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Julian

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Donnerstag, 9. Juli 2015, 09:33

Diskussionsforum zum Thema Flucht - Migration - Asyl: Veranstaltungsteilnehmer berichten

Diskussionsforum life zum Thema Flüchtlinge, Asyl, Einwanderung

Zu dieser Veranstaltung von gestern (8. Juli 2015) werden hier die Beiträge derer gesammelt, die an der Veranstaltung teilgenommen haben. Alle anderen sind eingeladen, sachlich an der Diskussion hier teilzunehmen.

Ein paar Fakten vorneweg:
  • 2014 waren 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. 2015 dürfte die Zahl noch höher liegen. Die meisten Flüchtlinge fliehen innerhalb ihres Heimatlandes oder lediglich in Nachbarländer und kommen somit nicht nach Europa.
  • Schweden nahm im Verhältnis zur Einwohnerzahl ungefähr dreimal soviele Flüchtlinge auf wie Deutschland.
  • Der Verteilerschlüssel sieht aktuell vor, jeder Gemeinde je 10.000 Einwohner 24 Flüchtlinge zur Unterkunft zuzuweisen.
  • Die Gemeinde Keltern möchte auf Sammelunterkünfte für Flüchtlinge (Ghetto-Bildung) verzichten.
  • Auf den Aufruf der Gemeinde Keltern bei der Suche nach Unterkunftsmöglichkeiten für Flüchtlinge haben sich nur wenige Vermieter bzw. Eigentümer gemeldet. Einige wollten bei dieser Gelegenheit groß Kasse machen (es wurden zu hohe Mieten verlangt). Manche der angebotenen Gebäude, die der Gemeinde zm Kauf angeboten wurden, wären in hohem Maß erst einmal zu sanieren gewesen.
  • Es ist nur ein Gerücht, dass die Gemeinde auch einzelne freie Zimmer in bewohnten Wohungen für Flüchtlinge requirieren.
  • Der Gemeinde Keltern sind bisher keine Beschwerden über Flüchtlinge, die in dezentralen Unterkünften untergerbracht sind, bekannt. Kriminelle Handlungen und andere problembehaftete Tatbestände wurden bisher nicht angezeigt.
Ungefähr 90 Personen hatten an der Veranstaltung teilgenommen.
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Julian

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Donnerstag, 9. Juli 2015, 11:36

Die Überlegung eines Diskussionsteilnehmers zum Verteilerschlüssel, der als Maßstab die aktuelle Bevölkerung zugrundelegt, war, als ich die Grafik über die Verteilung der Flüchtlinge auf die Bundesläner gesehen habe, auch meine Überlegung: Macht es nicht besser Sinn, die verfügbare Landfläche bei der Verteilung zu berücksichtigen?

Immerhin werden große Gebiete in Mecklenburg und Brandenburg zunehmend menschenleer, Dörfer sterben aus und für Lebensmittelgeschäfte, Einzelhandel und Dienstleister wie die Post lohnt es sich nicht mehr, dort ihre Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Und im Gegensatz zu den dichter besiedelten Gebieten wie dem Enzkreis stehen dort viele auch gut erhaltene Wohnimmobilien inzwischen leer. Teilweise werden in Ostdeutschland Wohngebäude nur wegen zu hohem Leerstand abgerissen, um den weiteren Verfall der Mietpreise aufzuhalten.

Auch die Gemeinde Keltern hat nicht ausreichend verfügbaren Raum für die bereits für 2015 zugewiesenen Flüchtlingskontingente (was für ein technokratisches Wort), Gemeinden in dünn besiedelten Gegenden würden sich über den Zuzug von Menschen freuen. So wurde zuletzt in den Medien über ein Dorf in der Eifel berichtet, dass sehr gerne Flüchtlinge aufnehmen würde - und dazu bereit wäre, sie bei ihrer Integration tatkräftig zu unterstützen.

Entgegen dem erklärten Willen der Gemeinde Keltern wird nun mangels genügend Wohnraum doch eine Sammelunterkunft gebaut. Anderswo in der Republik sehnt man sich nach dem Zuzug von Menschen oder reißt "überzählige" Wohngebäude einfach ab. Kann das richtig sein?
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

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Samstag, 11. Juli 2015, 16:00

Eine Sternstunde zum Thema „Miteinander“ in Ellmendingen

Aus Zeitgründen komme ich leider erst jetzt dazu, etwas über den Themenabend „Migrangen – Flüchtlinge – Asylsuchende“ zu schreiben.

