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Julian

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Mittwoch, 7. September 2016, 18:13

SPD-Kreisvorstand besichtigt die Justizvollzugsanstalt Heimsheim

Zitat

Die Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes – darunter auch die Bundestagsabgeordnete unseres Wahlkreises Katja Mast – zu einem so genannten „Vor-Ort-Termin“ zur Besichtigung der Justizvollzugsanstalt in Heimsheim. Bodo Knechtel, Beisitzer im Kreisvorstand hatte diese Besichtigung samt Führung durch den Leiter der JVA Hubert Fluhr organisiert, zu der neben den Mitgliedern des SPD Kreisvorstandes auch weitere Genossen und weitere Freunde eingeladen wurden.
Welchen Sinn hatte diese Besichtigung?

Diente der Anblick des Gefängnisses aus der Innenseite-Perspektive zur Abschreckung?

Böse Zungen würden vielleicht behaupten ... *ironie*

Wer in diesem Artikel die Antwort findet, darf sie hier gerne kundtun. :)
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Q and A

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Mittwoch, 7. September 2016, 19:00

Lieber Julian!

Ich finde das sehr gut, wenn Mitglieder von Parteien derartige „Einrichtungen“ in Augenschein nehmen, wie JVAs, in welchen ja vornehmlich nichts geringeres als Freiheitsstrafen usw. „vollzogen“ und „ertragen“ werden.

Ich selbst habe mir schon vor zig Jahren oft schon sehr „gewünscht“, selbst mal einen solchen „Besuch“ zu machen, vielleicht mal an einem „Tag der offenen Türe“ oder so - allerdings nicht zu verwechseln mit einem etwaigen „Tag der offenen Zellen-Türen“...

Ich hatte allerdings bislang noch keine Zeit eingeplant, einen solchen JVA-Besuch durchzuführen, und ich sehe es nun auch nicht gerade als „dringend“ an, dass ich dies möglichst schnell machen sollte.

Wäre ich allerdings in einer Partei, welche ebenso einen solchen Vorschlag machen würde, eine JVA zu besuchen, dann würde ich dies sehr begrüßen, und ich wäre dann sehr gerne dabei!

Denn ich meine, dass man gerade als „Bürger-Vertreter“ schon mal wissen sollte, wie es in einer „Anstalt“ so aussieht - wenn man bisweilen sonst noch nicht Gelegenheit hatte, dort schon mal Privat gewesen zu sein...

Ich würde da schon mal fragen, ob beispielsweise in der damaligen DDR jeder Mandatsträger ein ausreichendes Bild von den dortigen „Gefängissen“ hatte, und ob jeder wirklich gut wusste, welche Zustände in den dortigen „Strafvollzugseinrichtungen“ herrschten, usw.

Ich finde, jeder guter Politiker sollte u.a. gekennzeichnet sein von „Integrität“ (Informationssicherheit) und „Souveränität“ (Selbstbestimmung), und dies könnte dann vielleicht auch mal ganz damit angegangen werden:



  • GENAUES HINSEHEN

  • NOCH GENAUERES HINSEHEN

  • NACHFRAGEN

  • WAHRHEIT DURCH DIREKTES AUGENSCHEIN NEHMEN VOR ORT SELBST ERKENNEN




Na, wie findest Du meine Antworten?

ML

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Kraftfahrer (08.09.2016), Julian (10.09.2016)

Q and A

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Donnerstag, 13. Oktober 2016, 08:00

Heute in den Schlagzeilen:

Es geht um den Terrorverdächtigen, der sich in einer sächsischen JVA durch erhängen selbst getötet hat.

Dazu twitterte die rechtspolitische Sprecherin der Grünen der sächsischen Landtagsfraktion:

Zitat


Katja
Meier @Ka_Meier



Wenn ein unter Dauerbeobachtung stehender
Terrorist offenbar Suizid begeht, dann läuft in sächs. JVA gewaltig
was schief #fail



Vor einiger Zeit wurde ja über den Kreisverband der SPD gebruddelt, nur weil die Mitglieder die JVA in Heimsheim einmal von innen besichtigten wollten.

