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Julian

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21

Freitag, 5. August 2016, 21:15

Ein paar interessante Feststellungen und Aussagen von Johannes Gerloff

  • Volk Israel: Im Laufe der Geschichte sind immer wieder Leute aus anderen Völkern dazugekommen. Aus Ägypten, Midian, dem Gebiet des heutigen Jordanien u.s.w. (Jithro, Rut und Rahab beispielsweise). Ein "ethnisches" Rassen-/Nationalitätendenken ist in Bezug auf das Volk Israel nicht angebracht. Die Bibel dazu: Im Land Israel sollen Israeliten und andere Völker in Frieden zusammenleben.
  • Die richtige (offene) Fragestellung: "Was bewegt die messianischen
    Juden?" statt "Was halten die messianischen Juden vom Nahost-Konflikt?"
  • Als Kind Gottes: Sollte ich Gott nicht fragen, was ER auf dem Herzen hat? Und lasse ich Gott die Chance, dass er mir sagen kann, was ihm wichtig ist? Ein Blick in die Konkordanz hilft: Dort sieht man, welche Worte in der Bibel sehr häufig vorkommen, also Gott wichtig sind.
  • Gott sagt: Ich bin wichtig. Ich habe einen Anspruch, auch besonders in Bezug auf Israel. Israel ist der Schlüssel zum Herzen Gottes. Israel ist der Schlüssel zum Wort Gottes. Israel ist der Beweis, dass Gottes Wort zuverlässig ist (z.B. Israels Wiederentstehen).
  • Völker kommen und gehen. Aber das Volk Israel gibt es seit Abraham ununterbrochen seit 4.000 Jahren. Gott ist seinem auserwählten Volk treu: "Ich lasse es nicht los."
  • Paulus (Römer 9, 4): Den Juden gehört die Art und Weise, wie die Thora (Gesetz, Wegweisung) gelesen und weitergegeben wird.
  • Es ist eigenartig: Juden sind hoffnungsvoller als Christen. Es ist die GEisteshaltung: Man lässt sich nicht von Problemen ersticken, sondern fragt sich, wie man unter diesen Umständen weiterleben kann. Probleme werden als Herausforderung angesehen, nicht als Hindernis.
  • Segen und Fluch bei Abraham (1. Mose 12, 3): "Wer dich segnet, soll gesegnet sein, wer dich flucht, soll verflucht sein." Die Worte "flucht" und "verflucht" sind im hebräischen Text zwei verschiedene Wortstämme. Für "flucht" kann man auch "zu leicht nimmt" übersetzen. Also wer Israel für zu leicht nimmt (nicht ernst nimmt), wird verflucht sein. Beispiel: Deutschlands heutige Grenzen sind ein Fluch als Folge der Judenverfolgung.
  • Joel 4: Es wird eine Zeit kommen, da wird die Gefangenschaft (Zerstreuung) der Juden und Jerusalems beendet sein. Passiert ist das ab etwa 1900 und vorallem ab 1948. 1930 lebten noch mehr Juden im Irak als in Israel. 1952 wurde die jüdische Gemeinde im Irak nahezu vollständig aufgelöst und nach Israel verpflanzt.
  • Joel 4: "... dann werde ich alle nichtjüdischen Völker im Joschafat-Tal (Ebene) zusammenziehen." Das ist Gericht! Weil sie das Land Israel geteilt haben.
  • In der Zeitung ist Israel das Thema. Prophetie in der Bibel über Israel geht in Erfüllung. Daher sollte die christliche Gemeinde die Zeitung und die Bibel lesen. Warum konzentriert sich die Welt auf Israel?
  • Jesus (Matthäus 24 mit Bezug auf Joel 4): "Wer meine Brüder segnet, hat mich gesegnet. Was ihr meinen Brüdern nicht getan habt (sie zu leicht genommen habt), habt ihr mir nicht getan." Wer sind diese Brüder? Jesus war als Mensch Hebräer/Jude. Seine Brüder sind also das Volk Israel. Und Jesus ist der König der Juden. Das ist die Messlatte: Wie stehe ich zum Volk Israel? Jesus ist ohne Israel nicht denkbar.
Johannes Gerloff hatte noch einige Aussagen über das friedliche Miteinander von hebräisch-jüdischen und arabischen Mitbürgern in Israel gebracht - aus erster Hand und erstaunlich für alle, die im medialen Mainstream mitschwimmen. Mich hatte es nicht überrascht, da ich schon verschiedentlich davon gelesen und gehört hatte. Und so ist es in Israel auch möglich, dass ein oberster Richter Araber ist und einen der ranghöchsten israelischen Politiker hinter Gittern bringt.

Noch etwas anderes, dass nicht im Vortrag gesagt wurde, mich aber diese Woche erstaunt hat: Auf den israelischen Geldmünzen sind die Wertangaben nicht nur auf Hebräisch, sondern auch auf Arabisch zu lesen.
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22

Freitag, 5. August 2016, 22:21

In der Zeitung ist Israel das Thema. Prophetie in der Bibel über Israel geht in Erfüllung. Daher sollte die christliche Gemeinde die Zeitung und die Bibel lesen.
erstaunlich für alle, die im medialen Mainstream mitschwimmen
Was jetzt? Lesen oder hinterfragen?