Ich bin am vergangenen Mittwoch Abend Julian's Einladung gefolgt, und war mit ihm im „Albert-Knapp-Haus“ in Ellmendigen, bei dem gut besuchten und sehr gut gemachten Vortrag über diese Thematik.



Referent Jürgen Blechinger

Es war ein sehr schöner und gelungener Abend, denn es waren viele herzensgute Menschen unter den Zuhörern, und der Referent Jürgen Blechinger zog mit seinem Power-Point-Vortrag über viele Aspekte der weltweiten Flüchtlingsbewegungen hinweg, so dass man sich ein sehr gutes und qualifiziertes Bild über diese Thematik und den Problemen machen konnte.

Weniger erfreut über den Vortrag waren wahrscheinlich solche Leute, die sich einen ganz anderen „Tenor“ des Vortrags erhofften, dahingehend, wie man gegen Asylanten „mobil“ machen könnte, und wie man sich grundsätzlich gegen Asylsuchende vor der Haustüre „wehren“ könnte...

Aber glücklicherweise nichts dergleichen! Jürgen Blechinger, der sich schon seit seiner Studentenzeit seit 1989 für Flüchtlinge einsetzt, und seit dem in der Migrationsberatung und Migrationsrecherche tätig ist, der die europäische und deutsche Rechtslage sehr gut kennt, und ausländische Asyl-Lager (Gefängnisse) soweit wie möglich auch von innen besichtigt hat, konnte jeden aufkommenden „ausländerfeindlichen“ Ton von vereinzelten Zuhörern schnell herunterfahren.

Und so hatte ich den sehr zufriedenen Eindruck, dass jeder herzensgute Mensch an diesem Abend gar nicht mehr anders umher konnte, als dass man diese asylsuchenden Menschen wirklich mit allem was wir haben, helfen sollte.



Wer ehrenamtlich mithelfen möchte, kann sich sehr gerne an „miteinanderleben.de“ wenden! Hilfe ist immer gebraucht, um z.B. Kinder in Kindergärten oder in die richtigen Schulen zu bekommen, oder um Behördengänge zu unterstützen, etc.

Viele Wortmeldungen von den Zuhörern wurden stark applaudiert, wenn sie herzensgut an die Nächstenliebe und das „Miteinander“ appellierten, während kritische Wortmeldungen, die eher vom „Gegeneinander“ beseelt waren, einstimmig immer jäh ausgebuht wurden! Ruhig gestellt“ wurden diese eher „völkischen“ Diskussionsteilnehmer besonders durch dieses Bibelzitat, das soweit ich mich erinnere, sogar zweimal zitiert wurde:

Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Weitere Unterstützung „Für ein Miteinander“ kam auch von den weiteren Personen die am Podium Platz genommen hatten, insbesondere von Bürgermeister Steffen Bochinger, und von Lusia Uhl von „miteinanderleben.de“.

Das Hauptanliegen des Abends war wohl, dass es gelte, in der Bevölkerung Vorurteile abzubauen, den Fremden Menschen offen zu begegnen, und untereinander Vertrauen zu schaffen.



Günter Tiemann, Forum Asyl

Ich war sehr erstaunt, wie viele Menschen bereits Migranten tatkräftig helfen. Insbesondere war ich von einem Herrn Tielmann aus Neuenbürg beeindruckt, der dies schon seit 40 Jahren mit sehr viel persönlichen Einsatz, Enthusiasmus und Idealismus tut! Respekt, und danke, dass auch Sie dabei waren, und auch Tacheles geredet haben!

In den Tagen nach diesem Vortrag habe ich in den Medien noch mehrere andere aktuelle Berichte über Asylanten usw. angesehen, und ich kann nun sagen, dass ich diese Berichte nun viel besser verstehen kann, weil ich an diesem Vortrag teilnehmen konnte.

Solche Vorträge wie diesen sollte es viel mehr geben, damit die Hilfe gegenüber unseren Mitmenschen nicht nur an wenigen einzelnen hängenbleibt.

LG

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Julian (11.07.2015)

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Montag, 13. Juli 2015, 20:21

Große Spendenbereitschaft für den ökumenischen Arbeitskreis „Flüchtlinge Keltern“

Stolz auf die beim Straßenfest zusammengekommene Spende von 300 Euro für den Arbeitskreis „Flüchtlinge Keltern“ zeigten sich bei der Spendenübergabe Bürgermeister Steffen Bochinger, Pfadfinder Joshua Volz, Pfarrer Günter Wacker, Pfadfinderin Tabea Müller und Dieter König.