Ob diese Idee dieses Kreisverbandes vielleicht bei Bruddlern deshalb auf null Verständnis gestoßen ist, weil alles automatisch uninteressant ist, wenn was zum jeweiligen Zeitpunkt nicht gerade an den Stammtischen diskutiert wird, und solange auch sonst keine aktuellen „Schieflagen“ von JVA's durch die Medien bekannt geworden sind, und deshalb eine solche Besichtigung einer JVA automatisch uninteressant und unnötig sein muss, und deshalb all solches was weitab der Aufmerksamkeit von Bruddlern stattfindet, immer von Bruddlern automatisch reflexhaft kritisiert wird?

Sind Bruddler immer erst dann dabei, wenn etwas versäumt wurde, wenn etwas vorgefallen ist? Und meinen Bruddler dann auch immer, dass sie ja angeblich schon immer wussten, dass man auch in JVAs öfter mal genauer hineinsehen müsste - was aber bei genauer Betrachtung solcher Bruddler wie in diesem Fall dann gar nie stimmt?

Bruddeln Bruddler eigentlich auch mal über sich selber? Wäre ja schön, aber auch etwas schwierig für den hartgesockenen hartgesottenen Bruddler, denn das wäre allerdings sein eigener Tod, wohlgemerkt als Bruddler natürlich.

Was möchte ich mit diesem Beitrag ausdrücken?

Natürlich kann nicht jeder Mitmensch „alles“ vorher voraus sehen, was so passieren kann. Besonders als Politiker, aber wie für jeden „normalen“ Mitmensch auch, darf und muss schon „Wachsam“ sein, und selbst „wahrnehmen“ können, und zwar mit eigenen Augen und eigenem Verstand – ob alles so läuft, wie es laufen soll - nur dann lebt es sich eben sicherer, für einen selbst, und für alle anderen Mitmenschen!

Eine Besichtigung von allen möglichen Einrichtungen, die man überhaupt besichtigen kann, sollte deshalb immer zum guten Ton dazugehören, und darf nicht kritisiert werden – wie man dies gerade jetzt sieht, und es nun wieder mal „alle“ „besser wissen“ - allerdings wie so oft immer erst im „Nachhinein“, oder?

Klar, eine solche Besichtigung wie von diesem Kreisverband mag noch längst nicht ausreichen, um gleich sofort solche Defizite aufdecken zu können, wie sie nun in der JVA Leipzig bestanden haben. Doch dann kann doch nur um ein „mehr“ an Wahrnehmung gebraucht werden, aber doch wohl auf keinen Fall „weniger“, nicht wahr!?

Dieser Terrorist sollte in der JVA rund um die Uhr ständig beobachtet werden, doch wie es scheint, wurde nur einmal in der Stunde bei ihm vorbeigeschaut, wenn überhaupt...

Es werden nun sehr viele Defizite offensichtlich werden, von welchen „man“ nichts wusste, und „man“ sich allzu gerne auf die vermeintlich hervorragende Arbeit der verschiedenen Einrichtungen „verlassen“ hat...

Tja, „verlassen“ sind dann eben sehr schnell auch immer die, welche sich zu sehr immer nur auf alles „verlassen“ wollen, und sich niemals selbst ein eigenes Bild machen wollen, und nie irgendwo mal genauer hinsehen wollen, BEVOR etwas passiert, weil sie sich schon auf alles vermeintlich „verlassen“ können wollen...

Dafür braucht man Politiker aber gerade NICHT!

Kraftfahrer

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Donnerstag, 13. Oktober 2016, 09:07

War seine eigene Entscheidung.

Stiller Mitleser

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Donnerstag, 13. Oktober 2016, 09:51

Sicher??

Kraftfahrer

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Donnerstag, 13. Oktober 2016, 10:22

Ausser ein Mitleser hatte seine Finger mit im Spiel

Stiller Mitleser

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Donnerstag, 13. Oktober 2016, 10:58

Überleg doch mal, einer könnte das Netzwerk der Terroristen aufdecken, was macht man vorher? Stilllegen?
Ist nur so ein Gedanke...

Kraftfahrer

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Donnerstag, 13. Oktober 2016, 12:29

Es denkt. Ich werf mich weg.

