Sie sind nicht angemeldet.

Ab sofort ist diese Seite über TOR-Browser nicht mehr zu erreichen, um damit Mehrfachanmeldungen nach einer Sperre zu unterbinden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Auch ist aus demselben Grund ab sofort zur Registrierung die Angabe einer Telefonnummer nötig, über die das Passwort zugeschickt werden kann. Bei Problemen durch Störer wird dieser Vorgang bei Bedarf wiederholt werden. Die Telefonummer muss also ständig den Anmelder gehören, damit er sich jederzeit damit legitimieren kann. Die Nummer ist nur für den Eigentümer und den Administrator sichtbar und wird zu keinem anderen Zweck als der Legitimierung verwendet.

Julian Simon

Glänzt durch große Aktivität hier. ;)

  • »Julian Simon« ist männlich

Beiträge: 8 639

Registrierungsdatum: 28. Dezember 2013

Danksagungen: 332

  • Nachricht senden

41

Sonntag, 18. Mai 2014, 08:04

Millionen-Projekt ZOB wirft Fragen auf

Nachfolgendes hat mit dem "Innenstadtring" und dem "Boulevard" zu tun. Es geht mal wieder um das schwierige Thema Raum- und Flächenplanung in der Stadt. Hier werden nun die rictigen Fragen gestellt:

Zitat

Der Verein „Pforzheim mitgestalten“ hat bei städtischen Verkehrsexperten intensiv nachgehakt. Der 14 Millionen Euro teure Bau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) ernete Lob, aber auch Kritik. Insbesondere wurde bemängelt, dass Autofahrer zunehmend aus der Innenstadt verdrängt würden.

  • Werden nun Autofahrer verteufelt?
  • Wo sollen Bahnreisende ihre Wagen parken?
  • Stirbt der Einzelhandel aus, weil Pkw aus der City verbannt werden?
  • Müssen Bus-Fahrgäste „rennen wie die Hasen“, sollte es auf dem Leopoldplatz keine festen Haltepunkte mehr geben?
Fragen wie diesen mussten sich städtische Experten stellen, die am Donnerstagabend auf Einladung des Vereins „Pforzheim mitgestalten“ im „Parkhotel“ das Großprojekt Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) vorstellten. Doch der ZOB erntete auch Lob von Besuchern, die Einblick in das millionenschwere Vorhaben erhielten.

Der Erste Bürgermeister Roger Heidt warb beherzt für den ZOB, dessen Bau im Zeitplan liege und der nicht nur durch eine „filigrane Konstruktion, die einzigartig ist“, Maßstäbe setze. Schließlich gebe der von Bürgern und Verwaltung entwickelte Masterplan vor, mehr Menschen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu begeistern.

17,5 Prozent der Pforzheimer Bürger nutzen bislang den ÖPNV. Ziel ist es, dass sich mindestens die Hälfte der Menschen zu Fuß, per Fahrrad oder per Bus fortbewegen. Für die Fahrgäste, die Stadt und die Region sei der ZOB ein „Quantensprung“, sagte Bernd Mellenthin, der Chef des Eigenbetriebs Pforzheimer Verkehrsbetriebe.Der Projektleiter und stellvertretende Tiefbauamtschef Harald Kuch sprach von einer „Mobilitäts-Drehscheibe“, die alle Verkehrsarten verknüpfe. Doch gerade daran hegten die Teilnehmer der Veranstaltung Zweifel. Die Stadt habe versäumt, Parkmöglichkeiten für Autos in die Planung einzubeziehen, hieß es. Durch den Innenstadtring und vermeintliche Flaniermeilen würden Autofahrer aus der Stadt verbannt. Peter Wagner, der Vorsitzende von „Pforzheim mitgestalten“, sprach von einer Verteufelung und Kriminalisierung dieser Verkehrsteilnehmer. Kuch erläuterte, dass auf der ZOB-Fläche kein Raum für Pkw-Parkplätze sei, stellte Kurzzeit-Parkplätze entlang dem Landratsamt in Aussicht und verwies auf die Parkgaragen am ZOB-Süd, beim Landratsamt und bei der Seniorenresidenz „Goldene Pforte“.

Autor: Claus Erb
Fragen zur Passage "17,5 Prozent der Pforzheimer Bürger nutzen bislang den ÖPNV":
  • Was ist mit den Leuten aus dem Enzkreis oder dem Nagoldtal, die mehr oder weniger oft nach Pforzheim-Innenstadt kommen?
  • Wo tauchen diese Menschen in der genannten Statistik auf?
  • Werden diese Menschen in der Planung überhaupt berücksichtigt?
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

zombiekiller

unregistriert

42

Sonntag, 18. Mai 2014, 08:35

Mal wieder mehr Zitat als eigener Gedanke. *kopfkratz* *kicher*

Julian

Glänzt durch große Aktivität hier. ;)

  • »Julian« ist männlich

Beiträge: 8 639

Registrierungsdatum: 28. Dezember 2013

Danksagungen: 332

  • Nachricht senden

43

Donnerstag, 21. August 2014, 12:47

Straßensperren-Schilder im IT-Zeitalter

So sieht eine zeitgemäße Straßensperre aus:



Damit könnte die Stadt Pforzheim zeigen, dass sie mit der Zeit geht. :D
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Julian

Glänzt durch große Aktivität hier. ;)

  • »Julian« ist männlich

Beiträge: 8 639

Registrierungsdatum: 28. Dezember 2013

Danksagungen: 332

  • Nachricht senden

44

Montag, 25. Mai 2015, 22:45

Pforzheim kann sich noch glücklich schätzen ...

... wenn man sich die Stadtboulevardpläne des Bürgermeisters von Blindert in der Eifel ansieht:

Boulevard für Blindert


Blindert - Millioneninvestition für 59 Einwohner
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Julian

Glänzt durch große Aktivität hier. ;)

  • »Julian« ist männlich

Beiträge: 8 639

Registrierungsdatum: 28. Dezember 2013

Danksagungen: 332

  • Nachricht senden

45

Freitag, 24. Juli 2015, 22:35

penetrante "Rote Welle" in Pforzheim

Ooch, das lässt sich noch steigern: Mit Dauerrot !!! Glaubst du nicht? Dann sieh, was in Dresden geht:

An dieser Ampel in Dresden sehen Autofahrer rot. Und zwar durchgehend.
Seit 25 Jahren zeigt sie keine andere Farbe. Hört sich irrsinnig an? Ist es!
Aber nicht für alle.


Als ob die Sachsen eine andere Verkehrsordnung hätten als der Rest der Republik. *vogel*

Preisfrage: Steht die quer dazu stehende Fußgängerampel ununterbrochen Grün? :D
Viel Feind, viel Ehr. (Georg von Frundsberg)

Counter:

Hits gesamt: 9 934 882 | Klicks gesamt: 11 777 505 | Gezählt seit: 21. August 2013, 07:24