Zumindest was die Spendenfreudigkeit anbelangt, scheint es in Keltern keine Ressentiments gegenüber Flüchtlingen zu geben. Diesen Schluss lässt zumindest das Spenden-Aufkommen bei der Vorstellung des ökumenischen „Arbeitskreis Flüchtlinge Keltern“ auf dem Ellmendinger Straßenfest zu. Beim rund einstündigen Benifizkonzert von SPD-Gemeinderat Dieter König mit Sängerin Natascha Dicker aus Ersingen, als Acoustic Duo Natascha & Mister King wurden mit Unterstützung der Pfadfinder „Royal Rangers“, der Christlichen Gemeinschaft Ellmendingen insgesamt 300 € an Spenden gesammelt. Über das bei der Gemeinde geführte Spendenkonto kommen die Gelder, des unter anderem auch von Pfarrer Günter Wacker betreuten Arbeitskreis der humanitären Arbeit für die Flüchtlinge zugute.

Zu Beginn dieser Woche konnte Bürgermeister Steffen Bochinger einen symbolischen Spendenscheck in Empfang nehmen. Bei der Übergabe galt noch einmal der Dank des Gemeindeoberhaupts und des Initiators allen am Vorstellungsgespräch beteiligten, dem Weingut Weinstein für die Zurverfügungstellung der Bachbühne, Thomas Grötschel von den Ellmendinger Kelterkonzerte für die Betreuung der Technik Technik, den engagierten Mitglieder des Arbeitskreises, vor allen Dingen aber allen Spendern und den Royal Rangers der Christlichen Gemeinschaft für deren Sammelbereitschaft.

Wer die Arbeit des ökumenischen Arbeitskreises weiter unterstützen möchte, kann auf das nachstehende Spendenkonto Einzahlungen vornehmen.

Spendenkonto für Flüchtlinge in Keltern

Die Gemeinde Keltern hat zusammen mit dem Arbeitskreis „Flüchtlinge in Keltern“ ein Spendenkonto eingerichtet. Die eingehenden Spenden werden ausschließlich für die Integration der Flüchtlinge verwendet. Wer spenden möchte, kann dies gerne tun:

Betreff: „Flüchtlinge Keltern“

Sparkasse Pforzheim-Calw
IBAN: DE 90 6665 0085 0000 8221 08
BIC: PZHSDE66

Für die Ausstellung einer Spendenbescheinigung geben Sie bitte Ihre Anschrift auf dem Überweisungsträger an. Der Arbeitskreis „Flüchtlinge in Keltern“ freut sich über jede Spende und bedankt sich bereits jetzt bei allen Spendern für ihre Unterstützung!

Quelle: Gemeinde Keltern
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Mittwoch, 22. Juli 2015, 17:40

Zu meiner Überlegung, gezielt auch aussterbende Dörfer für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen, mit dem Nebeneffekt, dass es für Einzelhändler und Dienstleister dann Sinn macht, diese Standorte nicht mangels Kundschaft (das sind Menschen!) zu schließen, gibt es einen guten Kommentar aus dem Tagesschau-Forum, das bestätigt, dass ich mit meinen volkswirtschaftlichen Überlegungen nicht alleine bin:

Zitat von »Tada«

Wie viel Zuwanderung ist denn zu viel? Und warum?

In "Willkommen auf Deutsch" hatten die Menschen in einem Dorf, aus dem alle wegziehen und wo deshalb der letzte Laden vor Jahren geschlossen wurde - ebenso wie das dortige Altenheim, das nun leer steht und als Unterkunft für Flüchtlinge umgebaut werden sollte -, Angst um ihre Grundstückspreise weil bei 52 Flüchtlingen der Ausländeranteil im Dorf bei 25% liegen würde...

Ach so: selbst pure Realitätsverweigerung der Dorfbewohner.

Wie teuer sind denn Grundstücke in einem aussterbendem Dorf? Wer zieht denn freiwillig dahin, wo nicht einmal ein Altenheim existieren kann?

Anstatt auszuhandeln, was man noch zusätzlich für das Dorf bekommen könnte, damit es besser funktioniert und das Dorf gerettet werden kann, blockte man ab.