Stiller Mitleser

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Donnerstag, 13. Oktober 2016, 16:06

Ich werf mich weg.
Bitte auf die Mülltrennung achten, Restmüll und Biomüll dürfen nicht vermischt werden! Besten Dank für die (Selbst-) Entsorgung! *wink*

Kraftfahrer

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Donnerstag, 13. Oktober 2016, 16:21

Sperr mich doch.

Karel

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Montag, 17. Oktober 2016, 12:17

Wenn ein unter Dauerbeobachtung stehender Terrorist offenbar Suizid begeht, dann läuft in sächs. JVA gewaltig was schief
Bei den Grünen läuft was gewaltig schief, wenn ein Parteisprecher nicht mal in der Lage ist, die entscheidenden Begriffe auf Deutsch zu kennen. Was bitte, fragt der Otto-Normal-Sachse, ist "Suizid"?

Politiker, die Volksvertreter sein wollen, sollten auch die Sprache des Volkes sprechen. Und sie sollten nicht soviel Aufhebens um das Ende eines Feindes des Volkes machen.

Stiller Mitleser

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Montag, 17. Oktober 2016, 12:41

Was bitte... ...ist "Suizid"?
Nutze doch mal die Suchmaschine deines Vertrauens, dann weißt du in Zukunft was dieses Wort bedeutet. Kann doch nicht so heavy sein...! :thumbsup:


Q and A

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Montag, 17. Oktober 2016, 13:01

Lieber Karel!

Klar, nicht jeder Mitmensch versteht den Begriff „Suizid“, und genau so versteht mancher Mitmensch vielleicht auch nicht genau, um was es bei dem Fall eigentlich wirklich geht.

Denn, es geht nicht darum, dass es uns Leid tun sollte, dass dieser islamistische Terrorist sich das Leben genommen hat, der einen größeren Anschlag plante.

Sondern es geht darum - dass zwar dank muslimischer Landleute dieser Islamist gefunden und dingfest gemacht werden konnte – dass nun aber keine Ermittlungen mehr stattfinden können, weil man den Islamist nicht mehr befragen kann.

Deshalb hätte der Gefangene am Leben bleiben sollen!

Stiller Mitleser

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Montag, 17. Oktober 2016, 16:24

Ich bin mir sehr sicher das "Karel" den Begriff Suizid als ein arabisches Wort angesehen hat und sich mit seinem Beitrag gegen die "Islamisierung" des Landes aussprechen wollte. Ein bisschen Recherche hätte ihm aber diesen Beitrag erspart und er hätte kein Grund der Annahme gehabt das irgendjemand das Land "Islamisieren" will.
Wenn ich falsch liege möge er es bitte korrigieren.

Q and A

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Montag, 17. Oktober 2016, 19:00

Die einzigen Zeitgenossen, denen es wohl eher nicht Leid tut, dass dieser Terrorist nicht mehr lebt, können eigentlich nur radikale militante Islamisten sein, welche die Hintermänner dieses Gefangenen waren, weil sie nun wesentlich sicherer sein können, dass sie nicht „verraten“ werden können, und noch weitere Anschläge planen können.

Wobei natürlich auch solche hartgesottene Zeitgenossen in Frage kommen, welche von islamophobischen Ideologien besessen sind, denen es genau genau so wie den militanten Islamisten ganz bestimmt nicht Leid tun könnte, wenn ein Gefangener sich selbst tötet, und somit die terroristischen Anführer und Hintermänner dieser islamistischen Kreise dann nicht mehr bekannt gegeben werden können, und nicht dingfest gemacht werden können - damit von diesen Terroristen noch mehr Anschläge geplant werden können – denn, wie man sich denken kann, bzw. wenn man sich in die Gedankenwelt solcher Islamophobe empathisch hineinversetzen kann, freuen sich solche hartgesottenen Zeitgenossen ja in Wirklichkeit nur über jeden Anschlag, weil sie sich dann wieder zynisch dankbar dazu berufen fühlen, um mit ihrem berufenen vermeintlichen verkorkstem „Recht“ wieder ihre islamophobischen Hetz-Ideologien wieder verbreiten zu können.

