 16. August 2015, 21:49

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