Dabei war es so, dass bei einer höheren Anzahl von Flüchtlingen auch Sozialarbeiter angestellt werden können, die vor Ort als Ansprechpartner bei jeglichen Schwierigkeiten dienen.
Viele dieser aussterbenden Dörfer liegen in Mecklenburg und Brandenburg, aber auch "im Westen" gibt es solche Dörfer, zum Beispiel in der Eifel.

Es braucht eine "kritische Masse", damit ein Dorf mit einer gewissen Mindestinfrastruktur bestehen kann. Zu dieser Infrastruktur zähle ich Folgendes: Lebensmittelgeschäft, Schreibwaren, Post, öffentliche Verkehrsmittel, Grundschule, Kindergarten, Hausarzt, Apotheke. Damit die kritische Masse an Einwohnern nicht unterschritten wird, bedarf es gegebenenfalls auch eines Zuzugs von Flüchtlingen. So wird sonst auch argumentiert, wenn es um den angeblichen Facharbeitermangel geht.
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Freitag, 24. Juli 2015, 22:47

25 Jahre Ex-DDR und kein bisschen Demokratie-Kultur

Und so diskutiert man in Sachsen (schon wieder Sachsen !!!) in einer wesentlich derberen Gangart als in Keltern das Flüchtlingsthema:

Zitat

Eine Bürgerversammlung zum Flüchtlingsheim in Freital hat zu heftigen Tumulten geführt. Asylgegner schnitten Andersdenkenden das Wort ab und wurden handgreiflich. Bewohner der Unterkunft waren gar nicht erst anwesend.[...]Redner, die sich für die Flüchtlinge einsetzen, wurden mit "Halt die Fresse"-Rufen niedergebrüllt und bedroht, es kam zu Handgreiflichkeiten. Einer Vertreterin der Initiative für Weltoffenheit und Toleranz, die sagte, dass sie sich für Freital schäme, wurde das Mikrofon weggenommen. Bürgerin will pro Asyl sprechen. "Zecke raus", rufen die Bürger im Saal.
Andersdenkende nicht frei reden lassen hat dort seit 1933 ununterbrochen Tradition. :thumbdown:

Nicht umsonst hat Sachsen einen schlechten Ruf. Dies wurde auch in der Krimiserie "Pfarrer Braun" am Ausländerthema auf den Punkt gebracht. Da ward aus dem Krimi eine sehr reale Satire.
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Engelsgesicht

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Dienstag, 4. August 2015, 14:45

aussterbende Dörfer für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen

Zitat von »Rundfunknachrichten«

Um Probleme bei der Unterbringung zu lösen, fordert der Mieterbund ein stärkeres Engagement beim Bau von Sozialwohnungen. Die Zahl der Sozialwohnungen sei seit der Wiedervereinigung von fast vier Millionen auf 1,5 Millionen gesunken.
Vorallem in Ostdeutschland wurden in den letzten Jahren Hunderttausende Plattenbauwohnungen abgerissen, in denen auch Asylberechtigte eine relativ günstige Wohnung hätten beziehen können. Die Bundesregierung und einige Bundesländer haben aber mit einem wahnsinnigen Milliardenaufwand den Abriss der Plattenbauhäuser gefördert und fördern das bis heute weiterhin. *vogel*

Noch was: Das Bild von der Singener Brandruine ist auf Platz 1 der Bildergalerie "Wie Flüchtlinge in Deutschland untergebracht werden" gelandet. Es ist jetzt das bekannteste Bauwerk im Enzkreis. Das ist eben der Unterschied zwischen berühmt und berüchtigt. :thumbsup:

Edgar

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Dienstag, 4. August 2015, 16:00

Ein Video nach dem Geschmack eines Frackträgers hier

Bundestagsabgeordneter beherbergt Flüchtlinge

Zitat

Der Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt hat zwei Flüchtlinge bei sich zu Hause aufgenommen und hilft ihnen bei Deutsch-Unterricht und Jobsuche.
:thumbup:

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Donnerstag, 6. August 2015, 19:00

„Es ist wieder einmal Zeit für einen Aufstand der Anständigen“

Wie sehr „Fremdenhass“ unter „Deutschen“ leider salonfähig geworden ist, zeigten bereits die PEGIDA Demonstrationen, die zwischen dem Jahreswechsel 2014/1015 in Dresden durch alle Schichten unserer Gesellschaft „begeisterten“ Zuspruch fanden, oder?

Längst sind es keine wöchentlichen Märsche mehr, bei denen Weihnachtlieder gesungen wurden und die vermeintlichen populistischen „Wahrheiten“ gesprochen wurden, sondern mittlerweile wurden vielmehr mehrere menschenverachtende Anschläge auf Asylheime verübt.