Genau deshalb, nicht nur weil man Islamophoben in unserem Land möglichst wenig bis gar nichts an solchen deren vermeintlichen „Brot und Spiele – Steilvorlagen“ gönnen darf, weil man Terror in jeglicher Form ablehnen muss, genau so wie rechtsradikale bis rechtsextreme und verfassungsfeindliche Parolen, wird jeder Mitmensch den Suizid des Terroristen, der eigentlich wegen dringend benötigten Verhören am Leben bleiben musste, als einen Rückschlag für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung empfinden.

Schön, dass nun schon manch mutiger Syrier und „Neubüger“ in unserem bereits viel mehr diesen Rückschlag für unseren Staat bedauern, als mancher „altgediente Bürger“ unseres Landes, wenn man mal genauer darüber nachdenkt, und wenn man etwas von unserer Grundordnung versteht, oder?
*blume*

Q and A

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Montag, 17. Oktober 2016, 19:05

Hier eine kleine Verbesserung des letzten Satzes:

Schön, dass nun schon manch mutiger Syrier und „Neubüger“ bereits viel mehr diesen Rückschlag für unseren Staat bedauert, als mancher „altgediente Bürger“ unseres Landes, wenn man mal genauer darüber nachdenkt, und wenn man etwas von unserer Grundordnung versteht, oder?

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Montag, 17. Oktober 2016, 23:45

freuen sich solche hartgesottenen Zeitgenossen ja in Wirklichkeit nur über jeden Anschlag, weil sie sich dann wieder zynisch dankbar dazu berufen fühlen, um mit ihrem berufenen vermeintlichen verkorkstem „Recht“ wieder ihre islamophobischen Hetz-Ideologien wieder verbreiten zu können.


Genau das trifft mit umgkehrtem Vorzeichen auf die selbsternannten Antifaschisten zu. Die geifern regelrecht, sobald auch nur der Verdacht aufkommt, dass irgendwo ein vermeintlich "Rechter" irgendwas angeblich Böses getan hat. War das aber jemand aus den eigenen Reihen, herrscht im Blätterwald ganz schnell Windstille. Tägliches Abfackeln von Autos und anderem fremden Eigentum in einigen deutschen Großstädten wird schon seit langem achselzuckend hingenommen, vor allen, wenn es die "Richtigen" trifft, also von der "Antifa" so ernannte "Nazis" oder jedem, der solchen Leuten die wirklich freie Meinungsäußerung zum Beispiel mit Versammlungsräumen ermöglichen will.

weil man Terror in jeglicher Form ablehnen muss, genau so wie rechtsradikale bis rechtsextreme und verfassungsfeindliche Parolen

Ja, in JEDER Form, also auch die sehr vielfältigen Formen LINKEN Meinungsterrors durch tätliche Angriffe, Gewaltandrohungen, Zerstörung von Eigentum angeblich "rechter" Politiker und so weiter.

Wird nur leider in unseren Medien fast immer kleingeredet und oft gleich ganz totgeschwiegen.

Gunnar
„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ (George Orwell)

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Dienstag, 18. Oktober 2016, 09:00

Lieber Gunnar!

Ja, ich kann praktisch alles in Deinen Beitrag unterschreiben! Und natürlich gilt das Gleiche auch für Linksradikale bis Linksextreme.

Schön, dass Du meine Ansicht ebenso versehen und teilen kannst, dass manche hartgesottene Zeitgenossen sich scheinbar nur so betroffen geben, und so betroffen tun, wenn es wieder mal was „gibt“, sich aber in Wirklichkeit darüber freuen, dass ihr „Faden“ zum Widerstand nicht abreißt...

Ich möchte hier meinen Beitrag gerne noch etwas vertiefen, für die, welche das noch nicht so ganz verstanden haben:

Es freut mich immer, wenn ich diese Art von „Motivation“ anderen Mitmenschen „klar“ machen konnte, was nicht leicht ist, weil das Begleiten zum Erkennen einer solchen „Motivation“, insbesondere einer vermeintlich eigenen, schon ein Talent und eine richtige und verständliche Herangehensweise benötigt, um dann jemanden in die Lage versetzen zu können, mal wirklich tief in sich selbst „hineinschauen“ zu können, und um sich selbst zu erlauben, dann derartige „eigentlich verkorkste Lustzentren“ in seiner eigenen Lebenseinstellung zu finden und erkennen zu können und nicht hartgesotten ableugnen zu wollen, und um sich dann nachhaltig ändern zu können, wenn Wahrheit auf Wahrheit trifft...