Und, wie man aus der tausendjährigen Geschichte weiß, gab es leider immer solche Typen unter allen Gesellschaften, die sich sogar nicht nur heimlich und still verhielten, sondern offen und laut sich zu ihrem Fremdenhass bekannten, und manchmal sogar an die Spitze von Religionsgemeinschaften oder Staaten standen, und mit viel Ausdauer Kriege gegen "die anderen" führten, wenn ich in Geschichte aufgepasst habe...

Ich glaube dennoch daran, und hoffe, und tue gerne mehr dafür, dass es eines Tages ein für alle mal möglich sein wird, dass jeder Mensch auf jeden anderen Menschen ganz offen und vorurteilsfrei zugehen kann, ohne jeglichen „Fremdenhass“...

Dazu soll gestern im ERSTEN ein Kommentar sehr geholfen haben, der sich gegen Fremdenhass ausgesprochen hat, gesprochen von Anja Reschke in den Tagesthemen, die auch Chefredakteurin vom Politmagazin „Panorama“ ist. Dieser Kommentar soll überdurchschnittlich stark in YouTube angeklickt und im Netz geteilt und geliked worden sein.

Also, ich freue mich, wenn mal etwas Gutes für mehr „Miteinander“ die Runde macht. Für mich klingt dieser zwei minütige Kommentar allerdings „völlig normal“ - ich bin schon erstaunt, dass ein so normaler Kommentar so viele Menschen berührt haben soll. Aber okay, kurz und bündig war hier wohl das Erfolgsrezept.

Wenn dies so geht, dann halte ich mich hier auch mal kurz und bündig, und schließe hier meinen Beitrag sofort, weil ich nichts verderben möchte, an diesem sehr schönen und erfolgreichen Kommentar:





Ich kann auf jeden Fall jedes Wort dieses Kommentars unterschreiben, und ich hoffe, es wird noch mehr solche mitmenschlichen Sendungen und Stellungnahmen geben!

LG

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Julian (06.08.2015)

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Donnerstag, 6. August 2015, 19:12

Nicht gelesen da zu lang.

Safira

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Donnerstag, 6. August 2015, 21:07

Nicht gelesen da zu lang.


Bitte kürzer schreiben!

In der kürze liegt die Würze!

Thema interessant aber erst ne ganze Bibel lesen ist nicht mein Ding.... Vor allem steht in der kürze ja nicht Mal weniger Infos drin!
Nur das Geschwafel in gefühlten 10 verschiedenen Satz Versionen zu lesen, macht das Thema kaputt..
Menschen sollen so sein, wie sie sind und nicht durch Regeln so eingeschränkt werden, dass ihr Leben nicht lebenswert ist.

Julian

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Donnerstag, 6. August 2015, 22:35

Ich meine, sein Beitrag war nicht zu lang. Da habe ich schon viel längere Beiträge hier gesehen, vorallem von Q and A und ab und zu auch von Kanadier.
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Happy Pingu (07.08.2015)

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Samstag, 28. November 2015, 15:30

Happy Pingu's Hemden für Asylanten in Göbrichen

Seit etwa zwei Wochen steht nun auch in Göbrichen ein großes Zelt für 80 Asylanten bereit. Seit dem sollen selten so viele Bürger gezählt worden sein, die am Sonntag das Gebiet zwischen Turnhalle und Waldesrand für einen netten Spaziergang aufgesucht haben, bestimmt auch für ihre eigene Erholung gesorgt haben...

Nun kenne ich eine Person, welche dort rund um dieses Areal 24 Stunden am Tag für Sicherheit sorgt, und dieser Person kann ich nach und nach ältere Kleidungsstücke für dieses Asylantenzelt geben, die ich nicht mehr benötige, usw.



Dies sind meine ersten 6 Hemden, die praktisch neuwertig sind, da ich sie bisher kaum bis niemals getragen habe. Bestimmt dürften diese Hemden nicht zu klein sein, sondern da passt fast jeder hinein, da die Größe zwischen 43 und 44 liegt. Bei dieser Größe braucht man auch längere Zeit mit dem Essen nicht mehr besonders vorsichtig sein... :)

LG

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Justus (28.11.2015)

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Samstag, 28. November 2015, 16:55

Schöner Zug von Dir

Aber warten wir mal ab bis die ersten Frauen bzw. Mädchen auch dort Sexuell belästigt werden.