Denn, meistens kennt man bei solchen Hartgesottenen immer nur das erbitterte Abstreiten solcher etwaiger eigenen „Motivationen“, und dass sie sich solche „Unterstellungen“ bitte immer nur verbitten möchten...

Ich meine, wer sich selbst nicht mehr erkennen kann, der kann auch nicht mehr die wunderbare Welt des Lebens erkennen.

Was zeigen denn sonst derartige „Hartgesottene“, wenn sie im Rudel umgeworfene und abgefackelte Autos usw. hinterlassen, als nur ihre eigene entlarvende Visitenkarte?! Das kann jedes Kind erkennen, dafür braucht man nicht wirklich vermeintlich besonders „hellsichtig“ und besonders „gescheit“ zu sein, um dies erkennen zu können, oder?

Um nun zum Thema „JVAs“ und zum Suizid des Gefangenen in der JVA Leipzig zurückzukommen:

Hier gab es für hartgesottene „Rechtsradikale“ wieder mal was, nämlich ihre lebensfeindliche Gesinnung und Vorbehalte über „Fremde“ kundzutun, usw., wie man aus diversen Kommentaren in den Medien herauslesen kann...

Und hier gab es für hartgesottene „Linksradikale“ auch wieder mal was, um ihre lebensfeindliche Gesinnung und Vorbehalte über „Machthabende“ gerne kundzutun, die in der JVA natürlich „wie immer“ alles falsch machten, und der zuständige Minister sofort zurücktreten sollte, usw.

Beides sind extreme Postionen, welche davon leben, dass es irgendwo mal „Fehler“ gibt.

Doch, nicht ein „lustvolles Suchen nach Fehlern“ kann eine gesunde Lebenseinstellung sein, sondern doch wohl nur ein „lustvolles Suchen zum Helfen“ kann nur gesund für alle Menschen sein, oder?

Nicht Verdorbenheit und Gehässigkeit können zum Ziel des Lebens dazugehören, sondern Liebe und Wertschätzung können nur zum Ziel des Lebens dazugehören. Verdorbenheit und Gehässigkeit können nur Perversionen sein, und doch wohl nur das völlige Versagen des wahren Lebensziels kennzeichnen. Denn im Wort „Lebensziel“ steckt ja schon das Wort „Leben“, und Leben hat ja wohl eher mehr mit Liebe zu tun...

Und so kann „Liebe“ und „Wertschätzung“, um nur mal ganz einfache „Nenner“ dabei zu benennen, auch bei Begegnungen gegenüber „Fremden“ und „Machthabenden“ gelten.

Und wenn man mal irgendwie einen „Nachteil“ für sich erfährt, dann braucht man ja nicht diese Werte wie „Liebe“ und „Wertschätzung“ verraten, indem man dann die Schuld für seine Nachteile einfach „Machthabenden“ oder „Fremden“ gibt, auf die man von nun an deshalb rundum nun nicht mehr genau so wertschätzen und lieben könne, wie man es vermeintlich vorher noch konnte...

Wahre Wertvorstellungen können und dürfen nicht durch schlechte Erfahrungen in Zweifel gezogen werden, sondern werden dann immer noch stehen, wenn man ehrlich zu sich selbst ist!



Möge dieser letzte Satz jemanden teilweise aufstoßen? Gut, dann einfach noch mal in Ruhe über diese kleinen Fragen nachdenken, ob man nicht doch mit „Fremden“ und „Machthabenden“ sehr gut zusammen leben kann, auch wenn diese manchmal etwas schneller und klüger waren, als man selbst...?

Fühlt man sich gegenüber „Machthabenden“ und „Fremden“ immer Minderwertig oder im Nachteil, egal wie „gut“ diese sind, und muss man dann immer wegen seiner vermeintlich gefühlten „Minderwertigkeit“ protestieren, nur um seine gefühlte Minderwertigkeit zu überspielen?

Leben für ein Miteinander kann nur die Lösung sein!


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