Es vergeht fast kein Tag mit solchen Meldungen.

Wie ist Deine Meinung dazu?

Und findest Du nicht auch , dass Menschen aus Länder in welchen eine Frau weniger wert ist wie ein Stüch Vieh sich je ändern werdem?

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Samstag, 28. November 2015, 18:00

Die Unschuldsvermutung - gilt für mich auch für Asylanten

Danke für Dein Lob, denn ich weiß, dass Du ja auch gerne hilfsbedürftigen Menschen hilfst.

Ich hatte eigentlich leichte Zweifel, ob ich überhaupt diesen Beitrag machen sollte, da es ja wirklich keine "Großtat" von mir ist, ein paar Hemden zu spenden, die ich sonst sowieso demnächst in irgend einen Kleidercontainer geworfen hätte.

Diese Kleiderspende für das Asylanten-Zelt in Göbrichen kam mir deshalb recht gelegen, weil ich ja ohne viel "Fahrerei" alles in einer Plastiktüte meiner Kontaktperson übergeben kann.

Morgen am Sonntag werde ich noch mehr Kleidung aussortieren, vielleicht sind auch noch Winterjacken usw. dabei, die mir längst zu klein geworden sind...

Nun fragtest Du mich noch nach der "Mentalität" von Menschen aus anderen Ländern. Naja, um hierüber meine Haltung zu erahnen, würde ich mal eine überspitzte Szene im übertragenen Sinn generieren:

Stelle Dir vor, Du wärst ein sehr reicher Kaiser, und wohnst in einem goldenen Palast. Ein Diener (die Medien) kommt zu Dir, und sagt Dir, dass draußen sehr viele arme Menschen frieren. Dann fragt er Dich, ob Du sie kurz reinlassen würdest, vielleicht könnten diese Menschen etwas von Deinen alten Kleidern gebrauchen.

Fragt sich ein gutherziger Kaiser noch, ob man dann den Boden wischen müsste, weil wahrscheinlich viel Dreck an den Füßen dieser Leute ist, und ob man dann Lüften müsste, und ob man seine alten Kleider vielleicht doch noch mal gebraucht hätte können?

Wimmelt man dieses "Lumpenpack" lieber ab, und schließt die Türen und Fenster extra fest zu, und klammert sich an seine heißgeliebten alten Kleider? Oder lässt man diese armen Menschen mal kurz rein, begrüßt sie mit einem Glas Apfelschorle und ein paar Brötchen, und lässt sie aussuchen, was ihnen von den alten Kleidern gefällt?

Ich bin für Letzteres! Und ich bin dann noch dafür, dass man bei so einem Erstkontakt nicht den moralischen Zeigefinger hochhält, was man so alles über diese Fremden so gehört hat - sondern ich würde schon auch ein paar Vorschuss-Lorbeeren geben, und so lange die Unschuldsvermutung gelten lassen, so wie es bei uns rechtmäßig ist! :)

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Samstag, 28. November 2015, 18:02

Viele Worte wenig Antwort!

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Samstag, 28. November 2015, 18:05

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Samstag, 28. November 2015, 18:31

Was haltet ihr davon?

Flüchtlinge gehen aufeinander los - Massenschlägerei mit 100 Beteiligten

In den Mannheimer Spinelli-Barracks ist erneut ein Streit unter Flüchtlingen eskaliert. Bei der Schlägerei gingen rund 100 Asylbewerber aufeinander los.

Bei der Prügelei in der Nacht zu Dienstag gingen die Kontrahenten mit Teilen von Bettgestellen und Besen aufeinander los. Ein 19 Jahre alter Algerier und ein 21-jähriger Iraker mussten wegen ihrer Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden, wie die Polizei mitteilte. Zunächst waren demnach in der Nacht zum Dienstag eine Gruppe von Afghanen, Algeriern und Marokkanern auf der einen Seite und eine Gruppe von Syrern und Kurden auf der anderen Seite aneinandergeraten.
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Samstag, 28. November 2015, 18:33

Viele Worte wenig Antwort!

Wenig Worte, kein Inhalt.
Blödstes Posting das Tages. *nospam*

Ist Happy auf meine Kernfrage eingegangen? Nein. Aber sicher hat der Taxifahrer erst ab #16 mitgelesen *lücke*

Stefan

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Samstag, 28. November 2015, 18:38


Was ist denn das für ein Satz :?:
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